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Produkttyp: Microsoft PC-Spiele
Neuester Testbericht: ... und bekommst sogar ein neues Schiff . Naja Schiff würde ich das nicht nennen eher Schrotthaufen . Schon beim ersten Flug mußtest du Angst h... mehr
Endlich wieder Privateer sein!
Freelancer (PC)

Name des Mitglieds: chris solo
Produkt:
Freelancer (PC)
Datum: 26.06.00, geändert am 21.02.04 (233 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: komplexes Universum, Grafik, Atmosphäre
Nachteile: -
"Who are you that flies so good? Are you insane?" Privateer-Fans kennen diese Worte aus dem für damalige Zeiten fulminanten Intro mit Sicherheit noch. "No, there's just a lot of cargo in the hull and a lot of bills to pay at home." Privateer ist noch heute ein beeindruckendes Spiel mit unglaublich dichter Atmosphäre und einem riesigen Universum, das viele mit Eifer erkundet haben.
Jetzt arbeitet Chris Roberts, der sich mit seinem Bruder Erin vor einiger Zeit von Origin abgekapselt und die Spieleschmiede Digital Anvil gegründet hat, an dem inoffiziellen Nachfolger Freelancer. Was er uns da bis zum zweiten Quartal 2001 abliefern möchte, hört sich nach einem Meilenstein der Weltraumsimulationen an. Und die veröffentlichten Screenshots versprechen einiges.
Das Universum von Freelancer soll in seiner Größenordnung neue Maßstäbe setzen. Dazu kommt, dass nun endlich Schluss ist mit Bitmaps von Planeten oder Nebulae, die das schwarze All zieren. Jeder Planet, der im Spiel zu sehen ist, ist real, man kann also wirklich hinfliegen. Ein Meteorid, der einem auf seinen Kreuzzügen über den Weg läuft, kann auf der Suche nach Erzen aufgesprengt werden, aus einem Planetenring können Kristalle geschürft werden, die dann wiederum ein paar Planeten weiter gutes Geld einbringen können.
Diese Galaxie kann man wie schon bei Privateer nach belieben erkunden und seine Credits auf verschiedene Arten verdienen. Etwa als Händler, als Headhunter oder Pirat. Das Handelssystem soll komplexen Algorithmen unterliegen und logisch auf Vorkommnisse in der Umwelt reagieren. Die erfüllbaren Missionen werden per Zufallsgenerator aus 300 Basismissionen zusammengestellt, ebenfalls angepasst an die aktuellen Geschehnisse. Seine Ersparnisse wird man natürlich wie gewohnt für Upgrades oder gar ein neues Schiff los.
Anstatt nur herumzujuckeln und durch die Galaxis zu streifen, wird man auch wieder einer ausgedehnten Handlung folgen können, die übrigen
s nicht mehr im Film (The Darkening), sondern wie in Starlancer durch gerenderte Zwischensequenzen weitererzählt wird. Erwähnenswert ist sicherlich noch das neue Steuerungskonzept, das per Bordcomputer und Maus(!) funktioniert. Je besser der Bordcomputer eines Schiffes ist, desto mehr und trickreichere Manöver kann es vollführen. Wenn man es recht bedenkt, ist es ja wirklich unrealistisch, ein solch großes Transportschiff immer noch per Joystick zu steuern. Bleibt nur zu hoffen, das die Action nicht auf der Strecke bleibt. Ich bin gespannt!
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich PC Spiele


27.06.00
Nachdem Starlancer ja leider nicht an alte Wing Commander - Tugenden anknüpfen konnte, bleibt zu hoffen, dass die Roberts-Brüder diesmal alles richtig machen. Aber wenn ihnen die Atmosphäre nur halb so gut gelingt wie in Privateer, dürfen wir uns wohl auf ein wirklich tolles Spiel freuen.