amazon.de Marketplace
Amazon marketplace zwei Seiten einer Medaille: Für Verkäufer eine schlechte - für Käufer eine gute - amazon.de Marketplace Online Shop

Neuester Testbericht: ... und eigene Sortiment in sein eigene Web-Site anbieten. Jetzt ist das Monster sehr groß geworden und will alles fressen. Ich habe über 300 ... mehr

Amazon marketplace zwei Seiten einer Medaille: Für Verkäufer eine schlechte - für Käufer eine gute
amazon.de Marketplace

Goldhaserl

Name des Mitglieds: Goldhaserl

Produkt:

amazon.de Marketplace

Datum: 16.10.10

Bewertung:

Vorteile: Für Käufer zu empfehlen

Nachteile: Für Käufer nur sehr eingeschränkt zu empfehlen

Als Verkäufer bei amazon marketplace aufzutreten hat zwei Seiten.
Eine gute und eine schlechte.
Die gute Seite ist, daß man bei amazon erst dann Gebühren zahlen muß, wenn die angebotenen Artikel verkauft werden und daß man die Angebote nicht ständig erneuern muß.
Sie bleiben stehen, bis man sie entweder manuell entfernt oder aber der Artikel verkauft ist.
Die schlechte Seite ist, daß man auf alle verkauften Artikel Umsatzsteuer* bezahlen muß, auch wenn man einen gebrauchten Artikel verkauft, sowie die von Amazon angebotene A-Z-Garantie.
*Dafür 1 Punkt Abzug.
Mit der A-Z-Garantie befindet man sich in der Hand von Amazon, wie als Verkäufer bei ebay in der Hand von Paypal.
Der Käufer kann nämlich einen Antrag auf A-Z-Garantie stellen und bekommt dann nach etwa 2 Wochen das Geld von Amazon zurück ohne Rücksicht darauf, ob er den Artikel an den Verkäufer zurücksendet.
So ist also vor allem beim Versand hochwertiger und hochpreisiger Ware absolute Vorsicht geboten.
Denn durch diese A-Z-Garantie ist von Seiten der Käufer die Türe für Betrügereien weit geöffnet.
Amazon lädt hier das Risiko allein auf die Schultern des Verkäufers um selbst bei dem Käufer gut dazustehen.
Amazon steht gut da - aber auf Kosten der Verkäufer.
Es wäre noch akzeptabel, wenn Amazon den Kaufpreis einbehalten würde, bis der Artikel beim Verkäufer wieder zurückgesandt und dort geprüft wurde.
So bleibt dem Verkäufer im Schlimmsten Falle aber nur eine Strafanzeige gegen den Käufer wegen Betruges und gegen Amazon wegen Beihilfe zum Betrug und Veruntreuung von Kundengeldern.
Amazon schert sich wenig oder garnicht daran, wenn man als Privatverkäufer keine Rücknahme und keine Garantie anbieten muß.
Hier wird man auch als Anbieter von gebrauchten Artikeln so behandelt, als würde man gewerblich neue Artikel anbieten mit Garantie und vollem Rückgaberecht bei Nichtgefallen.
Dafür 1 Punkt Abzug.
Wobei man normalerweise noch davon ausgeht, daß der Käufer erst mal den Artikel wieder zurücksenden muß, um das Geld zu bekommen.
Bei Amazon hat man als Verkäufer aber nicht einmal dieses fundamentale Recht !
Dafür 2 Punkte Abzug!

Für Käufer allerdings kann man amazon nur empfehlen. Dafür gibt es dann einen Punkt!

Fazit: Man sollte hier keine hochpreisigen Artikel zum Verkauf anbieten