Acer Aspire 7745G-434G50BN
Acer macht mobil, bei Texten, Film und Spiel - Acer Aspire 7745G-434G50BN Notebook

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Produkttyp: Acer Notebooks

Neuester Testbericht: ... und sauber, auch Fernsehen über zattoo macht echt Spaß. Vom Klang war ich ja bisher von meinem PC nicht verwöhnt. Das Acer Aspire üb... mehr

Acer macht mobil, bei Texten, Film und Spiel
Acer Aspire 7745G-434G50BN

poesikunde

Name des Mitglieds: poesikunde

Produkt:

Acer Aspire 7745G-434G50BN

Datum: 20.03.12, geändert am 21.10.12 (201 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Vollwertiger Desktopersatz mit Heimkinoqualität

Nachteile: ---

Nachdem ich es allmählich leid war, immer nur in meinem Kellerbüro am PC zu sitzen und dieser auch in vielen Fragen meinen Ansprüchen nicht mehr genügte, entschloss ich mich, ein Notebook zu kaufen, das einigermaßen mit der aktuellsten Prozessortechnologie ausgestattet ist, über ausreichend Speicherkapazität verfügt, natürlich inklusive Festplatte, einen schön großen LED-Bildschirm hat, einen Blu-ray-Player, natürlich mit dazu passender Grafikkarte, langer Akkulaufzeit und und und.. Autofahren und Brötchen aufbacken musste es nicht unbedingt können, aber preiswert sollte es sein. Langsam begann ich daran zu glauben, dass an den von meiner Ärztin diagnostizierten Durchblutungsstörungen im Gehirn doch etwas wahr sein könnte. Nach erfolgreicher Einnahme meiner Pillen fing ich an, ein wenig im Internet zu stöbern und stieß bei Mediamarkt, wo denn sonst, gehört doch eh fast alles zu Metro, auf den Acer Aspire 7741G MS2309, der mich mit seiner integrierten Webcam gleich aufmunternd anglotzte.

Ich machte mich also auf den Weg und ließ mich noch in Ermangelung eines entsprechenden Notebooks von meinem Navi führen. Das führte mich fast bis ans entsprechende Regal und ich lauschte andächtig den Erläuterungen des verkaufswilligen Herrn vor mir.

&&& Einiges zum Innenleben &&&

Die 7741G-Serie verfügt über einen Intel Core i5 430M- Prozessor, also Intels Einstiegsmodell in die neueste Generation von Notebook-Prozessoren. Damit lässt sich im Multimediabereich hervorragend arbeiten. Der Doppelkernprozessor von 2 x 2,26 Ghz, der seine Leistung dank TurboBoost-Technik auf bis zu 2,53 Ghz hochschrauben kann, verschafft zusammen mit den 3 MB L3 cache dem Gerät Heimkinoqualitäten.

Der für diese Klasse standardmäßige 4 GB Arbeitsspeicher erlaubt das vorinstallierte 64Bit-Windows 7 seinen Möglichkeiten voll entsprechend zu nutzen. In dieses Konzept fügt sich die ATI Mobility Radeon HD5650 mit 2746 MB HyperMemory passgenau ein. Da sind Blu-ray-Filme, auch in 3D, ein wahrer Augenschmaus. Das 17,3" HD + LED-Hochhelligkeitsdisplay mit maximal 1600 x 900 Bildpunkten stößt allerdings bei dem mit Blu-ray-Disks möglichen Full-HD-Format an seine Grenzen. Da wären schon 1920 x 1080 notwendig. Ich war allerdings mit dem vorhandenen recht zufrieden, denn bei Anschluss über die HDMI-Schnittstelle an einen Flachbildfernseher der neueren Generation (Panasonic Vieja D25-Serie) waren auch 3D-Videos ein wahrer Genuss. Da braucht es keinen 3D-Fernseher.

Damit wären wir fast automatisch zu den Schnittstellen gekommen, die dem üblichen Standard entsprechen. Auf der linken Geräteseite finden wir die Anschlussbuchse für das Netzteil, einen RJ 45 Ethernetanschluss (10/100/1000 MBit/s), VGA-Anschluss, HDMI, Mikrofon- und Kopfhörerbuchse. Rechts befinden sich zwei USB- Anschlüsse, das Blu-ray-Laufwerk, das zugleich DVD und CD brennt, und ein Steckplatz für ein Kensington.-Schloss. Auf der Vorderseite befindet sich ein Kartenleser

Die Festplatte stellt mit 500 GB reichlich Speicherplatz zur Verfügung und sorgt mit ihrem SATA-Anschluss für einen flotten Datenaustausch. Der austauschbare 6 cell Li-ion Akku sorgt mit 4400mAh für eine ausreichende Laufzeit und ist schnell wieder aufgeladen.
WLAN ist im Gerät integriert und auch abschaltbar. Eine gut sichtbare Kontrollleuchte neben dem Ein-/Aus-Schalter informiert über den Zustand.

&&& Auf gehts &&&

Die Inbetriebnahme ist denkbar einfach. Das 64-Bit Windows 7 in der Home Premium-Version ist vorinstalliert und richtet sich blitzschnell ein. Die Tastatur ist übersichtlich und verfügt über einen ausreichenden Tastenabstand, so dass Texteingaben flüssig und fehlerfrei möglich sind. Die Tastenoberfläche ist leicht rauh und ein Druckpunkt ist gut fühlbar. Das Touchpad verfügt über eine integrierte Scrollfunktion und über eine Multi Gesture-Funktion, was nichts anderes bedeutet, als das man geöffnete Bilder mit Gesten auf dem Touchpad drehen und zoomen kann. Etwas gewöhnungsbedürftig und nicht unbedingt lebensnotwendig.

In die Tastatur sind Funktionstasten integriert, die farbig gekennzeichnet sind, und z.B. die Bildschirmhelligkeit, die Lautstärke, das Touchpad oder auch die Displaysteuerung schalten.

Trotz des hervorragenden Touchpad verwende ich lieber eine Funkmaus, deren Miniempfänger an der rechten Geräteseite fast verschwindet.

Natürlich musste auch der Kartenleser ausprobiert werden. Gut zugängig schluckt er SD-, MMC-, MS-, MS Pro- und xD-Karten. Nach leichtem Druck gibt er sie auch leicht wieder her. Wie in jeden anderen Mehrkartenleser kann man nur eine Karte auf einmal einstecken.

Die mitgelieferte ACER-Software erlaubt z.B. das Steuern der Webcam, ein Backup oder auch zahlreiche Systemeinstellungen. Anstelle der Testversion von Microsoft Office habe ich dann doch Open Office vorgezogen und auch die 60-Tage -Version eines bekannten Antivirenprogrammanbieters habe ich dankend abgelehnt und meine vorhandene Version installiert.

Der Bildschirm ist dank True cinematic view kristallklar und die glänzende Oberfläche hat mich wider Erwarten noch nie gestört. Das sehr klare glatte Bild bekommt auch meinen vom Glaukom gebeutelten Augen recht gut. Dank der vorstehend geschilderten Multimediakomponenten laufen Videos ruckelfrei und sauber, auch Fernsehen über zattoo macht echt Spaß. Vom Klang war ich ja bisher von meinem PC nicht verwöhnt. Das Acer Aspire überzeugt aber auch auf diesem Gebiet. Natürlich kann man keinen Raumton erwarten, aber die neue Generation des Dolby-Sound-Stereo-Audio-Systems hat schon etwas für sich. Die Webcam habe ich nur einmal im Selbstversuch ausprobiert (siehe Bild), war aber auch bei schlechten Lichtverhältnissen angenehm überrascht.

Abgesehen von den Lautsprechern, wo es ja gewollt ist, ist das Acer Aspire sehr leise. Die Lüfter hört man kaum und nur das Blu-ray-Laufwerk macht sich bei Nutzung etwas bemerkbar. Aber keineswegs störend bei der DVD-Wiedergabe. Natürlich ist auch eine Blu-ray-fähige Version von PowerDVD9 installiert.

Ins Internet gehe ich vorwiegend kabelgebunden, ist mir sicherer, aber unterwegs mit einem Surfstick. WLAN habe ich nur einmal erfolgreich getestet, ansonsten bleibt der Schalter auf aus.

&&& Fazit &&&

Nach näherem Kennenlernen hat mich nicht nur die glänzende Optik des Acer Aspire 7741G sehr beeindruckt. Es arbeitet schnell und zuverlässig und mit 3,3 kg leicht zu transportieren. Zwar ist es mit 799 Euro nicht ganz billig, aber diese durchdachte Entwicklung ist ihr Geld wert. Das ist nicht nur ein mobiles Gerät, sondern ein vollwertiger Ersatz für einen Desktop-PC. Zwar ist sein Einsatz im Freien temperaturmäßig etwas eingeschränkt - bei Betrieb von 5 Grad Celsius bis 35 Grad Celsius, bei Nichtbetrieb von - 20 Grad Celsius bis 65 Grad Celsius. Dann bekommt es eben bei zu großer Hitze auch ein kühles Blondes, aber nicht in die Tastatur und keine Luftfeuchtigkeit über 80 %.

Ihr merkt an meiner Stimmung, dass mich dieses Gerät begeistert hat und ich gebe ihm aus vollem Herzen 5 Sterne vom Computerhimmel.

Fazit: wird wohl nicht so bald ersetzt

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Laufgeräusche:    
Akkulaufzeit:    
Ausstattung: