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Produkttyp: Microsoft PC-Spiele
Neuester Testbericht: ... of Empires gespielt? Man kann auswählen ob man eine Kampagne spielen möchte oder ein Spiel "Auf Leben und Tod" machen möchte. Ka... mehr
In Echtzeit durch die Urzeit
Age of Empires (PC)

Name des Mitglieds: Stauffi
Produkt:
Age of Empires (PC)
Datum: 02.02.03, geändert am 02.02.03 (150 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Viele Einheitentypen, Langer Spielspass, Gute Kampagne
Nachteile: Es gibt schon Teil 2, Ältere Grafik, ------------------------- -
Informationen:
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Spieltyp: Echtzeit-Strategiespiel
Spieler:1-2(Modem)bis 8 (Netzwerk,Internet)
Sprache:Deutsch
Anspruch:Fortgeschrittene bis Profi
Missionen:4 Kampagnen mit 36 Missionen
29 Einheiten
11 Schiffe
22 Gebäude
24 Szenarios
umfangreicher Editor
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Systemanforderungen:
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CPU mit 133
32 mb ram
76 mb Festplattenspeicher
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Von der Steinzeit ins Eisenzeitalter:
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Vier Epochen liefern den geschichtlichen Hintergrund für das muntere Treiben.In der Steinzeit beginnend,führt der historische Bogen über Werkzeug-und Bronzezeitalter schließlich in die Eisenzeit.Dabei wird die Geschichte fröhlich umgeschrieben-die meisten Einheiten im Spiel sind nämlich eindeutig der Antike zuzuordnen.Doch was ändert es schon am am Spielspass,wenn Kriegsgaleeren oder Katapulte ein paar Tausend Jahre zu früh auftauchen?
Egal in welcher Epoche Sie sich gerade tummeln:Die vier Ressourcen Nahrung,Holz,Bausteine und Gold sind immer mit von der Partie.Während die ersten beiden vor allem in der Stein-und Werkzeugzeit am wichtigsten sind,fordern Bauwerke und Truppen der Bronze bzw. Eisenzeit Steine und Gold.Das Edelmetall finanziert später auch die umfangreichere Forschung.
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Jäger und Sammler:
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Nahrung läßt sich auf vielfache Weise beschaffen.So können Sie ihre Dorfbewohner auf die Jagd schicken.Sind Gazelle,Elefant,Löwe oder Krokodil erlegt,schleppen die Jäger die Riesenkoteletts ins Dorfzentrum oder nächste Vorratslager.Auch Beerensträucher lassen knurrende Mägen verstummen,sobald die Dörfler die Büsche fleißig abernten.Ab dem Werkzeugsalter können Sie zudem Farmen errichten.Fleißige Fischerboote werfen auf hoher
See ihre Netze aus,um Forellen oder sogar Wale zu fangen.
Holz ha
cken Ihre Jungs natürlich in Wäldern;Steine und Gold gewinnen sie aus oberirdischen Felsgestein.
Dummerweise sind alle Vorkommen irgendwann erschöpft,was vor allem beim Gold schnell zu Engpässen führt;lediglich Farmen lassen sich jederzeit neu errichten.Nach dem gleichen Prinzip wie bei Warcraft 2 erhöht Forschung die Erträge.Haben Sie beispielsweise einen Marktplatz errichtet,dürfen Sie zwischen mehreren Forschungsoptionen wählen.Wird etwa da Holzfällern verbessert,gewinnen Ihre Untertanen aus jedem umgehauenen Baum mehr Balken.
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Handel:
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Nahrung,Holz und Steine können Sie bei anderen Völkern gegen Gold eintauschen.Dafür brauchen Sie Handelsschiffe,die zwischen Ihren Docks und denen der Nachbarn pendeln.Stehen Sie mit ihrem Handelspartner auf Kriegsfuß,greift zwar munter ihre Frachtschiffe an-die Tauschgeschäfte finden dennoch statt.Apropos Kriegsfuß:Drei Stadien der diplomatischen Beziehungen regeln das Miteinander in der Spielwelt.Herrscht Kriegszustand,beharken Ihre Mannen automatisch alle Einheiten und Gebäude des Gegners,sobald sie in Reichweite kommen.Ist das Verhältnis "neutral" werden nur Truppen und Kriegsschiffe angegriffen.Zwei alliierte krümmen sich hingegen kein Haar.Entsprechende Forschungen vorrausgesetzt,teilen Verbündete ihren Sichtbereich mit Ihnen.Das ermöglicht sogar einen gemeinsamen Sieg;etwa dann,wenn ein drittes Volk anzugreifen ist.Mit Tributzahlungen in Rohstofform stimmen sie übellaunige Nachbarn milde.
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Projekt Neue Heimat:
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Viele der Szenarios beginnen sie lediglich mit einer Steinzeit-Siedlung und einer Handvoll Arbeiter.Sobald die auf Trab gebracht sind und emsig Rohstoffe heranschaffen,gehts an den Ausbau des Dorfes.Dazu weist man den Bewohnern einen geeigneten Bauplatz zu,der nicht an bereits bestehende Anlagen grenzen muß.Beispielsweise können Sie Vorratslager direkt neben Rohstoffvorkommen
errichten,um Ihren Untertanen die Schlepperei ins Dorf zu ersparen.In der Steinzeit dürfen Sie nur die simpelsten Gebäude errichten:Hauptgebäude,Kasernen,Docks,Wohnhäuser und Vorratslager.Im Hauptgebäude rekrutieren Sie gegen Nahrung neue Arbeiter,die Kaserne bildet Keulenträger aus.Docks stellen aus rohen Holzbrettern schnittige Fischerboote und Handelsschiffe her.Die Anzahl Ihrer Wohnhäuser bestimmt das Einheitsmaximum-wie bei Warcraft.
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Ein neues Zeitalter:
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Um in die nächste Epoche zu gelangen,müssen Sie eine kräftige Nahrungszahlung leisten und mindestens zwei Gebäude des aktuellen Zeitalters besitzen.Mit der neuen Ära kommen auch moderne Truppentypen und Bauten ins Spiel:Neben Keulenträger treten Bogenschützen und Soldaten auf schnaubende Pferde,Docks stellen bewaffnete Erkundungsschiffe und Transporter her.Außer den Abbaumethoden können Sie auch Kampfwerte und Panzerung Ihrer Mannen und der Kriegsmarine verbessern-zunächst ebenfalls im Tausch gegen Nahrung.Dabei unterscheidet man zwischen Upgrades und neuen Einheiten:Mit Upgrades verschwindet der betroffene Truppentyp und wird durch einen neuen ersetzt;so werden aus Keulenträgern Axtkrieger.Neue Einheiten erweitern hingegen die Palette bestehender Truppentypen,so kann man neben den Axtschwingern auf einmal auch Schwertkämpfer ausbilden.
Mit dem neuen Zeitabschnitt verändern sich die Bauten zudem optisch:Zelte und Holzbauten weichen soliden Steinhäusern.
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Sieg der Technik:
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Im Laufe der Zeit verfeinert sich vor allem die Kriegstechnik.Die ersten Belagerungsmaschinen werden gebaut,etwa die mächtigen Katapulte.Die zerbröseln feindliche Anlagen auch aus großer
Distanz-und machen gegnerische Truppen im Wortsinne platt.Pfeilgeschütze sind hingegen eher für offene Feldschlachten geeignet.Beide Wurfmaschinen halten auch auf Schiffen Einzug und verarbeite
n gegnerische Pötte in Windeseile zu Treibholz.
Mauern in dreierlei Stärke schützen das Stadtgebiet vor Attacken,können gegen Katapultbeschuß aber nicht lange bestehen.Wachtürme halten Angreifer auf Distanz,auch hier sorgen Upgrades für immer bessere Wehranlagen.
Jedes der insgesamt zwölf Völker genießt zudem bestimmte Vorteile.So bauen die Phönizier schnittigere Schiffe,während die Perser Kriegselefanten ausbilden.
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Helden und Priester:
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In manchen Szenarios spielen Helden die Hauptrolle.Die besonders kampfstarken Recken entscheiden oft über Sieg oder Niederlage oder sind gar Teil der Siegbedingungen.Die Heroen lassen sich nicht rekrutieren,sondern sind wahrlich einmalig.
In Tempeln ausgebildete Priester gelten zwar nicht als Kämpfernaturen,bieten aber zwei immense Vorteile.Ihr religiöser Singsang bringt nämlich Einheiten oder gar Gebäude der Konkurrenz auf Ihre Seite.Auf diese Art drehen die Kleriker manch anstürmenden Feind einfach um,so daß er fortan in Ihren Reihen kämpft.
Die zweite Spezialfähigkeit der Priester ist Ihre Heilkraft.Sogar schwer angeschlagene Streiter genesen im Handumdrehen,sobald die neuesten klerikalen Hits erklingen.
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Einfache Befehle:
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Etwas dünn fallen die Befehle aus,die Sie ihren Untertanen erteilen können.Mehrere Kampfeinheiten lassen sich zwar zu Gruppen zusammenfassen und auf Ziffertasten "speichern",Wegpunkte helfen beim Zurücklegen längerer Strecken.Zusätzlich wären aber Formationsbefehle bitter nötig,denn oft rennen sich die Reiterei bereits die Köpfe an der feindlichen Stadtmauer ein,während die Belagerungsgeräte noch gemächlich heranrumpeln.Notfalls ist noch einzusehen,daß in der Steinzeit befehle wie "Bumm Bumm auf Omme!" bereits als Komplex galten,doch spätestens die Griechen griffen geordnet an.
Beim Rekrutieren fällt ebenfalls schmerzlich auf,daß man von Ko
nkurrenzprodukten mittlerweile an die praktische Option gewöhnt ist,mehrere Einheiten desselben Typs gleichzeitig auszubilden.Diese Funktion fehlt völlig,also müssen sie warten bis ein frischgebackener Untertan das Gebäude verlässt,bevor sie den nächsten ordern.
Dafür verhalten sich die Fernkämpfer intelligent und greifen möglichst aus der maximalen Distanz an.Das wirkt sich etwa dann aus,wenn Wurfmaschinen Abwehrtürme beschießen und dabei aus deren Reichweite bleiben.
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Kampagnen und einzelne Szenarios:
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Age of Empires bieten Ihnen vier Kampagnen.Die erste besteht aus zwölf Missionen und macht Sie in der Rolle der Ägypter mit dem Spiel vertraut.Die drei anderen drücken Ihnen den Herrscherstab über Griechen,Babylonier oder die ersten Japaner in die Hand.Je acht lineare Missionen lang entscheiden Sie über das Schicksal der Ihnen Anvertrauten.Den Sprung in neue Zeitalter müssen Sie dabei mehrmals schaffen:Selbst wenn Sie eine Mission mit der Technologie der Eisenzeit beenden,fangen Sie in der Steinzeit an.Auch bisher erzielte Forschungserfolge werden hinfällig.
Zu Beginn und zum Ende jeder Kampagne runden Animationen das Geschehen ab.Die ausführlichen Missionsbriefings kommen ohne Sprachausgabe aus,enthalten aber sinnvolle Tips und historische Hintergründe.Hübsch gezeichnete Karten dokumentieren Ihr Vorwärtskommen.Neben der vier Kampagnen laden 24 Einzelspieler Karten zum Spielen ein.Hier wechseln sich Kämpfe gegen nur einen Konkurrenten auf kleinen Gebieten mit groß angelegten Szenarios ab,in denen bis zu sieben Völker gegen Sie antreten.
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Geniale Missionen:
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Eine ganze Palette unterschiedlicher Missionsziele sorgt für Hochspannung.So müssen sie in manchen Szenarios versteckte Artefakte aufspüren.Die sind meist fest in Händen des Gegners-und freiwillig gibt der sie nicht her.Die begehrten Heiligtü
mer lassen sich wie eine eigene Einheit transportieren,sobald sie nahe genug herankommen.Zudem können sie die Artefakte auf Frachtschiffe laden und über Gewässer entführen.
Auch religiöse Kultstätten stellen ab und zu die Siegbedingung.Mal müssen Sie Steinkreis Marke Stonehenge über geraume Zeit verteidigen,mal erobern.In anderen Szenarios gilt es,ein Weltwunder zu errichten,etwa eine Pyramide.Das verschlingt enorme Ressourcen.Andere Aufträge lehnen sichan historische Ereignisse an.Beim Marsch der Zehntausend führen Sie einen Trupp griechischer Elitesoldaten aus dem persischen Feindesland zurück in die Heimat.Lediglich zwei Geschütze,ein Priester und wenige Arbeiter begleiten die Versprengten.Der einzige Weg führt dabei kreuz und quer über die Landkarte.Immer wieder stoßen Sie auf persische Krieger oder Stützpunkte,so daß Ihr heilender Priester alle Hände voll zu tun hat.Ein Teil der Odyssee führt über einen Fluß;hier müssen die Arbeiter ein Dock errichten,in dem dann ein Transportschiff gebaut wird.Neue Truppen können Sie erst viel später rekrutieren,wenn Sie endlich auf Goldvorkommen stoßen.
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Multiplayer-Partien:
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Praktisch:Bei Mehrspieler Partien mit bis zu drei Herrschern brauchen sie nur eine CD ;selbst acht Teilnehmer kommen mit drei Disks aus.Mehrere Spieler können sogar zusammen ein Volk führen,wobei jeder die Befehlsgewalt über alle Untertanen innehat.So ist es denkbar,daß sich ein Spieler um die Rohstoffversorgung kümmert,während der andre fürs Militär und ein dritter für die Marine zuständig is.
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Selbstentworfene Schlachten:
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Mit dem umfangreichen Editor basteln Sie Szenarios und sogar ganze Kampagnen.Neben der Landkarte,Technologiestufen,Starteinheiten und Siegbedingungen dürfen Sie dabei auch Details festlegen:Die Ägypter sollen inmitten einer Elefantenherde das Licht der Geschich
te erblicken?Genausowenig ein Problem wie riesige Instant-Schlachten
Fazit:
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