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Kopfhörer mit zwei Klinken.  - airberlin.com Online Shop

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Kopfhörer mit zwei Klinken.
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ankebln

Name des Mitglieds: ankebln

Produkt:

airberlin.com

Datum: 01.09.02, geändert am 11.05.04 (3954 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: preiswert, zuverlässig

Nachteile: Kopfhörer kosten geld und sind für normale Anwendung untauglich, zu trockene Luft im Flugzeug, Mittelklasse eben

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Buchung bei www.reise-preise.de
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Wir sind dieses Jahr nach Spanien (Andalusien) geflogen. Trotz der wirklich kurzfristigen Buchung fanden wir Flug und Ferienwohnung zu günstigen Konditionen. Air Berlin sollte uns für den unschlagbren Preis von 169 Euro von Berlin aus nach Malaga / Spanien und wieder zurück transportieren. Gebucht wurde der Flug bei www.reise-preise.de. Andere Anbieter wie lastminute.com oder ltur.de waren um über 100 Euro teurer. Zumindest bei Flügen ab Berlin.

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Reiseantritt
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Wir waren pünktlich auf dem Flughafen. So pünktlich, dass wir noch ne Menge Zeit zwischen Abfertigung und Flugzeugeinstieg verbringen mußten. Nunja, es war schon amüsant, obwohl ich mir bessere Freizeitbeschäftigungen vorstellen konnte. Ein Kind schmieß seine Smarties noch durch die Gegend und ein älterer Mann ging auf einen anderen zu um ihm zu sagen, das er ihn kennen würde - von der letzten Aktionärsversammlung her. Na hoffentlich war das nicht eine Versammlung einer AG im Neuen Markt. Obwohl, dann würde er wahrscheinlich nicht in Urlaub fliegen ;-) Irgendwann ging es los. Die Urlauber stürmten in Richtung der Dame, die die Boardkarten kontrollierte. Trotz der stürmischen Meute blieb sie freundlich und lächelte als wir dann auch zu ihr liefen.

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Es war eine Boeing 737-800
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Wir flogen mit einer Boeing 737-800. Inzwischen weiß ich mal wieder, wie eng die Sitze in solch einem Flieger angebracht sind. Ist man nicht wirklich richtig schön schlank, dann hat man arge Schwierigkeiten, es sich auf dem Sitz bequem zu machen. Die Toilette sollte man am Besten gleich rückwärts betreten. Drehen geht zwar irgendwie, aber ich mag es nicht, wenn meine Kleider dann den Toilettenrand oder andere Dinge streifen. Der Mann v
or uns jedenfalls - der muß nachher bestimmt einen eckigen Arsch gehabt haben, weil er kaum in den Sitz reinpasste. Jedenfalls muß ich unbedingt abnehmen, sonst will man von mir bestimmt irgendwann, das ich zwei Plätze bezahle... Der Urlaub fängt ja gut an.

Technische Details zu Boing und so weiter kann ich leider ncht mitteilen. So etwas merke ich mir nicht.

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Der Flug
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Das Servicepersonal war wirklich nett. Ich nehme an, das die Damen an diesem Tag schon einmal nach Malaga und wieder zurück geflogen sind. Als wir über Berlin schwebten begrüßte uns der Kapitän und informierte uns über diverse Details wie Flugstrecke und Wetterlage. Leider verbrachten wir einen Großteil des Fluges wirklich über Wolken und ich konnte nicht so viel sehen.
Schön fand ich, das in den kleinen TVKästen immer wieder die Flugstrecke angezeigt wurde, wo sich das Flugzeug gerade befindet, was in der Nähe für Städte sind und so.

Wenig später nach dem Start kamen bereits die Servicedamen und gaben uns ein warmes Essen aus. Das war ziemlich lecker. Es waren Nudeln mit zweierlei Soßen und Hühnchen - ganz mager und sehr lecker. Dazu einen Muffin, ein Kitkat und ein Stückchen Brot mit Käse und Grünzeugs. Dazu gabs verschiedene Getränke. Also kein Unterschied zu anderen Boardessen. Schwierig wäre es für den, der kein Fleisch mag. Ich glaube, das entfernen des Stückchen Fleisches ist für einen Vegetarier keine wirkliche Alternative.

Die Getränkedamen kamen während des dreistündigen Fluges mehrmals mit den Getränken rum. Das fand ich gut, denn die Luft war seeeeehhhhr trocken und ich hatte Kopfschmerzen. Ich weiß nicht so recht, woran das lag. Ich bin eigentlich überhaupt nicht empfindlich was Klimaanlagen, Flüge, Schiffsreisen oder Autofahrten anbelangt. Aber hier ging es mir nicht wirklich gut. Ich war müde und hatte unterschwellige Kopfschmerzen.

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Boardprogramm und anderes
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Für diejenigen, die schlafen wollten, gab man Kopfkissen und Decken aus. Die anderen wurden darüber informiert, das man Kopfhörer für 1,50 kaufen, mit denen man das Boardprogramm verfolgen könne. Jaja, da hat sich Air Berlin was Feines ausgedacht. Man hatte den Stecker mit zwei Klinken versehen. Ich nehme jedoch an, das man das Programm auch mit einem normalen Kopfhörer verfolgen könnte - vielleicht nur Mono, aber immerhin.
Da wir keine Kopfhörer mit hatten und darauf vertrauten, das es eh Kopfhörer an Board gibt, kauften wir uns schweren Herzens ein paar Kopfhörer. Wahrscheinlich muß man das bei einem so billigen Flugpreis einfach in Kauf nehmen. Aber ehrlich gesagt, wären normale Stecker an den Hörern angebracht. So empfand ich es als Ärgernis. Wahrscheinlich sollten wir zu Hause dann ein Regal einrichten, wo wir die airlines auflisten und die dazugehörigen Kopfhörer lagern. Oder wir müssen uns das nächste Mal ein Steckerbastelsetz mitnehmen...

Der wirklich blöde Witz an der Sache kam jedoch noch. Nicht etwa, das man einen Flim zeigte. Nö, man zeigte so etwas wie die dümsten Dinger, wo man nur Lachen hört und Mr. Bean. Aja, ein Teil von Hör mal wer da hämmert kam noch. Aber den hätte man sich auch sparen können. Auf der Rückreise informierte sich ein Gast bezüglich des Programms und kaufte sich die Hörer. Da brachte man dann nur Mr. Bean.

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Rückflug: Ankunft in Berlin
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Der Rückflug war weniger angenehm. Ausgestattet mit Air Berlin Kopfhörern war ich dennoch nicht in der Lage das Boardprogramm zu verfolgen. Die trockene Luft war ziemlich unerträglich. Zu allem Überfluss holten die Servicedamen die leergefutterten Tabletts ewig nicht ab, was es mir unmöglich machte zur Toilette zu gehen um mich zu erfrischen. Zwar waren die Damen wie immer freundlich, aber es war ein unangen
ehmes Reisen.

Der Landeanflug auf den Tegeler Flughafen war auch nicht sonderlich gut. Als er auf der Rollbahn aufkam, gab es ein wahnsinniges Ruckeln. Wie, als wäre er ungünstig aufgesetzt. Die Tragfläche rechts neigte sich gen Boden. Ich hatte echt Angst, es würde jetzt was passieren. Der Piloten legte sehr viel später, als wir immer noch sehr schnell rollten eine totale Vollbremsung hin, wo wir dann mal die Gurte richtig testen konnten. Es war die unsanfteste Landung, die ich bisher erlebt habe.

Nachher klatschten die Fluggäste umso lauter. Ich würde mal vorschlagen, dass Du lieber Leser, das nächste mal zu uns kommst, wenn wir einen Arbeitstag erfolgreich beendet haben. Dann kannst Du auch mal klatschen.

Ferienfliegerlike stürmten die Fluggäste nach draußen um schneller am Gepäckband sein zu können als das Gepäck ;-) Das warten verbrachten junge Eltern zum Beispiel damit, die Kleinkinder auf dem Band spielen zu lassen. Wie dämlich diese Entscheidung war, merkte die eine junge Mutter erst, als ihr noch zahnloser Sohn auf dem Band mitgerissen wurde. Er hätte sich gut die kleinen Fingerchen einklemmen können.

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Noch eine Info zum Schluß
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Unter http://www.airberlin.de findest Du nähere Informationen rund um die Fluggesellschaft. Die Seite kämpft zwar immer wieder mit Problemen, die die Einbindung einer Datenbank so mit sich bringen, aber man kann hier gut die Ankunfts- und Abflugszeiten checken. Die Zeiten werden auch aktualisiert, wenn es zu Verzögerungen kommt. Dieses Angebot gibt es auch bei anderen Fluggesellschaften. Zum Beispiel als Daniel letztes Jahr nach Mauritius geflogen ist, konnte ich gut darüber verfolgen, wieviel Zeitverzögerung er gerade hat. Ganz zum Schluß stand da jedoch, das er das Zubringerflugzeug von Zürich nach Berlin nicht mehr erreichen und erst am nächsten Morgen in Berlin landen würde. Naja, das aber nur als Tipp am Ran
de. Es ist halt eine wirklich gute Serviceleistung, finde ich.

Zum Urlaub an sich an anderer Stelle. Auch gibt es noch ein paar Worte zu diesem Flughafen in Tegel zu verlieren. Obwohl wir schon oft hier abgeflogen sind, ist uns das Gebäude immer noch ein großes Rätsel....


Fazit: