Maremma Nationalpark
Wildpferde in Europa! - Maremma Nationalpark Nationalparks international

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Wildpferde in Europa!
Maremma Nationalpark

joepre

Name des Mitglieds: joepre

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Maremma Nationalpark

Datum: 14.09.01, geändert am 17.03.03 (1271 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: aufgrund der Isolation kann man seltene Tiere gut beobachten

Nachteile: die meisten Wege eignen sich nicht für kleinere Kinder

Im Süden der Toskana liegt in der Nähe von Grosseto einer der jüngeren Nationalparks von Italien (gegründet im Juni 1975), der Parco Regionale della Maremma. Maremma wird eigentlich die gesamte Gegend genannt, die früher ein gemiedenes Sumpfgebiet und somit ein Krankheitsherd für Malaria und andere Unannehmlichkeiten war. Inzwischen sind die Sümpfe längst trockengelegt und durch die vielen Kanäle gekennzeichnet. Ein besonders schönes Stück Natur hat sich herangebildet, in der sogar Wildpferde ihr Zuhause gefunden haben. Außerdem findet man sehr leicht Wildschweine und Damwild und jede Menge kleinerer Tiere.

Der Park wird im übrigen auch "Uccellina" genannt (zu deutsch: Vögelchen) nach dem im Park befindlichen "Gebirgszug" Monti dell' Uccellina, der immerhin bis zu 350 Meter hoch ist.

Die Grenzen des Nationalparks sind die Küste des thyrrenischen Meeres, im Süden der schöne Ort Talamone, im Landesinneren die Bahnlinie (in älteren Karten ist meist ein größeres Landstück eingezeichnet, doch würde dies den einheimischen Bauern aufgrund älterer Rechte zur Nutzung wieder mit wenigen Auflagen überlassen) und im Norden ungefähr der Fluß Ombrone.

Der größte Teil des Nationalparks ist eingezäunt und nicht frei begehbar! Es gibt zur Zeit 9 offizielle Routen (itinario), wobei die interessantesten im eingezäunten Teil befindlichen Routen nur mit einem Führer nach Kauf eines Tickets im Büro in Albarese (ein kleiner Ort ca. 8 km südlich von Grosseto) begangen werden können. Ein Zubringerbus fährt zwischen dem Büro in Albarese und dem jeweiligen Ausgangsort im Park. Eine Fahrt mit privatem Fahrzeug zum Startpunt der Wege ist nicht möglich. Im Winter ist der Park geschlossen, meist öffnet er im Juni.

Möchte man den Park mit Kindern besuchen, bietet sich eigentlich nur der Weg A7 in der Nähe der Mündung des Flusses Ombrone an, der ist zwar nicht so schön wie die anderen, aber man kann dort jederzeit und ohne Führer gehen, da

dieser Weg außerhalb des abgezäunten Terrains liegt. Für diesen Weg ist auch keine Gebühr erforderlich. Die Gebühren für die anderen Wege sind abhängig von der Länge und variieren zwischen 6 und 8 Euro (vor zwei Jahren waren es mal um die 10.000 Lire herum). Angeboten werden auch Nachtwanderungen und Kanutrips.

Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe des Parks gibt es nur in sehr begrenztem Umfang, da der einzige Ort Albarese sehr klein ist. Durch die Schnellstraße ist aber die Großstadt Grosseto schnell zu erreichen, die eine Vielzahl an Übernachtungsmöglichkeiten verschiedenster Kategorie bietet. Natürlich ist auch der Ferienort Principina a Mare sehr empfehlenswert, der am Meer ca. 4 km nördlich der Mündung des Flusses Ombrone gelegen ist, von dem man zum Park aber nur über Grosseto gelangt.


Weitere Informationen:
Büro in Albarese:
Tel. 0564/407098
Fax 427278

Internet: www.parks.it/parco.maremma (ziemlich aktuelles Update) auf Englisch und Italienisch


Fazit: