NHL 2001 (PC)

Neuester Testbericht: ... spielen. Um mehr Fun zu haben empfiehlt sich jedoch das Spielen über ein LAN (Local Area Network) oder übers Internet. Zum Spielen Empfehl... mehr
Spielspaß ohne Grenzen
NHL 2001 (PC)

Name des Mitglieds: Chrizinho
Produkt:
NHL 2001 (PC)
Datum: 05.08.00, geändert am 05.08.00 (34 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Hoher Spielspaß; hier stimmt einfach alles
Nachteile: nur das Handbuch
Dieses Spiel muß man einfach erlebt haben. Es gehört meiner Meinung nach zu den Alltime-Classics. EASports hat hier ein Game erschaffen, welches nur von Sportspielen aus dem eigenen Hause (wenn überhaupt) getoppt werden kann.
NHL 2000 (hier die deutsche Version) ist inzwischen die 7. Auflage des Eishockey-Klassikers von EA Sports.
Natürlich ist es auch der beste, da jede Version immer (etwas) aufgepeppt und verbessert wurde.
In NHL 2000 finden sich insgesamt 50 Teams wieder. Alle 28 NHL-Teams der Saison 1998/99 mit allen Originalspielern (inkl. Foto), 4 All-Star Teams sowie 18 Nationalmann-schaften. Alle Mannschaften entsprechen in etwa der Stärke, wie sie in Wirklichkeit sind.
Alle Teams können in NHL 2000 miteinander in verschiedenen Kategorien anhand einer 100er-Skala miteinander verglichen werden.
Am Ende meiner Meinung habe ich eine Übersicht der Team-Gesamtstärken aufgelistet.
SPIELMODI:
In NHL 2000 kann man (und bis zu 27 weitere Mitspieler) eine Saison durchspielen, die (hoffentlich) mit dem Gewinn des Stanley-Cups endet.
Unter einer Vielzahl von Optionen werden u.a. Spiellänge
(5 bis 20 Minuten pro Drittel), Saisondauer (84, 42 oder 27 Saisonspiele), Anzahl der mitspielenden Teams (mindestens 4, höchstens 28), Spielregeln, Häufigkeit von Verletzungen...
Wer den harten Alltag der unzähligen Ligaspiele abkürzen will, der kann sich einzelne Ergebnisse der Spielpaarungen vom Computer berechnen lasssen oder darf auch das Playoff direkt starten.
Wer möchte, kann sich (mit Freunden) auch aus allen Teams eine Besetzung für ein eigenes Turnier heraussuchen. Der Computer übernimmt dann die Steuerung der restlichen Teams.
Wer einfach nur so just for fun spielen will, der beginnt eben ein Freundschaftsspiel.
Für Greenhorns gibt es auch noch den Anfängermodus. Dort spielt man mit einer vereinfachten Steuerung und ohne Regeln ebenfalls Freundschaftsspiele.
Desweiteren bietet sich die
Möglichkeit, ein Online-Match bzw. eine Online-Liga zu spielen (dies könnte allerdings teuer werden).
Zudem bekommt man auch ein Training angeboten, in dem die einzelnen Fähigkeiten (laufen, passen schießen, Penalty-shots, checken usw.) trainiert und perfektioniert werden können/sollten.
Auch können für Offensive, Defensive, Powerplay und Penaltykilling verschiedene Taktiken einstudiert werden. Dies ist aber wohl als ein Feature für Fetischisten zu betrachten, da man auch mit der voreingestellten Taktik gut fährt.
Ein Glossar, in dem nahezu alle wichtigen Regelbegriffe und Wesentlichkeiten des Eishockeysports kurz erklärt werden, ist sogar auch dabei.
SCHWIERIGKEITSGRAD:
Dieser hängt grundsätzlich davon ab, ob man schon eines der Vorgänger-NHLs kennt.
Aber auch Neulinge finden schnell rein in die Materie.
Man hat die Wahl zwischen drei Schwierigkeitsgraden (Rookie, Profi und All-Star)
Wer schon Erfahrung hat, sollte mindestens mit Profi beginnen, da im Rookie jedes Match in einem Kantersieg endet. Gute Spieler gewinnen allerdings auch im Profi-Modus im Schnitt meist 3 von 4 Spielen.
Der All-Star-Modus ist aber auch für „alte Hasen“ eine Herausforderung
Wer eines der stärkeren Teams (s. u. in der Tabelle) wählt, macht auf jeden Fall nicht viel falsch. Zwar ist der Erfolg eines Teams immer davon abhängig, wie man selbst spielt, aber das computergesteuerte Verhalten der eigenen Teamkameraden bzw. die Trefferquote ist bei schwachen Teams logischerweise auch schwächer.
STEUERUNG:
NHL 2000 läßt sich mit der Tastatur, dem Joystick oder einem Gamepad steuern. Die Belegung kann dabei nach eigenem Belieben eingestellt werden.
Es empfiehlt sich auf alle Fälle das Gamepad, da die Tastatursteuerung sehr aufwendig ist und man den Blick doch aufs Spielgeschehen richten sollte.
Mit Joystick geht´s zur Not auch, wobei dort naturgemäß die Wege des Knüppels rec
ht lang sind und schnelle Drehungen der Spieler in einer „Rührorgie“ ausarten. (nach jeder durchgespielten Saison ist wohl ein neuer Joystick fällig
;-) )
Mit Gamepad steuert es sich praktisch wie von selbst und es macht damit einfach am meisten Spaß. Einziger Nachteil ist die Belastung für den linken Daumen, der nach ein paar Spielen nach einer Auszeit ruft. (echte NHL2000 Spieler erkennt man am getapten Daumen)
GRAFIK:
Die Grafik ist so ziemlich das beste, was an Sportspielen angeboten wird. Hochauflösend (von 640x480 bis 1280x1064) und trotzdem gut spielbar. EASports empfiehlt P2 mit 300MHz und 3D-Grafikkarte.
Man kann aus 8 Kameraperspektiven auswählen, wobei die unspektakulärste von schräg oben am übersichtlichsten und damit am besten spielbar ist. Für die 3D-Perspektive braucht man allerdings hochgetunte Hardware. Bei 667Mhz und 32MB nVidia TNT ist´s dann leider zu lahm. Ab und zu (aber ganz selten) bleibt die Grafik mal kurz „hängen“.
Nach gelungenen Spielzügen/Toren kommt ein Replay aus stets anderm Blickwinkel. Dort ist zu beachten, dass die Gesichter der NHL-Spieler ihren menschlichen Vorbild exakt nachempfunden sind.
Zudem kann man im Editor eigene Spieler erstellen und sein eigenes Konterfei als jpg-Datei importieren. Mit etwas Geschick (Bildbearbeitung ist etwas fummelig) hat man dann einen Spieler erstellt, der aussieht wie man selbst. Cool.
SOUND:
Der Sound ist spitzenmäßig. Guter Soundtrack im sehenswerten Intro von Garbage (Push it). Die Atmosphäre während des Spiels ist einer echten Stadionarena mit Stadionsprecher, begeisternden Zuschauern und realistischen Spielgeräuschen gutt nachempfunden. (ich vermisse lediglich das Fan-o-meter der ersten NHL-Spiele).
Bei langweiligem Geplänkel hält sich das Publikum vornehm zurück, bei Fouls und Torraumszenen wird es geradezu ekstatisch.
Das ganze Spielgeschehen wird außerdem untermalt von ein oder
zwei Kommentatoren (ist einstellbar).
Am Anfang ist man noch völlig beeindruckt davon. Jeder Spielzug wird mit Nennung der Spielernamen kommentiert, es wird in der Statistikkiste gekramt und bei etwas zäherem Spielfluß wird auch noch die eine oder andere Anekdote über die einzelnen NHL-Stars erzählt.
Allerdings kommt es mit der Zeit immer öfter vor, dass die Kommentatoren sich im Gesagten wiederholen. Dies wäre ja noch zu verschmerzen.
Aber der grobe Schnitzer, den sich die Programmierer geleistet haben, ist , dass manche Kommentare gar nicht zum Spielgeschehen passen: so kommt es beispielsweise vor, dass ich ein Spiel 6:0 führe und der gegnerische Torwart in höchsten Tönen gelobt wird (...macht seine Sache super heute; hält seinen Kasten sauber; die Abwehr steht wie ein Bollwerk...).
Zudem stimmt manchmal das Timing nicht: wenn ein Spieler am Puck ist, erwähnt der Kommentator ein paar Worte über die bisherige Spielleistung des betreffenden Spielers. So weit so gut; doch wenn dieser dann in einem spektakulärem Spielzug ein Tor erzielt, zieht der Kommentator unbeirrt trotzdem die ganze Litanei durch und bejubelt das Tor erst nachdem bereits wieder Bully gepfiffen wurde. Dies nervt einfach.
Manchmal sprechen die beiden Kommentatoren auch durcheinander. Am besten stellt man diese Funktion nach ein paar Spielen ab. Stadionsprecher und Publikum reicht als Soundkulisse völlig aus.
STATISTIKEN:
Traditionsgemäß eine Stärke von NHL. Hier findet der Statistik-Fan alles was er braucht.
Da man sich eigentlich alles und jedes in verschiedenen Sortiermöglichkeiten zeigen lassen kann (sogar eine Liste aller NHL-Spieler, sortiert nach deren Gewicht -> wer´s braucht?!?), verzichte ich hier auf eine detaillierte Darstellung.
Gelungene Spielzüge lassen sich zudem in einer Replay-Funktion, in verschiedenen Geschwindigkeiten aus allen erdenklichen Kameraperspektiven jederzeit wieder anschauen und abspeichern. Sogar Screenshots
im tga-Format (warum eigentlich nicht als jpg???) lassen sich erstellen.
MOTIVATION:
Dieses Spiel ist einfach Kult. Es macht immer Spaß und nützt sich eigentlich nicht ab, da man ja auch immer gegen Freunde spielen kann, wenn die Computerteams keine Herausforderung mehr sein sollten.
Eine Neuerung in NHL2000 ist der Dynastie-Modus: dabei ist nach einer Saison nicht Schluß. Sondern man spielt mit seinem Team in mehreren aufeinaderfolgenden Saison (alle Statistiken werden mit übernommen, so dass man dann die bisherigen Saisons vergleichen kann)
Außerdem kann man durch diverse Draft-Modi am Anfang und während der Saisons, versuchen Spieler anderer Teams abzuwerben bzw. zu tauschen.
Zudem können auch eigene Spieler erstellt werden und (kostenlos) in das eigene Team transferiert werden. Ist gut, wenn sich während Ende der Saison die Spieler vermehrt wegen Verletzung ausfallen und der Kader sonst zu klein bzw. zu schwach wäre.
Selbst erstellte Spieler sind allerdings maximal 85 Punkte (auf der 100er Skala) stark. Man gewichtet deren Stärken in den einzelnen Kategorien. Es lässt sich allerdings kein Spieler kreieren, der überall super ist. Somit wird gewährleistet, dass die absoluten NHL-Topstars (Jagr, Lindros, LeClair, Selänne usw.) immer noch ein Quentchen besser sind.
Außerdem könnte man ja sonst auf die Idee kommen, sämtliche Spieler seines Teams durch selbsterstellte perfekte Spieler auszutauschen.
GESAMTBETRACHTUNG:
Zusammenfassend bewerte ich dieses Spiel in einer 5-Sterne-Skala. NHL-2000 leistet sich keine Schwächen, wenn man vom traurigen 32-Seiten-Handbuch (in der deutschen Version) absieht, das unübersichtlich gestaltet ist und nur auf einen Teil der Funktionen von NHL-2000 eingeht.
Einstellmöglichkeiten ****
Motivation *****
Grafik *****
Sound ****
Spielspaß *****
Handbuch *
INSGESAMT *****
Hier folgt
die breits angesprochene Übersicht der 50 Teams aus NHL 2000, sortiert nach deren Stärke:
28 NHL-Teams
Philadelphia Flyers 95
Detroit Red Wings 92
Dallas Stars 91
Colorado Avalanche 85
Phoenix Coyotes 84
Pittsburgh Penguins 84
New Jersey Devils 83
Buffalo Sabres 82
New York Rangers 82
Chicago Blackhawks 79
Toronto Maple Leafs 79
Carolina Hurricanes 78
Boston Bruins 78
Ottawa Senators 78
San Jose Sharks 77
Los Angeles Kings 76
Vancouver Canucks 75
Florida Panthers 75
Edmonton Oilers 75
Montreal Canadiens 74
St. Louis Blues 74
Washington Capitals 74
Mighty Ducks of Anaheim 72
Calgary Flames 65
Nashville Predators 63
Tampa Bay Lightning 62
Atlanta Thrushers 61
New York Islanders 60
4 All-Star-Teams
North American All-Stars 99
Western All-Stars 98
Eastern All-Stars 97
World All-Stars 94
18 National-Teams
Canada 98
USA 94
Russland 86
Tschechei 83
Schweden 82
Finnland 71
Slowakei 65
Deutschland 48
Kasachstan 45
Polen 44
Schweiz 41
Japan 41
Italien 40
Österreich 40
England 39
Norwegen 39
Weißrussland 38
Frankreich 37
NHL 2000 (hier die deutsche Version) ist inzwischen die 7. Auflage des Eishockey-Klassikers von EA Sports.
Natürlich ist es auch der beste, da jede Version immer (etwas) aufgepeppt und verbessert wurde.
In NHL 2000 finden sich insgesamt 50 Teams wieder. Alle 28 NHL-Teams der Saison 1998/99 mit allen Originalspielern (inkl. Foto), 4 All-Star Teams sowie 18 Nationalmann-schaften. Alle Mannschaften entsprechen in etwa der Stärke, wie sie in Wirklichkeit sind.
Alle Teams können in NHL 2000 miteinander in verschiedenen Kategorien anhand einer 100er-Skala miteinander verglichen werden.
Am Ende meiner Meinung habe ich eine Übersicht der Team-Gesamtstärken aufgelistet.
SPIELMODI:
In NHL 2000 kann man (und bis zu 27 weitere Mitspieler) eine Saison durchspielen, die (hoffentlich) mit dem Gewinn des Stanley-Cups endet.
Unter einer Vielzahl von Optionen werden u.a. Spiellänge
(5 bis 20 Minuten pro Drittel), Saisondauer (84, 42 oder 27 Saisonspiele), Anzahl der mitspielenden Teams (mindestens 4, höchstens 28), Spielregeln, Häufigkeit von Verletzungen...
Wer den harten Alltag der unzähligen Ligaspiele abkürzen will, der kann sich einzelne Ergebnisse der Spielpaarungen vom Computer berechnen lasssen oder darf auch das Playoff direkt starten.
Wer möchte, kann sich (mit Freunden) auch aus allen Teams eine Besetzung für ein eigenes Turnier heraussuchen. Der Computer übernimmt dann die Steuerung der restlichen Teams.
Wer einfach nur so just for fun spielen will, der beginnt eben ein Freundschaftsspiel.
Für Greenhorns gibt es auch noch den Anfängermodus. Dort spielt man mit einer vereinfachten Steuerung und ohne Regeln ebenfalls Freundschaftsspiele.
Desweiteren bietet sich die
Möglichkeit, ein Online-Match bzw. eine Online-Liga zu spielen (dies könnte allerdings teuer werden).
Zudem bekommt man auch ein Training angeboten, in dem die einzelnen Fähigkeiten (laufen, passen schießen, Penalty-shots, checken usw.) trainiert und perfektioniert werden können/sollten.
Auch können für Offensive, Defensive, Powerplay und Penaltykilling verschiedene Taktiken einstudiert werden. Dies ist aber wohl als ein Feature für Fetischisten zu betrachten, da man auch mit der voreingestellten Taktik gut fährt.
Ein Glossar, in dem nahezu alle wichtigen Regelbegriffe und Wesentlichkeiten des Eishockeysports kurz erklärt werden, ist sogar auch dabei.
SCHWIERIGKEITSGRAD:
Dieser hängt grundsätzlich davon ab, ob man schon eines der Vorgänger-NHLs kennt.
Aber auch Neulinge finden schnell rein in die Materie.
Man hat die Wahl zwischen drei Schwierigkeitsgraden (Rookie, Profi und All-Star)
Wer schon Erfahrung hat, sollte mindestens mit Profi beginnen, da im Rookie jedes Match in einem Kantersieg endet. Gute Spieler gewinnen allerdings auch im Profi-Modus im Schnitt meist 3 von 4 Spielen.
Der All-Star-Modus ist aber auch für „alte Hasen“ eine Herausforderung
Wer eines der stärkeren Teams (s. u. in der Tabelle) wählt, macht auf jeden Fall nicht viel falsch. Zwar ist der Erfolg eines Teams immer davon abhängig, wie man selbst spielt, aber das computergesteuerte Verhalten der eigenen Teamkameraden bzw. die Trefferquote ist bei schwachen Teams logischerweise auch schwächer.
STEUERUNG:
NHL 2000 läßt sich mit der Tastatur, dem Joystick oder einem Gamepad steuern. Die Belegung kann dabei nach eigenem Belieben eingestellt werden.
Es empfiehlt sich auf alle Fälle das Gamepad, da die Tastatursteuerung sehr aufwendig ist und man den Blick doch aufs Spielgeschehen richten sollte.
Mit Joystick geht´s zur Not auch, wobei dort naturgemäß die Wege des Knüppels rec
ht lang sind und schnelle Drehungen der Spieler in einer „Rührorgie“ ausarten. (nach jeder durchgespielten Saison ist wohl ein neuer Joystick fällig
;-) )
Mit Gamepad steuert es sich praktisch wie von selbst und es macht damit einfach am meisten Spaß. Einziger Nachteil ist die Belastung für den linken Daumen, der nach ein paar Spielen nach einer Auszeit ruft. (echte NHL2000 Spieler erkennt man am getapten Daumen)
GRAFIK:
Die Grafik ist so ziemlich das beste, was an Sportspielen angeboten wird. Hochauflösend (von 640x480 bis 1280x1064) und trotzdem gut spielbar. EASports empfiehlt P2 mit 300MHz und 3D-Grafikkarte.
Man kann aus 8 Kameraperspektiven auswählen, wobei die unspektakulärste von schräg oben am übersichtlichsten und damit am besten spielbar ist. Für die 3D-Perspektive braucht man allerdings hochgetunte Hardware. Bei 667Mhz und 32MB nVidia TNT ist´s dann leider zu lahm. Ab und zu (aber ganz selten) bleibt die Grafik mal kurz „hängen“.
Nach gelungenen Spielzügen/Toren kommt ein Replay aus stets anderm Blickwinkel. Dort ist zu beachten, dass die Gesichter der NHL-Spieler ihren menschlichen Vorbild exakt nachempfunden sind.
Zudem kann man im Editor eigene Spieler erstellen und sein eigenes Konterfei als jpg-Datei importieren. Mit etwas Geschick (Bildbearbeitung ist etwas fummelig) hat man dann einen Spieler erstellt, der aussieht wie man selbst. Cool.
SOUND:
Der Sound ist spitzenmäßig. Guter Soundtrack im sehenswerten Intro von Garbage (Push it). Die Atmosphäre während des Spiels ist einer echten Stadionarena mit Stadionsprecher, begeisternden Zuschauern und realistischen Spielgeräuschen gutt nachempfunden. (ich vermisse lediglich das Fan-o-meter der ersten NHL-Spiele).
Bei langweiligem Geplänkel hält sich das Publikum vornehm zurück, bei Fouls und Torraumszenen wird es geradezu ekstatisch.
Das ganze Spielgeschehen wird außerdem untermalt von ein oder
zwei Kommentatoren (ist einstellbar).
Am Anfang ist man noch völlig beeindruckt davon. Jeder Spielzug wird mit Nennung der Spielernamen kommentiert, es wird in der Statistikkiste gekramt und bei etwas zäherem Spielfluß wird auch noch die eine oder andere Anekdote über die einzelnen NHL-Stars erzählt.
Allerdings kommt es mit der Zeit immer öfter vor, dass die Kommentatoren sich im Gesagten wiederholen. Dies wäre ja noch zu verschmerzen.
Aber der grobe Schnitzer, den sich die Programmierer geleistet haben, ist , dass manche Kommentare gar nicht zum Spielgeschehen passen: so kommt es beispielsweise vor, dass ich ein Spiel 6:0 führe und der gegnerische Torwart in höchsten Tönen gelobt wird (...macht seine Sache super heute; hält seinen Kasten sauber; die Abwehr steht wie ein Bollwerk...).
Zudem stimmt manchmal das Timing nicht: wenn ein Spieler am Puck ist, erwähnt der Kommentator ein paar Worte über die bisherige Spielleistung des betreffenden Spielers. So weit so gut; doch wenn dieser dann in einem spektakulärem Spielzug ein Tor erzielt, zieht der Kommentator unbeirrt trotzdem die ganze Litanei durch und bejubelt das Tor erst nachdem bereits wieder Bully gepfiffen wurde. Dies nervt einfach.
Manchmal sprechen die beiden Kommentatoren auch durcheinander. Am besten stellt man diese Funktion nach ein paar Spielen ab. Stadionsprecher und Publikum reicht als Soundkulisse völlig aus.
STATISTIKEN:
Traditionsgemäß eine Stärke von NHL. Hier findet der Statistik-Fan alles was er braucht.
Da man sich eigentlich alles und jedes in verschiedenen Sortiermöglichkeiten zeigen lassen kann (sogar eine Liste aller NHL-Spieler, sortiert nach deren Gewicht -> wer´s braucht?!?), verzichte ich hier auf eine detaillierte Darstellung.
Gelungene Spielzüge lassen sich zudem in einer Replay-Funktion, in verschiedenen Geschwindigkeiten aus allen erdenklichen Kameraperspektiven jederzeit wieder anschauen und abspeichern. Sogar Screenshots
im tga-Format (warum eigentlich nicht als jpg???) lassen sich erstellen.
MOTIVATION:
Dieses Spiel ist einfach Kult. Es macht immer Spaß und nützt sich eigentlich nicht ab, da man ja auch immer gegen Freunde spielen kann, wenn die Computerteams keine Herausforderung mehr sein sollten.
Eine Neuerung in NHL2000 ist der Dynastie-Modus: dabei ist nach einer Saison nicht Schluß. Sondern man spielt mit seinem Team in mehreren aufeinaderfolgenden Saison (alle Statistiken werden mit übernommen, so dass man dann die bisherigen Saisons vergleichen kann)
Außerdem kann man durch diverse Draft-Modi am Anfang und während der Saisons, versuchen Spieler anderer Teams abzuwerben bzw. zu tauschen.
Zudem können auch eigene Spieler erstellt werden und (kostenlos) in das eigene Team transferiert werden. Ist gut, wenn sich während Ende der Saison die Spieler vermehrt wegen Verletzung ausfallen und der Kader sonst zu klein bzw. zu schwach wäre.
Selbst erstellte Spieler sind allerdings maximal 85 Punkte (auf der 100er Skala) stark. Man gewichtet deren Stärken in den einzelnen Kategorien. Es lässt sich allerdings kein Spieler kreieren, der überall super ist. Somit wird gewährleistet, dass die absoluten NHL-Topstars (Jagr, Lindros, LeClair, Selänne usw.) immer noch ein Quentchen besser sind.
Außerdem könnte man ja sonst auf die Idee kommen, sämtliche Spieler seines Teams durch selbsterstellte perfekte Spieler auszutauschen.
GESAMTBETRACHTUNG:
Zusammenfassend bewerte ich dieses Spiel in einer 5-Sterne-Skala. NHL-2000 leistet sich keine Schwächen, wenn man vom traurigen 32-Seiten-Handbuch (in der deutschen Version) absieht, das unübersichtlich gestaltet ist und nur auf einen Teil der Funktionen von NHL-2000 eingeht.
Einstellmöglichkeiten ****
Motivation *****
Grafik *****
Sound ****
Spielspaß *****
Handbuch *
INSGESAMT *****
Hier folgt
die breits angesprochene Übersicht der 50 Teams aus NHL 2000, sortiert nach deren Stärke:
28 NHL-Teams
Philadelphia Flyers 95
Detroit Red Wings 92
Dallas Stars 91
Colorado Avalanche 85
Phoenix Coyotes 84
Pittsburgh Penguins 84
New Jersey Devils 83
Buffalo Sabres 82
New York Rangers 82
Chicago Blackhawks 79
Toronto Maple Leafs 79
Carolina Hurricanes 78
Boston Bruins 78
Ottawa Senators 78
San Jose Sharks 77
Los Angeles Kings 76
Vancouver Canucks 75
Florida Panthers 75
Edmonton Oilers 75
Montreal Canadiens 74
St. Louis Blues 74
Washington Capitals 74
Mighty Ducks of Anaheim 72
Calgary Flames 65
Nashville Predators 63
Tampa Bay Lightning 62
Atlanta Thrushers 61
New York Islanders 60
4 All-Star-Teams
North American All-Stars 99
Western All-Stars 98
Eastern All-Stars 97
World All-Stars 94
18 National-Teams
Canada 98
USA 94
Russland 86
Tschechei 83
Schweden 82
Finnland 71
Slowakei 65
Deutschland 48
Kasachstan 45
Polen 44
Schweiz 41
Japan 41
Italien 40
Österreich 40
England 39
Norwegen 39
Weißrussland 38
Frankreich 37
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich PC Spiele


23.08.00
Danke. NHL2000 ist auf alle Fälle ein guter Kauf. Da Du aber schon die 99er Version hast, lohnt sich ein Umstieg zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht nicht unbedingt, da EA Sports von Version zu Version nur kleine Verbesserungen einbaut. Anfang nächsten Jahres soll ohnehin NHL2001 erscheinen und das NHL2000 wird (vermutlich) sozusagen wie jetzt das NHL1999 als Nice-Price-Prod ukt so um 35 DM im Handel angeboten werden.