Asus Eee PC 1001PQ
Der kleine Begleiter im eleganten Design - Asus Eee PC 1001PQ Netbook

Produkttyp: Asus Netbook

Neuester Testbericht: ... Sound erwarten. === Die Grafik === Leider ist das gerät absolut nicht mehr zeitgemäß, was die grafischen Leistungsaspekte des Asus EeePC ... mehr

Der kleine Begleiter im eleganten Design
Asus Eee PC 1001PQ

silverbit

Name des Mitglieds: silverbit

Produkt:

Asus Eee PC 1001PQ

Datum: 31.10.16

Bewertung:

Vorteile: Sieht echt gut aus, reicht zum arbeiten und gelegentlichen surfen, gute Verarbeitung.

Nachteile: Hardware ist absolut nichts für Spieler,Windows bremst es aus,mit Linux zeigt es erst was es kann!

Hallo liebe Leser!

Vor vielen Jahren habe ich mir mal die Computersparte "Netbooks" genauer angesehen. Sie waren eine Zeit lang ein echter Hype!
Ich hatte mir dann mal ein Asus EeePC gekauft. Das hatte aber nur sehr sehr wenig Speicher. Gerade so, dass es für ganz leichte Office-Arbeiten brauchbar war.

Ich hatte mich dann etwas nach einem anderen Gerät umgesehen. Aufmerksam bin ich dann auf das Asus EeePC 1001PQ geworden.

Drüber mochte ich euch heute berichten.
Viel Spass beim lesen!


== >> Der Kauf << ==

Gekauft hatte ich damals das Gerät bei dem wohl bekanntesten Online-Shop. Natürlich Amazon!
Bezahlt hatte ich damals dafür 279 Euro. Meine Entscheidung dafür viel einerseits auf die Leistung für dieses Model, aber auch für das Design! Dieses Netbook gab es aber in zwei Designs. Einerseits in dem Lila-Grün Metallic mit dem Flammenmuster dass sich von links unten zur Mitte hin des Deckels erstreckte, die sich auch unten rechts von der Tastatur befanden und dann noch in einem gelben Design, welches in der Mitte zwei Streifen hatte. Wie ein Rallye Auto. Oder auch wie Bumblebee aus Transformers! :D

Ich hatte das Netbook für mich bestellt, und dann später auch noch zwei mal zusätzlich. Natürlich nicht für mich. Sondern eins für meine Frau, damals war sie noch meine Freundin, und für meine Mutter.

Geliefert wurden sie direkt von Amazon aus. Sie kamen in einem entsprechend großen Karton mit reichlich Dämm-Material. So, damit es nicht beschädigt werden konnte. Natürlich war es auch noch in einem eigenen Karton verpackt.

Die Verpackung fand ich absolut okay! Das Gerät wurde sehr gut geschützt und man brauchte sich keine Sorgen über irgendwelche Schäden zu machen.


== >> Lieferumfang << ==

Neben dem eigentlichen Gerät welches sich in dem Karton befand, war noch das Ladekabel dabei. Ich kann nun nicht mehr genau sagen wie lang es war, aber es war auf jeden Fall 1-1,5 Meter lang. Aber das besondere war, dass sich bei dem Purpur-farbenen noch Sticker in dem Karton befanden. Es waren die Flammen die sich auf dem Netbook befanden. Denn diese konnte man auf die Flamenzeichnung dann drauf kleben. Statt der lilafarbenen Flammen hatte man anschließend bunte Flammen.
Zudem fand man noch diverses an Papier in dem Karton. Schnellstartanleitungen und der ganze Krempel. Das blieb drin und wurde von mir eigentlich nie angerührt. Ich suchte ausserdem nach einer Recovery CD für Windows. Aber vergebens. Das Gerät hatte eine integrierte Partition, mit der man das System wieder herstellen konnte. Sehr schade! Denn das Recovery auf einem optischen Datenträger sehe ich immer als am sichersten!

Der Lieferumfang ist durchaus okay. Man hat alles was man brauchte. Okay, nur die Recovery Disc fehlte. Besonders toll fand ich die Kleber für das Netbook!


== >> Die Technik << ==

Für alle, die nun denken das dieser Bereich meines Berichts ein reiner "Ingenieurs-Porno" wird, für die kann ich schon jetzt Entwarnung geben. Ich werde mich kurz halten. Beziehungsweise alles eher knackig erklären.

Das Netbook hat folgende Hardware:
* Modelart: Netbook
* Betriebssystem: Windows 7 Starter
* Intel Aton N450 mit einer Tacktung von 1,66GHz (Cash: 512 KB / Chipsatz: Intel NM10 Express)
* Arbeitsspeicher: 1GB DDR2 SDRAM, kann bis 2 GB aufgerüstet werden.
* Festplatte: 160 GB HDD
* 25.7cm/10,1 Zoll spiegelfreier LCD Display mit einer Auflösung von 1024x600 Pixel. (WSVGA)
* Grafik-Prozessor: Intel GMA 3150 mit 256MB RAM. Technologie der Speicherzuordnung ist Dynamic Video Memory Technology 4.0.
* Audio: High Difinition Audio
* Kommunikationsform: WLAN 802.11g und Netzwerkanschluss 10/100 Ethernet
* Eingabemöglichkeit: Tastatur und Multitouch Pad
* Energieversorgung: Lithium-Ionen Akku mit 6 Zellen. Verfügt über 4400 mAh
* Anschlüsse: 2x USB 2.0 Port, 1x VGA Monitoranschluss, Kopfhörerausgang, LAN
* Laufwerke: Besitzt einen Speicherkartenleser für SD-Karte, Mutimediacard und SDHC-Karten
* Gewicht des Geräts: 1,27kg


Für die einen schnell ersichtlich, für die anderen vielleicht auch nicht. Aber viel darf man von dieser Maschine nicht erwarten.

=== Der Sound ===
Die Soundausgabe klingt etwas schwach. Anders ist es natürlich dann immer, wenn man ein Paar Kopfhörer an dem kleinen Komputer anschließt. Aber für den kleinen Gebraucht reicht es vollkommen. Man darf nur kein High End Sound erwarten.

=== Die Grafik ===
Leider ist das gerät absolut nicht mehr zeitgemäß, was die grafischen Leistungsaspekte des Asus EeePC 1001PQ betreffen. Ich hatte damals als ich es besessen hatte, versucht, World of Warcraft daraus zu spielen. Zur heutigen Zeit ist WoW alles andere als innovativ was die Grafikqualität angeht. Aber hier hörte es schon bereits mit der Leistung des Geräts auf. Der Intel GMA 3150 Grafikchip konnte das Spiel zwar starten, ich konnte mich auch einloggen und im geringsten Maße spielen. Aber es glich hier alles mehr einem Daumenkino.
Anders ist es dann eher bei Wimmelbildspiele beispielsweise. Bei denen wird nicht so besonders viel Leistung verlangt. Aber bei einem Grafikspeicher von gerade mal 256 MB kann ich hier wirklich nichts versprechen.

Bei dem Intel GMA 3150 handelt es sich da eher um einen Grafik Prozessor der rein für Office-Anwendungen geeignet ist. Zum spielen dann eher weniger.


== >> Das Design << ==

Das Design finde ich überaus ausgefallen. Ich selbst hatte zwar das Rallye Design, aber meine Frau und meine Frau und meine Mutter hatten das purpurfarbene, wo ich sagen muss, dass mir das ehrlich gesagt etwas mehr gefiel. Es hatte die Farben Lila und Grün. Das Grün kam aber nur in einem bestimmten Blickwinkel zum Vorschein. Eine Art Perl-Effekt. Dies war echt was besonderes. Aber leider ist bei einem PC immer noch wichtiger was drin steckt, als das was außen rum ist.


== >> Praxis im Alltag << ==

Beim ersten Start von Windows wurde alles vom System her eingerichtet. Es hat nicht so lang gedauert wie ich es mir dachte. Denn es handelte sich um die Windows Starter Edition, und ist somit die schlankste seiner Art. Das System war dann nach kurzer Zeit betriebsbereit. Aber dann ging es langsam los. Wie bei allen Windows-Computern befindet sich so unglaublich viel unnötige Software auf dem Gerät. In dem fall war es Software von Asus. Dazu gehörte auch ein Bedienungsmenü welches erschien wenn man den Mauscursor an den oberen Bildschirmrand bewegte. Als ich dies tat, blieb das System für eine Weile stehen, und das Licht für die Festplatte erstrahlte in einem blauen Dauerleuchten. Dann nach gut einer Minute konnte ich wieder das System bedienen. Bei diesem Menü handelte es sich um ein einfaches Schnellstartmenü. Aus dem konnte man dann die Installierten Asus-Programme direkt starten. Es waren mehr überwachungsprogramme der PC Leistung für den Nutzer. Auch Lernsoftware für Kinder war dabei. Alles kam erstmal runder. Denn bei einem Brutto-Festplattenspeicher von gerade mal 160 GB ist das wirklich fehl am Platz.

Der Alltag war mit dem Netbook ganz okay! Am meisten haben mir die sehr grossen Tasten des Netbooks gefallen. Schreiben von Texten war damit sehr angenehm, ausserdem hatten die Tasten einen sehr guten Druckpunkt. Für die wichtigsten Sachen hatte es gereicht. Also dem recherchieren Infos, schrieben von Texten, surfen, chatten und der Gleichen. Aber wer dann mal etwas spielen will, muss sehr auf die Anforderungen des Spiels achten.


== >> Operation: Aufrüsten << ==

Irgendwann war auch der Punkt gekommen, an dem ich mir dann einen höheren Arbeitsspeicher einbauen wollte. Wie in den technischen Daten zu lesen ist, kann man es um einen weiteren Gigabyte aufrüsten. Dabei war es aber ganz einfach. Ich habe die kleine Klappe, welche mit einer kleinen Schraube befestigt war, an der Unterseite des Asus EeePC 1001PQ geöffnet und darin befand sich der Ram-Riegel. Den habe ich einfach entfernt, und fuhr damit zum Elektrogeschäft. Ich hatte zu der Zeit einen günstigen in einer näher gelegenen Großstadt und kaufte den Riegel für gut 25Euro dort. Den neuen habe ich dann schließlich eingebaut. Ich habe den bestehenden 1GB-Riegel durch einen 2GB-Riegel ausgetauscht. Leider war es aber nicht möglich die Festplatte auszutauschen. Dies hätte ich sicher dann auch getan. Das Asus EeePC 1001PQ Netbook startete nach der kleinen OP ohne Probleme neu und hatte den Riegel einwandfrei erkannt. Zwar hatte sich die Performance um ein Bisschen gebessert, aber nicht maßgebend. Es gab weniger Abstürze des Systems.


== >> Die Akkulaufzeit << ==

Der Hersteller Asus verspricht, dass der Akku bis zu 9 Stunden halten würde. Leider war es aber kaum der Fall. Denn Windows hat ja immer so ätzend viele Prozesse im Hintergrund laufen, dass diese den Akku ruck zuck leer saugen. Daher war eine realistische Arbeitszeit von gut 5 Stunden drin. Ich denke, 9 Stunden wäre dann real wenn die Beleuchtung des Displays auf das Minimum eingestellt wäre und das Asus EeePC 1001PQ Netbook nur ruhig da stehen würde und nichts zu tun hätte. Gegen mein Macbook Pro mit einer weit aus besseren Leistung und einer tatsächlichen Akkulaufzeit von gut 12 Stunden würde es daher nie ankommen.


== >> Ergonomie << ==

Ergonomisch ist das Asus EeePC 1001PQ Netbook in jedem Fall! Es lag immer sehr gut auf den Schoß und man konnte sehr bequem darauf schreiben. Nur was mir nicht so zusprach war der kleine Bildschirm. 10 Zoll sind mir da in jeder Sicht irgendwo zu wenig. Das War unter anderem auch der Grund, wieso ich mein Gerät nach einem Jahr wieder abgestoßen habe.


== >> Wo ist das Gerät nun? << ==

Meins, das gelbe, habe ich verkauft. Auch das purpurfarbene meiner Frau ist unter den Hammer bei Ebay gelandet. Das Gerät meiner Mutter aber ist nun in der Verwendung meines Vaters. Und er ist überaus glücklich mit der Leistung.

Leider kam es nach und nach dazu, dass sich wie auch sonst das Betriebssystem Windows selbst einen Strick gedreht hatte. Es hatte sich selbst total mit Abfalldateien zugebaut. So, dass wir es neu installieren mussten. Aber da bei Windows diese vielen unnötigen Meldungen tierisch auf den Wirsing gehen, und mein Vater lieber ein "SICHERES" Betriebssystem haben wollte welches auch noch viel einfacher zu bedienen war, habe ich ihm Linux Mint auf dem System installiert.

Nun schöpft das Gerät seine wahre Leistung total aus. Es hat keine unnötigen Prozesse mehr im Hintergrund laufen und es existiert gleich mehr Speicherplatz. Und zwar gut an die 140 GB!

=== Ich habe es doch GLEICH gesagt! ===
Ich selbst halte absolut nichts davon, wenn das Recovery als kleine Partition auf der Festplatte existiert. Denn als wir dann die Partitionen der Festplatte gelöscht hatten, war auch die Recovery absolut weg. Zwar hat das Netbook an der Unterseite den Key von Windows... aber der ist nun unnötig. Die Partition ist nun hin!

Hier wäre es immer noch besser, es würde eine Recovery auf einer DVD existieren. Früher gab es immer eine DVD zu einem PC dazu. Diese hatte dann die Festplatte formatiert und das System aus einer Recovery-Datei wieder vollständig auf den Werkszustand wieder hergestellt. Aber das ist ja nun leider Vergangenheit. Ich weiss nicht, was sich die Hersteller dabei denken. Angeblich war es damals der Grund der Umwelt zu Gute zu kommen. Aber bitte??? Was macht eine DVD denn da aus? Es war meiner Ansicht nach eher eine reine Geld-Geschichte.

Hier ein vergleich. Mein Macbook hat zwar auch eine Recovery Partition, aber als ich mir das neuste Mac OS heruntergeladen habe, konnte ich mir aus der Image Datei einfach eine Double Layer DVD brennen. Da war dann alles drauf um das Macbook wieder herzustellen.


== >> Preis << ==

Das Asus EeePC 1001PQ Netbook hatte damals 279 Euro gekostet. Nun gibt es das Gerät bei Amazon nicht mehr neu zu kaufen. Gegenwärtig hat man nur ein Angebot zur Auswahl. Es ist ein kaum genutztes Asus EeePC 1001PQ Netbook welches aber kein System auf der Festplatte hat. Da die Festplatte formatiert wurde. Vielleicht ist die Wiederherstellungspartition noch unangetastet.

Bei Ebay wiederum findet man diese Art von Geräte wiederum noch für einen Gebrauchtpreis von durchschnittlich 50 Euro. Von daher ist die Anschaffung äußerst gering.


== >> Mein Fazit << ==

Für einen kleinen PC für Sachen wie surfen, Office-Arbeiten und so weiter reicht das Gerät schon aus. Nur leider war es das auch schon. Es ist aber meiner Sicht nach durchaus eine gute Maschine für jugendliche, damit diese ihre Hausaufgaben darauf machen können und diverse Informationen im Web nachschlagen können.
Wer etwas sucht, um aktiv Computerspiele spielen zu können, wird hier aber nicht weit kommen. Nur wenn es sich um Spiele handelt, die nicht viel beanspruchen, werden hier auch funktionieren.
Das Asus EeePC 1001PQ Netbook ist also nur ein Gelegenheits-Notebook.

Ich kann dem Asus EeePC 1001PQ Netbook durchaus meine Kaufempfehlung geben.

Ich hoffe, euch hat mein Bericht gefallen. Ich freue mich schon sehr auf Eure Bewertungen und Kommentare!

Bis bald! Euer Silverbit.

Fazit: Siehe Bericht