Harvest Moon DS: Der Großbasar (DS)
Wer will frische Ware kaufen, muss zu meinem Basarstand laufen! - Harvest Moon DS: Der Großbasar (DS) Nintendo DS Spiele

Erhältlich in: 4 Shops

Produkttyp: Dtp Nintendo-DS-Spiele

Neuester Testbericht: ... schlafen und speichert vorher noch schnell oder man geht schlafen ohne zu speichern oder man schläft doch noch nicht. Sieht man sich d... mehr

Wer will frische Ware kaufen, muss zu meinem Basarstand laufen!
Harvest Moon DS: Der Großbasar (DS)

janinini

Name des Mitglieds: janinini

Produkt:

Harvest Moon DS: Der Großbasar (DS)

Datum: 26.01.12

Bewertung:

Vorteile: Mehr Spielspaß durch mehr Möglichkeiten

Nachteile: Nichts gefunden

Nach "Harvest Moon DS", "Harvest Moon DS - Mein Inselparadies" und "Harvest Moon DS - Die Sonnenscheininseln" gibt es jetzt "Harvest Moon DS - Der Großbasar" für die Nintendo DS. Ich hatte schon einige gute Rezensionen von diesem neuen Spiel gelesen und mein lieber Mann, der weiß, wie gerne ich solche Spielchen spiele, hat mir diese Version dann zum Geburtstag geschenkt ...


LIEFERUMFANG
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Im Set ist enthalten:

* Die Box samt Spiel
* Die Spielanleitung
* 5 exklusive Sammelkarten - darauf sind einige Figuren des Spiels abgebildet. Hm, brauche ich nicht. Für Kinder sind sie aber toll - unserer Tochter gefallen die Karten jedenfalls.
* Die Nintendo Wi - Fi Connection Bedienungsanleitung
* Die Gesundheits- und Sicherheitshinweise


HARVEST MOON - DER GROßBASAR
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Das Spielprinzip ist grundsätzlich gleich geblieben. Ganz am Anfang entscheiden wir, ob wir als Junge oder Mädchen spielen möchten, geben uns einen Namen, bestimmen einen Geburtstag, geben dem Bauernhof einen Namen und schon geht es los. Wieder sind wir Besitzer eines Bauernhofes - dieses Mal heißt das Örtchen Brisendorf. In Brisendorf gab es früher einmal einen großen Markt, der mit der Zeit aber mehr oder weniger eingegangen ist. Nun sollen wir mithelfen, den Markt wieder zu beleben und zu seiner ursprünglichen Größe zu verhelfen.

Im Ort gibt es natürlich nicht nur uns, sondern auch die anderen


Einwohner
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Einige der wichtigsten Bewohner möchte ich Euch vorstellen:

* Felix - er ist der Bürgermeister und bemüht sich darum, den einst so großen Basar wieder zu beleben. Auf dem Basar hat er auch einen Stand und verkauft dort Gartengeräte, etc.

* Mucho - er hat den Laden im Ort. Dort kann man fast täglich einkaufen: Samen, Dünger, Tierfutter, Tiermedizin, ... Mucho kauft auch gerne an, was man ihm so anbietet. Man muss also nicht auf den wöchentlichen Basar warten, sondern kann zwischendurch immer mal wieder Geld verdienen.

* Melanie - besitzt das Café in Brisendorf. Bei ihr kann man gut essen und Rezepte erfahren.

* Wilbur - auch er hat einen Stand auf dem Basar. Er ist der Zimmermann im Ort.

* Isaak - kümmert sich darum, dass die Windmühlen instandgehalten werden.

* Gannon - ein weiterer Zimmermann, der einen Stand auf dem Basar hat.


Der Bauernhof
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Auf dem Bauernhof befindet sich von Anfang an das Bauernhaus samt Stall und Lager; dazu noch ein Feld, die Wiese für die Schafe und Kühe, das Hühner - Außengehege und die Windmühle. Nach und nach kann man mit seinem verdienten Geld noch mehr Felder und ein größeres und besseres Lager kaufen, in dem sich die hergestellten und gefundenen Gegenstände besser und länger halten.

Im Haus findet man außerdem das Bett, einen Tisch, die Küche, das Bad, die Toilette und von hier aus kommt man ebenso ins Lager und in den Stall. Im Haus und außerhalb stehen jeweils eine Kiste - die Gegenstände, welche man hinein wirft, gelangen automatisch ins Lager; außer es ist voll. Beide Kisten kann man auf dem Bauernhof herum tragen - das ist vor allem beim Ernten interessant, wenn die Tasche voll ist und die Ware direkt ins Lager wandern soll.

Das Bett sollte man täglich nutzen - Zum Einen um nach der Arbeit Energie aufzuladen. Zum Anderen ist es die einzige Möglichkeit, das Spiel zu speichern. Jedes Mal, wenn man vor dem Bett steht und das "B" erscheint, drückt man auf den B - Knopf und hat nun drei Möglichkeiten. Entweder man geht schlafen und speichert vorher noch schnell oder man geht schlafen ohne zu speichern oder man schläft doch noch nicht.

Sieht man sich das Regal genauer an, kann man Infos über den eigenen Hof, den Freundestatus zu anderen Bewohnern, die Einnahmen und Ausgaben des Bauernhofes, die Anzahl der Tiere und die hergestellten Rezepte einholen. Außerdem kann man sehen, bei welchen Wettbewerben man bisher gewonnen hat, welchen Windmühlenrang, Küchenrang, Fischereirang und Viecherfängerrang man bisher erreicht hat.

Die Küche ist sehr sinnvoll - hier kann man aus den geernteten Früchten und gekauften Zutaten, z. B. Öl, nach Rezepten, die man vorher aus dem Restaurant erfahren hat, leckere Gerichte kochen. Diese kann man sogar abwandeln, in der Hoffnung, dass es dann immer noch schmeckt. Die gekochten Gerichte kann man dann für teuer Geld auf dem Basar verkaufen ... Je nachdem wie viel und wie gut man kocht, umso höher steigt man im Küchenrang. Ich habe mich noch nicht viel damit beschäftigt, außer aus den Eiern meiner Hühner gekochte Eier zu fertigen und diese zu verkaufen - daher bin ich auch erst eine lausige Küchenhilfe ;-) ...

Auf dem Kalender im Haus kann man sehen, wann die anderen Figuren Geburtstag haben, wann Feste stattfinden, wann Basar ist, etc.


Der Basar
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Meistens findet der Basar am Samstag - bei Feiertagen am Sonntag - von 10 bis 17 Uhr statt.

Felix, der Bürgermeister, eröffnet den Basar um 10 Uhr, die Menschen strömen auf den Platz. Dabei gibt Felix bekannt, was das Ziel jedes Verkäufers für den Basar ist, damit sich der Basar weiter entwickeln kann. Man muss also für eine bestimmte Menge Geld Ware verkaufen.

Die Spielfigur hat ihren eigenen Stand auf dem Basar. Am Besten füllt man seine Taschen am Basartag mit den hergestellten Produkten und macht sich somit auf den Weg zum Basar, um sie zu verkaufen. Am Stand klingelt man mit seiner Glocke - das macht die Kunden aufmerksam und das Verkaufen geht los. Je nachdem wie viel Stück jeder Kunde von einer Ware möchte, so viel sollte man ihm geben, sonst verärgert man den Kunden.

Manchmal kommen Menschen an den Stand um zu reden - das ist einerseits ärgerlich, weil wertvolle Verkaufszeit vergeht. Andererseits kann man vielen Kunden helfen (z. B. hat sich ein Kind verlaufen, etc.) und bekommt so Pluspunkte, d. h. der eigene Stand wird mehr beachtet.

Hat man sämtliche Ware aus seiner Tasche verkauft und noch genügend Zeit, kann man noch einmal nach Hause zum Lager laufen, um die Tasche erneut zu füllen und weiterhin zu verkaufen.

Am nächsten Tag gibt es die Verkündung des Basarergebnisses. Die besten drei Verkäufer werden genannt und man bekommt ein Produkt zum Dank, z. B. Wolle. Man erfährt auch, ob der Basar sehr gut gelaufen ist und sich dessen Rang erhöht.

Natürlich kann auch die eigene Figur auf dem Basar einkaufen - es gibt den Tierhandel, verschiedene Samenhandel, den Erzhandel, etc. Dann gibt es noch zwei Stände, an denen man seinen eigenen Basarstand vergrößern oder die Felder und das Lager am Bauernhof verbessern und vergrößern kann. Mit der Zeit kommen noch weitere Stände zum Basar hinzu.


Die Mühlen
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1. Die Mühle unterhalb des Bauernhofes
Dünger, verschiedene Käse- , Joghurt- , Butter- und Mayonnaisesorten, Miso, Sirup, Säfte, Lassi, Brause, saure eingelegte Früchte, verschiedene Teesorten, etc. lassen sich hier herstellen.

2. Die Mühle links vom Wasserfall
Hier kann man sämtliche Samen, Kaffee, Parfüm, Öle, Honig und verschiedene Mehlarten herstellen. Außerdem kann man Walnüsse und Kastanien verarbeiten.

3. Die Mühle unterhalb des Hotels
Ketten, Armreifen, Broschen, Wolle, Werkzeuge und Münzen lassen sich hier fertigen.

Es lohnt sich, viel herzustellen. Man bekommt für die produzierten Waren viel Geld auf dem Basar und außerdem erhöht sich der Rang bis zum Windgott, den ich schon erreicht habe *lach* .

Wem der normale Mahlvorgang zu langsam ist, der kann diesen auch beschleunigen. Dafür stellt man seine Figur rechts oder links an die Mühlen und pustet in das Mikrofon der Nintendo DS - ein paar Mal und man könnte meinen, die Mühlen heben gleich ab ;-) ...


Die Tiere
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Nach und nach kann man sich auf dem Basar Tiere kaufen, die vom Verkäufer in den Stall gebracht werden. Die Anzahl der Schlafplätze erhöht sich dann automatisch bei den Hühnern.

Es gibt Schafe, Kühe und Hühner zu kaufen aber auch Haustiere wie Katzen und Hunde. Natürlich füttert man seine Tiere täglich, sonst werden sie krank und man muss sie mit Tiermedizin behandeln. Kranke Tiere legen keine Eier, geben keine Milch - es lohnt sich also, sie gut zu behandeln, mit ihnen zu reden, sie zu bürsten, sie zu füttern, etc. Aus Milch und Eiern lassen sich in der Mühle z. B. Käse herstellen. Eier kann man in der Küche zu Gerichten verarbeiten, die man gut auf dem Basar verkaufen kann.


Wie kommt man sonst noch an Geld?
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Irgendwann im Spiel bekommt man eine Angel, mit der man aus dem Fluß an verschiedenen Stellen in der Landschaft - nämlich auf den Stegen - angeln kann. Die Fische haben unterschiedliche Größen und dementsprechend mehr oder weniger Geld erhält man beim Verkauf für sie. Übrigens kann man mit der Zeit auch noch andere Angeln kaufen, mit denen man Fische, die weiter draußen schwimmen, erreichen kann. Dementsprechend ändert sich dann auch der Fischereirang - bis zu 49 Fische kann man fangen. Ich bin bisher bei 15 und somit ein Matrose im Fischereirang.

Läuft man über seinen Hof oder auch durch das Dorf, sieht man überall Tiere herum springen. Das können verschiedene Arten von Heuschrecken sein oder auch Frösche und wenn man sich gut anschleicht, schafft man es sogar, Glühwürmchen zu fangen. Dann kann man sie entweder wieder frei lassen oder verkaufen. Das lohnt sich allerdings für das bißchen Geld kaum - dann schon eher für den Viecherfängerrang. Mit 14 von 85 gefangenen Viechern darf ich mich derzeit Lehrlingswurm nennen *grins* ...


Mehrspielermodus
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Selbst habe ich den Mehrspielermodus noch nicht ausprobiert. In der Spielanleitung liest er sich aber interessant. Hat man sich miteinander verbunden, kann man den Hof gemeinsam bewirtschaften, angeln, Schneebälle aufeinander werfen, etc.


STEUERUNG
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Wir laufen mit dem Steuerkreuz, mit dem A - Knopf wird gesprungen. Ist man bereits in die Luft gesprungen und drückt noch einmal den A - Knopf, macht die Figur einen Salto oder auch mehrere. Mit dem B - Knopf spricht man Menschen an, benutzt Werkzeuge, hebt Gegenstände auf, wirft Gegenstände weg oder springt auf sein Pferd und auch wieder von ihm ab.

Beim Sprung sagt die Figur "ey", macht man einen Salto sagt sie "ey - ja". Hört sich ganz witzig an und ich finde das ganz gut, denn bei vorher gehenden Spielen waren die Figuren ja immer sehr still.
Hat man einen Gegenstand aufgehoben, kann man ihn mit dem Y - Knopf in die Tasche packen. Drückt man auf den X - Knopf, kann man den Inhalt der Tasche begutachten. Von hier aus kann man die Gegenstände aus der Tasche dann entweder ins Lager legen, sie nutzen, sie verschenken, sie essen, sie wieder weg werfen oder sie in den Müll werfen.

Die R - Taste rechts oben an der Nintendo DS ist dafür da, um das Inventar schnell aufzurufen. Somit spart man sich das ewige Gesuche nach z. B. der Hacke in der Tasche. Erscheinen die Werkzeuge im Menü, wählt man das Gewünschte mit A und schon kann die Arbeit losgehen.
Mit der L - Taste links oben an der Nintendo DS kann man schneller oder wieder normal laufen.


WAS IST NEU?
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Die Frage hat sich für diejenigen schon beantwortet, die soweit gelesen haben und die ersten Spiele kennen. Die Mühlen, der Basar, teilweise die Steuerung, die vielen neuen Möglichkeiten und somit der ganze Spielspaß. Harvest Moon ist wesentlich umfangreicher, aber nicht extrem viel anspruchsvoller geworden.

Schön finde ich, dass man endlich etwas bezüglich der Energie und Ausdauer der Spielfigur gemacht hat. Man hat nun viel mehr Energie und kann am Tag wesentlich mehr leisten als bei den früheren Spielen. Mir ist es bei Harvest Moon - Der Großbasar z. B. noch nie passiert, dass meine Figur vor Erschöpfung zusammen gebrochen ist. Dazu vergeht die Zeit langsamer, so dass man einfach wesentlich mehr schafft - das trägt schon extrem zu mehr Spielspaß bei!

Neben den verschiedenen Tierwettbewerben gibt es auch noch die Möglichkeit, im Snowboarden und im Skaten auf einer bestimmten Strecke gegen die anderen Figuren anzutreten. Auch eine Reit - WM gibt es später, wenn man sein Pferd eine zeitlang hat.

Die Musik ist mehr oder weniger gleich geblieben - das ewige Hintergrundgedudel ;-) . Mich stört es meistens nicht - wenn doch, dann schalte ich sie eben mit dem Lautsprecher ab.


ALTERSEMPFEHLUNG
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Grundsätzlich ist "Der Großbasar" empfohlen ab 0 Jahren. Ich empfehle es ab dem Zeitpunkt, an dem Kinder schon lesen können, denn ohne Lesen kommt man hier nicht weit. Also nicht falsch verstehen - das Spiel gleicht keinem Roman, aber um die Steuerung, etc. zu verstehen, muss man einfach lesen können.


PREIS
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Bei www.amazon.de kostet Harvest Moon DS - Der Großbasar derzeit 36,18 Euro.


MEIN FAZIT
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"Harvest Moon DS - Der Großbasar" ist eine würdige Fortsetzung des Spielklassikers. Man hat einiges getan, damit das Spiel wieder etwas interessanter wird. Gerade bei den letzten Ausgaben waren einige Spieler eher enttäuscht, dass sich nicht wahnsinnig viel getan hat. Meiner Meinung nach ist "Der Großbasar" wirklich gut gelungen. Die Steuerung ist leicht und effektiv. Die Neuerungen hören sich anfangs eher kompliziert an und man fragt sich, wie man sich das alles merken soll, im Laufe des Spiels kommt man aber gut "rein".

Die vielen verschiedenen neuen Möglichkeiten - Mühlen, Basar, Viecher, etc. - machen einfach Spaß. Das Spiel wird über lange Zeit absolut nicht langweilig.

5 Sterne und DIE Empfehlung für "Harvest Moon" - Fans

Fazit: Siehe Bericht

Bedienkomfort:    
Grafik:    
Sound:    
Schwierigkeitsgr.:    
Spaßfaktor: