Meru Maribor Vest
Mehr in Maribors Westen... - Meru Maribor Vest Outdoor Sportbekleidung

Produkttyp: Meru Sportbekleidung

Neuester Testbericht: ... eher wollte, dass man die vielen Stufen hinunter nahm. Unten gab es noch ein großes, sehr sauberes WC mit einigen Kabinen. So dann muss... mehr

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Meru Maribor Vest

karlheinz46

Name des Mitglieds: karlheinz46

Produkt:

Meru Maribor Vest

Datum: 17.12.16

Bewertung:

Vorteile: im Zentrum

Nachteile: schwer zu finden

Hallo aus Wien!

Im Oktober 2016 waren wir in Maribor. Vom Busbahnhof sind wir in 10 Minuten vom Flixbus zum Hotel Maribor City gegangen. Das haben wir um 104 Euro die Nacht mit Frühstück für 2 Personen gebucht. Das geschah über booking.com. Das Hotel wird da mit 4 Sternen geführt. Das Hotel hat 78 Zimmer.

Eindruck
++++++
Der erste Anblick war mehr ein Schock. Das Hotel klebte an einer Schnellstraße, die stark befahren war und über die neue Brücke donnerte. Das heißt unter der Brücke waren in paar Parkplätze und die Brücke kam am Hotel so im 2.Stock vorbei. Der erste Gedanke, hoffentlich haben wir in diesem graugrünen Klotz kein Zimmer an der Brücke.


Fassade
++++++
Das Hotel glänzt mit 6 Stockwerken und ist nicht besonders schön. Unten ist eine endlose Reihe an Glas und das ist schwarz getönt. Zuerst haben wir die Automatiktür übersehen und verpasst und gingen nochmals ein wengerl zurück.

Die Fenster sind entweder schmal und in der Mitte horizontal geteilt oder wie ein Quadrat und haben ein Fensterkreuz in der Mitte. Manche Fenster haben eine hervorspringende Umrahmung in Dunkelgrau. Das hebt sich schon vom Rest ein wengerl ab, der eher braungrau ist. Der Schock ist, wie knapp das Hotel an der Schnellstraßenbrücke klebt. Ja von der kann man über einen Eingang noch seitlich zu den Zimmern gelangen. Dafür muss man einen Dauerlärm in Kauf nehmen.

Lobby
+++++
Der Eingang ist an der weniger befahrenen Straße, die unter der Brücke durchgeht. Der nächste Schock war irgendwie die Lobby. Ein eher dunkler Gang vor zur schummrig wirkenden Rezeption mit rechts einem Baranschluss und einem Sitzbereich, der kalt und nicht heimlig aussieht. Da war gleich eine Baustelle daneben und gegenüber das Fitnesscenter. Ohne Seele, ohne Herz, war mein Bauchgefühl.

Check-in
++++++
Der Check-in um 15 Uhr war wenigstens sehr freundlich und man englisch oder deutsch sprechen, das ist kein Problem. Wir mussten die Ausweise vorweisen und bekamen gleich die Zimmerkarte und den Code fürs gratis WLAN, das sehr stark und stabil ist. Man hat uns gleich alles erklärt und wie das mit dem gratis Frühstück aussieht.

Auf dem Stadtplan bekamen wir eingezeichnet, wo unser Hotel ist und was man so alles in Maribor sehen kann.

Lift
++++
Das nächste Kuriose, der erste Lift fährt nur zum Fitness hoch und wenn man nicht die nackten, kahlen Stufen hinunter nehmen will, kann man mit dem Lift auf -1 fahren und da aussteigen. Ich hatte das Gefühl, dass man eher wollte, dass man die vielen Stufen hinunter nahm. Unten gab es noch ein großes, sehr sauberes WC mit einigen Kabinen.

So dann musste man ein wengerl gehen, links und da war er der Gästelift und von -1 mussten wir auf 2 hoch. Es gibt 2 mittelgroße Lifte mit abgeklebter Stockwerkanzeige, da die nicht korrekt war, also das Hotel hat schon beim Bezug einiges auf Lager.


Zimmer
++++++
Unweit vom Lift lag an unserer Ecke unser Zimmer. Mit der Zimmerkarte musste wir nur die Karte zum Sensor hinhalten und dann ging die massivere graubraune Tür schon auf.
Um 19 Uhr, als wir von der Innenstadt zurück waren, war noch Musik von einer Disco zu hören. Das hörte aber dann fast auf. Mein erster Gedanke, naja, 29 m² wurden versprochen und es sah eher nach 19 m² aus, aber ich habe nicht nachgemessen, aber vom Augenmaß war es kleiner. Dafür war das Zimmer nicht muffig, sondern hatte einen neutralen Geruch, der etwas krautig roch.

Die Klimaanlage heizte oder so und wir bekamen die Wärme nicht sehr weg und es war in der Nacht schon warm. Die Lüftung kommt hinten aus dem Schreibtisch raus, sodass ich auf die 2 Pölster stellte, da es zog. Sonst sah das Zimmer eher neu aus.

Der Boden war ein grauer Teppichboden und war noch gut in Schuss. Das Fenster ging auf einen leisen Innenhof hinaus und war sehr gut. Die Verdunklung ging über Kippschalter rauf und runter. Das Fenster konnte ich nur kippen, mehr nicht. In der Früh fuhr mal die Verdunklung automatisch runter, echt wie ein Spuk und ich habe sie gleich wieder hochgedrückt. Die weißen Vorhänge waren sehr sauber und ließen genug an Licht ins Zimmer, das war kein Problem.


Bett
+++
Das Bett stand sehr nahe am Fenster und war ein Doppelbett, aber mit 2 Matratzen und die waren sehr gut beim Liegen. Mein Rücken hat sich sehr wohl gefühlt und ich habe bei der nächtlichen Ruhe sehr gut geschlafen, nur war die Wärme ein wengerl ein Problem. Die Decke war aber eher mitteldick und das Gute, jeder hatte seine eigene Decke und die mussten wir nicht teilen. Das hasse ich immer, wenn die Decke auf einer Seite ganz weg ist. Die war temperaturfreundlich und atmungsaktiv und ich hatte kein Problem mit Schwitzen wegen der Decke selber, sondern nur wegen der Heizung.

Dann hatten wir zwei große, pralle und rechteckige Pölster und die waren schon fast zu viel. Ich musste einen beiseite legen. Die beiden sandfarbenen Zierpölster gab ich mal gleich weg.

Der Rückteil vom Bett hatte einen sehr fest gepolsterten, hohen Rückteil. Der hatte so eine hellbraune Sandfarbe und so Rillen durch, das sah gestylt aus und war angenehm.
Dann gab es noch runde Ablagen mit Stecker in der Wand neben dem Bett. Lade war der keine, sondern nur ein rundes, graues Tischerl und das reichte schon. Gut waren dann noch die beiden Spotlampen rechts außen, die sich biegen ließen.


TV
++
Der große LG war gegenüber vom Bett und auf einen Vorbau von der Wand weg gesetzt. Das war vielleicht besser so, damit die Nachbarn nix vom dem Ton mitbekommen. Der 16:9 Fernseher hatte sehr viele Programme, darunter einige deutsche, rund 10 und noch ORF1, ORF 2 und Servus TV. Die Fernbedienung ging gut und das Bild war scharf.

Schreibtisch
+++++++++
Links vom Schreibtisch stand die graue Minibar in Form eines Kühlschranks. 0,25 L Wasser so 2,50 Euro, also im Rahmen und dann noch Cola und Fanta. Lustig das Telefon musste da mit auf den Kühlschrank.
Der Schreibtisch war her kühl und spiegelglatt und weiß und hatte keinen Charme, dafür eine braune Mappe mit vielen Prospekten zu Maribor, sogar auf deutsch. Nervig war der Klimaanlagenlüfter rechts hinten im Tisch. Zum Sitzen gab es nur einen Sessel auf schwarzem Kunststoff.

Kasten
++++
Das Zimmer hatte einen kleinen Kasten, der eben für ein paar Tage reichte. Sonst konnte man das Gewand noch in die Gaberobe hängen. Da war dann noch ein Zahlensafe.
Bad

Das Bad machte einen ganz guten Eindruck. Das hatte eine grauschwarzen Boden mit weißen Fugen und links davon war schon die rechteckige Dusche mit halber Glaswand und sandbraunen Kacheln. Die weiße Duschwanne war schon rechts rutschig, da musste ich aufpassen. Dafür rann alles im Abfluss gut weg. Der Duschschlauch war flexible und hatte einen neuen Duschkopf. Die Wärme des Wassers war leicht zu regulieren und Druckseife an der Wand vorhanden.

So dann war da noch der Thron, hoch und gut von der Spülung. Der Rest des Bads war schön weiß an der Wand gefliest.

Der Untersatz in Dunkelgrau vom Waschbacken machte keinen guten Eindruck. Der war wie ein Karton und die rechte Ecke war ganz aufgerissen und da guckte es schon braun heraus. Das passte gar nicht zum kantigen, weißen Waschbecken mit Einhebelmischer und Druckseife. Am Waschbecken war kein Platz mehr, daher war unter dem rahmenlosen Spiegel noch ein kleines Glasbrett. Ach ja, einen kleinen Fön gab es noch, der ganz gut ging.


Frühstück
+++++++
Das war ziemlich weit oben und von 7 bis 10:30 in einem Restaurant mit Terrasse und Sicht auf die Drau. Das war wie ein Wintergarten gemacht, aber da war es kalt und es zog. Ja, der Eingang zum Frühstück war mal zu und als ein Gast rauskam, huschten wir rein, zwei Mal um die Ecke und waren dann im kahlen, langen Frühstücksraum.

Großes Frühstück hieß es bei der Buchung. Naja, groß war eher der Saal. Nach der Zimmernummer fragte mal keiner und hinten gab es mal Rührei, Speck und komische Würstel, das war es mal mit groß. Die heiße Milch war aus und ich nahm fürs Müsli die kalte. Dazu gab es 6 Sorten Cerealien, so Cornflakes, Schokopops, Granola und Nüsse, Mandeln, Cranberries und Kürbiskerne und ganze Bananen. Yoghurt und Sojamilch waren Alternativen, so das war das Frühstück. Die Bedienung war alles Selbstservice, sogar Kaffee und Tee aus der Maschine und dann noch Saft und Wasser aus dem Automaten.

Sonst gab es noch vier Sorten Käse, drei Sorten Wurst, 2 Arten Brot, Kipferl gefüllt und ungefüllt, Semmeln, Tomaten, Gurken und Oliven. Nutella und Wurstaufstrich waren noch da.


Einkaufen
+++++++
In der Umgebung gibt es nur einen SPAR, der am Sa bis 21 Uhr offen hat und am Sonntag zu. Der ist so 10 Minuten weit weg in der Altstadt. Fast 10 Minuten weit weg über die Drau-Brücke ist der große Europark mit einem Interspar, P&C, Mc Donald's, Restaurants, Müller und anderen bekannten Läden. Jeden Tag hat der bis 21 Uhr offen und am Sonntag bis 15 Uhr.

Sehenswürdigkeiten
++++++++++++
Alles ist vom Hotel aus leicht zu erreichen. Die super Pizzeria Grand Gusto ist am Hauptplatz, so 7 Minuten zu Fuß, die Kathedrale rund 15 Minuten weg und das Ausgehviertel Lent an der Drau so 12 Minuten. Die Fußgängerzonen sind nur 7 Minuten entfernt und recht ausgedehnt, dafür haben aber die Geschäft da am Samstag fast alle nur bis 12 Uhr oder gar nicht offen. Das war da fast wie eine Geisterstadt. Der schöne und sehr große Stadtpark war mal so 15 Minuten Gehzeit vom Hotel weit weg. Den sollte man aufsuchen, da man am Nordende einen schönen See mit Fontäne hat und da gleich ins sehr hügelige Umland wandern kann.

Resumee
+++++++
Das Hotel war OK und ich hätte fast 4 Sterne gegeben, aber die Umstandsmeierei zu den Zimmern, die Schäden im Bad und das eigenwillige Frühstück ohne Landesbezug machten 3 draus.

Bis bald

Heinz

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