
Neuester Testbericht: ... liegt noch eine zweite Blase, die nach dem Abschuss schnell von einem der Saurier "nachgeladen" wird. So kann man selbst sc... mehr
Bubble puzzeln und man vergisst die zeit
Puzzle Bobble (PC)

Autor-Name: "387733
Produkt:
Puzzle Bobble (PC)
Datum: 27.01.01, geändert am 27.01.01 (133 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Spielspass ohne ende
Nachteile: Schlechtes Handbuch
Erinnern wir uns einmal an eine lange vergangene Zeit, in der Arbeits- und Kinderzimmer noch von einer anderen Art von Rechenknechten bevölkert waren. Es war die gute, alte Zeit der Heimcomputer, des Commodore Amiga und C64. Damals sorgten Spiele wie Bubble Bobble, Rainbow Islands und später Parasol Stars für gerötete Augen und schwielige Joystickhände. Commodore ist tot, doch Taitos niedliche kleine Kreaturen haben in Form einer tetrisverwandten Knobelspielserie überlebt: Puzzle Bobble. Konsolenspieler kennen schon einige Varianten für das Super NES und die Sony Playstation und nachdem nun sogar Sega und Squaresoft PC-Spiele entwickeln, war es nur eine Frage der Zeit, bis Puzzle Bobble auch für Wintel-Kisten erschien.
Audio/Video:
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Ein bißchen japanophil sollte man schon sein, wenn man sich Puzzle Bobble kauft, denn soviel Niedlichkeit, hochfrequentes Gequietsche und poppige Feelgood-Musik kann erheblich nerven. Dabei ist auch die technische Umsetzung ziemlich bescheiden. Im Vollbildmodus ist die Auflösung schnöde 320x200 pixelig, die Soundsamples sind dünn und das Hintergrundgedudel geht spätestens nach einer oder zwei Stunden gewaltig auf den Zeiger. Verglichen mit dem Playstation-Puzzle Bobble 2 sieht das PC-Puzzle Bobble ärmlich aus. Die Hintergrundbilder sind sehr schlicht und abstrakt gehalten, das Platzen der Blasen und die Blasen selbst sind auch bei weitem nicht so detailreich animiert.
Handlung/schauspielerische Leistungen:
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Zur Handlung zitiere ich am besten einmal einen Satz aus dem Handbuch: "Da begannen gegnerische Truppen in merkwürdigen Blasen über das Dorf herzufallen. Das war ohne Zweifel das Werk des hinterlistigen BLASENZAUBER-Diebes."
Ich denke, mehr muß dazu nicht gesagt werden...
Spielbarkeit:
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Das Spielprinzip ist denkbar einfach: Am oberen Ende des Spielfelds befinden sich verschiedenfarbige Blasen. Von unten
schießt Ihr Blasen nach oben, und versucht so, drei Blasen der gleichen Farbe miteinander zu verbinden und sie so zum Platzen zu bringen. In regelmäßigen Abständen rückt das obere Ende des Spielfelds nach unten, oder es erscheint eine neue Reihe von Blasen. Überschreiten eine oder mehrere Blasen das untere Ende des Spielfelds, ist das Spiel verloren. Ziel ist es, je nach Spielmodus, entweder alle Blasen abzuräumen, oder möglichst lange durchzuhalten. Erschwert wird die Sache noch dadurch, daß man nicht beliebig lange Zeit hat, um die ideale Schußrichtung auszutüfteln: Erlaubt man sich eine zu lange Bedenkzeit, wird die Blase einfach in die gerade aktuelle Richung abgeschossen.
Die Kombination aus Knobel- und Geschicklichkeitsspiel macht bei Puzzle Bobble den Spaß aus: Nur zu oft weiß man ganz genau, wohin man die Blase befördern muß, damit in einer riesigen Kettenreaktion der halbe Bildschirm zerplatzt, aber dann kommt es doch ein kleines bißchen anders als man denkt, die Blase geht daneben und landet an einer völlig unpraktischen Stelle. Auf einmal befindet man sich in einer vertrackten Situation, und schon kündigt ein Zittern des Spielfelds das Nachrücken der Blasen an. Hektisch wird nach Auswegen gesucht, und in allerletzter Sekunde noch das Spiel vor dem Game Over gerettet.
So richtig Spaß macht Puzzle Bobble aber erst zu zweit. Hier tauchen abgeräumte Blasen nämlich beim Gegner wieder auf, und schon bald entwickeln sich hektische Abwehrschlachten und hämisches Gelächter wenn man eben gerade wieder einen Schwung Blasen zum Gegner geschickt hat, der den letzten noch gar nicht ganz verdaut hat. Der Zweispielermodus ist über ein Netzwerk (TCP/IP oder IPX), Modem, Nullmodem, oder zu zweit am selben Rechner möglich.
Vergleichbar mit:
Tetris, Columns, Dr. Mario, all diesen Tüftelspielen eben.
Handbuch:
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Das Handbuch hat insgesamt ca. 90 Seiten und enthält die Anleitung in englischer, französischer, deutscher, spanische
r und italienischer Sprache. Sie ist sehr unübersichtlich und man könnte beinahe meinen, sie beschreibe ein komplett anderes Spiel. Der versprochene Match-Modus ist jedenfalls nicht auffindbar, und auch der Punkt OPTIONS nicht...
SYSTEMANFORDERUNGEN:
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'Dank' Windows 95 braucht jetzt auch ein Popelspiel wie Puzzle Bobble einen Pentium (empfohlen: alles von 120 Mhz aufwärts), 8 MB RAM und eine SVGA-Grafikkarte. Ein Doublespeed-CD-ROM wird als Mindestanforderung angegeben, da es auch auf einem 8x (!) noch etwas träge lief, ist das Anhängsel "oder schnelleres" wohl ernstzunehmen. Natürlich benötigt Puzzle Bobble Windows 95, und der Rechner muß dazu noch DirectX-kompatibel sein.
Bezugsquelle: WWW.SMM.DE
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich PC Spiele

