Harley Benton HB Custom Line CLD-10S BKS
Es müssen nicht immer Taylor, Lakewood oder Martin Gitarren sein... - Harley Benton HB Custom Line CLD-10S BKS Gitarren

Produkttyp: Harley Benton Instrumente

Neuester Testbericht: ... macht. Den einen Stern Abzug gibt es nur, weil die Gitarre eben immernoch eine Harley Benton ist, und sicherlich keine Gitarre für die... mehr

Es müssen nicht immer Taylor, Lakewood oder Martin Gitarren sein...
Harley Benton HB Custom Line CLD-10S BKS

HobbyReporter

Name des Mitglieds: HobbyReporter

Produkt:

Harley Benton HB Custom Line CLD-10S BKS

Datum: 16.03.14

Bewertung:

Vorteile: Preis sehr niedrig, tolle Optik in schwarz matt, solides Holz, spielt sich sehr gut

Nachteile: eben nur eine Harley Benton, die aber musikalisch und technisch voll okay ist

Ich habe eine günstige Gitarre gekauft, die ich für diverse Parties und so angeschafft habe. Es ist oftmals so, dass wir im Sommer bei uns Leute zu Besuch haben, oder bei anderen eingeladen sind. Oder aber wir sind mal unterwegs oder Campen (das machen wir 1x im Jahr minimum für eine Woche). Und da dachte ich mir, ich möchte da eine Gitarre dabei haben, da ich ja schon seit über 15 Jahren Gitarre spiele. So habe ich mal geschaut, was denn geeignet ist. Meine Gitarren die ich besitze sind mir zu schade (da sind teilweise recht teure Gitarren dabei). Und es sollte eine günstige Gitarre sein, die sich dennoch gut spielen lässt und auch nach was klingt.

So habe ich bei Thomann mal ein bisschen rumgeschaut (bin vor Ort gewesen) und habe mich für die Harley Benton HB Custom CLD-10S BKS entschieden. Preis: 140Euro.

=Aufmachung und Aussehen=

Die Gitarre ist in Dreadnought Form gehalten, ohne Cutaway. Dreadnoughts sind einfach die bequemste Form, meiner Ansicht nach. Und der Vorteil ist, dass sie meistens recht laut sind, was mir wichtig war. Zumindest ist es hier so. Die Gitarre ist komplett in Schwarz lackiert und das ganze noch in Matt-Schwarz, was extrem cool aussieht. Da mir das so oder so gefällt (ich liebe auch matt lackierte Autos) musste es diese Gitarre sein.

Die Verarbeitung ist natürlich nicht zu Vergleichen mit Gitarren wie Taylor, Lakewood oder Martin. Doch der Preis ist hier auch sehr niedrig. Und ich bin der Ansicht dass es für das kleine Geld doch sehr viel gibt. Bundreinheit ist gegeben, der Klang ist okay, und die Gitarre spielt sich gut. Optisch gibt es keine Probleme, technisch auch nicht.

=Klang und Bespielbarkeit=

Die Gitarre ist wie gesagt in einer Dreadnought Form gehalten, eine Standard Westerngitarre, mit DieCast Mechaniken und Palisandergriffbrett. Hals, Boden und Zargen sind aus Mahagoni. Klar, es ist nicht das absolut teuerste Mahagoni, sondern eher Basic, doch das ist egal, denn für einen satten Klang in dieser Preisklasse ist das schon sehr wichtig. Der Sattel ist nicht zu schmal, sondern eigentlich recht breit und so sehr gut zu spielen. Ich mag bei Westerngitarren keine schlanken Hälse, so wie bei E-Gitarren, da das meinem Spielstil einfach nicht so entgegen kommt. Aber mit der CLD-10S kam ich sofort zurecht.

Elektronische Unterstützung, also einen Preamp, gibt es hier nicht, das ganze Budget fließt in die Gitarre, und so gibts echt sehr viel für die 140Euro. Die Gitarre greift sich gut, der Hals ist leicht zu bespielen, eher in einer U Form gehalten (mit einem Hang zu C-Shape). Also genau so wie ich es mag. Der Klang ist ordentlich, jedoch keine Offenbarung. Die Bässe sind schön stark, die Höhen sind auch okay, gehen aber nicht unter, sind aber im Verhältnis nicht so perfekt präsent. Doch im Gros ist es dennoch ganz gut. In der Preisklasse habe ich in 3 Stunden Testen und Gitarren anschauen keine bessere gefunden.

Ich vergebe 4 Sterne, da die Gitarre sehr vieles richtig macht. Den einen Stern Abzug gibt es nur, weil die Gitarre eben immernoch eine Harley Benton ist, und sicherlich keine Gitarre für die Ewigkeit. Aber in der Einsteigerklasse, für ordentliche Gitarren, die nicht zu teuer sind, ist sie sicherlich unter den besten.

Fazit: steht alles im Bericht...