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Produkttyp: Fujitsu Siemens Notebooks
Neuester Testbericht: ... aber bei solchen Angeboten übliche Auflösung von 1024x768 bei 15“ trübt das Sichtvergnügen. Die beim Amilo L benutzte Tastatur ents... mehr
Ein Schnäppchen welches keins ist
Fujitsu Siemens Amilo L

Name des Mitglieds: PaulTiede
Produkt:
Fujitsu Siemens Amilo L
Datum: 31.05.04, geändert am 29.10.04 (1602 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: leise
Nachteile: lange Akkuladezeit, Abwärme, Auflösung
Notebooks werden heutzutage immer billiger. Diverse Angebote locken uns mit Schnäppchen um die 1000,- Euro. Hinzu kommt, dass man heutzutage auf dem Schreibtisch ein Notebook stehen will, als ein Riesenklotz von PC. Außerdem lassen sich diese überallhin mitnehmen, man ist also nicht nur auf einen Arbeitsplatz beschränkt.
Warum dann nicht zu einem Fujitsu Siemens Amilo L greifen?
Die Hardware
CPU: Intel Celeron 2,5GHz Mobile
Arbeitsspeicher: 256 MB DDR SDRAM (max. 2 GB auf 2 Bänken möglich)
Display: 15“, max. Auflösung 1024x768
Grafikchip: Intel 82845GV mit bis zu 64MB Shared Memory
Audio: AC’97 Audio
Anschlüsse: 5x USB 2.0, 1x PS/2, 1x FireWare, LPT, S-Video, Mic In, Line Out
Modem: V.90/56 kbps onBoard
Lan: 10/100 Mbps onBoard
PCMCIA: 1x Typ I oder II
Festplatte: 40 GB, ATA100, 12ms, 4200 rpm, 2 MB Cache
CD/DVD-Laufwerk: 24x 16x 8x 4x 2 DVD+RW
Stromversorgung: Ladezeit ca. 3 bis 4,5 Stunden im Nichtbetrieb, Betriebszeit ca. 2 Stunden
Abmessungen: 345mm x 282mm x 39mm (Breite x Tiefe x Höhe)
Gewicht: ca. 3,2 kg
Die Software
Bei der Softwareausstattung macht Fujitsu Siemens bei der kompletten Amilo Reihe keine Experimente. Stets findet man die gleiche Softwareausstattung wieder. Dazu gehört:
- Windows XP Home Edition in der Version SP1a (als Recovery Version)
- Ahead Nero 5
- Intervideo WinDVD 4.0 (2 Channel Version)
- Microsoft Works 7.0
- eine Treiber & Utilities CD
- Internet Zugangssoftware von AOL, T-Online und Tiscali
- Norman AntiVirus (90 Tage Testversion, nur auf der Festplatte vorhanden)
Das Betriebssystem (Windows XP Home Edition) findet sich vorinstalliert auf der Festplatte wieder, so dass man nur noch ca. 10 Min. für die Restkonfiguration dessen aufbringen muss.
Doch damit ist es noch nicht getan. Wie schon oben erwähnt befindet sich Windows auf der Stufe des ServicePacks 1, d.h. alle Updates, die nach dem ServicePack bereitgestellt wurde, müssen nun vom Benutzer selber per Windows Update installiert werden. Somit kann man für das Herunterladen und Installieren der Updates bei DSL Geschwindigkeit ca. eine ganze Stunde hinzurechnen.
Dies geschieht zwar auch automatisch im Hintergrund, dauert dann aber länger und man ist bei Angriffen aus dem Internet nicht 100%ig geschützt.
MS Works ist ebenfalls vorinstalliert auf der Festplatte. Alle anderen Programme findet man als Installationsversion auch auf dem PC. Wozu man aber dafür den Festplattenplatz verschwendet ist mir allerdings schleierhaft. Ebenso gut hätte man auch die jeweilige CD zum Installieren einlegen können.
Neben den veralteten Versionen von Nero und WinDVD findet man noch auf der Treiber & Utilities CD den Adobe Reader 6.0, F-Secure Anti Virus Professional 4.61, die Sun Java 2 Plattform, Standard Edition 1.4.2 und die englische Shareware Version von WinZip 8.0. Leider sind auch die meisten dieser Programme nicht Up-to-date.
Das Design
Das Gerät ist gut verarbeitet. Man findet keine scharfen Ecken und Kanten. Die beiden Ecken vorne sind sogar abgerundet. Lediglich das Hineindrücken des Auswurfsknopfes des PCMCIA-Slots lässt zu wünschen übrig.
Die einzelnen Anschlüsse sind bei diesem Amilo Gerät auf der Rückseite und den beiden Seiten (links und rechts) verteilt. Links findet man zwei USB und ein PS/2 Anschluss. Weiterhin befindet sich dort eine Öffnung für ein Kensington Schloss. Auf der rechten Seite findet man das CD/DVD-Laufwerk, darüber den PCMCIA Steckplatz, der Lautstärkeregler, der Mikrofon-, der Line Out- und drei weitere USB-Anschlüsse. Die Rückseite bietet den LAN-,- Modem-, Strom-, S-Video-, FireWare-, VGA- und LPT-Anschluss.
Bis auf den PCMCIA-Slot ist die Verteilung recht gut gelungen, denn bei einer eingesetzten PCMCIA-Karte könnte es hier zu Problemen beim CD-Wechsel kommen.
Das Display ist aus jeder Blickrichtung gut einsehbar, lediglich die mittlerweile nicht mehr zeitgemäße aber bei solchen Angeboten übliche Auflösung von 1024x768 bei 15“ trübt das Sichtvergnügen.
Die beim Amilo L benutzte Tastatur entspricht nun endlich einer vernünftigen Notebooktastatur. Hier muss man nicht wie bei der Amilo A Reihe z.B. darauf achten, ob man nun tatsächlich die Enter- und nicht die Delete-Taste erwischt hat.
Das eingesetzte Touchpad ist ein bisschen gewohnheitsbedürftig, denn das Scrollrad einer Maus wurde in Form von zwei zusätzlichen Tasten gelöst.
Die Installation
Das Notebook wird praktisch arbeitsfertig ausgeliefert. Hat man es aus dem Karton und der Schutzverpackung befreit, muss nur noch das Stromkabel angeschlossen werden. Anschließend die vorinstallierte Software zu Ende konfigurieren und schon kann mit dem Mobilen Arbeiten begonnen werden.
Als Hilfe dafür steht dem Anwender ein sehr dünnes Windows XP Handbuch (13 Seiten) und ein Fujitsu Siemens eigenes Amilo L Handbuch welches hauptsächlich die Funktionsweise des Notebooks und dessen Komponenten erläutert.
Fazit
Ganz zu überzeugen vermag das Notebook nicht. Es gehört nun mal zu den Schnäppchen die eigentlich keine sind.
Eine Akkuladedauer von ca. drei Stunden und mehr im ausgeschalteten Zustand ist für mich einfach nicht akzeptabel. Hinzu kommt eine Displayauflösung, die eigentlich nur zum Briefeschreiben taugt. Mehr Übersicht (eine höhere Auflösung) wäre hier von Vorteil.
Selbst bei wenig bis keiner Belastung produziert der Prozessor eine Abwärme von ca. 50°C. Das schafft mein Desktop AMD Prozessor auch, allerdings hat er dann mehr zu tun.
Positiv sei der Brenner zu erwähnen. Dieser kommt selbst mir NoName DVD-Rohlingen ohne Probleme klar. Lediglich die Tatsache, dass es kein Dual-DVD-Brenner ist, trübt die Freude.
Ca. zwei Stunden und zwanzig Minuten hält der Akku. Dies entspricht einer normalen Akkulaufzeit, abgesehen von den Centrino Notebooks.
Als ein Einsteigernotebook und nur zum Arbeiten ist dieses Gerät durchaus empfehlenswert. Selbst für Gelegenheitsspieler ist es auf Grund der Grafik nicht gedacht, es sei denn, man ist ambitionierter Solitär oder Hearts Zocker.
Dank Shared Memory geht ein Teil des Arbeitsspeichers für den Grafikchip verloren. Eine echte Grafikkarte mit eigenem Speicher, hinzukommt, dass dieser schneller ist, wäre hier vorteilhafter gewesen, zumal das Notebook nur mit 256MB ausgeliefert wird. Je nach Konfiguration stehen aber nur 192 bis 248 MB zur Verfügung.
Ein Schnäppchen ist es, wie schon erwähnt, bei weitem nicht. Wer jedoch mehr Akkulaufzeit setzt, der sollte lieber ein Centrino Notebook in Betracht ziehen.
Fazit:
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02.09.05
Mir scheint, auch bei den amilo-l gibt es noch unterschiede!