Toshiba Satellite L300D-12W
Tolles Notebook! - Toshiba Satellite L300D-12W Notebook

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Produkttyp: Toshiba Notebooks

Tolles Notebook!
Toshiba Satellite L300D-12W

boomer0071

Name des Mitglieds: boomer0071

Produkt:

Toshiba Satellite L300D-12W

Datum: 06.04.12, geändert am 09.04.12 (258 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Alles!

Nachteile: Kein Nummernblock vorhanden, aber das weiß man ja bei einem 15-Zoller schon vorher.

Das Toshiba Satellite ist seit Mitte 2008 mein täglicher Begleiter, und heute widme ich meinem fleissigen Arbeitsgerät endlich einen eigenen Bericht:


Produkt-Beschreibung:

(lt. Hersteller) Einsteigernotebook in silbergraumetallic Design mit 15,4" Breitbild Hochhelligkeits-Display, Wireless LAN, diversen Schnittstellen zum Anschluss von unterschiedlichen Peripheriegeräten zu einem äußerst attraktiven Preispunkt.
Display: 15,4" Toshiba TruBrite® WXGA TFT Hohe Helligkeit Bildschirm 1280x800 CPU: AMD AthlonTM 64 X2 Dual-Core Prozessor TK-57 (1,9GHz)Grafik: ATI Radeon® X1250 Speicher: 3GB DDR2-667 (1x2GB + 1x1GB) max. 4GB Festplatte (GB): 160GB Optisches Laufwerk: DVD


Damit arbeiten:

Es war einmal im Jahre Schnee, als ich fröhlich vor dem Computer saß und so vor mich hinwerkelte. WindowsXP, einige Spiele, Internet lediglich mit Kabel möglich, und trotzdem war die Welt in Ordnung.
Die hämischen Kommentare von wegen "Wat? Haddu noch keinen Läppi?" oder "Hääh? Du arbeitest noch an einem normalen PC?" ignorierte ich, denn ich war im Großen und Ganzen zufrieden. Die kleineren Makel wie veraltetes Betriebssystem, langsamer PC u. Internetzugriff, wenig Speicher usw. empfand ich damals noch nicht als so gravierend, weil ich ja keinen Vergleich hatte. Aber dann schwebte der monatlich erscheinende Weltbild-Katalog ins Haus, und als meine Äuglein das Toshiba-Notebook für 499,99 Euro erblickten, schlug ich blitzschnell zu. Den Preis fand ich damals angenehm günstig, mittlerweile bekommt man Notebooks schon für unter 500 Euro nachgeschmissen.

Als das Notebook dann da war, war die Freude im ersten Moment zwar sehr groß, aber Internet war damals bei uns am platten Land nur mit Kabel möglich. Damit wäre ich mit dem Notebook wieder ans Heimbüro gefesselt gewesen und hätte womöglich noch jedes Mal unterm Tisch herumkriechen und umstecken müssen zwischen PC und Notebook. Und da hatte ich so gar keine Lust zu. Klappt doch alles mit dem PC, warum etwas ändern?! Und so wurde das Notebook flugs in den nächstbesten Schrank geräumt.

Die Sternstunde für das Notebook kam erst, als die Telekom uns einen Wireless-Internet-Zugang anbot, und unser PC die Software dafür nicht annahm. Also in heller Panik die ganze Chose auf dem Notebook versucht, und siehe da! Innerhalb weniger Minuten war der neue Internetzugang installiert, und mit dem Notebook im gesamten Haus und auch noch im Garten empfangbar.
Hui!
Welch' Freiheit! *hüpfspring*
Von einem klobigen PC, der mich an Ort und Stelle fesselt, will ich nichts mehr wissen! Und ich ärgere mich höchstens darüber, dass ich nicht viel früher den alten PC in die Tonne getreten habe. Bei manchen Dingen lohnt sich die neueste Technik nämlich wirklich!

Und ab diesem Zeitpunkt hat das Notebook den PC in unserem Haushalt komplett abgelöst. (Gleich danach hat sich mein Mann ein eigenes Notebook gekauft und ist auch super zufrieden damit. Aber das ist eine andere Geschichte :) Hier und heute schreibe ich über das Toshiba-Satellite-L300D-12W, welches ich seit August 2008 besitze und verwende:

Preis & Kaufort:
Ich sah 2008 zufällig im Weltbild-Katalog dieses Notebook, welches von 549 Euro auf 499,99 Euro herabgesetzt war. Mit einem 10-Euro-Gutschein bewaffnet und dem Hintergedanken noch ein paar webmiles dafür abzustauben, ging die Bestellung raus und ich habe sie bis heute nicht bereut.

Optik:
Die war mir egal! Wobei ich ja zugeben muss, dass das Notebook sehr unscheinbar aussieht. Es wirkt sogar etwas klobig und hinterwäldlerisch, wenn ich es mit den teureren Notebooks in meiner Umgebung vergleiche, aber das stört mich nicht. Im Gegenteil - mir gefällt's. Auch die farbliche Kombination von schwarz und grau. Nur leider sieht man auf der schwarzen Tastatur echt jedes Staubkorn.

Schnittstellen:
1 × DC-In
1 × externer Monitor
1 × RJ-11
1 × RJ-45
1 × externes Mikrofon
1 × Kopfhörer (Stereo)
3 (links 2, rechts 1) USB 2.0
Erweiterungen:
2 × Steckplätze für Arbeitsspeicher
1 × ExpressCard Steckplatz

Details:
Das Notebook ist insgesamt 26,7 x 36,2 x 3,8 cm groß und bringt stolze zweieinhalb Kilo auf die Waage. Puh, das war vielleicht 'ne Geburt! :-D
Es gibt 3 USB-Anschlüsse. 2 davon auf der linken Seite übereinander und 1 davon auf der rechten Seite. Den auf der rechten Seite verwende ich für mein kabelloses Mäuschen von Logitech. Auf der linken Seite habe ich einen externen Nummernblock eingestöpselt, welcher mir auch drei weitere USB-Anschlüsse liefert. Da hängen dann der Drucker, die eBooks zum Aufladen, die Digicam um Fotos zu übertragen usw. dran, wenn benötigt. Das Notebook hat diese Hardware auch jedes Mal ohne Murren sofort akzeptiert. Selbst Surf-Stick um unterwegs ins Internet einsteigen zu können inkl. Software wurden bedingungslos akzeptiert.
Dann hat das Notebook noch Schnittstellen, die auf den fluffigen Namen RJ-11 und RJ-45 hören. Boah eh. Keine Ahnung, keinen Plan, nie benutzt *denk*
Erweiterungen:
Es gibt 2 Steckplätze für den Arbeitsspeicher, den man von 3 auf 4 GB erweitern kann. Und einen "ExpressCard Steckplatz" auf der linken Seite.
Vorne am Notebook sind die Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon. Direkt rechts daneben ist ein kleines, schwarzes Rädchen: nämlich der Lautstärkeregler.
Rechts aussen, ganz hinten, schließt man die Stromversorgung am Läppi an.

Wärmeentwicklung:
Der Lüfter ist ständig in Betrieb. Bereits kurz, nachdem das Notebook hochgefahren ist, ist ihm schon mächtig heiß (egal ob Sommer oder Winter) und dann ist er so nett und gibt gerne auch die überschüssige Wärme ab. Das merkt man dann speziell auf der linken Seite des Notebooks und an der kompletten Unterseite.
Anfangs habe ich mir einige Male die Pfoten verbrannt, wenn ich den eingeschalteten Läppi von A nach B getragen hab' und dabei blauäugig an der linken Seite an die Lüftungsstelle gepackt habe.
WAH! Hiih! Wuh! Aaah! :-( Aber aus Fehlern wird man ja klug.
Auch die Unterseite wird ordentlich warm. Auf nackten Beinen kann man das Notebook nur eingeschränkt verwenden, denn die Hitze wird auf Dauer unangenehm. Für eine kurze Zeitspanne aber ganz okay. Der einzige Vorteil: Wenn ich kalte Hände habe, lege ich sie gerne auf die linke Oberseite oder die Unterseite des Notebooks um sie aufzuwärmen. Denn mit kalten Fingern lässt es sich schwer tippen.
Und NEIN. Die Haare habe ich mir mit dem Lüfter nicht gefönt. Auch keine anderen Körperteile versucht damit aufzuwärmen usw. Spart Euch die dummen Fragen und Kommentare ;) Danke *kopftätschel*

Tastatur, kein Ziffernblock:
Das Tastaturfeld ist in schwarz mit weißen Zahlen/Buchstaben drauf. Die weißen Buchstaben und Zahlen halten sich gut auf den Tasten und sehen selbst nach fast 4-jähriger Nutzung aus wie neu.
Das Tippen ist sehr leichtgängig. Ein sanftes, dunkles Klicken ertönt nach jedem Gedrücke. Der Klang hört sich irgendwie "edel" und "hochwertig" an. Man muss auch nicht wie ein Verrückter auf die Tastatur einhämmern, damit eine Zahl oder ein Buchstabe akzeptiert wird (das hatte ich bei meiner alten Chili-Green-Tastatur. Diese war in schwarz und schick anzusehen, aber in der Anwendung totaler Müll - wie habe ich das Ding gehasst).
Anfangs war die Umstellung von der PC-Tastatur auf die Notebook-Tastatur ungewohnt bzw. musste ich sogar einige Millimeter meiner langen Fingernägel opfern um nicht ständig an anderen Tasten anzustoßen *flenn*
Das einzige was mich ein klein wenig stört, ist, dass kein eigenes Nummernfeld dabei ist. Logisch, ist ja schließlich ein 15-Zoller, wo soll das Platz haben?! Aber hin und wieder muss man ja doch diverse Zahlenkolonnen eintippen, und dafür habe ich mir dann einen mittels USB anschließbaren externen Nummernblock gekauft. Da habe ich dann leider billigen Plastikschrott für unter 10 Euro erwischt. Die Tasten lassen sich nur widerwillig drücken und es hört und fühlt sich sehr plastisch und schrecklich an.
Also Leute, nicht den gleichen Fehler machen, und am falschen Ende Geld einsparen wollen.

Touchpad:
Reagiert sehr schnell auf jede Berührung, allerdings nur mit den Fingern. Handschuhe, Stift usw. werden nicht akzeptiert. Ich schätze mal es liegt am kapazitiven Touchscreen. Die können laut wikipedia "nur mit dem bloßen Finger, leitfähigen Eingabestiften oder speziell angefertigten Hilfsmitteln bedient werden". Ich hab's mit Handschuhen, Besteck, Kugelschreibern, Bleistift usw. versucht. Wird alles nicht angenommen :-D
Mit dem Touchpad zu arbeiten war total neu für mich. Die Begeisterung ließ allerdings schnell nach, mir war das viel zu umständlich. Bis man auf dem Touchpad so lange herumgewischt hat, dass der Cursor dort ist wo man ihn haben möchte, vergehen Welten. Dann ist es mir öfters passiert, dass ich ungewollt doppelt draufgetippt habe und mir auch diverse Fehler passiert sind wie z.B. vor kurzem geöffnete Seiten wieder komplett geschlossen habe; in Textdateien Wörter oder Sätze markiert oder gelöscht habe, was ich gar nicht wollte und dergleichen mehr. Das ist richtig ärgerlich, und verursacht letzten Endes mehr Arbeit als es eine Erleichterung wäre.
Oder die Scroll-Funktion am rechten äusseren Eck des Touchpads reagiert nur, wenn sie Lust und Laune hat und bestimmt nicht so wie sie sollte oder ich möchte. Ist insofern total unnütz. Die zwei Tasten unter dem Touchpad haben die gleiche Funktion wie die linke und rechte Taste auf der Maus. Diese reagieren zwar einwandfrei auf jeden (festen!) Druck, aber - wie schon erwähnt - mir war und ist das viel zu umständlich.
Aus Spargründen wollte ich die Kabelmaus vom alten PC anschließen, nur dafür hat das Notebook keine Anschlussmöglichkeit! *haahaa* Und so habe ich nochmal in die Tasche gegriffen, und gleich in eine kabellose Maus investiert die ich mittels USB anschließen kann. Ebenfalls eine Investition, die ich bis heute nicht bereut habe. Wenn schon ein Notebook, dann auch eine optische Maus ohne Kabel! Anfangs hatte ich leichte Bedenken, weil anscheinend viele negative Erfahrungen gemacht haben mit der Reaktionsgeschwindigkeit oder dem Batterieverbrauch des Mäuschens. Mir schwante Böses, aber ich kann mich keinesfalls beschweren. Die Maus reagiert blitzschnell, und die Batterien halten bei einigen Stunden täglichen Gebrauch viele Monate! Der große Unterschied zur alten Kabelmaus ist das Gewicht, weil sich in der kabellosen Maus auch die Batterie befindet, die man mit über das Mousepad schiebt. Nach der ersten Eingewöhnungszeit lief dann alles wie geschmiert und eine Kabelmaus kommt mir nicht mehr ins Haus!
Ein Mauspad habe ich mir dann auch noch kaufen müssen, weil es ohne nicht geht. Für die Maus schon, aber nicht für meine rechte Hand. Die muss sich wo drauflegen können ;)
Apropos drauflegen: Da das Touchpad ja direkt unter der Tastatur mittig angebracht ist, muss man aufpassen, dass man beim Tippen nicht mit den Handballen draufkommt. Am besten geht das, wenn man die Pfoten links und rechts vom Touchpad ablegt beim Tippen.

Prozessor:
Für alle Technik-Freaks sei das hinzugefügt:
type: AMD AthlonTM 64 X2 Dual-Core Prozessor TK-57
Taktfrequenz: 1,9 GHz

Betriebssystem:
Windows Vista war vorinstalliert. Der Umstieg von XP auf Vista war etwas ungewohnt. Aber so viel habe ich mit dem Betriebssystem jetzt auch nicht zu tun, das läuft ja eher im Hintergrund.

Software. Bereits vorinstalliert war:
Toshiba Disc Creator, Toshiba Benutzerhandbuch, Toshiba Dienstleistungspaket, Supervisor Passwortprogramm, Toshiba Assist, Chicony Kamera Assistant Software, Toshiba DVD Player, Ulead DVD MovieFactory für TOSHIBA, Google Pack (Google Toolbar für Internet Explorer, Google Desktop, Picasa, Google Earth), McAfee Internet Security Suite - Toshiba Edition (inklusive kostenlose Internetupdates für 30 Tage), Toshiba Standard Pack V2, Connectivity Doctor, ConfigFreeTM Kommunikationsmanagement-Software, Toshiba Dienstprogramme und Treiber

Hach. Software. Ist ja ewig her, dass ich das Notebook in Betrieb genommen habe. Von den ersten Schritten mit dem Toshiba kann ich also nicht mehr so viel berichten. Zur vorinstallierten Software weiß ich noch, dass vieles davon für mich echt nutzlos war, und ich lange damit beschäftigt war das alles wieder von der Festplatte zu löschen. Wie dieser McAfee-Kram. Das Zeug wurde ich ewig nicht los *fauch*
Anderes wiederum wie "Google Earth" habe ich neugierig betrachtet *staun* und den Toshiba DVD Player verwende ich ja heute noch um Filme zu schauen.
Ansonsten habe ich mir meine eigene Software zusammengesucht, und bis auf wenige Ausnahmen hat das Notebook diese auch bereitwillig angenommen und lässt mich fleissig damit arbeiten.

Festplatte:
160 GB lautet die offizielle Angabe.
Wenn ich auf meinem Notebook herumspioniere, sehe ich dass 2 Festplatten angegeben sind. Eine mit 74,4 GB. Die andere mit 73,1 GB.
Hm. Boah eh. Fragt mich nicht. Ist mir auch neu und kommt mir gleichzeitig spanisch vor :)
Nun denn, egal ob 160 GB oder *blitzschnell zusammenrechne* 147,5 GB. Beides hört sich nach echt viel an. So viel sogar, dass ich mir dachte, so viel Speicher brauche ich doch niemals. Und das stimmt auch.
Nach fast vier Jahren haben sich zwar viele Programme, Spiele und Schnickschnack angesammelt und die verbrauchen nicht gerade wenig Gigabyte, aber trotzdem ist noch mehr als 3/4 vom Speicher frei. Allerdings rate ich zu einem externen Speicher! Sollte sich das Notebook irgendwann nicht mehr hochfahren lassen oder tatsächlich irreparabel geschädigt sein, dann hat man seine ganzen Daten auf einer externen Festplatte gesichert.
Denn technische Probleme gab es mit dem Notebook bereits drei oder vier Mal. Jedes Mal nach einem Download. Das Notebook ließ sich nach viel Geduld und gutem Zureden dann zwar wieder einschalten und verwenden als ob nichts gewesen wäre. Aber wenn nicht .. holla, die Waldspeicherfee .. dann wären ALLE meine gespeicherten Daten, Unterlagen, Dokumente, Berichte usw. futsch gewesen!
SUPERGAU!
Investiert in einen externen Speicher. Das Geld ist gut angelegt!
Die technischen Feinheiten:
Kapazität (formatiert): 160 GB
Zertifikat: S.M.A.R.T.
U/Min: 5.400 rpm

Arbeitsspeicher:
3 GB. Wem das zu wenig ist, kann ihn auf bis zu 4 GB erweitern.
Bis jetzt war es jedenfalls für mich ausreichend um im Internet zu surfen, Filme anzuschauen, downzuloaden, Videos auf youtube anzugucken usw. Lediglich bei dem ein oder anderen Spiel gibt es ein paar Verzögerungen. Aber wer in erster Linie mit dem Läppi speicherfressende Spiele spielen möchte, wird sich dieses Gerät hier nicht kaufen.
Technisches:
Standard : 3.072 (2.048 + 1.024) MB
max. Erweiterbarkeit : 4.096 MB
Technologie : DDR2 RAM (667 MHz)

Einschalten u. hochfahren:
Dazu muss man das Notebook mal öffnen. Dazu den Schieber vorne am Notebook nach rechts drücken um den Monitor zu entriegeln und danach hochklappen. Dabei muss man das untere Teil festhalten (für den Fall, dass es jemand nicht weiß und unbedingt wissen möchte ;).
Die Taste zum Einschalten ist dann bei geöffnetem Monitor oben im letzten Drittel der linken Seite. Ein paar Sekunden gedrückt halten und das Notebook erwacht zum Leben.
Insgesamt dauert es ca. 1 Minute bis das Notebook hochgefahren ist. Voreingestellt ist, dass man ein Benutzer-Passwort eintippen muss um zum Desktop zu gelangen und das Notebook nutzen zu können.
Herunterfahren dauert im Vergleich dazu nicht so lange; vielleicht 20 Sekunden. Vorausgesetzt man hat eingestellt, dass Updates nicht vorm Herunterfahren noch schnell aufgespielt werden sollen. Das war am Anfang der Fall, und statt dunklem Monitor nach 20 Sekunden nach dem Herunterfahren, fing der Krempel an ungefragt Updates aufzuspielen. Und dann wartet man bis zu einer halben Stunde bis man das Notebook herunterfahren kann. grml.

Kopfhörer, Mikrofon, Webcam:
Anschluss für einen Kopfhörer und ein Mikrofon ist direkt vorne am Gerät und somit einfach und leicht erreichbar. Alle Headsets und Kopfhörer, die ich bisher ausprobiert habe, sind anstandslos akzeptiert worden. Auch ohne dass man einen Treiber aufspielen hätte müssen.
Das Notebook verfügt über KEINE eingebaute Webcam.

Soundsystem:
Es ist ein Realtek High Definition Audio-Lautsprecher. Die 2 Lautsprecher sind am geöffneten Notebook oben jeweils ganz aussen links bzw. rechts. Der Sound ist leider etwas "dumpf" geraten obwohl Stereo.
Der Lautstärkeregler ist vorne am Gerät. Es ist ein kleines schwarzes Rädchen, das sich leichtgängig drehen lässt. Welche Lautstärke eingestellt ist, sieht man nur, wenn man am Bildschirm ganz unten rechts mit dem Cursor auf das Lautsprechersymbol draufgeht.
Insgesamt lässt sich der Lautsprecher bis zur Zahl 100 raufdrehen. Meistens stelle ich 19 bis 25 ein, das ist gerade angenehm für die Ohren wenn man direkt davor sitzt. Für Filme muss man bereits etwas lauter drehen, ebenso sind manche youtube-Videos sehr leise eingestellt, da dreht man durchaus die Lautstärke auf 50 oder 60.
Klang und Lautstärke sind also meistens absolut ausreichend. Lediglich wenn man laut Musik hören möchte, stößt das Soundsystem an seine Grenzen. Der Lautstärke-Stopp bei 100 ist ein wenig niedrig ausgefallen. Gut für die Nachbarn, weniger gut für einen selbst. Wenn man zu sehr hochdreht, scheppert der Klang auch etwas. Im Vergleich dazu kann man Radios und Fernseher locker ums 20-fache lauter stellen. Okay, braucht wahrscheinlich keiner, schwerhörig soll man ja nicht werden. Aber wer gerne und laut Musik hört, kauft sich bitte was anderes.
Fazit: Die Lautsprecher erfüllen ihren Zweck größtenteils.
Technisches:
Unterstützte Audio Formate: 24-bit Stereo
Lautsprecher: eingebaute Stereo Lautsprecher
Hersteller: Toshiba Bass Enhanced Sound System

Anschluss externer Monitor:
Die Möglichkeit gibt es. Ich brauche sie nicht, mir reicht der 15"-Monitor. Sogar um Filme zu schauen. Ernsthaft! Aber ich habe extra für diesen Bericht mal auf die Schnelle versucht, den 21-Zoller vom alten PC anzuschließen. Der Anschluss dafür ist an der linken Seite. Leider hat der Versuch nicht geklappt, weil 1. hält der Stecker nicht gut (ist mit 2 Schrauben und das hat das Notebook nicht) und 2. bricht mir dann jedes Mal das komplette Betriebssystem zusammen und nichts geht mehr. Irgendwo habe ich gelesen, dass man das vorher irgendwo einstellen muss. Aber fragt mich nicht wo. Für die alltäglichen Dinge wie E-Mails lesen/schreiben, im Internet surfen, Textprogramme verwenden, Fotos und Filme anschauen oder um Spiele zu spielen reicht mir der 15-Zoller komplett. Ich finde den jetzt sogar besser als den 21-Zoller vorher, weil Kopf und Augen nicht mehr wie verrückt rotieren müssen um auch alles auf einem großen Monitor zu sehen. Man sitzt ja ziemlich nah dran, nicht wahr?!

Externe Geräte anschließen:
Das Notebook hat 3 USB-Anschlüsse. Blauäugig wie ich war, dachte ich, dass ich ausser dem Notebook keine Hardware mehr brauche(n werde).
Falsch gedacht!
Vor allen Dingen, wenn man das Notebook als alleiniges Arbeitsgerät nutzt, braucht man zur Bequemlichkeit irgendwann eine Maus. Oder zum Ausdrucken schließt man dann gerne einen Drucker oder - wie in meinem Fall - ein Multifunktionscenter an, mit dem man drucken, scannen und kopieren kann. Als nächstes kamen dann eine Digicam hinzu wo man vielleicht mittels Kabel die Fotos auf das Notebook übertragen möchte. Oder eBook Reader, die ich ohne Ladeadapter lediglich über USB aufladen kann.
Hier muss ich das Notebook doch sehr loben. Es hat alle externe Hardware anstandslos akzeptiert. Größtenteils sogar ohne dass ich einen Treiber aufspielen hätte müssen. Hier die Zusammenfassung, was ich schon alles angeschlossen habe/hatte: Maus, Mousepad mit Licht und USB-Hubs, Ziffernblock mit USB-Hubs, Multifunktionscenter, LG-Handy (zum Aufladen und/oder Fotos übertragen), Canon-DigiCam (um Fotos zu übertragen), Surf-Stick um unterwegs ins Internet einzusteigen, eBooks (Akku aufladen oder Bücher übertragen), usw. Man braucht für vieles noch nicht mal Software, und wenn doch, wurde diese ohne zu Murren angenommen.
Die externe Hardware kann ich auch x-beliebig an- und wieder ausstecken. Passiert nix, und wird das nächste Mal wieder ohne Probleme erkannt und akzeptiert.

Monitor:
Die Bildschirmdiagonale von 15,4" (39,1 cm) wird ja schon gerne belächelt. Die meisten Menschen wollen ja immer alles größer und mächtiger. Mittlerweile arbeite ich seit fast vier Jahren einige Stunden pro Tag an dem Notebook und mir gefällt die Größe des Monitors, denn man hat alles viel besser im Blick.
Leider blendet der Monitor extrem. In geschlossenen Räumen, wenn nicht gerade ein Fenster im Hintergrund ist, geht es ganz gut. Aber draussen oder mit hellem Hintergrund wird es sehr unlustig bis unmöglich vernünftig damit zu arbeiten.
Auflösung : 1280 x 800
Wenn ich die Optik und die Farbqualität mit dem 17"-Notebook (hp) meines Mannes vergleiche, muss ich zugeben, dass auf seinem Monitor alles ein klein wenig exklusiver aussieht, die Farben brillianter und gestochener zu sehen sind. Aber dafür hat er auch ein paar Hunderter mehr hingelegt.
Egal. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, ich bin zufrieden.
Und wer's ganz genau wissen möchte. Es ist lt. Hersteller ein "Toshiba TruBrite® WXGA TFT Hohe Helligkeit Bildschirm".

Grafikkarte:
Tja, ich spiele gerne Spiele, und die Grafikkarte ist für die einfacheren Strategie- und Zeitmangement-Spiele in jeder Hinsicht ausreichend. Vielleicht würde ich anders denken, wenn ich einen Vergleich hätte *feix*
Technische Daten:
Typ: ATI Radeon® X1250
RAM: bis zu 831 MB verfügbarer Grafikspeicher mit 2 GB Systemspeicher MB
RAM Typ: shared

DVD-Laufwerk:
Es ist auf der rechten Seite des Notebooks. Mit einem leichten Druck auf die Mitte des "Deckels" ploppt das Fach auf.
DVD's, Audio-CD's, CD-ROM's usw. werden ohne Weiteres angenommen, auch Selbstgebrannte. Ich habe noch keine selbst erstellt, aber möglich wäre es. Deshalb hier die Hersteller-Infos für jene, die's interessiert:
Kompatibilität: CD-ROM, CD-R, CD-RW, DVD-ROM, DVD-R, DVD-R(DL), DVD-RW, DVD+R, DVD+R(DL), DVD+RW, DVD-RAM
Maximale Geschwindigkeit: Lesen: 24x CD-ROM, 8x DVD-ROM/ Schreiben: 24x CD-R, 4x CD-RW, 10x HS CD-RW, 10x US CD-RW, 8x DVD-R, 4x DVD-R (Double Layer), 4x DVD-RW, 8x DVD+R, 4x DVD+R (Double Layer), 4x DVD+RW, 5x DVD-RAM
Typ: DVD Super Multi (Double Layer) Laufwerk
Gruselige Randinformation:
Alle paar Wochen vernehme ich ein schreckliches Quietschen aus Richtung des Laufwerks. Da stellen sich einem wirklich die Haare auf, aber passiert ist noch nichts. Zumindest funktionieren noch alle Datenträger, die sich im Fach befunden haben bzw. lässt sich auch noch alles abspielen. *schwitz*

Drahtlose Kommunikation:
An der Vorderseite des Notebooks ist ein kleiner Knopf. Damit lässt sich Wi-Fi ein- oder ausschalten. Technische Details lt. Hersteller:
Kompatibilität: Wi-Fi
Unterstützter Standard: 802.11b/g
Hersteller: Realtek
Wireless Technology: Wireless LAN

Akku:
Dieser zeigt auch nach vielen Jahren intensiver Beanspruchung noch keine Abnutzungserscheinungen. Der Akku hielt voll aufgeladen beim damals neuen Läppi etwas über 1 Stunde und auch nach fast vier Jahren ist es dasselbe. Das Aufladen dauert aber einige Stunden. Allerdings hänge ich dann sehr oft auch das Handy, die eBook-Reader usw. zum Aufladen mit dran. Oder ich lasse ihn gleich am Kabel. Eine genaue Zeit kann ich deshalb nicht liefern.
Die Akku-Anzeige sieht man am Bildschirmrand ganz unten rechts. Dort ist eine Batterie aufgezeichnet und wenn man mit dem Mauszeiger draufgeht, sieht man zu wie viel Prozent der Akku aufgeladen ist.
Anfangs habe ich vergessen mich um etwas so lapidares wie den Akkustand zu kümmern, dann wurde es plötzlich dunkel am Bildschirm und beim nächsten Hochfahren wird man darauf hingewiesen, dass man das Notebook nicht ordnungsgemäß heruntergefahren hat. Technische Probleme gibt es deshalb keine, aber Windows informiert einen, dass man das bitte nicht wieder tun soll und versucht wieder alles in den Ist-Zustand zurückzuversetzen.
Fazit: Viel Lärm um Nichts. Typisch Windows.

Geräusche:
Den Lüfter hört man durchgängig arbeiten sobald das Notebook eingeschaltet ist. Der Geräuschpegel hält sich aber in Grenzen. Ist meiner Meinung nach nicht anders als bei einem Stand-PC, nur dass das Notebook jetzt näher an den Ohren ist.
Dieses leise Geräusch tritt nach kurzer Eingewöhnungszeit in den Hintergrund. Nur hin und wieder wird der Lüfter etwas lauter und quält mich äh sich etwas. Da das aber nur wenige Minuten anhält, stört es nicht weiter.

Schwierigkeiten & Garantie:
Technische Probleme hatte ich bisher vielleicht zwei oder drei Mal. Und das jedes Mal nach einem Download, den das Notebook wohl nicht so knuffig fand. Dann wurde der Monitor schwarz und ließ sich ewig nicht mehr hochfahren. Mit etwas Geduld und Spucke, ne Quatsch, mit wiederholtem Drücken des Einschaltknopfes wurde dann automatisch irgend so eine Art Reparaturprogramm gestartet und das Teil hat sich quasi selbst "repariert". Jedenfalls war dann alles wieder beim Alten.
Seitdem weiß ich aber, wie wichtig es ist, sich externen Speicher zu besorgen, damit wichtige Daten nicht irgendwann komplett verlorengehen, weil das Notebook nicht mehr will!
Falls alle Stricke reißen, hat man nach dem Geräte-Kauf 2 Jahre Garantie. In dieser Zeit wird der Läppi sogar zu Hause abgeholt und wieder zurückgebracht. Da ich das bisher nicht in Anspruch nehmen musste, was ja FÜR das Notebook (und Toshiba) spricht, kann ich weiter darüber nichts berichten.

Filme gucken:
Ohne weiteres möglich. Sobald man eine DVD eingelegt hat, startet bereits der vorinstallierte Toshiba DVD Player. Man kann aber natürlich jede andere selbstinstallierte Software zum Filme schauen benutzen. Blu ray wird leider nicht akzeptiert.
Ich schaue mir sogar mit Vorliebe auf dem Notebook Filme an, die Toshiba-Software zeigt sogar an, wie lange der Film noch dauert. Und der 15" - Monitor, die Lautstärke und der Sound sind dafür ausreichend. Aber für echte Film-Freaks, die Kino-Feeling haben wollen, wahrscheinlich nicht zu empfehlen.

Pflege, Reinigung:
Man sieht auf der Oberfläche so schnell keine Pfotentatscher, höchstens auf dem Monitor.
Aber alles staubt sehr schnell ein und auf der schwarzen Tastatur, dem schwarzen Rahmen usw. sieht man das natürlich doppelt und dreifach so gut wie auf der hellgrauen Umrahmung der Tastatur und dem Touchpad.
Hier muss man in erster Linie Staub wischen. Ich gehe einfach regelmässig mit einem Staubwedel drüber und mit einem weichen fusselfreien Tuch. Wenn ich mit dem Staubsauger in der Nähe bin, sauge ich gleich über die Tastatur mit drüber. Geht auch. In unregelmässigen Abständen wische ich mit einem speziellen Reinigungsschaum über den Monitor und er erstrahlt wieder wie neu.
Im Großen und Ganzen kein riesiger Aufwand, und auch wenn das Notebook so altmodisch und klobig aussieht als käme es aus der Steinzeit, ist es relativ schmutzabweisend und lässt sich so schnell nicht dreckig machen. Lediglich auf der Tastatur sieht man nach mittlerweile fast 4 Jahren dunkle Fingerabdrücke, die auch nicht mehr weggehen. Allerdings nur auf den Tasten, die ich mit der rechten Hand bediene. Hm. Irgendwie komisch.

Fotos:
Hier bei dooyoo kann ich meine Fotos leider nicht einstellen. Aber notfalls könnt Ihr bei Amazon spechteln:
http://www.amazon.de/Toshiba-Satellite-L300D-12W- Notebook-Mobility/dp/B001EYU6CI


Fazit:

Dieses Notebook war anfangs nur als Zusatzgerät zum PC gedacht um mobiler sein zu können. Mittlerweile habe ich den alten PC inkl. großem 21"-Monitor in die Tonne getreten um nur noch mit diesem Notebook arbeiten zu können.
Wer hätte das gedacht?!
Also ich nicht :) Aber die Vorteile sind so gravierend, dass mir kein PC mehr ins Haus kommt!

Wer ein kostengünstiges Notebook benötigt, welches einwandfrei funktioniert, dem kann ich das Toshiba-Satellite-L300D-12W nur ans Herz legen.
5 Sterne und eine dicke Empfehlung!

Fazit: liebt dieses Notebook!

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Laufgeräusche:    
Akkulaufzeit:    
Ausstattung: