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Produkttyp: Acer Netbook
Neuester Testbericht: ... Für alles andere benutze ich weiterhin lieber den Laptop. Obwohl ich größere Textbearbeitungen mit dem Netbook vermeide, lässt sich festste... mehr
Gutes Netbook (auch mit Matt-Display!)
Acer Aspire One D255

Name des Mitglieds: FriedrichC
Produkt:
Acer Aspire One D255
Datum: 13.03.11, geändert am 17.10.12 (215 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Gibt es auch mit mattem Display, der volle Durchschnitt, gute Tastatur, Android
Nachteile: Windows 7 (Starter), 1GB Arbeitsspeicher mglw. zu wenig, Android: Kein Zugang zu Google Play
In diesem Testbericht werde ich das Acer Aspire one D255 näher unter die Lupe nehmen.
* Zuletzt aktualisiert am 17.10.2012
DAS DESIGN.
Ja, man könnte meinen, es gibt schönere Netbooks, aber das Design dieses Netbooks ist voll in Ordnung! Es ist ein wenig anfällig für Kratzer - aber: wen stört's? Mich nicht. Das Gerät hat einen 10,1" Monitor - erhältlich ist es mit einem spiegelnden sowie matten Display (hier wird die Sonnenstrahlung nicht so stark reflektiert - damit man etwas erkennt, stellt man die Bildschirmhelligkeit aufs Maximum - das geht ganz einfach über die Tastenkombination "Fn" plus mehrmaliges drücken der "Nach-Rechts"-Taste. - Ich bin mir jedoch nicht sicher wie groß der Vorteil in der Sonne gegenüber dem spiegelnden ist, auf jeden Fall sieht man sich nicht selbst) Die Tastatur ist eine moderne Tastatur: Die Tasten sind komplett flach, das ist angenehm, wenn man längere Texte darauf liest (oder Filme guckt o.ä.) und seine Hände dabei auf der Tastatur liegen hat.
DIE ANSCHLÜSSE.
Also: Da sehe ich:
- 1x Anschluss für das Netzteil, mit dem man das Gerät laden kann (was sonst?). Das Laden geht relativ schnell - mir kommt es immer wie 3 Stunden vor - wenn das Gerät im nicht allzu hellen Betrieb (was auch sehr augenfreundlich im Vergleich zur höchsten Stufe ist) für Internet benutzt wird, hält der Akku im Vergleich zu anderen Netbooks wirklich lange durch.
- 1x VGA-Anschluss. Mit diesem praktischen Anschluss lässt sich das Gerät mit einem Monitor oder einem Beamer verbinden. Und nein, das Gerät hat keinen HDMI-Anschluss. Der ist auch nicht wirklich zwingend nötig. Wer wirklich einen benötigt, kann sich auch eines der 400-Euro-Netbooks kaufen, die zusätzlich auch mehr Leistung bieten.
- 3x USB 2.0 Anschlüsse. Das dürfte jedem klar sein, wofür diese da sind. Wieso nicht 3.0? Wie viel hätte das Gerät denn dann gekostet?
- 1x LAN-Anschluss für Verbindungen über LAN.
- 1x Anschluss für ein "Computerschloss".
- je 1x Anschluss für Kopfhörer & Mikrofon.
- 1x Einschub für SD-Karten.
WEBCAM & CO.
Das Gerät besitzt eine Webcam mit einer ordentlichen Qualität (1,3 Megapixel), das Gerät hat auch ein eingebautes Mikrofon. Das Touchpad ist graduell eingefügt, was vom Design her auch ziemlich symphatisch wirkt. Die Knöpfe (Links & Rechtsklick) sind nicht 2, sondern bestehen aus einem Stück, das man an der linken oder rechten Seite (oder beiden) runterdrücken kann. Mit "Multi-Gesture" lässt sich eine ganze Menge ohne umfangreiches Rumgeklicke erledigen - mit mehreren Fingern und einer besimmten Kombination lässt sich so z.B. ein Bild drehen. An der rechten Seite des Touchpads ist eine "Scrollleiste", die man Touchscreen-ähnlich bedienen kann.
BETRIEBSSYSTEM, SOFTWARE & LEISTUNG.
Als Betriebssystem ist Microsoft Windows 7 Starter vorinstalliert, das einige Einschränkungen im Vergleich zu der Home-Version bietet (Vor allem: Unveränderbares Hintergrundbild, kein Media-Center, keine Fenstertransparenz). Wer eins kauft und im Nachhinein feststellt, dass ihn diese Einschränkungen nerven, der sollte ein Windows 8 Pro Update kaufen, kostet lediglich 30 Euro als Download direkt von Microsoft (Upgrade auf Windows 8 Standart gibt es gar nicht), das NB startet dann möglicherweise sogar schneller (nicht getestet ;) ), Apps sind nutzbar u.v.m., jedoch gibt es keine transparenten Fenster mehr, das neue Design nennt sich "Metro". Bei einem Umstieg sollten installierte Programme, Dateien und Einstellungen eigentlich übernommen werden, so Microsoft.
Zusätzlich ist als Zweitsystem das Handy-OS "Android" installiert, dass wesentlich schneller startet als Windows. Standartmäßig wird dieses gestartet und es wird gefragt ob man zu Windows wechseln möchte. Man kann dies mit einem auf diesem Netbook vorinstallierten Programm (in Windows!) verändern, sodass entweder Windows oder Android SOFORT bootet.
Achtung: Das Netbook-Android, dass hier noch in einer alten Version vorliegt (weiß grad nicht welche, ist auf jeden Fall eine Version, die VOR Ice Cream Sandwich (4.0) kam), bietet u.a. KEINEN Zugang zum Google Play Store!
Als Software unter Windows ist so einiges installiert - darunter z.B. auch Microsoft Office 2010 Starter, eine Art Minimalversion von MS Office, dass die grundsätzlichen Funktionen von Word und Excel beinhaltet und durch Werbung im Programm finanziert wird. Wer kein Geld für die Home and Student Variante hat bzw. auf die fehlenden Funktionen verzichten kann sowie PowerPoint nicht braucht, für den ist das vielleicht sinnvoll. Die meisten der vorinstallierten Programme lassen sich problemlos entfernen. (z.B. nicht Internet Explorer :D)
Zur Leistung: Es ist kein Gerät für Spiele. So läuft zum Beispiel Need for Speed World (2010) nur stark ruckelnd. Andere Spiele, z.B. das Spiel Lego Indiana Jones - Die legendären Abenteuer (2008) laufen dagegen mit einer erstaunlich guten Performance (Das liegt wahrscheinlich an der für Spiele ungeeigneten Prozoreinheit, mehr dazu unter DIE HARDWARE). Das einzigste Problem hierbei ist, dass ein DVD-Laufwerk zum Starten des Spieles erforderlich ist - DVD-Laufwerke, die man per USB anschließt, gibt es aber schon für 20 Euro. Man braucht das Spiel dann nur einzulegen, zu installieren, und zu starten - wenn der Titelbildschirm erscheint, kann man die DVD aus dem Laufwerk nehmen und das Laufwerk dann aus dem USB-Anschluss herausziehen.
Bei einigen Spielen funktioniert dieser Trick jedoch nicht, da bei diesen während des Spielens nochmal überprüft wird, ob die DVD noch im Laufwerk liegt. Aber sonst: Viel Spaß beim Spielen!
(PS: Minecraft läuft auch drauf :D)
NUN: DIE HARDWARE.
Nun möchte ich euch noch einmal kurz (oder eher - ausführlich?) über die Hardware im System aufklären.
Und zwar ist als Prozessor der Intel Atom N450 eingebaut, der laut Internetangaben über nur einen Kern verfügt, jedoch zeigt mir der "Geräte-Manager" zwei Kerne an. (Nachtrag: Das kommt daher, dass dieser eine Kern, der drin ist -es ist wirklich nur einer- gleichzeitig "zwei Aufgaben übernehmen kann" - er hat also einen Kern und zwei "Threads") Zum Spielen ist dieser aber nur bedingt geeignet, da dieser lediglich über eine Taktfrequenz von 1,66 GHz verfügt. Übrigens ist der Cache 512 KB groß (was mir persönlich egal ist, für absolute Computer-Spezialisten wird das ein wenig größere Relevanz). Die Grafikkarte ist eine Intel Graphics Media Accelerator 3150. Zum Spielen ist diese aber auch nicht gerade geeignet, da diese auch nur im Prozessor integriert ist ("Onboard"), aber zum Arbeiten reicht der Prozessor mit der Grafikkarte allemal. Auch der eingebaute 1 GB Arbeitsspeicher ist für normale Bedürftnisse voll und ganz ausreichend.
Die Festplatte ist eine WD2500BEVT-22A23T0 aus dem Hause Western Digital und verfügt über eine Speicherkapazität von 250 GB. Als Akku dient ein 6-Zellen Lithium-Ionen-Akku, der Herstellerangaben zufolge bis zu 11 Stunden im Betrieb durchhalten kann (also ohne externe Stromversorgung und voll aufgeladen), jedoch sind es, meines Erachtens, unter Windows, nur höchstens gefühlt um die 6 oder 7 (Surfen!). Als Netzwerkadapter arbeiten eine Intel WiFi Link 1000 BGN, die laut Hersteller 802.11n Modus bzw. Kabelbreite für Band 2.4 sowie den Ad-Hoc-Kanal 802.11b/g unterstützt (Ad-hoc ist ein Computer-zu-Computer-Netzwerk), und eine Atheros AR8152 PCI-E Fast Enthernet Controller (NDIS 6.20) zusammen.
ZULETZT: DER PREIS UND DAS FAZIT.
(Preise möglicherweise nicht mehr aktuell)
Das Gerät gibt es in schwarz und rot bei einigen Anbietern schon ab 250 Euro. In braun, blau, rosa und weiß kostet es aber schon ein wenig mehr. Aber: Es lohnt sich echt, das viele Geld in dieses Gerät zu investieren - und hier noch einmal kurz die Zusammenfassung der Hardware: Das Gerät hat eine 250 Gigabyte große Festplatte und einen 1 GB großen Arbeitsspeicher. Wer auf dem Laptop keine Spiele spielen muss, für den könnte das Acer durchaus eine gute Wahl sein, besonders wenn man eh ein Netbook haben wollte - das hier ist durchschnittlich, und wer Wert auf einen matten Bildschirm legt, für den ist es ideal. Klein (nicht quadratisch!), praktisch, gut.
Bis zum nächsten Testbericht,
FriedrichC.
Ich möchte noch zum Schluss kurz eine Anmerkung machen, dass alle Angaben ohne Gewähr sind, ich könnte mich verschrieben oder geirrt haben oder Informationen, die der Windows Geräte-Manager ausgegeben hat falsch interpretiert haben.
Fazit: Durchschnitts Netbook zum relativ kleinen Preis (ab 250 Euro) mit einer angenehmen Tastatur.
Weitere Testberichte: im Bereich Netbook


