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Die leider negativen Seiten von Amazon Marketplace... - amazon.de Marketplace Online Shop

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Die leider negativen Seiten von Amazon Marketplace...
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Annika

Autor-Name: Annika

Produkt:

amazon.de Marketplace

Datum: 09.05.12, geändert am 10.05.12 (414 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: schneller Verkauf

Nachteile: zu hohe Gebühren, Haftung bei Verkäufer

AmazonMarketplace ist die ideale Plattform, um gebrauchte Artikel wie Bücher, CDs etc. schnell und reibungslos zu verkaufen. Im Gegensatz zu Booklooker und anderen Plattformen verkaufen sich die eingestellten Artikel ziemlich schnell über Amazon, das ist ein Riesenvorteil. Außerdem überweist Amazon automatisch dann auf das Verkäuferkonto, man muss sich damit keine Kontodaten etc. weitergeben, auch nicht auf nicht getätigte Überweisungen ewig warten.

Nun doch zu den negativen Seiten des ganzen: Amazon erhebt wahnsinnig hohe Verkaufsgebühren (inkl. Umsatzsteuer, obwohl man m.W. als Privatverkäufer nicht umsatzsteuerpflichtig ist), so dass sich der Verkauf oft gar nicht lohnt. Will man etwas verkaufen, muss man deutlich unter dem Normalpreis anbieten, da bei Büchern etwa noch 3 EUR Versandkostenpauschale entfallen, was für Käufer dann oft beim Gesamtpreis nicht mehr attraktiv ist. Aber auch diese Pauschale hebelt die Verluste nicht aus: Man muss trotzdem immer in die eigene Tasche greifen und nach Abzug sämtlicher Verkaufsgebühren trotzdem noch die Versandkosten selber tragen, das ist eigentlich eine Frechheit. Nun denn: Bücher verschickt man i.d.R. als Büchersendungen (bis 1kg Gewicht), diese sind natürlich unversichert. Und was passiert bei Verlust? Man haftet als Privatverkäufer selbst, muss dem Käufer den vollen Preis erstatten und bleibt auf den Kosten sitzen. Das Argument: Man habe ja keinen Versandnachweis! Ja wie denn auch bei Büchersendungen? Man hätte ja versichert verschicken können (man achte darauf, dass man dies NICHT MUSS!), das hätte aber nochmal mehr Versandkosten in Anspruch genommen, z.B. 4 EUR bei Hermes, 4,90 EUR bei DHL, Büchersendungen kosten max. 1,40 EUR. Das ist eine Frechheit. Ob der Käufer tatsächlich den Artikel erhalten hat oder nicht, wird gar nicht erst überprüft, es wird ihm einfach blind vertraut. Wie schreibt Amazon so schön: "Laut unserer Teilnahmerichtlinien liegt es in der Verantwortung des Verkaeufers, die Erfuellung der Bestellung sicherzustellen." Und versucht man, sachlich zu argumentieren und Widerspruch einzulegen, erhält man nach 1-2 Mails folgende abwürgende Antwort: "Uns ist bewusst, dass Sie eventuell nicht mit unserer Entscheidung uebereinstimmen, aber wir werden keine weiteren E-Mails diese Transaktion betreffend beantworten."
Da müsste doch Amazon selber haften (an Geld dürfte es ihnen nicht mangeln), so wie es z.B. Booklooker handhabt. Hier genügt es, einen Nachforschungsauftrag bei der Post einzuleiten, bleibt das Ergebnis negativ, erstattet Booklooker dem Käufer die Kosten. Das ist viel kulanter und fairer. Und Booklooker zockt auch generell nicht ab: Die Verkaufsgebühren halten sich echt im Rahmen und man kann individuell die Versandkosten anpassen: Für ein leichtes Buch können dann z.B. nur 0,85 EUR Versandkosten berechnet werden, bei schweren (und teuren) Büchern z.B. 4 EUR versicherter Paketversand mit Hermes.

Fazit: Vom Verkauf über AmazonMarketplace ist definitiv abzuraten, besser ist da Booklooker. Das gilt nicht nur für Verkäufer, sondern auch für Käufer: Der Gesamtpreis ist meist viel niedriger, da Verkäufer aufgrund der niedrigeren Verkaufsgebühren günstiger anbieten können!

Fazit: Finger weg!

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