

Produkttyp: Trend Verlag PC-Spiele
Neuester Testbericht: ... hinzufügt, kann zwischen drei Schwierigkeitsgraden gewählt werden. Es gibt den Erstkäufer (Schwierigkeitsgrad leicht), den Unternehmer... mehr
Monopoly mal ganz anders
Monopoly (PC)

Name des Mitglieds: Maik_Hoelle
Produkt:
Monopoly (PC)
Datum: 13.02.03, geändert am 13.02.03 (139 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: -
Nachteile: -
Die Mindest-Vorraussetzungen sind:
Betriebssystem - Windows 95/98/Me
Prozessor - Pentium 233 MHz oder höher
Speicher - 64 MB RAM
Festplattenplatz - 90 MB frei
CD-Rom Laufwerk - 4fache Geschwindigkeit
Grafik - Windows 95/98/Me kompatible Grafikkarte mit 8 MB
Sound - Windows 95/98/Me kompatible Soundkarte
DirectX - DirectX Version 8.0a (beigefügt) oder höher
CD ab ins Laufwerk und los geht?s: Die Installation. Es gibt ja Installationen, die einfach nur ätzend sind, aber diese hier war leicht zu bedienen und es ging auch relativ schnell.
Fertig installiert und schon gestartet. Natürlich hab ich mir bei meinem ersten Start noch die Vorschau angeschaut, aber die kann man natürlich auch einfach übergehen und dann ist man auch ziemlich schnell im Hauptmenü.
Das Hauptmenü ist schön einfach gestaltet, aber sieht trotzdem noch vernünftig aus!
Da das ja mein erstes Spiel war, hab ich erst mal die Einführung gespielt. Die Einführung war wirklich so, dass man alles einfach schön schnell kapiert hat. Schon oft hab ich es bei solchen Einführungen erlebt, dass da irgendein Text steht und dann von dem Computer gezeigt wird, wie das dann aussehen würde. Diese Einführungen sind zum Lernen von Spielen nicht grad geeignet, denn so hat man das alles noch nie gemacht. Aber hier hat der alte Monopoly Mann einem erzählt, was wozu getan werden soll und dann hatte man die Möglichkeit das selbst noch einmal auszuprobieren, bevor er weiter erzählt. Außerdem war die Einführung in mehrere Teile unterteilt so hat man nicht gleich die volle Ladung abbekommen und konnte sich ganz in Ruhe im Spiel einfinden.
So, jetzt geht's an die Frage, auf die wohl jeder von euch die ganze Zeit gewartet hat:
>>>> WORUM GEHT ES ÜBERHAUPT? <<<<
Das will ich euch jetzt gerne beantworten: Wenn man das Spiel startet sieht man eine Stadt mit einzelnen Abschnitten (Schlosstr., Museumsstr., Nordbahnhof, usw.) Auf den einzelnen
Wohnblöcken steht noch nichts, und da die Stadt ja bewohnt werden soll, muss man also eine Wohnung bauen. Etwas später ziehen da dann Leute ein und man kann eine Umfrage starten und als Ergebnis bekommt man dann, was die Bürger sich in ihrer Nähe wünschen [z.B.: 75 Befragte: 50 Brot; 45 Kleidung; 38 Filme;....]. Am Besten guckt man sich die meist gewünschten Produkte an und baut dann in die Nähe des befragten Wohnblocks ein entsprechendes Geschäft [in diesem Falle baut man eine Bäckerei, eine Boutique und ein Kino]. Die Breite und Höhe des Geschäftes kann man dann selbst aussuchen und so eine bestimmte Warenkapazität erreichen. Auch die Qualität des Gebäudes kann man aussuchen [niedrig, mittel, hoch]. Ein Haus minderer Qualität ist zwar billiger, aber natürlich besuchen die Leute dann lieber das Kino einer deiner Gegenspieler wenn zufällig eines nicht allzu weit entfernt ist. Und wenn man ein Haus billiger Qualität in Luxusvierteln wie Schloßstr. oder Parkstr. baut, dann kann man nicht mit vielen Besuchern rechnen, denn die sind sich für so was zu 'gut'.
Durch seine Geschäft verdient man dann halt Geld und damit kann man wieder was neues bauen. Das alleine wäre als Endlosspiel wohl langweilig, deswegen gibt es dann eben Aufträge die man erfüllen muss [z.B. Bis zum Jahr 1995 die meisten Verkäufe erzielt haben]. Das ist dann meist etwas kompliziert, da die Computergegner nicht immer ganz dumm sind und man auch bankrott gehen kann. Außerdem muss man mit der Zeit gehen, denn 1990 sind die Bürger an ganz anderen Sachen interessiert, als sie es noch 1940 waren. Früher waren Bälle angesagt, jetzt wollen alle nur noch Billard spielen...
Wenn man noch etwas Geld verdienen will, dann kann man eine Auktion beantragen und ein Bahnhof, das Wasserwerk, o.ä. wird versteigert. Damit verdient man dann nicht nur Geld durch die Einnahmen von den Geschäften der Gegner, sondern muss selbst auch nicht mehr das Wasser, die Telefonkosten, das Gas, usw. bezahlen. Man kann
auch eine Straße ersteigern (Museumsstr., Poststr.,...) dann kann man dort auch ein Hotel bauen, einen Park und muss vor allen Dingen dort keine Miete mehr für seine Geschäft bezahlen, nimmt aber von den Geschäften der Gegner die Miete ein.
Außerdem gibt es noch Ereigniskarten, die man ziehen kann. Da kann es dann mal vorkommen, dass man Geld verdient, verliert oder Geschäft der Gegner übernehmen kann,...
Fazit:
Ich finde das ist eine originelle Idee, die auch gut umgesetzt wurde. Die Grafik ist auch sehr schön und man ganz runter zu den einzelnen Bürgern zoomen und die wirklich gut gemachten Einwohner sich etwas näher betrachten. Dieses Spiel ist einfach Fun pur!!!! Und es ist nicht nur für Monopoly- oder Tycoonliebhaber, wie mich, geeignet. Sogar meine Brüder haben daran Spaß gefunden, obwohl sie eigentlich weder Tycoonspiele noch Monopoly beeindrucken...
Und es ist ja auch nicht sooo teuer, dass man sich das nicht einmal leisten kann!
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich PC Spiele

