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Produkttyp: Emme PC-Spiele
Neuester Testbericht: ... in hunderten verschiedenen Varianten.Mit den verschiedensten Bildern.Ich habe es schon früher auf meinen Altari gespielt. Meistens ist e... mehr
Spielspass der den Kopf aus dem Winterschlaf weckt!
MahJongg (PC)

Name des Mitglieds: Magistix
Produkt:
MahJongg (PC)
Datum: 03.02.02, geändert am 16.04.04 (200 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Denkspiel, Hilfen, Dateigröße
Nachteile: Wenig Abwechslung, nerviges Gepiepe, Grafik
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.:| Mah Jongg – Chinesisches Denkspiel mit Geschichte |:.
Nachweislich hat Mah Jongg eine anziehende Wirkung auf das spielfreudige Umfeld. Einmal begonnen, scharen sich alle umstehenden Personen um den Bildschirm und bemühen sich schnell Tipps und Tricks loszuwerden, wie man am besten das Spiel zu einem Ende bringt, beziehungsweise überhaupt eine Lösung findet. Doch was ist Mah Jongg eigentlich?
Mah Jongg, dass auch unter Mahjong oder Mah-Jong im Internet kursiert, existiert schon seit über 2000 Jahren. Entstanden im alten China ist das Denkspiel keineswegs mehr urheberrechtlich geschützt. So ist die angebliche Erfinderin (eine Komtesse des damaligen Königs WU) denn auch ohne angemessene Ehren verstorben. Doch das für bis zu 4 Spieler geeignete Spiel überdauerte die Zeiten und erfreut sich heute zig PC-Umsetzungen.
Doch so einfach, wie es klingt, war es dann doch nicht. Mah Jongg war erst ein königliches Spiel, dass eben nur den Reichen vorbehalten blieb. Wer dagegen verstieß, musste mit der Todesstrafe per Guillotine rechnen. Erst 500 nach Christus wurde dieser Erlass abgeschafft und das Spiel fand auch weitere Verbreitung. Die europäische Zivilisation erfuhr allerdings erst nach 1920 von dem Spiel, als ein findiger amerikanischer Geschäftsmann den Namen und die Spielidee sich schützen ließ und vermarktete.
Die heutige Version des Mah Jongg besteht aus einem
„Stapel“ von 144 Steinen, die aufeinander geschichtet sind. Auf Ihnen befinden sich insgesamt 72 verschiedene Motive, die dazu dienen, die Steine nach und nach abzubauen. Die originalen Regeln sind dabei nicht bekannt – ebenso, wie übrigens auch die Aufdrucke nicht mehr gefestigt werden konnten. Doch wieder zum Spiel: Die 72 Pärchen sind eigentlich wie bei einem Memory abzutragen. Man sucht Paare und klickt sie nacheinander an.
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.:| Mah Jongg – modernes Taktikspiel |:.
Das Spiel an sich besteht wie gerade ausgeführt also aus 72 Pärchen. Die insgesamt 144 Steine werden zu Beginn (in der PC-Version automatisch) aufgestapelt und vorher vermischt. In einer Art Pyramidenform sieht man nun die Steine aufeinander geschichtet. Nun geht es an den Spieler das Gewirr zu entzerren. Die Augen offen sucht man gleiche Motive. Doch aufgepasst – nur freiliegende Steine können entfernt werden.
Also sucht man solange, bis man ein Pärchen findet, das zudem frei liegt. Man klickt das Erste an, dann das Zweite und die Steine sind fort. Nun klingt das ja nicht besonders aufregend und irgendwie sehr simpel – man sieht ja immer alle Steine – doch es kommt, wie immer, anders, als man denkt.
Dadurch, dass einige Steine ja immer verdeckt sind (sie sind ja durch die daraufliegenden Steine teils verborgen), muss man doch einige Achtung aufbringen. Nur wer darauf achtet, die Steine in der richtigen Reihenfolge abzuräumen, schafft dies auch. Ein falscher Klick und es wird knapp – ein zweiter Fehler und alles ist verloren. Also aufgepasst im etwas anderen Memory.
So vergeht die Hauptzeit im Spiel die Außenseiten links und rechts abzusuchen und dann Ebene für Ebene zu versuchen die Steine loszuwerden. Gewonnen hat man – wie kann es auch anders sein – wenn kein Steinchen mehr übrig bleibt.
Doch, was macht den Reiz des Spieles
aus? Nun, trotz des wirklich simplen Aufbaus, des einfachen Ablaufs sowie dem scheinbar einfachen Problem, gestaltet sich das Aufräumen komplizierter, als man plant. Taktik und Logik stehen immer im Vordergrund. Wer blindlings „einfach die Pärchen wegklickt“, wird schnell feststellen, dass eben keine Pärchen mehr am Rand frei liegt. Deswegen muss man schon genau überlegen, wo man zuerst abbaut. Manchmal gehört dann aber auch ein kleines bisschen Glück dazu – dann nämlich, wenn man einen bestimmten Stein sucht und dieser noch verborgen ist. Uf „Verdacht“ baut man dann manchmal Steine ab, aber wenn die gesuchten Steine sich nicht finden, ist man verloren.
Unterschiede zwischen dem Original und dem PC-Plagiat sind offensichtlich: Wer ein falsches Paar anklickt, dar sich einem akustischen Warnsignal erfreuen. Außerdem lassen sich je nach PC-Umsetzung auch High-Scores (Bestzeiten, Fehlklicks) anlegen und einsehen, die Motive der Steine wählen oder auch einen unterschiedlichen Hintergrund auswählen. Ach, natürlich gibt’s auch Töne beim Entfernen von Steinen. Leider alles andere als professionell, sodass man doch sehr dankbar ist, dass sich das grummelnde Gepiepe des Mainboards auch abschalten lässt.
Weiterhin positiv sind die angebotenen Hilfen – steht man einmal vor dem Ende, lassen sich per Hilfe-Taste die letzten Pärchen zeigen, die letzten Schritte rückgängig machen oder (schnell und heimlich) eine neue Pyramide errichten. __________________________________________________ ____
.:| Fazit |:.
Mah Jongg ist ein kleines Denkspiel für Zwischendurch. Lange Zeit hält man es wohl kaum damit aus, dafür ist die Pixelgrafik zu grob, der Ton zu mies und das Prinzip zu dünn. Für die kurzweilige Beschäftigung allerdings ist das sehr kleine Spiel (je nach Version zwischen 200 KB und 1 MB groß) eine gelungene Idee. Kostenlos aus dem Internet zu beziehen empfehle ich daher durchaus den Download und d
as ein oder andere Match.
Ach, es gibt wie gesagt zig verschiedene Versionen – schaut Euch per Suchmaschine oder hier einmal um:
http://www.shareload.com/html/games_mahjongg.s html
http://www.solitairecentral.com/other.html
http://www.freewarepage.de/download/36.shtml
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich PC Spiele


06.02.02
Dein Bericht hat mir wirklich sehr gut. Hast dir die Krone wirklich verdient! Weiter so! Gruss Jensolino