
Neuester Testbericht: ... für Colonization entscheiden. Bis jetzt habe ich noch kein Spiel gefunden, dass die klassischen Kampf- und Handelselemente so gesch... mehr
Man schreibe das Jahr 1492
Colonization (PC)

Name des Mitglieds: clima
Produkt:
Colonization (PC)
Datum: 20.03.01, geändert am 20.03.01 (26 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: geniale historisch bezogene Spielsituation
Nachteile: keine
die neue Welt im Westen wurde entdeckt, Siedler aus Europa betraten es und bauten Kolonien auf. Das ist auch die Grundidee eines der genialsten Spiele, die es für den PC gibt!
In dem Spiel von Sid Meyer schlüpft man die Rolle eines über 300 Jahre regierenden Generals, der über alle Ereignisse dieser Siedler Befehl trägt! Insgesamt stehen vier Nationen zur Verfügung (Franzosen, England, Spanien und Holland), von denen man sich eine auswählen muß! Jede Nation hat einen Vorteil, z.B. können die Holländer besser handeln, und bei den Engländern bekommt man öfters Immigranten geschenkt!
Das Spiel beginnt mit einem Schiffchen, daß in einem unbekannten Gewässer steht. Nun heißt es erst einmal: Land entdecken!! Wenn man das getan hat, heißt es Siedler an Land schicken und eine Kolonie erichten! Dann nimmt man ziemlich schnell Kontakt mit den Ureinwohnern auf, und mit denen sollte man sich friedlich stellen.
In der Stadt werden nun Waren produziert, die man im europäischen Markt verkaufen kann! Gleichzeitig kann man dort neue Siedler und Waffen erwerben, die man zum Schutze der Kolonien benötigt!
Aber man ist nicht allein, die anderen drei Nationen starten ebenfalls! Des öfteren kann es zu Kriegen mit ihnen führen, ebenso wie zu den Indianern, wenn man sich unbeliebt gemacht hat! Allerdings werden diese Kriege nicht so offen gezeigt, man kann sich glücklicherweise bei diesem Spiel nicht ergötzen, wie so ein Siedler allmählich an Blut verliert ... Der Krieg trifft eine Einheit auf eine andere, und einer der beiden gewinnt ... und die andere verschwindet eben!
Beim Handel gibt es verschiedene Güter mit verschiedenen Zielen und Preisen. Nahrungsmittel eignen sich zum Beispiel schlecht zum Verkauf, aber man bekommt defür neue Siedler, wenn man genug gesammelt hat! Zucker und Tabak bringen in Europa nur wenig Gewinn, da ist es sinnvoller, wenn man den Zucker zu Rum veiterverarbeitet und dies dann in Europa verkauft.
Holz ist wichtig, wenn man in eine
r Kolonie neue Gebäude erichten will, ebenso wie die Hämmer! Musketen dienen als Waffen für die Soldaten! Und Pferde machen die Soldaten zu Dragonern! Dann gibt es noch Silber und allgemein Handelswaren. Silber bringt am Anfang enorm hohe Gewinne, doch Silber hat sehr schnell einen Preisverfall. Mit den Handelswaren kann man mit den Indianern handeln, und dafür in andere nützliche Waren tauschen!
Jede Stadt hat ein gewisses Grundinventar an Gebäuden! Zum Beispiel besitzt diese ein Haus des Rummbrenners. Wenn einem die Größe des Gebäudes noch nicht reicht (man kann ja nur ein bestimmte Menge Rum herstellen), der kann die zu einer Rumbrennerei erweitern. Ebenfalls kann man Lagerhäuser, Hafenanlagen und Zollhäuser errichten. Zum Schutz der Stadt kann man Einfählungen oder Forte bauen! Für diesen Bau benötigt man nun dieses Holz!
Spielziel ist es, wie auch bei den richtigen Kolonisten, die Unabhängigkeit zu erlangen. Da kommt man um einen Unabhängigkeitskrieg nicht zurück. Nach der entsprechenden Erklärung erscheinen zahlreiche königliche (und leider eben loyale) Söldner bei den Kolonien, die diese nun angreifen. Mit etwas Glück stellen die anderen Nationen ein paar Einheiten zur Verfügung, auch die Indianer können ganz nützlich sein!
Wenn alle Einheiten besiegt sind endet das Spiel mit der Anerkennung der Unabhängigkeit .... geschafft, es kann gefeiert werden!
Man kann bei diesem Spiel zwischen verschiedenen Landschaften wähnlen. Entweder es wird ein per Zufall erstellt, oder man gibt Eigenschaften an, die die 'Neue Welt' haben sollte, oder man startet im realen Amerika!
Insgesamt finde ich dieses Spiel sehr gut, da es neben jeder Menge Spielspaß auch noch einen pädagogischen Wert hat! Man muß eine Stadt aufbauen, man lernt, daß auch ein friedliches Zusammenleben mit den Indianern und den anderen Nationen möglich ist, um die Spielaufgabe zu erreichen!
Des weiteren lernt man auch ein paar wichtige Personen im Unabhängigke
itskrieg kennen, Washington ist euch sicher noch ein Begriff, aber auch William Brewster und andere gibt es eine Erklärung, was sie erreicht haben. Man kann bestimmte Leute in seinen Kongress wählen und diese bringen dann irgendeine positive Eigenschaft mit! Und so bekommt man einen Zusammenhang zwischen den Persönlichkeiten und deren Erfolge!
Die Spielidee ist bei diesem Spiel sehr gut durchdacht, die Grafik und der Sound sind bei diesem relativ alten Spiel nicht die beste, aber dafür übersichtlich!! Man hat im Urwald keine 3D-Schatten für die einzelnen Bäume ...
Insgesamt kann ich euch das Spiel empfelen, und ich kann ein sehr gut ohne Bedenken geben!!
>> Kennt ihr auch schon Civilisation?? Das ist der Vorgänger zu diesem Spiel! Wenn ihr mehr daüber wissen wollt, lest doch einfach meine Meinung 'Ein Klassiker bei dem noch kein Blut spritzte'!
Fazit:
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