
Neuester Testbericht: ... auch: Myst 3 - Exile Systemvorraussetzung: - Pentium 233MHz - Windows 95/98/ME/XP - 64 MB RAM - 200 MB Festplattenspeicher - 4x CD... mehr
Augenschmaus und Gehirnakrobatik
Myst 3 - Exile (PC)

Name des Mitglieds: Sowasaberauch
Produkt:
Myst 3 - Exile (PC)
Datum: 26.10.01, geändert am 26.10.01 (105 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Garfik, Sound, einfache Steuerung
Nachteile: Story
Vorwort:
Da stehst du nun. Du hast schon etliche Schalter umgelegt doch nichts tut sich. Du bemerkst einen weiteren Schalter, legst ihn um, doch immer noch nichts passiert. Du probierst also eine andere Kombination. Immerhin ist die Umgebung phantastisch gestaltet und wenn Du über die Landschaft blickst verschlägt es dir den Atem. Nur dieser verdammte Schalter...
Hab etwas Geduld: Schalter und Zahnräder sind auch in diesem Teil von der „Myst“ –Reihe wieder genügend eingebaut. Obendrein bekam das Spiel eine 360-Grad Rundumsicht verpasst sowie einen atmosphärischen, orchestralen New-Age-Soundtrack.
Was macht diese Spiel so aussergewöhnlich, dass es zu den meisterwarteten Spielen in der letzten Zeit gehört?
Die Story scheint es nicht zu sein, denn die ist ein bisschen dünn. Man findet sich plötzlich in einer Welt wieder, die das neue Zuhause für Artus und seine Frau geworden ist, hier schreibt er seine magischen Bücher. Doch eines Tages bekommt er Besuch von seinem Erzfeind Saveedro, dieser stiehlt doch prommt eines der Bücher. Nun musst du ihm folgen und das Bucher zurückholen.
Wie ich schon sagte etwas unoriginell, doch irgend einen Aufhänger braucht ein PC-Spiel ja, ob nun eine Prinzessin aus den Armen eines Bösewichtes zu befreien oder eine Terror-Armee zu bekämpfen. So lautet das Standardmotte der Games. In „Myst“ muss man halt ein Buch befreien bzw. retten.
Doch von dem Augenblick an, andem man die Welt von Myst betritt, wird man von der einzigartigen Atmosphäre des Render-Adventures gefangen. Aber auch nur wenn man sich darauf einlassen will; manchen kann es schon ganz schön schwer fallen den vollen Eindruck auf sich wirken zu lassen.
Doch wie spielt es sich nun? Ganz einfach, genau so wie seine Vorgänger nach dem Point&Click System. Ist zwar nicht schwer, aber sehr langweilig. Doch eine komplizierte Steuerung braucht dieses Spiel auch nicht, denn Myst basiert nur auf Rätsel und keine Action. Da
s Interface ist schnell verstanden. Durch die Mausbewegung schaut man sich um und durch einen Linksklick führt man die Befehle aus. Anders als bei den Vorgängern kann man sich bei Myst III in alle Richtungen frei bewegen. Man kann die Kamera schwenken und sich in Ruhe alles angucken. Da kann es schon mal vorkommen, dass man seine Aufgaben vergisst, um weiterzukommen...
Und wie siehts aus? Kurz gesagt: Phänomenal! Die Verbindung mit dem Bekannten und der Phantasie aus dem Leben, lässt die Rätselreise zu einer faszinierenden Tour werden.
Insgesamt gibt es fünf Welten und jede sieht anders aus. Dadurch kann man schon merken, dass nicht nur ein Designer am Werk war.
Manchmal lässt die Helligkeit der Grafik ein wenig zu wünschen übrig, doch man kann Abhilfe schaffen, indem man am Bildschirm am Kontrasst und Helligkeit ein wenig herumspielt.
Nett hingegen sind die Sequenzen mit den Schauspielern. Die Filmszenen sind recht gut in Render-Umgebung integriert. So kommt es nicht zu visuellen Brüchen.
Fazit:
Wie schon erwähnt ist Myst III kein Spiel für Action orientierte Gamefans. Eher für Rätsel-Freaks, aber zum lösen von Rätseln braucht man enorm viel Zeit und Geduld, manchen kann das frustrieren. Zum Glück gibt es ja genug Webpages mit Lösungen.
Viel Spass beim nächsten Rätsel raten...
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich PC Spiele


26.10.01
Hört sich ja wirklich nicht schlecht. Auch wenn Bücher befreien nicht unbedingt mein neues Hobby werden wird. Trotzdem interessanter Bericht.