Lenovo Ideapad S12 2959
Lenovo IdeaPad S12 - Lenovo Ideapad S12 2959 Netbook

Erhältlich in: 2 Shops

Produkttyp: Lenovo Netbook

Lenovo IdeaPad S12
Lenovo Ideapad S12 2959

rogerbuecker

Name des Mitglieds: rogerbuecker

Produkt:

Lenovo Ideapad S12 2959

Datum: 06.12.10

Bewertung:

Vorteile: ION-Grafikkarte 2 GB Ram läuft perfekt unter Linux, keinerlei Treiberprobleme

Nachteile: keine Option beim Kauf, auf Windows zu verzichten hässliches Muster auf der Display-Oberseite

Austattung:

Intel Atom CPU N270, 1.6 Ghz (taktet im Leerlauf auf 800 Mhz runter), 32 bit
Chipsatz Nvidia MCP79
2 GB Ram (667MHz, PC2-5300, 200 Pins, SO-DIMM DDR2)
Nvidia ION (= GeForce 9400m), 256 shared memory
Display 12,1", 1200x800
Festplatte 5400 rpm, 320 GB, SATA2, HITACHI HTS54503
Wlan b/g (54 mbit/sec)
Gigabit-LAN
integrierter Kartenleser (MMC-, SD-Karten)
Bluetooth Broadcom BCM2046 (intern USB)
Webcam Lenovo EasyCamera (intern USB)
3 x USB2.0
Soundkarte MCP79 High Definition Audio mit Kopfhörerausgang und Mikrophoneingang
HDMI-Anschluss
Kartenleser (SD-/MMC-Karten)


Wlan:
Verbaut hat Lenovo eine Karte nach dem 802.11g-Standard (54mbit/s). Mittlerweile Standard - auch schon bei wesentlich kleineren und schwächeren Netbooks - ist allerdings 802.11n (600 mbit/s).

UTMS:
In der Anleitung steht schön erklärt, wie man die Sim-Karte in den entsprechenden Kartenhalter einsteckt. Ist nur etwas dumm, dass das dazugehörige UMTS-Modem fehlt. Nach ein paar Minuten Google kommt man auch darauf, dass das Notebook für ein UMTS-Modem vorbereitet ist - mehr aber auch nicht. Welchen Sinn das hat, weiß wohl nur Lenovo selbst.

Display:
Das Display hat eine Größe von 12,1" und kann eine maximale Auflösung von 1280x800 Bildpunkten darstellen. Bisher nutzt ich das Netbook überwiegend zur dunklen Tageszeit. Da fiel das Problem nicht sonderlich auf. Als jedoch von draußen auch mal etwas Sonne in den Raum drang, musste ich mit Erschrecken festellen, dass man das Netbook als perfekten Schminkspiegel gebrauchen kann. Vom darzustellenden Inhalt auf dem Display sieht man dann fast nichts mehr. Spiegelnde Displays werden aufgrund dieser Eigenschaft permanent kritisiert und trotzdem im Consumerbereich fast ausschließlich verbaut. Angeblicher Vorteile sind der höhere Kontrast und die besser Farbbrillanz. Hoffentlich wird dieser Irrweg bald wieder verlassen.

Tastatur:
Bisher hatte ich ein Dell Latitude C610. An die Qualität dieser Tastatur kommt das Lenovo S12 nicht ganz heran. Insgesamt lässt sich die Tastatur aber ordentlich bedienen, die Druckpunkte stimmen. Trotz der geringen Größe des Netbooks entsprechen die Tasten bis auf einige Sondertasten einer normalen Tastatur. 2 negative Punkte gibt es aber doch:

Leertaste: Die klemmt. Genauergesagt muss man mit etwas erhöhtem Druck auf die Mitte der Leertaste draufhaun. Bei gewohnter Betätigung mit dem Daumen auf dem rechten Bereich der Leertaste tut sich gar nichts.
Fn-Taste: Die wurde unpraktischerweise genau dort platziert, wo sich auf einer normalen Tastatur die STRG-Taste befindet. Das hat zur Folge, dass man z.B. bei Kopieren und Einfügen (STRG+C, STRG+V) gern mal die Fn-Taste benutzen will. An der Stelle wäre es besser gewesen, die Fn-Taste und die STRG-Taste zu tauschen.

Design:
Das Teil gibt's in schwarz und weiß. Natürlich sieht ein weißes Netbook edel aus. Leider find ich das Design des S12 eher grenzwertig. Der Grund ist einerseits dieses häßliche Muster auf der Oberseite des Displays. Und als zweites hätte man den Akku etwas flacher gestalten können. Gute Design-Beispiele sind natürlich das Macbook, aber auch das NC10 von Samsung.

Grafikkarte:
Verbaut wurde in meinem Netbook eine Nvidia ION, die einer GeForce 9400m entspricht. Ältere Modelle des S12 sind auch mit einer Intel GMA-950 erhältlich, die jedoch aufgrund der mangelhaften Leistung nicht zu empfehlen ist.Die ION-Karte emöglicht das hardwarebeschleunigte Abspielen von HD-Videos. 1080p-Videos liefen bei mir mit mplayer und vdpau-Treiber problemlos und ruckelfrei. Die Atom-CPU zeigte dabei meist eine CPU-Last von ca. 12% an. Zu beachten ist, dass ich die Videos bisher nur auf dem vorhandenen Display (1280x800) ausprobiert habe. Zum Anschluss an einen Full-HD-TV per HDMI hatte ich noch keine Gelegenheit.

CPU:
Wichtiges Ziel bei der Entwicklung dieser CPU-Reihe war ein geringer Stromverbrauch. Natürlich schlägt sich das auf die Leistung der CPU nieder. Große Sprünge kann man also nicht erwarten. Für den normalen Einsatz von Officearbeiten sowie Filme und Musik abspielen, reicht die Leistung locker aus. Bildverarbeitung ist auch noch möglich, Spiele hab ich nicht getestet. Insgesamt kann man mit der Leistung momentan ganz gut leben.

Die CPU ist eine Single-Core-CPU. Aufgrund des Hyperthreadings werden 2 aber logische CPUs angezeigt.
Ram

Wie bei der Grafikkarte setzt sich Lenovo auch hier von der Konkurrenz positiv ab. Andere Hersteller verbauen meist nur 1 GB. Lenovo hat das S12 mit 2 GB Ram versehen. Maximal kann der Speicher auf 3 GB aufgerüstet werden.

Akku:
der Akku wird wie bei vielen Netbooks unterhalb des Bildschirms angestöpselt. Dadurch sieht das Notebook in diesem Fall leider etwas unförmig aus. Das hätte man vermutlich aus Design-Gründen besser lösen können. Der Akku sitzt fest. Die Laufzeit beträgt bei normaler Nutzung etwas mehr als 4 Stunden.

Fazit: Für den Preis optimal