Civilization II (PC)
Ein geniales Spiel Teil 2 - Civilization II (PC) PC Spiele

Produkttyp: Hasbro PC-Spiele

Neuester Testbericht: ... Spielprinzip hat sich nicht viel geändert, man fängt immer noch im Jahre 4000 vor Christus an, und muss dann mit hilfe von Siedlern... mehr

Ein geniales Spiel Teil 2
Civilization II (PC)

Blaber

Name des Mitglieds: Blaber

Produkt:

Civilization II (PC)

Datum: 15.04.01, geändert am 15.04.01 (54 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: gutes Spiel

Nachteile: -

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich würde Ihnen gerne meine Spielweise mitteilen, in einem Spiel, das mich jederzeit begeisterte und grenzenlose Spielfreude und Spaß bot.
Die Rede ist von CIVILIZATION II.
Mit dieser Spielweise können Sie in der Regel den Computer-Gegner bis zu einem Niveau von „Herrscher“ bezwingen.
Bei „Gottheit“ wird es allerdings ein bisschen schwieriger, da ich nicht unbedingt ein hardcore-Zocker in Civilization bin.
Das Spiel an sich kam schon nach meinem Wissen schon vor 1996 raus, oder sogar 1995.
Ich kaufte es jedoch erst 1999, da der Preis zu dieser Zeit auf 30 Mark gesunken war.
Vom ersten Teil des Spiels, worüber ich im übrigen eine weitere Meinung geschrieben habe, war ich mega begeistert, und so entschied ich mich, mir auch die Fortsetzung davon zuzulegen. Von dieser Entscheidung hat meine Spielseele enorm profitiert.
Was das Spiel so genial macht, ist nicht etwa die Grafik, auch im zweiten Teil nicht –es gleicht mehr einer 486-er Grafik ( damals ja auch zeitgemäß ).
Vielmehr fasziniert mich an dem Spiel die Tatsache, dass man sich häufig den Kopf zerbrechen muss, um schwierige Situationen zu meistern.
Oftmals befindet sich ihr Staat in einer Zwangslage, und aus diesem Grunde ist besonders ihre strategische und politische Intelligenz gefordert, um solch schwierige Phasen zu überstehen.
Nun will ich aber erstmals nicht so viele Elemente des Spieles ansprechen, da ich davon ausgehe, dass Sie noch nicht alle von diesem Spiel gehört haben.
Ich möchte in dieser Meinung allerdings nur kurz auf den Inhalt und die Ziele des Spiels eingehen, da ich diese Teile schon in meiner Meinung über Civilization geschildert habe. So möchte ich Sie darauf hinweisen, erst die andere Meinung zu lesen, dann diese...
-----> „EIN SPIEL FÜR ZIVILISIERTE MENSCHEN“

Der Nachfolger von CIV 1 hat natürlich die ein oder andere Erneuerung gegenüber s
einem Vorgänger. Das Spiel baut jedoch auf die selben Prinzipien und Grundsätze.
Allerdings war ich sehr erfreut, dass sich die Programmierer viel Mühe gaben, das Spiel realistischer zu gestalten...
So haben militärische Einheiten eine Energieleiste, oder wie ich das nennen soll...
Die Gefechte laufen in mehreren Schritten ab, und die Kampfeinheiten ziehen sich gegenseitig Energie ab, die stärkere Einheit natürlich mehr...
In CIV 1 gab es so etwas nicht...
Hinzu kommt eine größere Vielfalt an milit. Einheiten, Stadtverbesserungen, Weltwunder, Technologien, mehr Geländearten und natürlich eine verbesserte Grafik, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Grafik im ersten Teil lässt ja nun wirklich zu wünschen übrig.
Außerdem ist das Spiel so konzipiert worden, dass Städte nur größer als 12 werden können, wenn sie eine Abwasseranlage haben...
Natürlich braucht man noch ein Aquädukt für die Überschreitung der Größe 8.
Ebenfalls neu ist die besonders schwierige Spielstufe, „Gottheit“.
Innovation in Sachen Staatsform ist Fundamentalismus, was z.B. den Bau von Glaubensfanatikern ermöglicht...

Ich meine, das reicht für den Inhalt des Spiels. Wenn sie bislang aufmerksam gelesen haben, müssten sie jeden Winkel des Spieles auswendig wisssen...
Wenn nicht, kaufen sie es sich am besten, oder lassen sich ein Exemplar schenken ( Noch besser: CIVILIZATION CALL TO POWER oder CIVILIZATION 4 ).
Diese Versionen sind neuer und erfüllen ihre Ansprüche auf Grafik noch besser...

Nun möchte ich aber gerne auf das Wesentliche in meiner Meinung eingehen, nämlich auf die Tipps und Tricks, die ich Ihnen empfehlen kann:

.1. Was Sie meiden sollten:

·Sie sollten sich weder NUR auf militärische Einheiten konzentrieren, noch zu viel die Stadt ausbauen, und andere Sachen vernachlässigen...
Wichtig ist eine ausgewogene Innenpolitik, so dass alles aufeinander abgestimmt ist.

·Sie soll
ten den Staat nicht wie wild Steuer zahlen lassen, sondern vielleicht gerade mal so viel, dass es für die Unterhaltung ihrer Stadteinrichtungen ausreicht.
Viel wichtiger ist die Wissenschaft.

·Sie sollten andere Völker weder zu agressiv noch zu nachsichtig behandeln. Sie müssen immer wissen, wann sie zum richtigen Zeitpunkt angreifen.

·Sie dürfen ihre Städte nicht ungeschützt lassen. Zwei bis drei Verteidigungseinheiten pro Stadt ist ab dem Jahr 1000 vor Christus quasi Pflicht... ( natürlich in den alten Städten ).

Es gibt natürlich sehr vieles, was Sie noch berücksichtigen sollten, aber zur Beschreibung all dieser Tatsachen wird mir die Zeit allmählich knapp, und ich hoffe auf Ihr Verständnis. Ich möchte nun fortfahren:

.2. Wie ich mein Spiel aufziehe:

1 : Erst gründe ich die Stadt numero 1. Dann baue ich Siedler und gründe neue Städte... zwischendrin sichere ich die Städte erst mit Phallanx ab, dann baue ich zunächst weiter Siedler für Stadtgründungen.

2 : Wenn es ausreichend Städte gibt, baue ich Straßen und Bewässerungsanlagen, dann wechsele ich die Staatsform von Despotismus zu Monarchie...
Ich beginne, Bibliotheken und Tempel zu bauen, um erstens die Wissenschaft zu fördern und zweitens, um die Bürger der Stadt zu beruhigen....

3 : Ich versuche, den Weltwunder der Großen Bibliothek zu Bauen, und einige andere, die sinnvoll sind....

Wenn man das überlegt hat, muss man sehen, wie sich die anderen Völker entwickelt haben...
Oftmals ist man zu einer Handlungsrichtung gezwungen: z.B. Bau von Angriffstruppen.
Man hat aber auch oft die Freiheit, weiter zu expandieren, was man auf alle Fälle nutzen sollte.
Man hat damit wirklich später Vorteile.
Man muss sich mit Bedacht Bündnispartner suchen, und zwar möglichst die, die zivilisiert und gemäßigt sind.
Ob Völker diese Eigenschaft haben, erfahren Sie durch die Gründung von Botschaften, die von Diplomaten od
er Spionen errichtet werden können.
Natürlich müssen diese Völker auch über einen gewissen militärischen Profil verfügen, sonst lohnt es sich ja nicht.

Ich denke, das reicht fürs erst... Wenn sie das Spiel oft genug spielen, weden sie ihren eigenen Stil entwickeln, wie sie ein Spiel machen. Erwähnen könnte ich noch vieles, aber ob Sie auch bereit wären, den ganzen Roman zu lesen.. :-) .

Jedenfalls wünsche ich allen Lesern alles Gute und viel Spaß mit und ohne CIV 2 oder anderen CIV-Versionen.

M f G Blaber


Fazit: