Apple Power Mac G4 Quicksilver
Schönes Ding, kleine Schwächen - Apple Power Mac G4 Quicksilver PC-System

Produkttyp: Apple PC-Komplettsysteme

Neuester Testbericht: ... Level-3-Cache, was bedeutet das die Dual-Prozessoren insgesamt einen Level-3-Cache von 2 MB haben. *** Integrierte Hardware *** Apple ... mehr

Schönes Ding, kleine Schwächen
Apple Power Mac G4 Quicksilver

honk42

Name des Mitglieds: honk42

Produkt:

Apple Power Mac G4 Quicksilver

Datum: 12.04.02, geändert am 12.04.02 (539 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Angenehmes Arbeiten, Recht schnell, DVD Brenner

Nachteile: Sehr teuer, Gehäuse klappert, Nicht sehr leise

Nachdem meine Apple Karriere mit eine älteren G4 und Mac OS 9 anfing, habe ich dann einen G4 Quicksilver 933 MHz gekauft.

Die Installation des Rechners mit den mitgelieferten CDs war sehr simpel.

In meinen Augen hat Apple noch einiges beim Design zugelegt. Das neue Gehäuse ist einfach schicker und während früher noch ein "normales" DVD ROM eingebaut war, ist bei den neuen Rechnern das ganze mit einer schicken, aber eigenwilligen Schublade ausgestattet.

Wesentliche Neuerungen sind der DVD Brenner und die Geforce 4MX Grafikkarte sowie der 3rd Level Cache. Wahrscheinlich ist die Maschine aber nur ein Zwischenschritt zu einem neuen Modell mit G5 und neuem Speicherinterface. Von der Performance her bin ich mit dem Rechner sehr zufrieden. Ich hatte vorher einen 350 MHz G4 und der 933 MHz fliegt einfach nur auch dank der Grafikkarte. Allerdings muss man schon sagen, dass PCs zu einem billigeren Preis deutlich bessere Leistung bringen.

Die Qualität der Tastatur und Maus sind im Vergleich zu dem älteren Modell Dimensionen besser und gehören zweifelos zu dem besten und auch schicksten was ich kenne. Das würde ich über das Gehäuse auch gerne sagen, aber leider Klappert bei mir eine der Gehäusewände, so dass ich hinter sie Papier stecken mußte. Bei einem 3000 Euro Rechner hätte ich was anderes erwartet.

Nett hingegen sind Kleinigkeiten wie der im Ruhemodus pulsierende Schein des Netzschalters. Nicht nett hingegen ist, dass es kein Ausschalter mehr gibt. Der alte G4 ließ sich noch an der Tastatur abschalten, der neue nur per Maus. Ein Druck auf den Netzschalter befördert den Rechner nur in den Ruhemodus. Ebenfalls eigenwillig ist der Auswurf von CDs: Nicht etwa mit einem Knopf am Gehäuse, sondern mit einer Taste auf der Tastatur. Dann gibt es noch Sparmaßnahmen wie der fehlende Mikrofoneingang, dafür Overkill wie den Gigabit Ethernet Port. Dann die unflexiblen Konfigurationen, bei dem einen nur die Wahl bleibt einen DVD Bre
nner und eine schnelle CPU oder nichts von beidem zu nehmen. Build-to-order gibt es nur bei Apple direkt, wovon ich nach schlechten Erfahrungen grundsätzlich abstand genommen habe.

Die Geräuschentwicklung ist sagen wir mal deutlich hörbar. Es gibt zwar keinen Prozessorlüfter, aber der Lüfter im Gehäuse reicht eindeutig.

Ingesamt eine schicke Maschine mit Eigenwilligkeiten. Das Klappern ist halt wirklich eine komische Sache. Ansonsten lebt der Rechner deutlich von Mac OS X, dem Design und der guten Benutzbarkeit.

Fazit: