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HIER ist der Sommer!
Rides - Reef

Name des Mitglieds: stativision
Produkt:
Rides - Reef
Datum: 08.02.01, geändert am 08.02.01 (49 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: s.u.
Nachteile: s.u.
geplagt? Das geht doch nicht an, solange man eine Reef-Scheibe
im Schrank stehen hat.
Die vier sympathischen britischen Jungs, mit dem Frontmann
Gary Stringer,dem ständig die Hose runterrutscht, nahmen 1999 ihre
dritte Scheibe "Rides" auf, mit dem Producer George Dracoulias,
der schon für andere namhafte Künstler sein Händchen aufs Mischpult
gelegt hat (Paradise Lost sei nur mal genannt).
Hier hat er klasse Arbeit geleistet, jedes instrument da, wo
es hingehört, obendrauf die rauhe beseelte hellere Stimme
von Stringer, schön kristallklar alles, auch an der Produktion
mekrt man, dass es eine Sommerscheibe ist.
Gleich der Opener "New Bird" zeigt einem, woher die frische
Brise weht, von Grossbritannien, aus näherer Umgebung
der Rolling Stones, nur eben nicht abgeschmackt und
alternd.
Hier regiert noch die pure Spielfreude. Die Drums und der
Bass spielen ein Rhytmusgerüst auf, dass es eine wahre Freude
ist, der Groove ist mit den Löffeln gegessen worden,
die Gitarren legen sich erdig und ein bischen funky wie
breitwandig darüber, geben dem Ganzen in Verbindung
mit Garys Gesang die Seele, das, was Rock lebendig macht.
Und spätestens wer die Lautäusserungen des Frontmannes im
zweiten Song "I´ve got something to say" gehört hat, wird
sich vor guter Laune kaum noch retten können, die "Aaahs"
und "Yeahs" von Stringer gehören zu einem der Markenzeichen
Reefs, fast zu den Texten und
geben dem Ganzen einen zusätzlichen Drive.
Rastlos weiter zum dritten Song, kann mich kaum noch auf meinem
Stuhl halten, mitsingenderweise versuche ich mich weiter zu
konzentrieren: "Who knows who knows, when we are coming home",
ein Lied übers Reisen, bezeichnenderweise "Wandering" bezeichnet.
E
in bischen ruhiger die nächsten Stücke, aber nicht weniger
fröhlich, wenn jetzt wirklich Sommer wär, ich würd mich mit
der Scheibe ins Cabrio begeben und cruisen, scheiss auf die
Spritpreise und meine ökologische Einstellung, abundzu
siegt der Instinkt über die Vernunft, gut so.
Leider beginnt das Album ziemlich stark, hat aber viel
Pulver recht schnell verschossen, "Locked Inside" klingt
gut, wenn man was neben sich liegen hat, zum chillen usw.,
aber wenn man grade am rumspringen ist, kommt das nicht
eben wunderbar, auch wenn es als einzelner Song und Ballade
sicherlich ok ist.
"Back in my Place" bringt dann wieder alles an den richtigen
Ort, der Bass röhrt, der Sänger eine Lage höher auch,
die Überschwenglichkeit kommt zurück, ohne aber die
frische von den Anfangsstücken zu erreichen.
Wären da nicht die Stücke 10 und 11, könnte man das Album
auch als Hintergrundmusik laufen lassen, aber in
"Who you are" und "Love Feeder" drehen die Jungs
inklusive much Gastmusiker nochmal richtig auf!!
Wer noch immer nicht auf ein höheres Energielevel gebracht
worden ist, dem kann man wohl auch nicht mit mehr Licht
helfen, Jung, bau dir nen Keller und geh weinen, meinetwegen
mit Seigmen, aber irgendwann ist gut...
Gute Laune bringen sie uns vor allen Dingen live,
wer sie noch nicht gesehen hat, sollte das bei Gelegenheit
wirklich nachholen, auch wenn die Show nicht sonderlich
lang ist, was da an Glück in euer Leben gebracht wird, wenn
man sich drauf einlässt, ist phänomenal, besonders die Songs
der zweiten CD (Glow, die ich reef-Neulingen auch eher empfehlen würde), z.B. "place your hands", werden den Fun
in eurem Leben beträchtlich steigern!!!!!!!!!
2nd Hand hab ich die Scheibe für 10,-DM bekommen, ich wünsch euch genauso viel Glück.
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Musik Album


11.02.01
hmm... musst du selber wissen, für mich war die einzige lohnende die "linger ficken good", der rest war relativ langweilig.