Apple iMac
Die Welt ist rund! (iMac) - Apple iMac PC-System

Erhältlich in: 2 Shops

Produkttyp: Apple PC-Komplettsysteme

Neuester Testbericht: ... fuer den office-Bereich konstruiert ist; er ist sehr gut verarbeitet und scheint entsprechend robust zu sein (z.B. ist die Mechanik in... mehr

Die Welt ist rund! (iMac)
Apple iMac

MeisterEder

Name des Mitglieds: MeisterEder

Produkt:

Apple iMac

Datum: 15.12.99, geändert am 15.12.99 (655 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Superschnell, Kompakt, benutzerfreundlichk und sooo süß!

Nachteile: 15-Zoll Monitor

Die Welt ist rund! Vor ca. einem Jahr erblickte der 1. iMac das Licht der Welt. Seither verliebten sich etwa 2 Millionen (2.000.000) Menschen in den kleinen "Knuddel"-Rechner wie er oft genannt wird, und dürfen einen Ihr eigen nennen. Seit Oktober '99 wirbt Apple nun mit einer grundlegend neu überarbeiteten Version in 3 verschiedenen Konfigurationen. Gerade weil Apple den Vertrieb der iMacs gezielt auch über Computer Warenhäuser wie Media Markt oder Karstadt anbietet lernen den iMac immer mehr Menschen kennen, die trotz des großen Medienrummels im letzten Jahr noch nichts von ihm hörten oder sahen. Die spontanen Reaktionen reichen von " süüüüß!!!" über "der sieht ja gut aus!" zu "alles in einem, das ist ja praktisch". Gut über das bunte Auftreten der Rechner läßt sich streiten, aber alleine die zahlreichen Imitationen anderer Hersteller zeigen wohl, dass Apple damit einen Meilenstein im äußeren Auftreten von Computern gesetzt hat. Zudem folgt das Design in seiner Form grundlegend seiner Funktion, nämlich der Kompaktheit. Und hier sind wir auch schon bei einem der größten Stärken des iMacs: Man nimmt ihn eben aus der Schachtel, steckt Netzstecker, Tastatur und Maus an und: kann so nach ca 3 Min. loslegen! Kein umständliches "Aneinandergestöpsel" von Monitor, Rechner, Modem o.ä. Ganz zu schweigen von deren oft umständlicher Softwareinstallation herkömmlicher Rechner. Kabelsalat gehört mit dem iMac der Vergangenheit an. Nach weiteren 5 Minuten kann man dann auch schon im Internet surfen, ohne auch nur ein Handbuch in die Hand zu nehmen. Jetzt fragt man sich natürlich, was denn so eine quietschbunte Plastikkugel unter der Haube hat, sprich welche Performance man sich von einem derartigen Rechner erwarten kann. Und hier liegt auch schon die nächste Überraschung: Beispielsweise der iMac DV, das "mittlere" Modell der neuen iMac Reihe (um die 2900DM) kommt mit einem 400MHz G3 Prozessor, 64MB Arbeitsspeicher, Einzug-DVD-Laufwerk, 10GB Festplatte,
zwei 400Mbps FireWire Anschlüssen, 56k-Modem und integriertem Harmon Kardon Mikro-Stereo-Lautsprecher-System daher. Viele werden sich jetzt denken:"Ach 400Mhz, mittlerweile gibt's doch schon mind 500 oder gar 600Mhz". Man muß hierzu wissen, dass sich die Mhz-Zahl des im iMac verwendeten G3 Prozessors nicht direkt mit z.B. der eines Pentium Prozessors vergleichen läßt. So kommt es, dass die Geschwindigkeit des 400Mhz G3 Prozessors in vielen Berechnungen sogar die Leistung eines Pentium III Prozessors mit 600 Mhz übertrifft. Erfreulich ist zudem das integrierte DVD Laufwerk! , dass es einem u.a. ermöglicht DVD-Filme in atemberaubender Qualität zu betrachten. Sehr interessant sind zudem die beiden FireWire-Anschlüsse: Videoaufnahmen lassen sich somit von digitalen Video-Kameras direkt und qualitätsverlustfrei in den Rechner übertragen, dort bearbeiten, z.B. schneiden oder mit Titeln versehen, und anschließend wieder direkt auf die Kamera zurückspielen. Alles in allem also ein faszinierender zukunftsweisender Rechner, wenn es da nicht noch folgende Schattenseiten gäbe: Der iMac läuft, wie alle Apple-Rechner mit dem "Apple eigenen" Betriebssystem MacOS. Dieses Betriebssystem ist zwar in seinen Funktionen voll und ganz dem wohl bekanntestem Betriebssystem aus dem Hause Microsoft gleichwertig, in vielen Bereichen, gerade wenn es um die Anwenderfreundlichkeit geht diesem sogar haushoch überlegen, jedoch nicht kompatibel mit Software die für Win oder Dos geschrieben ist. Im Klartext heißt das, man kann auf dem iMac keine Programme die auf IBM-kompatiblen Rechnern laufen benutzen. Nun denken sich wohl einige, wozu ich so einen Rechner wie den iMac dann überhaupt verwenden kann, wenn ich darauf keine Software benutzen kann. Nun sei gesagt, dass es auch für den Mac eine unüberschaubare Anzahl von Programmen eben für den Mac gibt. Standartprogramme, wie Office, Word zahlreiche Spiele usw. gibt es auch in einer Mac-Variante, die sich in Aussehen und
Funktion kaum von der Win Version unterscheiden. Der Austausch von Dokumenten solcher Programme klappt ! zudem problemlos. Das bedeutet man kann ungehindert ein z.B. Word-Dokument eines Win-Rechners auf dem iMac bearbeiten und natürlich umgekehrt. Ein weiteres Manko ist der verhältnismäßig kleine 15-Zoll Monitor. Bei vielen Rechner-Angeboten ist heute ein 17-Zoll Monitor Standard, der beim iMac wohl vorallem seiner Kompaktheit zum Opfer gefallen sein dürfte. Dafür ist die Qualität des integrierten 15-Zöllers der, zahlreicher 17-Zoll-Monitore bei vielen "Niedrigpreisangeboten" überlegen. Programme zur Texterstellung oder Programme zum Surfen im Internet, sog. Browser benötigen aber kaum mehr Platz, als ihnen der 15-Zoll-Monitor bietet, da diese meist ohne zusätzliche Arbeitspaletten auskommen. Betrachtet man den iMac unter dem Gesichtspunkt der Ausbaufähigkeit, so könnte man diese als weiteren Nachteil sehen, da diese intern (also im Gehäuse selbst) sogut wie garnicht vorhanden ist. Der Arbeitsspeicher läßt sich zwar großzügig erweitern, für ein CD-R- (CD-Brenner), Zip-(Speicherkarten mit 100 bis 250MB Speicherkapazität)Laufwerk o.ä. ist im iMac jedoch kein Platz mehr. Nur muß man sich fragen, ob dies überhaupt von nöten ist. Nahezu alle diese Geräte werden heute z.B. als USB Variante extern angeboten, die sich problemlos am iMac betreiben lassen. Gerade der noch im Vergleich zu anderen Rechnern selten serienmäßig eingebaute FireWire-Anschluß des iMac's setzt hier neue Maßstäbe, da sich an diesen beispielsweise sehr schnelle Festplatten betreiben lassen. Manch letzter Skeptiker mag sich nun noch an dem nicht vorhandenen Diskettenlaufwerk stoßen. Hierzu sei gesagt, dass die Diskette aufgrund ihrer vergleichsweise minimalen Speicherkapazität wohl definitiv der Vergangenheit angehört. Daten die man auf Diskette von Rechner zu Rechner bringen könnte flitzen heute in windeseile z.B. durchs Internet. Falls man aber absolut nicht auf ein Disket
tenlaufwerk verzichten kann, so kann man schon für wenig Geld ein externes erstehen. Und die Welt ist wieder heil und trotzdem rund!

Fazit: