Gangsters (PC)

Neuester Testbericht: ... ist höchst Kompliziert und auch Profis werden ihre Probleme haben. Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert, was das ganze nicht gera... mehr
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Gangsters (PC)

Name des Mitglieds: schellense
Produkt:
Gangsters (PC)
Datum: 28.08.01, geändert am 28.08.01 (48 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: super Spielidee, gute Grafik, guter Sound
Nachteile: evtl. Längen
Bei Gangsters übernimmt man die Rolle eines Mafiabosses oder einer coolen Gangsterbraut.
Vor Spielbeginn kann man wählen, wie man aussehen und wie man heißen will. Nach dem ersten Einlesen ins umfangreiche und sehr hilfreiche Handbuch, gehts dann aber auch schon richtig los.
Bei Gangsters muß man seinen angestellten Ganoven die richtigen Befehle geben, um möglichst schnell zu möglichst viel Macht und Geld zu kommen. Dabei kann man sich praktisch der gesamten Verbrechenspalette bedienen.
Am wichtigsten ist das Erpressen, um sein Territorium vergrößern zu können, durch Überfälle kann man schnell seinen Geldbeutel füllen.
Auf Dauer führen vor allen Dingen illegalen Geschäfte wie Falschgelddruckereien, Freudenhäuser und Kasinos zum Erfolg. Aber Vorsicht: das FBI und die Polizei sind einem immer auf den Fersen. Und wenn man zufällig auf Gangster anderer Gangs trifft, kann es schnell zu einer Strassenschlacht mit vielen Toten führen.
Es gibt insgesamt 3 Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen (bei Kurzspielen und Szenarien noch mehr):
man kann alle anderen Gangsterbanden komplett ausschalten (was schätzungsweise mehrere Tage dauern wird, ist mit bis jetzt noch nie ganz gelungen), sich zum Bürgermeister wählen lassen oder auch ehrlich werden. Die dritte Möglichkeit hört sich übrigens zwar leicht an, ist aber auch sehr schwierig, weil man dazu mindestens
250.000 $ besitzen muß; es ist allerdings sehr schwierig sich ganz ohne kriminelle Machenschaften in der Stadt zu behaupten.
Wer am liebsten mit radikalen Mitteln arbeitet, sollte versuchen, sich die Stadt mit Hilfe von ein paar Sprengungen gegnerischer Geschäfte, Brandstiftung, Morden oder Kidnapping fremder Gangster Großteile der Stadt unter den Nagel zu reißen. Natürlich empfiehlt es sich, vorher genug Geld zur Seite geschafft zu haben, um Richter, Polizisten, Zeitungsreporter und andere hilfreiche Wesen bestechen zu können.
Zum Spielablauf kann man sagen, dass sich das Spiel in
Teile gliedert, die sich immer abwechseln.
Der wichtige Teil ist die eigentliche Arbeit des Gangsterbosses (also Ihnen), seinen Gangstern die Befehle zu erteilen. Dazu gehören neben den oben genannten Straftaten auch Routinebefehle wie Streife, Schutzgeld eintreiben, Laden bewachen, erkunden und ab und an auch Kaufen von legalen Geschäften, die meist genutzt werden, um ein dahinter verborgenes illegales Geschäft zu decken. Die Planung dient außerdem dazu, die Finanzlage zu überprüfen und anhand von Diagrammen zu beobachten, wie sich der eigene Machtstatus verändert.
Hat man schließlich alles ausgiebig vorbereitet, kann man die sogenannte Arbeitswoche starten. Das bedeutet, daß alle Gangster mit der zugewiesenen Arbeit beginnen. Jetzt kommt auch die schöne Grafik und auch der gute Sound (Dialoge beim Erpressen) zum tragen. Ähnlich wie bei Sim City kann man sich die Stadt in 3 verschiedenen Perspektiven betrachen. In der Straßenperspektive - einem Blick von schräg oben - kann man seine Gangster beim Arbeiten beobachten. Wer Spaß daran hat, kann auch irgendwelche einfachen Bürger observieren. Die Bürger sind wie auch die Gebäude und die Autos sehr deteilverliebt gestaltet. Natürlich ist alles im 20er-Jahre-Stil gehalten - die Stadt soll schließlich an das Chicago der Zeit erinnern. Ein bißchen merkwürdig ist nur, warum so viele Passanten einen Geigenkoffer dabeihaben, ich vermute aber mal, daß die Grafiker einfach Musikfans sind.
Ein Klick auf die Gebäude zeigt an, ob es sich um Wohnhäuser, Läden, Fabriken oder auch Kirchen handelt. Außerdem wird angezeigt, wem das Gebäude gehört und ggf. wem der Inhaber wieviel Schutzgeld bezahlt. Bis auf gelegentliche Straßenkämpfe läuft die Woche zumindest anfangs relativ ereignislos ab.
Über Mitteilungsfenster wird man immer auf dem Laufenden gehalten. Meiner Meinung nach gehen die meisten Ganoven etwas zu forsch vor und mischen sich sehr oft unüberlegt in Strassenkämpfe mit anderen Gangs oder auch der Polizei
ein. Ist so eine Schlacht einmal im Gange, hat man auch kaum noch Chancen seine Ganoven zu retten, indem man ihnen befiehlt weguzulaufen. Gut ausgerüstete Gangster mit guten Waffenfähigkeiten schaffen es aber manchmal alle um sich rum umzulegen, bevor sie selbst dran glauben müssen.
Solange alles ruhig ist, kann man die Woche mit einem Zeitraffer vorspielen, da sonst schonmal Längen entstehen können.
Am Ende der Woche kann man sich dann wieder ansehen, wie sich alles entwickelt hat und auch überprüfen, ob die Ganoven alles brav ausgeführt haben, oder ob Zeitmangel und unwillige Opfer sie daran gehindert haben.
Bis zur Bürgermeisterwahl (meiner Ansicht nach dem erfolgversprechendsten Weg zum Sieg) oder zum Ablauf der festen Wochenzahl bei einem Kurzspiel läuft also alles nach dem gleichen Schema ab. Gewinnt man diese nicht, kann sich ein Spiel eigentlich ewig ziehen - bis man entweder die GANZE Stadt unter seine Fittiche gebracht hat oder bis man bankrott ist.
Fazit: das Spiel macht richtig Spaß und hat ein tolles Konzept. Es fordert allerdings auch eine Menge Geduld und kann eintönig werden, wenn sich nachher fast nichts mehr entwickelt, starke Nerven sind ausserdem wichtig.
Die gute Grafik und der ausgefeilte Sound machen aber zumindest die Kurzspiele und die Szenarien zu einem richtig guten Spielerlebnis
Vor Spielbeginn kann man wählen, wie man aussehen und wie man heißen will. Nach dem ersten Einlesen ins umfangreiche und sehr hilfreiche Handbuch, gehts dann aber auch schon richtig los.
Bei Gangsters muß man seinen angestellten Ganoven die richtigen Befehle geben, um möglichst schnell zu möglichst viel Macht und Geld zu kommen. Dabei kann man sich praktisch der gesamten Verbrechenspalette bedienen.
Am wichtigsten ist das Erpressen, um sein Territorium vergrößern zu können, durch Überfälle kann man schnell seinen Geldbeutel füllen.
Auf Dauer führen vor allen Dingen illegalen Geschäfte wie Falschgelddruckereien, Freudenhäuser und Kasinos zum Erfolg. Aber Vorsicht: das FBI und die Polizei sind einem immer auf den Fersen. Und wenn man zufällig auf Gangster anderer Gangs trifft, kann es schnell zu einer Strassenschlacht mit vielen Toten führen.
Es gibt insgesamt 3 Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen (bei Kurzspielen und Szenarien noch mehr):
man kann alle anderen Gangsterbanden komplett ausschalten (was schätzungsweise mehrere Tage dauern wird, ist mit bis jetzt noch nie ganz gelungen), sich zum Bürgermeister wählen lassen oder auch ehrlich werden. Die dritte Möglichkeit hört sich übrigens zwar leicht an, ist aber auch sehr schwierig, weil man dazu mindestens
250.000 $ besitzen muß; es ist allerdings sehr schwierig sich ganz ohne kriminelle Machenschaften in der Stadt zu behaupten.
Wer am liebsten mit radikalen Mitteln arbeitet, sollte versuchen, sich die Stadt mit Hilfe von ein paar Sprengungen gegnerischer Geschäfte, Brandstiftung, Morden oder Kidnapping fremder Gangster Großteile der Stadt unter den Nagel zu reißen. Natürlich empfiehlt es sich, vorher genug Geld zur Seite geschafft zu haben, um Richter, Polizisten, Zeitungsreporter und andere hilfreiche Wesen bestechen zu können.
Zum Spielablauf kann man sagen, dass sich das Spiel in
Teile gliedert, die sich immer abwechseln.
Der wichtige Teil ist die eigentliche Arbeit des Gangsterbosses (also Ihnen), seinen Gangstern die Befehle zu erteilen. Dazu gehören neben den oben genannten Straftaten auch Routinebefehle wie Streife, Schutzgeld eintreiben, Laden bewachen, erkunden und ab und an auch Kaufen von legalen Geschäften, die meist genutzt werden, um ein dahinter verborgenes illegales Geschäft zu decken. Die Planung dient außerdem dazu, die Finanzlage zu überprüfen und anhand von Diagrammen zu beobachten, wie sich der eigene Machtstatus verändert.
Hat man schließlich alles ausgiebig vorbereitet, kann man die sogenannte Arbeitswoche starten. Das bedeutet, daß alle Gangster mit der zugewiesenen Arbeit beginnen. Jetzt kommt auch die schöne Grafik und auch der gute Sound (Dialoge beim Erpressen) zum tragen. Ähnlich wie bei Sim City kann man sich die Stadt in 3 verschiedenen Perspektiven betrachen. In der Straßenperspektive - einem Blick von schräg oben - kann man seine Gangster beim Arbeiten beobachten. Wer Spaß daran hat, kann auch irgendwelche einfachen Bürger observieren. Die Bürger sind wie auch die Gebäude und die Autos sehr deteilverliebt gestaltet. Natürlich ist alles im 20er-Jahre-Stil gehalten - die Stadt soll schließlich an das Chicago der Zeit erinnern. Ein bißchen merkwürdig ist nur, warum so viele Passanten einen Geigenkoffer dabeihaben, ich vermute aber mal, daß die Grafiker einfach Musikfans sind.
Ein Klick auf die Gebäude zeigt an, ob es sich um Wohnhäuser, Läden, Fabriken oder auch Kirchen handelt. Außerdem wird angezeigt, wem das Gebäude gehört und ggf. wem der Inhaber wieviel Schutzgeld bezahlt. Bis auf gelegentliche Straßenkämpfe läuft die Woche zumindest anfangs relativ ereignislos ab.
Über Mitteilungsfenster wird man immer auf dem Laufenden gehalten. Meiner Meinung nach gehen die meisten Ganoven etwas zu forsch vor und mischen sich sehr oft unüberlegt in Strassenkämpfe mit anderen Gangs oder auch der Polizei
ein. Ist so eine Schlacht einmal im Gange, hat man auch kaum noch Chancen seine Ganoven zu retten, indem man ihnen befiehlt weguzulaufen. Gut ausgerüstete Gangster mit guten Waffenfähigkeiten schaffen es aber manchmal alle um sich rum umzulegen, bevor sie selbst dran glauben müssen.
Solange alles ruhig ist, kann man die Woche mit einem Zeitraffer vorspielen, da sonst schonmal Längen entstehen können.
Am Ende der Woche kann man sich dann wieder ansehen, wie sich alles entwickelt hat und auch überprüfen, ob die Ganoven alles brav ausgeführt haben, oder ob Zeitmangel und unwillige Opfer sie daran gehindert haben.
Bis zur Bürgermeisterwahl (meiner Ansicht nach dem erfolgversprechendsten Weg zum Sieg) oder zum Ablauf der festen Wochenzahl bei einem Kurzspiel läuft also alles nach dem gleichen Schema ab. Gewinnt man diese nicht, kann sich ein Spiel eigentlich ewig ziehen - bis man entweder die GANZE Stadt unter seine Fittiche gebracht hat oder bis man bankrott ist.
Fazit: das Spiel macht richtig Spaß und hat ein tolles Konzept. Es fordert allerdings auch eine Menge Geduld und kann eintönig werden, wenn sich nachher fast nichts mehr entwickelt, starke Nerven sind ausserdem wichtig.
Die gute Grafik und der ausgefeilte Sound machen aber zumindest die Kurzspiele und die Szenarien zu einem richtig guten Spielerlebnis
Fazit:
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28.08.01
etwas mehr Struktur würde die Lesbarkeit deutlich verbessern