Tascam DR-07 MK2
Aufgenommen. - Tascam DR-07 MK2 PA Equipment

Produkttyp: Tascam PA-Equipment

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Aufgenommen.
Tascam DR-07 MK2

LittleSparko

Name des Mitglieds: LittleSparko

Produkt:

Tascam DR-07 MK2

Datum: 28.01.14

Bewertung:

Vorteile: Klang, Bedienung, Möglichkeiten

Nachteile: etwas klobig

Ich bin großer Musikfreak und gehe natürlich bei meinen Lieblingsbands auch gern ins Konzert. Wie die meisten nehm ich davon gern handfeste Erinnerungen mit, die man auch mit anderen teilen kann. Fotos gehören dazu, mittlerweile auch Videos und um das Ganze zu komplettieren, auch die Musik selbst. (Schlichtweg auch, weil Kameras zwar tolle Filme aufnehmen, aber im Konzert tontechnisch meistens in die Knie gehen.)

Nein, das ist nicht per se illegal. Es gibt sehr wohl "taperfreundliche" Künstler, die sogar abgesperrte Bereiche haben, wo unsereins sich hinstellen kann, die meisten derer, für die ich mich interessiere, haben im Grunde kein Problem mit solchen Aufnahmen, solange man damit kein Geld verdient und das ist nicht unsere Intention. Natürlich gibt es solche Idioten, die uns damit das Leben schwer machen, die damit nur Geld verdienen wollen, aber das ist eine andere Geschichte.

Heute solls rein um die technische Seite gehen. Um Audio aufzunehmen braucht man einen Recorder. Kalt läuft es mir den Rücken runter, wenn ich an meine Kelly Family Fanzeiten denke, wo die Leute mit Walkmans mit eingebautem Monomicro ins Konzert stapften und vor jedem Song ein- und hinterher wieder ausschalteten. Was toll klingt bei den großen klobigen Tasten, die man regelrecht ins Gehäuse hämmern muss. Das Ganze stecken wir dann in die Jackentasche, und damit ruiniert man die Aufnahme dann völlig.

Natürlich hat sich die Technik weiterentwickelt und die guten Geräte sind heute mehr als bezahlbar. Aufnahmetechnik vor 20,30 Jahren war brutal teuer, wenn man was vernünftiges wollte und das dann auch noch auf Kassette, mit zwischendrin rumdrehen etcpp. Heut geht das natürlich alles digital.

Auch hier stöberte ich, was haben die andern und was davon liegt in meinem Finanzbereich. Ich entschied mich nach langem Suchen und Vergleichen für den

'''Tascam DR-07 Mk II'''

und habe ihn bei Kirstein bestellt für einen Preis von 139Euro inkl. eines gefundenen Rabattgutscheins.

'''Lieferumfang'''

Recorder, USB Kabel, Anleitung, 2GB Micro SD und zwei Wegwerfbatterien.

'''Warum der?'''

Die Auswahl an Recordern im bezahlbaren Bereich ist in Europa geringerer als in den USA. Mehr als 150Euro konnte und wollte ich nicht ausgeben. Wichtig war mir, dass er in 24bit mit 96kHz aufnehmen konnte, um möglichst hochwertige Aufnahmen erhalten zu können. Auch wollte ich einen Recorder, der sowohl eigene gute Mikros hat, als auch einen Mikroanschluss der als Line-In für anderweitige Aufnahmeeinspeisung benutzt werden kann (Zweikanalversionen, die zwei Eingäge haben und aufnehmen können, langen mit doppeltem Preis hin). Ein eigenbauter Pre-Amp (Vorverstärker) stand auch auf der Wunschliste unter "wäre optimal, aber man kann auch ohne leben".
Weiterhin sollte er noch in einer handlichen Größe sein, obgleich der hier schon zu den größeren seiner Gattung gehört. Ein Line-Out zum Abhören ist in der Regel Standard und sollte daher vorhanden sein. Natürlich spielt auch einfache Bedienung eine Rolle und da der Tascam über ein grafisches Display verfügt, auf dem man sich gut durchs Menü navigieren kann, erfüllte er dieses Kriterium durchaus.

'''Optisch'''

Das Gerät ist mit 14cm ziemlich lang, 5,5cm breit und 2,6cm hoch. Seine Kollegen sind häufig eher im Kippenschachtelformat angesiedelt.
Am oberen Ende hat er zwei abstehende Ecken, an denen die Micros angebracht sind. Diese kann man hasenohrenmäßig nach aussen stellen, das nennt sich dann A-B Setting, oder nach innen kippen, dann heisst das X-Y Setting. Das hängt mit der Audioquelle zusammen, die man aufnehmen möchte. AB bringt mehr Umgebungsklang mit rein, XY bringt mehr Konzentrantion in der Mitte, also in Mikronähe.
Dazwischen ist an der Oberseite der Klinkeanschluss für Mics bzw. Line-In.

Mittig drauf ist das Display mit zwei kleinen Lämpchen obendrüber. Peak und REC. Peak blinkt auf, wenn der Eingangspegel zu laut ist und die Aufnahme übersteuert. REC blinkt in Aufnahmebereitschaft und leuchtet, wenn man aufnimmt.

Unterm Display finden wir die Bedientasten. Da hätten wir einmal die Power/Home Taste. Hier kann man den Recorder zum Leben erwecken oder schlafen schicken oder aus dem Menü auf den Hauptbildschirm zurückspringen. Daneben ist unübersehbar die Record Taste.

Dann gibt es 9 weitere Tasten, die jeweils mehrere Funktionen haben, je nach Menüort oder aktuellem Status (Aufnahme/Wiedergabe).

An der linken Seite finden wir den Line-Out und eine Sperrtaste - damit man nicht ausversehen die Aunfahme ein/ausschaltet, an der rechten seite den USB Anschluss und den Kartenslot. Auf der Rückseite ist die Batterieklappe, ein kleiner Lautsprecher und ein 3/4" Gewinde für Stativanschluss.

'''Grundlegende Bedienung'''

Die grundlegende Bedienung ist leicht. Karte rein, einschalten, zweimal auf Rec pappen und er zeichnet auf. Aber so einfach ist das Leben ja nicht, oder besser - das reicht uns ja nicht.

Wechselt man die Batterien, muss man Datum und Uhrzeit neu einstellen.

Das Display ist Orange hinterleuchtet und hat rein schwarze Pixelgrafik. Rudimentär, aber reicht völlig. Wie lange das Licht anbleibt ohne Tastendruck, kann man einstellen. Ich habe 30sec gewählt. Bei Aufnahme leuchtet es allerdings permanent, damit man die Pegelausschläge kontrollieren kann. Auch kann man einstellen, wie hoch der Kontrast der schwarzen Pixel sein soll von 1-10. Ich habe 5 gewählt, das ist kräftig und sehr gut lesbar. Heller ist zu blass, dunkler ist zu krass, da dann die restlichen, nicht benutzten Pixel sichtbar werden.

Man kann auch einstellen, und sollte das auch, welchen Batterietyp man verwendet. ALKAL für normale Batterien und Ni-MH für Akkus. Ich habe letztere, obwohl es Eneloops sind und damit eine Mischung aus beidem. Der Recorder kann aufgrund dieser Information ein paar Kleinigkeiten selbst anpassen, um die Stromversorgung optimal auszunutzen. Und natürlich auch, um Restzeiten besser berechnen zu können.

Natürlich kann man den Recorder auch auf Werkseinstellung zurücksetzen, die Karte schnell oder vollständig im Gerät formatieren.

'''Aufnehmen'''

Das ist seine Lebensaufgabe.

Das Menü ist komplett Englisch, man kann es auch nicht umstellen. Allerdings sind auch die Bezeichungen in der Anleitung in Englisch wiedergegeben und vieles sind auch gängige Abkürzungen oder einfach zu verstehen für Leute, die ein paar grundlegende Computerfunktionen und ein wenig englisch kennen.

Ich tappte also erstmal zielgerichtet auf MENU und las direkt als oberstes REC SETTING. Dort kann man sehr einfach einstellen, welche Aufnahmequalität man haben möchte, in meinem Fall ist das WAV 24 bit mit 96kHz Samplingrate. Man kann aber natürlich auch in 16bit aufnehmen und mit 44,1 oder 48kHz. 16/44,1 wäre CD Format. Selbstverständlich sind auch Mp3 Formate in jedweden Qualitäten möglich, was sich gut für vorlesungen oder Gesprächsprotokolle eignet, die nicht großartig nachbearbeitet werden oder nicht für die dauerhafte Speicherung vorgesehen sind. Das Ganze geht dann noch Mono oder Stereo.

Man kann hier auch einstellen, wie groß die Maximale Dateigröße ist, bei 2GB ist Schluss. Aber der Recorder legt nahtlos die nächste an. bei 24/96 reichen 2GB für ca. 62min., bei 16/44.1 für 3Std 22min.

Dann finden wir hier netterweise ein Mic Power On/Off Setting. Nein, damit schaltet man nicht die internen Mics stumm. Das bedeutet, dass der Recorder in der Lage ist, ein Paar eingesteckte externe Micros mit Strom zu versorgen. Das tut er zwar nur mit 4,5V statt mit 9V (was eine Batterybox für die Mics gewöhnlich liefert), aber wenn die Audioquelle nicht zu laut ist, kann man damit problemlos auch externe Micros betreiben.

Es gibt einen Pre-Rec Modus, hier nimmt der Recorder im Bereitschaftsmodus permanent 2sec-Stücke auf. Drückt man während dieser die Rec Taste, führt er die Aufnahme weiter. Tut man nix, verwirft er die 2sec wieder.

Ganz unten finden wir dann das LEVEL. Hier kann man den Eingangspegel einstellen. Die "lauteste" Einstellung sind -6dB. Ein Konzert vom Kaliber Stadionrock sollte man mit -12 aufnehmen. Hört man die Datei dann auf dem Rechner an, ist sie zwar brutal leise, aber die Lautstärke kann man ohne Qualitätsverlust hinterher wieder hochziehen. Nimmt man lauter auf, kann es passieren, dass die Micros übersteuern und es zu zischen, knirschen oder anderen hässlichen Geräuschen kommt, sobald der Sound zu laut wird oder Bass/Höhen gewisse Grenzen überschreiten. -12dB benutze ich in der Regel meistens, da ich mich bei Rockkonzerten bewege und dort halt mächtig Krach herrscht. Hierzu sei angemerkt, dass der Tascam einen grundlegenden Eingang von -12dB hat, ich also eigentlich mit -24 aufnehme.

Hat man das konfiguriert, ist das Wichtigste eigentlich passiert. Denn am Ende ist es egal, wie die Datei heisst - ich habe einen Namen eingetippt, ansonsten vergibt das Gerät einen Standardnamen und nummeriert durch. Aber Achtung: entfernt man die Dateien von der Karte, beginnt er beim näxten aufnehmen wieder bei 1 mit der Nummerierung. Also entweder man tippt einen neuen Namen ein oder sortiert die Aufnahmen so weg, dass man sie nicht aus versehen überschreibt.

Während der Aufnahme kann man mit dem MARK Knopf Marker setzen. Das habe ich nie ausprobiert muss ich zugeben, da ich nicht weiss, inwieweit ich damit nachher beim Bearbeiten etwas anfangen kann, da in einer normalen WAV Datei diese Informationen nicht systemübergreifend gespeichert werden können. Wenn ich im Audition Marker setze, kann ich die Datei nicht mit einem anderen Programm lesen, ausser ich lasse diese Marker nicht mit abspeichern. Ich sehe daher vom Ausprobieren auch ab. Ich bearbeite sowieso die gesamte Audiospur und zerschneide sie hinterher von Hand.

Nimmt der Recorder auf, sieht man auf dem Display den Laufzeitzähler, wie lange die Aufnahme schon dauert, einen linken und rechten Kanal, der entsprechend der Eingangssignale ausschlägt. So kann man - auch schon im Bereitschaftsmodus - checken, ob die Quellsignale zu laut sind oder nicht. Der Balken sollte idealerweise die Mitte möglichst selten überschreiten, umsomehr kann man anschliessend bei der Bearbeitung aus der Aufnahme rausholen. Weiterhin sieht man den aktuellen Dateinamen, die gewählte Aufnahmequalität und anhand eines Micros, dass der Aufnahmemodus aktiv ist. Bei Wiedergabe ist eine kleine Note zu sehen. Weiterhin zeigt er auch mit einer kleinen Zahl die aktuell gemessene Signalstärke an, aber die Zahl ist auf die Schnelle nicht unbedingt lesbar.

Steckt man Kopfhörer an, kann man während des Aufnehmens hören, was der Recorder aufnimmt. Das ist gut, wenn man zB. nicht hörbare über Funk verteilte Audiosignale mithilfe eines externen Empfängers aufnimmt, der über den Line-In eingespeist wird.

Der Tascam hat einen internen Pre-Amp, wodurch ich nur eine Batterybox, also Stromversorgung für die Micros brauche, und hier nicht einen extra Amp zwischenschalten muss.

'''Wiedergeben'''

Zum Abhören ist der Speaker leider ein Witz. Zwar ist sein Klang sehr gut, aber wenn man die -12dB aufgenommene Datei durchchecken will, muss man sich den Recorder schon ins Ohr stecken, um etwas zu hören. Die Speaker muss man bewusst einschalten, sind sie eingeschaltet und man tut nichts, fragt der Recorder nach, ob man die wirklich anlassen will. Im Aufnahmemodus wird er sofort stummgeschaltet.

Über Kopfhörer allerdings ist die Wiedergabe deutlich lauter und so kann man tatsächlich testen, ob die Aufnahme brauchbar ist. Auch hier handelt es sich um eine normale Klinkebuchse.

Der Tascam bietet auch Einstellungen für Effekte bei der Wiedergabe, diese habe ich aber abgeschaltet, da ich die Originalaufnahme hören will. Denn mit dieser arbeite ich nachher am Rechner weiter, der ebenfalls auf Flatline gestellt ist.

'''Soundqualität der Aufnahmen'''

Ich habe drei komplett verschiedene Aufnahmesituationen durch: 1x interne Mics in einem sehr basslastigen kleinen Konzert, 1x externe Mics ohne eigenen Strom in einem gedrosselten Marktplatz Open Air und 1x die volle Breitseite mit externen Mics mit Batterybox in einem Stadion bei ....sagen wir mal, einem Major League Artist, also ordentlich Rabautz.

Die Aufnahmequalität ist absolut zum Niederknien. Natürlich würden die puren Aufnahmen für das normale Ohr erstmal unbrauchbar klingen, aber solche Aufnahmen werden in der Regel nachbearbeitet und dazu braucht es natürlich sauberes Ausgangsmaterial. Und das hat der Recorder in allen Fällen geliefert. Natürlich ist der Sound mit externen Micros wesentlich klarer und differenzierter - vor allem auch mit mehr Raumklang, da sie mehr auseinanderliegen - aber auch die Aufnahme der internen Mics ist mehr als brauchbar, benötigt nur lediglich ein wenig mehr Nachbearbeitung.

'''Und sonst so?'''

Der Recorder benutzt Micro-SD Karten. Die mitgelieferte 2GB reicht natürlich bei voller Aufnahmequalität nicht weit, ich habe mir daher eine 16GB SDHC gekauft, die er problemlos erkennt.Hiermit könnte ich also 8Std insgesamt aufnehmen.
Man kann natürlich den Recorder an den PC klemmen per USB Kabel, aber das mache ich aus Faulheit nicht. Geräte mit einer Karte werden bei mir grundsätzlich mittels Kartenleser benutzt. Zumal meiner praktischerweise einen eigenen Micro SD Slot hat und ich keinen Adapter benötige.

Der Recorder, wenn man ihn einmal eingerichtet hat für seinen Bedarf, ist mit wenigen Handgriffen einsatzbereit und tut zuverlässig was er soll. Die Tasten sind schön groß und intelligent angeordnet, so dass man ihn auch im Halbdunkel gut bedienen kann und Stop/Rec finden kann. Auch wenn man wirklich was im Menü umstellen will, ist das problemlos hinzukriegen. Links oben schräg ist die Menütaste (ok, das sollte man dann einfach wissen) und durch das Menü steuern kann man mit den 4 gerade ausgerichteten Tasten als "Pfeile". Mit der Playtaste in der Mitte wird das Ganze bestätigt. Die Bedienung ist also intuitiv und kann im größten Zweifelsfall blind erfolgen mit etwas Übung.

Er liegt gut in der Hand, ist aber schon recht gross. In die Hosentasche kann ich ihn nicht stecken, aber da ich aus praktischen Gründen eh meist eine Gürteltasche bei Konzerten umhabe, ist das kein Thema. Die Mikros lassen sich gut verstellen und rasten XY als auch AB richtig ein. Man kann sie jedoch auch zb. gerade stellen, wenn man einen bestimmten Effekt erzielen will. Sie lassen sich stufenlos einstellen und halten auch recht gut, rasten aber natürlich zwischendrin nicht ein, so dass man sie leicht verstellt.

Die Mics haben Öffnungen für Raumklang, nehmen also nicht nur direkt frontal auf, sondern auch einen Teil von ringsrum, was der Aufnahme entsprechende Realität und Tiefe verleiht.

Die Tasten haben gute Druckpunkte und reagieren nur auf bewussten Druck, man verstellt nicht aus Versehen etwas, weil sie nicht zu leicht reagieren.
Insgesamt ist der Recorder sehr robust verarbeitet, es klappert nichts, die Plastik ist kein labbriges weiches Etwas, sondern vernünftige Qualität. Da wackelt nix und alles ist stabil, auch Batteriedeckel und Slotabdeckung gehen straff und ordentlich.

'''Find ich jut'''

Die Aufnahmequalität, die einfache und logische Bedienung und die immense Batterielebensdauer. Über 3Std Aufnahme am Stück und die Akkus (Sanyo Enelopp XX) sind noch über 2/3 voll, Mithören beim Aufnehmen und eingebauter Pre-Amp sind sehr schnieke Extras, die ich nicht mehr missen möchte.

'''Find ich nich so jut'''

Er ist ein wenig klobig, aber kleinere sind deutlich teurer. Der Lautsprecher auf der Rückseite ist leider ein Gag, aber man hat wenigstens dran gedacht.

'''FAZIT''

Ich habe nicht viel zu meckern. Für den Preis habe ich ein absolut hervorragenden Recorder erhalten. Es gibt günstigere, aber die Bewertungen dieser zeigen oft Dinge wie: billig verarbeitet, permanentes Brummen/Rauschen in der Aufnahme, willkürliches abbrechen der Aufnahme usw usf. Da Musiker, die ich kenne, auch Tascam Artikel benutzen, konnte ich damit nicht so falsch liegen und tat ich auch nicht. Zwar gibt es immer noch bessere Geräte, aber für mein Preislimit kann ich absolut nicht meckern. Die Dinge, die mich etwas stören sind hier schon fast als Meckern auf hohem Niveau zu bezeichnen, denn seinen Existenzsinn bestreitet der kleine Kerl super. Ich bin hochzufrieden und freue mich über handfeste Erinnerungen, die ich mir in den Schrank stellen (ja, ich muss sie erst brennen) und immer wieder anhören kann. Denn ich finde nichts schlimmer, als sich nicht mehr erinnern zu können, so wie es mir grade auch bei manchem Konzert ergangen ist. So kann man es immer wieder hervorholen und sich daran erfreuen und mit denen teilen, die auch dabei waren.

Ich gebe dem Recorder 5 Sterne, denn wie gesagt, Meckern auf hohem Niveau. Das reicht nicht für einen Abzug. Den Preis finde ich vollkommen angemessen für die Qualität, die ich erhalten habe und die Leistung, die das Gerät bringt. Wer einen guten Recorder benötigt für eigene Musikarbeiten oder auch das Aufnehmen von Konzerten, der kann hier nicht viel verkehrt machen, wenn er ein begrenztes Budget hat.

Ich empfehle absolut weiter!

KingSparko / LittleSparko 2013

Fazit: Bestens!