Unreal (PC)
Unreal - auch heute noch ein unterhaltsamer Ego-Shooter - Unreal (PC) PC Spiele

Produkttyp: Infogrames PC-Spiele

Neuester Testbericht: ... wohl kaum vermuten das Unreal schon 8 Jahre alt ist, denn auch wenn es technisch inzwischen veraltet ist - ansehnlich ist die Grafik auch ... mehr

Unreal - auch heute noch ein unterhaltsamer Ego-Shooter
Unreal (PC)

Magickatrin

Name des Mitglieds: Magickatrin

Produkt:

Unreal (PC)

Datum: 29.05.06

Bewertung:

Vorteile: intelligente Gegner, sehr gutes Leveldesign, tolle Atmosphäre, ansehnliche Grafik...

Nachteile: ... Wenn auch technisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit

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Systemanforderungen:
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---minimal---

Windows 95 / 98
Pentium 166 Mhz
16 MB RAM
2 MB Grafikkarte
100 MB freier Festplattenspeicherplatz
4 x CD-ROM Laufwerk

---Optimal --- (wurde damals als Hammer-System bezeichnet im Handbuch, heute kann man natürlich nur darüber lächeln)

Windows 95 / 98
Pentium II 266 Mhz
128 MB RAM
3Dfx Voodoo oder Voodoo2 3D Beschleuniger
450 MB freier Festplattenspeicherplatz
4 x CD-ROM Laufwerk

Unreal läuft auch unter Windows XP, allerdings sollte man vorher den entsprechenden Patch installiert haben. Wobei ich anmerken muss das bei mir unter Windows XP keine Zwischensequenzen mehr ablaufen, die werden irgendwie übersprungen und ich habe bisher noch keine Möglichkeit gefunden das hinzubekommen.

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Story:
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Zum Beginn es Spiels befindet man sich an Bord des Raumschiffs “Vortex Rikers”, einem Gefangenentransporter, eingesperrt in einer Zelle. Kurze Zeit später stürzt das Raumschiff ab und man findet sich auf einem fremden Planeten wieder. Außerdem ist man der Einzige der den Absturz überlebt hat.

Doch damit beginnt das Abenteuer erst richtig, denn bösartige Kreaturen bevölkern diesen Planeten. Und damit beginnt ein neuer Kampf ums Überleben.

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Grafik:
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Erschienen ist Unreal im Jahre 1998, allerdings würde man wohl kaum vermuten das Unreal schon 8 Jahre alt ist, denn auch wenn es technisch inzwischen veraltet ist - ansehnlich ist die Grafik auch heute noch.

Damals war die Grafik eine echte Sensation und um in den Genuss aller Details zu kommen brauchte man einen entsprechend leistungsfähigen Rechner. Die 3D-Grafik war für diese Zeit einfach unglaublich beeindruckend, nie zuvor gab es bei einem Spiel solche Effekte zu bewundern und eine geniale Welt zu erforschen. Die Außenareale sahen einfach nur genial aus.

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Sound:
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Der Sound ist sehr gut, auch wenn es hier meiner Meinung nach nichts gibt was wirklich herausragend ist. Die Waffen- und Umgebungsgeräusche passen sehr gut und es entsteht auch eine sehr gute Atmosphäre.

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Steuerung:
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Die Steuerung ist im Grunde wie bei jedem anderen Ego-Shooter aus und hier gibt es nichts auszusetzen, alles funktioniert tadellos. Etwas Eingewöhnungszeit bedarf es allerdings um die Tastenkürzel auswendig zu kennen.

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Spielspass:
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Ich habe in meinem Leben schon so viele Ego-Shooter (und natürlich auch andere Games) gespielt und sicher gibt es auch eine Menge Spiele die ich auch nach längerer Zeit noch positiv in Erinnerung habe. Aber Spiele, wo man sich nach Jahren noch an bestimmte Momente oder Situationen erinnert gibt es nicht sehr viele. Von den wenigen ist aber Unreal auf jeden Fall eines, wenn nicht sogar D A S Spiel schlechthin. Ich kann mich noch heute gut daran erinnern als ich bei Unreal erstmals die Landschaft erblickte - einfach überwältigend, die Spielwelt wirkte so groß, man erblickte einen Wasserfall und die Farben dieser fremdartigen Welt hatten ihre ganz spezielle Faszination. Dann gab es diese tollen Lichteffekte. Nun ja, heute reist das wohl kaum noch jemand vom Hocker, aber Unreal war eben ein ganz besonderes Spiel damals.

Doch nicht nur mit einer sensationellen Grafik konnte Unreal glänzen, spielerisch hatte es ebenfalls eine Menge zu bieten. Zum Beispiel eine sehr gute KI. Manche Gegner waren schon ziemlich harte Brocken, ihre Angriffe waren gefährlich und sie verhielten recht klug in Gefechten, zum Beispiel konnten sie sehr gekonnt Schüssen ausweichen.

Das Waffensortiment von Unreal ist enorm, wobei es auch hier eine kleine Besonderheit gibt, denn jede Waffe hat 2 Feuermodi. Die Auswahl reicht von einer Pistole bis hin zu Raketen- und Granatwerfer.

Schwierigkeitsgrade gibt es 4, angefangen von Easy bis hin zu Unreal, wobei die Bezeichnung Unreal wirklich perfekt passt, ich muss zugeben das ich das Spiel auf diesem Schwierigkeitsgrad nie durchgespielt habe.

Unreal hat außerdem noch einen Multiplayer-Modus zu bieten .Hier kann man über Netzwerk oder Internet spielen. Eine kleine Besonderheit dabei ist das man auch gegen Bots antreten kann, was ja selbst heute bei Multiplayer-Spielen keine Selbstverständlichkeit ist. Dabei sind die Bots sogar ziemlich intelligent.

Auch ein Leveleditor liegt dem Spiel bei, wobei es sich allerdings um eine Beta-Version handelt.

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Altersfreigabe:
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Unreal ist in 2 Versionen erschienen, es gibt sowohl eine mit der Kennzeichnung USK 16 als auch eine mit der Kennzeichnung “Nicht geeignet unter 18 Jahren“. In welchen Punkten sich die Beiden unterschieden weiß ich leider nicht, aber ganz klar dürfte wohl sein das die 16er hinsichtlich der Gewaltdarstellung etwas entschärft wurde. Ich besitze die 18er Version und bin der Meinung die Altersbeschränkung gehet vollkommen in Ordnung, denn Gewalt beinhaltet das Spiel nun mal reichlich.

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Fazit:
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Ich finde Unreal ist auch heute noch ein empfehlenswerter Ego-Shooter, technisch zwar nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit, aber dennoch recht ansehnlich. Außerdem ist die Atmosphäre nach wie vor sehr gut und die Gegner sind besonders auf den höheren Schwierigkeitsgraden eine echte Herausforderung, denn sie verhalten sich zum Teil schon recht clever. Daher vergebe ich abschließend auch die volle Punktzahl für Unreal.

Fazit: Noch immer ein sehr guter Ego-Shooter

Bedienkomfort:    Bedienkomfort
Grafik:    Grafik
Sound:    Sound
Schwierigkeitsgr.:    Schwierigkeitsgr.
Spaßfaktor:    Spaßfaktor