Age of Wonders (PC)
Eine Prise Herr der Ringe, zwei Teile Civilisation - Age of Wonders (PC) PC Spiele

Produkttyp: Take 2 PC-Spiele

Neuester Testbericht: ... über das Spiel und Anweisungen für das Spiel. In solchen Büchern findet man im Verlauf des Spieles wichtige Infos und Missionsziele für das... mehr

Eine Prise Herr der Ringe, zwei Teile Civilisation
Age of Wonders (PC)

dj44

Name des Mitglieds: dj44

Produkt:

Age of Wonders (PC)

Datum: 12.03.02, geändert am 12.03.02 (340 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: liebenswerte Grafik, einfaches Spielprinzip

Nachteile: manchmal nervtötende Musik, minimales Stadtmanagement

... und nach belieben mit DSA nachwürzen! Heraus kommt dabei das meiner Meinung sehr gute Spiel ?Age of Wonders?, über das ich hier ein paar Sätze verlieren will!


Installation
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Die Installation war überhaupt kein Problem. CD ins Laufwerk, Doppelklick auf die Datei mit dem Namen Setup und schon geht?s los! Noch schnell das Verzeichnis angeben, in dem die Daten auf der Festplatte gespeichert werden sollen. Aber Vorsicht, auf dem Ziellaufwerk müssen mindestens noch 300 MB frei sein! Nach Beendigung des Datentransfers wird man noch gefragt, ob man DirectX 7.0 installieren möchte. Dies ist allerdings optional, wer eine höhere Version von DirectX installiert hat, braucht dies natürlich nicht zu tun. Eine entsprechende Desktop-Verknüpfung wird auch gleich erstellt. Das war alles, nun kann losgespielt werden.



Gameplay
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Nach dem man das Spiel gestartet hat, gelangt man nach einem, die Geschichte erklärendem Intro in den Auswahlbildschirm. Dort besteht die Wahlmöglichkeit zwischen Szenario, Kampagne, Tutorial, Savegame laden und Exit.

Ich will hier mal kurz das Spiel an dem Start einer Kampagne erklären! Zuerst muss man sich entscheiden, ob man für die dunkle oder die helle Seite spielen will. Je nach Wahl hat man unterschiedliche Missionen. Danach erscheint der Bildschirm, auf dem eine Entscheidung bezüglich seines Helden gefordert wird! Entweder benutzerdefiniert oder vorgegeben. Für Anfänger empfiehlt sich natürlich vorgeben. Auf den Punkt benutzerdefiniert werde ich noch später eingehen!

Nachdem nun die ?organisatorischen? Hürden überwunden sind, kann das Spiel, in diesem Fall die erste Mission beginnen. Zu Beginn sieht man nur einen einsamen Reiter, der noch keine Ahnung von gar nichts hat! Diesen Typen solltet ihr hüten wie euren Augapfel, ist er tot, ist das Spiel zuende! Mit diesem Reiter könnt ihr nun die Karte erkunden. Dort werdet ihr Sachen wie Städte, Windmühlen, Bergwerk
e, Zauberknoten, Werften, dunkle Höhlen und mächtige Altare entdecken. Die Städte produzieren Einheiten und Geld, die Windmühlen und Minen nur Geld! Die Zauberknoten stoßen Mana aus! Dies sind auch die einzigen beiden Rohstoffe im Spiel. Unten in einer Leiste könnt ihr erkennen, wie viel ihr davon habt. In Werften können mächtige Schiffe hergestellt werden und in dunklen Höhlen oder Verliesen findet man magische Gegenstände zum Ausrüsten seines Helden oder Gefangene, die sich euch anschließen wollen! Auf der Karten gibt es Wege, Berge, See- und Waldgebiete, die nicht von jeder Einheit betreten werde können. So ist es nur fliegenden Einheiten und Zwergen möglich, Berge zu überqueren, währenddessen Elfen im Wald besser vorankommen!

Nun sollte schnell expandiert werden, in dem man sich die Herschafft über ein paar Städte sichert. Dies ist durch zwei unterschiedliche Arten möglich. Wenn einem die Rasse, welche die Stadt bewohnt, wohlgesonnen ist, kann man sie für eine entsprechende Geldsumme davon überzeugen, sich euch anzuschließen. Man kann aber auch kämpfen. Letzteres ist dann allerdings die einzige Möglichkeit, wenn die Stadtbewohner einen nicht mögen!

Irgendwann sind allerdings alle Bewegungspunkte aufgebraucht und es wird Zeit, die Runde zu beenden! Je nach Wahl erfolgen eure Züge und die der Gegner simultan oder hintereinander (klassisch). Letzteres ist viel besser! Nun ist euer Gegner an der Reihe.

Das war so der grobe Ablauf einer Spielrunde! Nun möchte ich kurz ein paar wichtige Dinge über das Gameplay näher erklären.


Völker/Rassen
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Bei ?Age of Wonders? gibt es zwölf verschiedene Völker, Menschen, Elfen, Dunkelelfen, Frostlinge, Echsenmänner, Orks, Hünen, Untote, Halblinge, Zwerge, Azraks und Gobelins.
Jede dieser Rassen hat Vor- und Nachteile, welche sich in den zu produzierenden Einheiten niederschlagen! So können Zwerge über Berge klettern, Elfen sind wunderbare Bogenschützen, Ech
senmänner können schwimmen und Frostlingen macht die Kälte nichts aus. Man kann durch Eroberung ihrer Städte auch mehrere Völker beherrschen, aber Vorsicht, nicht alle kommen gut miteinander aus. Welches Volk man wählt, dies ist direkt nur bei dem Spiel eines Szenarios möglich, ist Geschmackssache, ich bevorzuge zum Beispiel Menschen.


Einheiten
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Jede Rasse kann zwölf unterschiedliche Einheiten Produzieren. Diese unterscheiden sich in der Art ihrer Fortbewegung (fliegen, schwimmen oder laufen) und ihren Fähigkeiten. Da gibt es Zauberangriffe bei den Hünen, viele Immunitäten bei den Untoten oder schwimmende Katapulte bei den Echsenmännern. Grundsätzlich wird zwischen Nah- und Fernkämpfern unterschieden. Erstere hauen mehr rein, letztere können auf größere oder große Entfernung dem Gegner Schaden zufügen. Jede Einheit hat unterschiedliche Angriffs- und Verteidigungswerte, die durch einen Erfahrungsgewinn zweimalig gesteigert werden können.
Keine Einheit ist unbesiegbar, jede hat ihre Schwachstelle. Sie muss nur gefunden werde.

Max. 8 Einheiten können zu einer Armee zusammengefasst werden. Die Anzahl der Einheiten ist nur durch vorhandenes Gold begrenzt.

Des weiteren können auch eine Vielzahl von Maschinen erschaffen werden. Angefangen von Rammböcken zum Einreißen von Mauern über Katapulte, Flammenwerfer, Bohrmaschinen zum Tunnelbau und generellen Baumaschinen für Straßen- und Stadtwiederaufbau bis hin zu mächtigen Galeeren, die die Meere durchkreuzen.

Aber Vorsicht: Jede Einheit verlangt pro Runde eine Anzahl Gold, wenn sie diese über längere Zeit nicht bekommt, desertiert sie!


Anführer/Helden
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Zu Beginn jedes Spiels, egal ob Szenario oder Kampagne, kann man einen Anführer wählen. Entweder nimmt man den vom Computer vorgegebenen oder man bastelt sich selbst Einen. Für Fortgeschrittene ist letzteres ratsam! Anführer können über ein Vielzahl von Spezialfä
higkeiten verfügen. Sie sind die einzigen im Spiel, die zaubern können, müssen die Fähigkeit aber nicht zwangsweise besitzen! Er kann auch ein starker Nahkämpfer sein. Je nach Belieben verfügen auch sie über die Möglichkeit, Berge zu erklimmen, Mauern zu zertrümmern oder mit Pfeil und Bogen umzugehen. Die Liste der Auswahlmöglichkeiten ist ellenlang! Mit jedem Level, welches der Held an Erfahrung gewinnt, können diese Fähigkeiten ergänzt oder die Angriffs- und Verteidigungswerte erhöht werden.

Helden können auch magische Gegenstände oder Waffen aufnehmen, welche ihre Werte auch nochmals verbessern. Während eines Spiels kann man auch mehrere Helden führen, wenn allerdings der Held stirbt, der euch verkörpert, ist es aus!


Städte
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Ganz wichtig für das Spiel! In Städten werden Einheiten produziert und Gold durch Steuern oder Waren herbeigeschafft! Sie sind der Rückhalt eurer Armeen. Es gibt vier verschiedene Größen von Städten. Sie belegen ein bis vier Spielfelder, je größer sie sind, desto mehr Gold bringen sie und um so bessere Einheiten können gebaut werden. Städte können durch zwei Stufen von Mauern befestigt werden und, je nach Größe, bis zu dreimal verbessert werden. Mit jeder Verbesserungsstufe können auch bessere Einheiten gebaut werden. Natürlich kosten alle Stadterweiterungen auch Geld.

Am Anfang jedes Szenarios/ Mission werde viele Städte von Unabhängigen unterschiedlicher Völker bewohnt. Wenn man sich dieser bemächtigt hat, kommt man auch an die Einheiten dieses Volkes. Falls jedoch Probleme mit dem Verhältnis zu diesem Volk auftreten, kann die Bevölkerung der Stadt auch zu einer anderen Rasse umgesiedelt werden.


Sonstige Bauten
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Minen und Farmen werfen Geld ab, Zauberknoten Mana. In Werften werde Schiffe gebaut, in Handwerksgilden Flammenwerfer und Baumaschinen! Wachtürme ermöglichen einen weiten Blick ins Land hinein und in Höhlen findet man magische Gegenst
ände für seine Helden, sofern man die Bewachung besiegen kann. Dann gibt es auch noch mächtige Altare, welche großflächige Angriffe mit Blitz, Feuer oder Todesenergie ermöglichen.


Magie/Zauber
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Jeder Held, mit dem man startet, hat magische Fähigkeiten und kann aus einem unfangreichem Potential an Zaubersprüchen schöpfen. Bei Age of Wonders gibt es sechs magische Sphären, Luft, Erde, Wasser, Feuer, Tod und Leben. Jede dieser Sphäre hat unterschiedliche Zaubersprüche. Die Feuersphäre enthält mächtige Feuerbälle, Luft befähigt einen, Kettenblitze loszulassen und Zauberer der Erdsphäre schleudern mit Steinen. Auch können mächtige Wesen wie Drachen und Riesenadler herbeigerufen werden. Zu Beginn, wenn man seinen Helden erschafft, kann man festlegen, in welchen Sphären sich seine Künste fokussieren. Es besteht die Möglichkeit, mehrere Sphären zu kombinieren, nur gleichzeitig zwei gegensätzlichen, wie Wasser und Feuer, ist nicht möglich!


Kampf
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Der Kampf findet entweder automatisch oder manuell statt! Bei automatischem Kampf errechnet der Computer das Ergebnis, dies ist allerdings nicht immer das optimalste. Ich habe schon Kämpfe manuell glorreich gewonnen, die der Computer mit wehenden Fahnen verloren hatte! Kämpfe finden generell rundenbasierend statt, jede Einheit kann pro Runde einmal angreifen. Gewonnen hat derjenige, der am Ende noch mindestens eine Einheit übrig hat!




Grafik
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Gut, mit solchen Wunderwerken der Technik wie Aquanox oder Halo kann Age of Wonders nicht mithalten. Hat ja nun auch schon 3 Jahre auf dem Buckel. Trotzdem ist meiner Meinung nach die Grafik sehr ansehnlich. Die Landschaften sind lieblich gestaltet, an der Art und Form der Häuser einer Stadt kann man das bewohnende Volk erkennen. Die Einheiten sind zwar relative klein gehalten, aber doch sehr detailliert. Grafische Effekt wie Zauberblitze, Pfeile oder Angriffe sind s
chön animiert.

Die Spielgrafik ist nicht in 3D, die Entwickler haben hier eine isometrische Draufsicht, von schräg oben, gewählt. Trotzdem macht der Spiel einen sehr schönen, wenn nicht sogar niedlichen Eindruck auf mich. Ein weiterer Vorteil dieser Grafik sind die geringen Systemanforderungen, was mir auch sehr zugesagt hat!

Etwas makaber finde ich, dass bei einem Kampf teilweise die Leichen getöteter Einheiten mit verdrehten Gliedmaßen in einer Blutlache liegen bleiben. Das Spiel ist für Kinder ab 12 Jahren geeignet, laut Hersteller.

Kleine Spielereien, wie zum Beispiel periodisch aufleuchtende rote Augen in dunklen Höhlen, heitern das jeweilige Szenario ein wenig auf.



Sound/Soundeffekte
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Musikalisch ist Age of Wonders kein Hochgenuss. Solange nichts passiert, plätschert die Hintergrundmelodie leise vor sich hin, ohne, Gott sei dank, zu nerven. Das eintönige Gedudel könnte einem richtig auf den Geist gehen, wenn es nicht so dezent im Hintergrund gehalten wäre. Sobald allerdings etwas geschieht, ein Kampf oder ähnliches, wechselt die Musik. Nun kommt etwas krampfhaft auf bombastisch gehaltenes. Ist aber auch nicht besser als das Gedudel. Zumal beide Musikstücke nach ein paar Oktaven einfach wieder von vorne anfangen. Aber, je länger man spielt, desto schneller überhört man es.

Die Soundeffekte sind schon ein paar Nummern besser! Beim Anklicken einer Mine ertönt das Hauen von metallischen Geräten auf Stein, Reiter bewegen sich mit dem typischen Pferdegetrappel fort und mächtige Schiffe feuern mit dem Abschussgeräusch einer Schleuder!

Im Kampf getötete Einheiten verabschieden sich mit einem teilweise markerschütterndem Schrei. Dies empfinde ich allerdings weniger schlimm als die grafische Darbietung dazu.

Ein entfesselter Altar des Feuers macht genauso gut krachende Geräusche wie eine zusammenstürzende Stadt.

Bei den Soundeffekten kann ich den Entwic
klern nur ein großes Lob aussprechen.



Systemanforderungen
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laut Hersteller:

- Windows 95/98 oder NT 4.08
- P166 MHz ( P2 ? 266 MHz empfohlen)
- 32 MB RAM
- 4-fach CD-ROM
- 300 MB freier Festplattenspeicher
- Grafikkarte (16 Bit Farbdarstellung) und Soundkarte DirectX 6.0 kompatibel

Multiplayerspiele sind über LAN, Modem oder sogar E-Mail möglich.



Eigene Meinung
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Age of Wonders ist ein klassisches rundenbasierendes Strategiespiel und ein klasse Spiel noch dazu. Die Grafik ist nicht schlecht, die Musik kann einem doch mal auf den Geist gehen. Aber was zu überzeugen weiß und alle Negativpunkte wieder wett macht, ist das Spielprinzip. Die gelungene Kombination von Aufbau- und Rollenspiel macht Age of Wonders sehr spannend. So richtig Hektik kommt dank rundenbasierendem Spielprinzip nicht auf, aber ich will nicht sagen, dass es nicht anspruchsvoll wäre. Gerade wenn sich größere Armeen gegenüber stehen, kommt noch mehr Spannung auf!

Die Vielzahl an unterschiedlichen Einheiten und deren Fähigkeiten lässt einen immer wieder Neues entdecken, genauso sorgen eine recht große Zahl an ?wilden Monstern? für Abwechslung. Dieses Spiel hat es geschafft, mich bis kurz vor halb 4 morgens am Rechner zu halten, weil ich diese eine verflixte Mission noch schaffen wollte! Doch dass die länger dauert als erwartet, konnte ich ja nicht ahnen!

Das Rollenspielgerüst, was Age of Wonders zugrunde liegt, ist sehr einfach gestaltet und schnell zu verstehen ohne das es langweilig und aufgesetzt wirkt. Die große Menge an Zusatzfähigkeiten für Helden und Einheiten sorgen für ?Das schwarze Auge?- ähnliche Verhältnisse, dabei wird jedoch auf unnötige ?Kompliziertheit? verzichtet.

Auch der Umfang des Spiels, besonders der der Kampagnen, induziert keinen Grund zur Klage. Für beide Seiten, die helle und die dunkle, stehen insgesamt 43 Missionen
zur Verfügung, allerdings werden nie alle gespielt. Die Handlung verzweigt innerhalb einer Kampagne. Für ein kleines Spiel zwischendurch stehen noch 23 unterschiedliche umfangreiche Szenarios zur Auswahl. Meiner Meinung ist der Umfang der Spiels mehr als ausreichend.


Doch bei all dem Lob gibt es auch einige Sachen zu bemängeln.

Das ich die Musik nicht mag, wird der geneigte Leser schon mitbekommen haben!
Des weiteren gibt es einige Fehler bei der Übersetzung. Teilweise sind kleine Texte einfach nicht übersetzt worden. Das ist zwar nicht spielentscheidend, aber passieren darf so was trotzdem nicht!

Was mir persönlich auch eher negativ aufgefallen ist, dass der Stadtaufbau auf ein absolutes Minimum reduziert worden ist. Die maximal drei Verbesserungsstufen sind ein Witz. Hier hätten die Entwickler noch ein paar Kohlen nachschieben sollen. So könnten doch Städte durch Häuserbau wachsen, durch Banken mehr Geld und Tempel vielleicht Mana bringen. Auch wäre eine Stadtgründung durch Siedlereinheiten ein wünschenswerte Funktion gewesen. Das Stadtmanagement ist meiner Meinung sehr stark zu kurz gekommen, da hätten sich die Entwickler der Triumph Studios doch mal mehr an Civilisation orientieren sollen!

Auf der leichtesten der vier Schwierigkeitsstufen agiert die KI nicht nur sehr zurückhaltend, sondern auch teilweise sehr dumm! Siege sind zu leicht möglich, wenn man sieht, was der Gegner an Material zur Verfügung hat!

Sonst nur noch Kleinigkeiten. Schiffe kann man nicht zu Flotten zusammenfassen, einige Zaubersprüche, wie der Kettenblitz zum Beispiel, sind viel zu mächtig und einige Völker, wie die Halblinge, sind doch schon anderen gegenüber benachteiligt. Aber eine absolut perfekte Spielbalance ist eben schwer hinzubekommen.


Fazit
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Ein absolut empfehlenswertes Strategiespiel. Dank der unterschiedlich einstellbaren Schwierigkeitsstufen und dem leichten Spielprinzip auf jeden Fall
auch für Genreanfänger geeignet! Kleine Schwächen sind vorhanden, stören aber nicht sehr. Ein großes Plus für das Spiel ist die ungeheure Vielfalt an Einheiten, Zaubersprüchen, Fähigkeiten und Monstern, die das Spiel nie langweilig werden lassen.

Für Fans der rundenbasierenden Strategie ein Muss!

Wer jetzt Interesse bekommen hat, der sollte mal im nächstbesten Elektronikgeschäft mit Computerabteilung vorbeischauen. Wenn mich nicht alles täuscht, gibt es Age of Wonders als Budget für um die 5 Euro. Ich hab damals, vor 2 ½ Jahren noch 70 DM bezahlt.


Danke fürs Lesen und Kommentieren, ist mal wieder etwas länger geworden als gedacht!

Euer Thilo alias DJ44

© 12.März 2002


Fazit: