Apple iBook 12.1"
I Love Apple - Apple iBook 12.1 Notebook

Neuester Testbericht: ... HDD gegen eine SSD getauscht. Die Kiste rennt wie ein Porsche, laeuft sehr stabil, kein AErger mit Viren. Nochmals 3,5 Jahre traue... mehr

I Love Apple
Apple iBook 12.1"

TuningKing

Name des Mitglieds: TuningKing

Produkt:

Apple iBook 12.1"

Datum: 26.01.10, geändert am 19.07.10 (100 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: edles Design, gute Rechenleistung, gute Bild- und Tonqualität, leicht

Nachteile: nichts gefunden

1) Allgemeines
2) Technische Daten
3) Lieferumfang
4) Grafik-Hardware
5) Gerätebeschreibung
6) Gebrauch
7) Datentransfer



1) Allgemeines
Im Oktober 2003 kam die neue iBook-Serie von Apple auf den Markt. Hierbei handelt es sich um das iBook G4. Einer der größten Unterschiede zum Vorgängermodell besteht im Prozssor. Denn das G4 verfügt über einen G4-Prozessor. Eine weitere Neuerung ist das Slot-In-Laufwerk. Am Design wurde bis auf die Tastatur nichts geändert.

Wie schon beim G3 gibt es auch das G4 in zwei unterschiedlichen Displaygrößen (12 & 14 Zoll). Das 12'' hatte zuerst einen 800MHz-PowerPC-G4-Prozessor von Motorola. Sowie eine 30GB Festplatte, 256 MB RAM und ein ComboDrive. Optional war auch eine AirPort-Extreme-Karte eingebaut. Diese konnte auch noch nachgerüstet werden. Das 14'' gab es in zwei Varianten. Einmal mit einem 933MHz G4 Prozessor,einer 40GB HD Festplatte und ComboDrive sowie mit einer 1 GHz-Cpu, einer 60 GB Festplatte, einem ComboDrive und einer eingebauten AirPort Extreme Karte.

Im Februar 2004 brachte Apple allerdings eine überholte Fassund dieses iBooks auf den Markt. Auch wieder in drei unterschiedlichen Modellen. Das kleine 14'' Modell und das 12'' Modell kam mit einem 1 GHz G4 Prozessor, das große 14'' Modell mit einem 1,2 GHz Prozessor auf den Markt. Zudem ist beim großen 14'' Modell noch eine AirPort Extreme Karte miteingebaut. Alle anderen Komponenten blieben unverändert. Bis auf zwei Kleinigkeiten im Inneren. Denn hier erhöhte man die Bus-Geschwindigkeit von 100 auf 133 MHz. Außerdem baute man einen fest verlöteten 256MB-RAM-Baustein ein. Somit blieb einer frei. Zuvor war eimmer ein 128 MB RAM Baustein eingelötet und ein anderer 128MB RAM Baustein war gesteckt. So musste man beim Erhöhen des RAM Speicher immer einen Baustein wegwerfen. Desweiteren hatte man so nur die Möglichkeit den RAM auf 1024 MB zu maximieren.

Ab Oktober 2004 kam dann wieder eine noch bessere Version der 3 Versionen auf den Markt. Diesmal hatte das 12'' Modell einen 1,2 GHz Prozessor, ein DVD/CD-RW-Laufwerk und eine 30 GB Festplatte. Das teurere 14'' Modell war mit einem 1,33 GHz Prozessor und einer 60 GB Festplatte ausgestattet. Das 14'' Spitzenmodell besaß ebenfalls einen 1,33 GHz Prozessor, hatte aber ein SuperDrive-Laufwerk, das auch DVDs beschreiben kann. Alle iBooks wurden mit 256 MB RAM ausgerüstet, die bis zu 1,25 GB nachgerüstet werden können. Desweiteren verfügten auch alle über die AirPort Extreme Karte.

Im Juni 2005 kam dann die letzte Variante des iBooks auf den Markt. Hierbei handelte es sich aber wieder um eine Verbesserung der G4 Modelle. Nur hatte das 12'' Modell diesmal einen G4-Prozessor mit 1,33 GHz und die beiden 14'' Modelle einen 1,42 GHz G4 Prozessor. Der eingebaute Speicher wurde auf 512 MB verdoppelt und in der Minimalkonfiguration wurde eine 40 GB Festplatte mitgeliefert. Außerdem wurden Neuerungen aus dem PowerBook verbaut. Diese wären: Sudden Motion Sensor, das neue Touchpad, eine verbesserte Grafik- und Soundkarte. Diese Variante ist die letzte des iBooks G4. Danach wurde das MacBook eingeführt.

Ich bin Besitzerin des 12'' Modells mit einem Prozessortakt von 1,2 GHz. Also der vorletzten Variante des iBooks. Damals habe ich (im Dez 2004 gekauft) über 1000Euro für diese schnuckelige Notebook auf den Tisch geblättert. Heute ist es sicher gebraucht etwas billiger zu erwerben.



2) Technische Daten
- Prozessor: 1,2 GHz G4
- 30 GB Ultra-ATA/100-Festplatte
- 256 MB DDR SDRAM (auf 1,25 GB aufrüstbar)
- DVD-ROM/CD-RW-Combo-Laufwerk
- ATI Mobility Radeon 9200 Grafikkarte mit 32 MB DDR SDRAM
- 12,1'' TFT-Display (Bildschirmdiagonale 30,7 cm)
- Auflösung des TFT-Displays: 1024 x 768 Pixel
- FireWire-400-Anschluss
- Zwei USB 2.0 Anschlüsse
- VGA-Ausgang
- Stereo-Kopfhöreranschluss
- Lithium-Ionen-Akku
- AirPort Extreme Karte



3) Lieferumfang
Das iBook habe ich damals für über 1000Euro beim Media Markt gekauft. Es war in einer weißen Schachtel verpackt. Dabei kann man schon die Abmessungen des iBooks erkennen. Der Karton hat eine zweigeteilte Styroporschale. In der einen Hälfte befand sich das iBook in der anderen das Zubehör.

Zum Zubehör gehört:
- Handbücher
- Drei CDs mit dem Betriebssystem und sonstiger Software
- Modemkabel
- Monitoradapter
- 2 Apple-Aufkleber
- Netzteil mit Verlängerungs- und Stromkabel




4) Grafik-Hardware
Eine Besonderheit ist hier zu beachten. Die verwendeten Grafikprozessoren ermöglichen zwar eine Nutzung von zwei Bildschirmen jedoch wurden sie von Apple auf eine Spiegelung der Bildausgabe reduziert. Seit Nov 2002 existiert ein einfach Patch, der es ermöglicht, Auflösungen von bis zu 1920 x 14400 px auf einem externen Monitor darzustellen. Jedoch wird durch diesen Patch die Prozessorleistung etwas reduziert. Dafür kann man mit professionellen Grafikanwendungen arbeiten.




5) Gerätebeschreibung
Das Gerät ist sehr schön. Es besitzt eine sehr glatte, weiße Oberfläche und hat sehr kompakte Abmessungen. So kann man es einfach transportieren. Auf der linken Seite befinden sich die Anschlüsse. Der Stromanschluss befindet sich auf der rechten Seite. Desweiteren entdeckt man auch eine Anzeige des Akku-Ladezustands (Unterseite). Diese zeigt einem auf Knopfdruck wie voll der Akku noch ist. Die Tastatur ist sehr schön zu bedienen. Die Tasten benötigen nicht viel Druck. Schön finde ich auch, dass die Apple Tastatur in Originalgröße ist. Das Trackpad ist ein weiteres Highlight dieses Notebooks. Dieses ist ebenfalls recht groß mit einem sehr großen Mausbutton. Es ist sehr einfach und leicht zu bedienen. Durch dieses wird das Arbeiten am PC noch schöner ;-).

Die Auflösung des Monitors ist wirklich genial. Hier kann ich alles gestochen scharf erkennen. Auch bei schlechteren Lichtverhältnissen. Durch die Schärfe wirkt es auch etwas größer als 12 Zoll. Die Einstellungen des Displays sind auch sehr gängig. Kontraste und Helligkeit lassen sich wirklich kinderleicht einstellen (mit F1 und F2 Tasten).

Das sich auf der rechten Seite befindende Combo-Laufwerk ist ein Slot-In. Das bedeutet, dass man es nicht herausfahren lassen kann. Das ist eigentlich positiv, denn so kann es sich nicht verhaken und somit hängen bleiben. Der Rechner registriert jedoch, wenn eine CD/DVD eingelegt werden soll. Darum zieht er die Platte automatisch wieder ein.

Nachdem ich mein iBook ausgepackt hatte, merkte ich auch, dass der Akku bereits geladen war. Somit konnte ich sofort loslegen und es testen. Allerdings sollte man darüber nochmals im Handbuch nachlesen. Denn dort wird einem von Apple empfohlen, dass man den Akku bei der ersten Nutzung komplett leer macht. Somit hat er eine längere Lebensdauer. Unter komplett entleeren meine ich, dass man warten sollte bis sich das Notebook von alleine ausschaltet. Dann sollte man es ans Ladekabel hängen und warten bis der Akku wieder komplett aufgeladen ist. Den Fortschritt des Ladevorgangs kann man am Stromkabel ablesen. Dies finde ich auch wirklich toll. Denn während des Ladevorgangs leuchtet die Schnittstelle zwischen iBook und Stromkabel orange. Wenn der Akku dann vollständig geladen ist, leuchtet dies jedoch nicht mehr orange sondern grün. Somit weiss man, dass der Akku komplett geladen ist. Natürlich wird die Restladezeit auch in der Menüleiste angezeigt.





6) Gebrauch
Um mein iBook noch leistungsfähiger zu machen. Da ich einen schnellen Rechner für umfangreiche Programme benötige, kaufte ich mir gleich noch die RAM Erweiterungen. Denn 256 MB RAM ist die Untergrenze. Ich rüstete meinen RAM auf die Obegrenze von 1,25 GB auf. Den Speicherchip habe ich selbst eingebaut. Das geht relativ einfach und schnell. Das einzig nervige sind eben immer die kleinen Schräubchen. Aber das kennt man ja von den meisten PCs. :-D. Man muss hier einfach nur die Tastatur entriegeln (diese ist mit den kleinen Schrauben verschraubt, war etwas zeitintensiv, aber was tut man nicht alles für die Geschwindigkeit), dann muss man diese anheben und dann einfach nur wegklappen. Als nächstes muss man dann die AirPort-Karte von der Antenne lösen und diese herausziehen. Danach die Abdeckung einfach aufschrauben und entfernen. Dann den gekauften RAM-Baustein hineinstecken (ob er richtig eingesteckt ist,hört ihr am Einrasten) und fertig. Dann die einzelnen Komponenten in umgekehrter Reihenfolge wieder einsetzten, alles verschrauben und fertig. Danach kann man alles gleich mal testen. Und wow jetzt benötigt er weniger als eine Minute um hochzufahren. Danach kommt auch gleich schon der Einrichtungs-Assistent. Dieser führt einem bei Bedarf durch die komplette Einrichtung des iBooks. Aber alle Schritte können, wenn man es nicht gleich machen will auch wiederholt werden. Die gesamte mitgelieferte Software ist bereits vorinstalliert. Deshalb ist der PC nach dem Anschalten in ca. 5 Minuten arbeits- und webfähig.
Da es sich beim mitgelieferten Betriebssystem (MAC OS X) um ein Mehrbenutzersystem handelt, ist der erste User der eingerichtet wird gleichzeitig auch der Administrator. Dieser hat alle Rechte und kann alles was er will machen. Deshalb würde ich jedem raten, für den täglichen Gebrauch einen anderen Nutzer, vielleicht auch mit eingeschränkten Rechten anzulegen. Dies kann auch erst mal im Administrator-User vorgenommen werden. Den Admin-User benutzt man am besten nur zur Programminstallation oder zum einrichten von neuen Usern. Außerdem wurde von Werks her eingestellt, dass das Notebook einem mitteilt, wenn eine Admin-Identifizierung notwenig ist.
Das neue Betriebssystem bietet einem die Möglichkeit, dass mehrere Benutzer gleichzeitig am Rechner angemeldet sein können. Um zwischen den Usern hin und her zu switchen, muss man einfach nur Benutzernamen und Kennwort eingeben. Ohne dass der gewünschte User zuerst sich anmelden muss.

Was kann man noch zu diesem tollen Notebook sagen...hmm. Vielleicht noch dass der Betrieb wahnsinnig leise ist und keine störende Geräuschkulisse entsteht. Selbst beim Tippen und Klicken ist er der leisteste PC den ich je gesehen bzw. gehört habe.





7) Datentransfer
Um Daten von einem älteren iBook Modell auf das neuere zu bringen, sollte man am besten ein kleines Netzwerk einrichten. Dann kann man die Daten problemlos hin und her befördern. Dazu muss man bei dem älteren Modell einfach nur "File Sharing" aktivieren und über die Systemeinstellungen des Netzwerks auf dem neuen Notebook eine Verbindung zum alten herstellen. Danach nur noch das Passwort eingeben. FERTIG:

Fazit: Ein edles und leistungsfähiges Notebook

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Laufgeräusche:    
Akkulaufzeit:    
Ausstattung: