Laut und Leise - Peter Maffay
Auch mit einem Popstarjuror.... - Laut und Leise - Peter Maffay Musik Album

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Neuester Testbericht: ... Peter das Singen anfängt, stoppt die Begeisterung. Moment mal, das kenn ich doch? Richtig, irgendwie klingen die Strophen in Melodie... mehr

Auch mit einem Popstarjuror....
Laut und Leise - Peter Maffay

LittleSparko

Name des Mitglieds: LittleSparko

Produkt:

Laut und Leise - Peter Maffay

Datum: 23.12.16

Bewertung:

Vorteile: schöne Aufmachung, 2CD zum Einzelpreis, keinerlei Kopierschutzviren, Enhanced CD,

Nachteile: der gute alte Maffay... . siehe Bericht

...kann man das Rad nicht neu erfinden....
Maffay - Laut & Leise 2CD
Digipak - Enhanced CD
"Premium Special Edition"
Preis: 16,99 Euro
(normale 2CD für 14,99 zu haben)
BMG 31.1.2005

Das hier besprochene Digipak findet sich in meinem Schrank, hatte aber (auf dem Weg zum Rest meiner Family) die normale Ausgabe in den Fingern und erwähne die Unterschiede beider Ausgaben für Euch

COVER:
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Das Digipak ist aus glattem, festen Karton gefertigt, lässt sich zweimal aufklappen und zeigt uns zwei CDs - die LAUTE in weiss und die LEISE in schwarz. Das geteilte Konzept der Musik findet sich in der Aufmachung wieder. Ebenso finden sich zwei Booklets hier, was in der normalen Ausgabe in ein (demnach etwas dickeres) Booklet gestopft ist.
Der MAFFAY Schriftzug vorn auf ist wie eingeprägt, die Gestaltung zeigt blumige Ornamente, die gesamte Farbe findet sich zwischen s/w und einem Ansatz an Sepia Farbton wieder. In den Booklets des Digipaks finden sich auch hellblau (laut) und rot (leise) als Farbakzente. Wiederholend findet sich ein Drachen/Echsen/Flugsaurier ähnliches Getier in sehr eigenwilliger Gestaltung und erinnert an asiatische Darstellungen von Drachen und Fabelwesen.

Im lauten Cover findet sich ein Portraitbild von Peter sowie ein paar einleitende Worte von ihm, die in seiner Handschrift abgedruckt sind (fehlt in der normalen CD), in der Mitte ein schönes Bandfoto (fehlt in der normalen auch, nur rückseitig auf dem Booklet ein verkleinertes davon). Im leisen Cover finden sich dazu (bei der normalen auch fehlend) Einzelbilder der Band, versehen mit Namen, die sich ins farbliche Konzept einfügen.
Zwischen allen 18 Songtexten sind immer wieder einzelne Phrasen der Texte als Hintergrund in Peters Handschrift und anderes "Gekritzel" eingefügt.
Das Konzept der Gestaltung ist in sich schlüssig und somit passt es und es passt sicherlich auch zu der Aufteilung der CD. Mir persönlich gefällts nicht besonders.
Teilweise sind auch sehr peinliche Schreibfehler zu lesen: micht nicht, beginnnt .....
Trotzdem gut, denn es ist nun mal nicht Standard und passt zu dem ganzen Ding, was Laut & Leise nun mal darstellen soll.
Das gleiche Konzept findet sich auf Maffay.de fortgesetzt, was allerdings für User mit TFT Monitoren nicht wirklich erfreulich ist.

CD Informationen:
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Aufgenommen von BlackPete und Hans Gemperle in den Park Studios Turzing und im Gallo Rojo Studio, Mallorca 2004.

Zusätzliche Aufnahmen von:
Peter Keller (E-Gitarren), Etta Scollo (Backing Vocal); Hagen Kuhr (Cello) und Nadja Kosynska (klassische Gitarre), Hermina Csuka (Geige)
Produziert von Peter Maffay und Lukas Hilbert.
Arrangiert von Peter Keller.
Alle Titel verlegt bei Edition 2000 Red Rooster (BMG Music Publishing GmbH) München.

Bonusmaterial: Bertram Engel und Volker Scherz.
Die Band:
Peter Maffay (natürlich) - Gesang, Gitarre
Bertram Engel - Drums & Percussion, Backing Vocal
Carl Carlton - Gitarre
Jean Jacques Kravetz - Keyboard, Piano
Pascal Kravetz alias King Sparko - Gitarre und Keyboard
Ken Taylor - Bass
Peter Keller - Vocals, Gitarre

Frank Diez und Andreas Becker sind nicht mehr Bestandteil der Maffay Band, werden aber im Dankeschön erwähnt.
Tracklisting CD 1 - Laut:

1 Der Kreis - 5.26
2 Hoch und höher - 4.04
3 Erkennst du dich wieder 3.23
4 Weck mich nicht auf 4.14
5 Die Hölle ist hier 4.00
6 Das geht tief 4.46
7 Wie kannst du schlafen 3.56
8 Glaub an mich 4.59
9 Ja ich will 4.59
10 Laut - Bonusfilm 3.02
Tracklisting CD 2 - Leise:

1 Gib die Liebe nicht auf 4.58
2 Früher, später 4.56
3 Halt dich an mir fest 4.36
4 Lebenswert 4.15
5 Mit dir 4.09
6 Die Ruhe vor dem Sturm 5.45
7 Ich wird dich begleiten 3.16
8 Wer schenkt uns ein Wunder 3.50
9 Die Antwort 5.40
10 Leise - Bonusfilm 3.12
Weder das Digipak noch die normale CD enthält irgendeine Bremse. Sprich keinerlei Kopierschutzviren, die das Abspielen im Rechner oder auf diversen Playern unmöglich machen. Die Bonusfilme sind im MPEG Format abgelegt, zwar leider reicht klein in der Qualität, aber dafür auch auf den PC kopierbar und somit ruckelfrei auch auf langsameren Rechnern geniessbar.

Musik:
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CD 1 - LAUT
Der Kreis - Musik: Maffay, Text: Lukas Hilbert, Sissi Perlinger

Der Track beginnt mit nur Stimme Peter und Gitarrenakzenten und so schleicht sich Peter auch durch die erste Strophe und man hört deutlich - auch er wird nicht jünger.... Eine Akustikgitarre setzt ein, während Peter seinen recht philosophischen Text vorträgt "wir sind hier, endlich eins, nach einer langen Reise" - die Textbridge hat Ohrwurmqualitäten und könnte hängen bleiben - klingt aber verdächtig bekannt. Das Einsetzen der Band bringt vorerst nicht wirklich einen Fortschritt im Song. Der Track wirkt schwer, kommt nicht richtig aus dem Knick, den Text kann man Maffay nicht unbedingt abkaufen.
Die Band steigert sich, wird für den Refrain rockig, Gitarrensoli gibt es zwischendrin, aber irgendwie kann mich der Song nicht mitreissen, von der einen Brücke mal abgesehen, aber das Gesamtbild mag ich nicht, da rührt sich bei mir nix.
2/10
Hoch und höher - Musik Maffay, Text Lukas Hilbert

Es geht schon etwas rockiger los, ein guter Takt schleicht sich in die kleine Zehe. Sobald allerdings Peter das Singen anfängt, stoppt die Begeisterung. Moment mal, das kenn ich doch? Richtig, irgendwie klingen die Strophen in Melodie und Gesangsweise nach einem Track aus früheren Maffay Zeiten. Der Refrain kommt recht gut, hat dann schon weit mehr Schwung. Aber nach meinen 24 Jahren Maffay - klingt es einfach zu bekannt. Irgendwie schon mal gehört.....
Textlich ein nettes Liebeslied, schöne Botschaft "du trägst mich weit und weiter, wir kommen uns nah und näher" - aber der Text allein reisst da bei mir auch nix raus.
4/10
Erkennst du dich wieder - Musik Maffay, Text Lukas Hilbert, Maffay

Drums und Gitarre bestimmen den Track von Anfang, guter Rhythmus, Peter singt mit Nachdruck, fordernd, fragend. Der Text ist nicht schlecht, Maffay-typisch-kritisch. Lyrisch hat der Song, mit passender Musik untermalt gute Chancen, aufzurütteln. Die Band wie immer erstklassig, kann man nicht meckern, Peter Keller, als der Neue glänzt mit fantastischer Gitarrenarbeit. Nur auch hier ist die eine oder andere Zeile, die mich an alte Werke erinnert und ich vermisse ziemlich den Elan in Peters Stimme...
6/10
Weck mich nicht auf - Musik Maffay, Text Leslie Mandoki

Peter besingt eine Traumwelt, Träume aus denen man nicht erwachen will. Das Ohr horcht auf, ungewohnt für einen Maffay, aber irgendwie bekannt - mein Hirn spuckt nur leider auch nicht ganz aus, woher das adaptiert sein könnte. Der Track an sich jedenfalls reiht sich leider trotz guter Drums und E-Gitarrenakzenten, die sehr gut gesetzt sind, nicht unbedingt in das Laut-Konzept ein. Für eine in Laut und Leise geteilte CD passt der hier für mich nicht unbedingt rein. Dazu sehr unpassend im Refrain die von Peter sehr hoch gezogenen Worte "Weck mich bloss nicht auhahauf" - klingt irgendwie daneben, da streikt Peters Stimmlage dann doch....Schwer arrangiert passt die Musik allerdings zu dem "wie in Trance schwebend-Traumeindruck". Wirklich erwärmen kann ich mich dafür aber auch nicht - passt nicht zu einer Stimme wie Maffay!
5/10
Die Hölle ist hier - Musik Maffay, Text Lukas Hilbert

Laut, schnell und mit Drums und Gitarren startet der Track und man freut sich "juhu, jetzt wird's doch LAUT". Leider vermisst das wieder etwas in den Strophen. Der Text, der gegen die Macher solcher TV Quarkereien wie Popstars, BB und Dschungelcamp wettert, ist ganz nett anzuhören und wird sicherlich sehr viel Zustimmung finden. Verstärkt von der Band im Gesang und wieder gut laut und schnell kommt der Refrain daher, wenngleich er nur aus zwei Zeilen besteht, geht er ins Ohr und fast ein bisken ins Blut, auf jeden Fall aber ins Bein. Bei den Strophen fehlt mir grade bei DEM Text noch ein ganzer Schwung Bissigkeit und vor allem Power in Peter's Stimme. Ansonsten könnte der Track durch seine sehr gute gelungene Rockausstattung auch bei Maffay Skeptikern durchaus Anklang finden.
7/10
Das geht tief - Musik Pascal Kravetz, Text Lukas Hilbert


Nur mit Gitarren, sehr ruhig beginnt dieser Track. Peter wurde verlassen, trauert ihr hinterher, leider ist das ein Text, den man einem Maffay dann doch nicht ganz abkauft "das geht tief, so tief ich könnte schreien" - der Refrain wird mit gutem Rock untermalt, was zum Rest des Songs einen sehr starken Kontrast darstellt und trotzdem passt der Titel nicht ganz in sich zusammen für meinen Geschmack. Peter leiert hier doch ziemlich sein Selbstmitleid runter und ich find da nicht wirklich Draht zu.
5/10

Wie kannst du schlafen - Musik Maffay, Text Lukas Hilbert/Klaus Hirschburger
Die Musik erinnert prompt an frühste Maffay Zeiten, viel akustische Gitarren in typischer RocknRoll Manier und man hat sofort Alben wie "Ich will leben" im Kopf, aber auch ein Titel ala "Wieviele Jahre" fällt einem bei dem Rhythmus ein.
Wieder mal gesellschaftskritisch der Text, dafür ist Peter ja bekannt. Frei notiert "was machstn du hier fürn Mist? Spielst Krieg, andere sterben für dich und du freust dich, dass du deswegen gewinnst"
Lyrisch gut, musikalisch nicht ganz passend, wenn auch im Refrain gut rockig, die unfreiwillig auftauchenden Verbindungen zu alten Tracks stören hier, passen nicht ganz rein und irritieren den Maffay Fan, der das alles kennt.
Trotz allem auch hier eine erstklassige Band am Start
6/10

Glaub an mich - Text und Musik Kaneshja Musleh/Kader Kesek
...und das hört man sofort. Gut laut, schön rockig, bleibt sofort hängen, an dem Track passt vorn und hinten alles - fast. Peter singt etwas hmmm lahm....hätte mir noch etwas mehr Nachdruck gewünscht. Er singt das, was man ihm am meisten glaubt: er liebt und das total. Sehnsucht, Verlangen, nicht weiter wissen. Nur leider fehlt in seiner Stimme einfach der Kick dafür. Also wenn ich die Stimme rausschneiden könnte, wäre das Teil wohl ein Track, der rauf und runter laufen würde bei mir (instrumental hörbar auf maffay.de). Streckenweise empfinde ich aber die Stimme von Peter als Störfaktor, weil sie den Schwung der Musik ziemlich bremst.

9/10
Ja ich will - Musik Maffay, Text Lukas Hilbert

Fast ernüchternd ruhig geht's hier los. Rockballade, typisch Maffay einzordnen. Und genau das ist der Haken an dem Track....alles schon mal gehört. Nicht wirklich neu.
Der Text reisst es auch nicht raus, auch wenn er eine gute Aussage hat - frei nach "nich aufgeben, manchmal is halt alles Mist, aber es geht ja weiter und wird alles wieder gut" - so typisch Maffay eben.
Trotzdem ganz gut, wenn ich ihn noch etwa 200x höre, gefällt er mir bestimmt auch richtig gut....
7/10
CD2 - LEISE

Gib die Liebe nicht auf - Musik RG/Steffen Britzke/Götz von Sydow, Text: Lukas Hilbert, Jule Neigel, RG
Elektronisch arrangierte Percussion machen sich breit, und irgendwie passt das allein schon nicht zu Maffay. Eine säuselnde E-Gitarre und akustische Exemplare treten dann allerdings einen leichten Ohrwurm los, der einem bereits instrumental von maffay.de bekannt ist.
Allerdings bei den Strophen wieder die elektronischen Percussions, die einfach nicht zu Maffay passen, da helfen auch die Gitarren nicht wirklich. Der Text ist alles andere als aufbauend, wo man bei dem Titel eigentlich nicht wirklich von ausgeht. Sehr philosophisch und trotz des musikalisch gut klingenden Ohrwurms an so mancher Stelle, ergibt der Titel für mich keinen Sinn, Herz und Bauch bleiben auch hier bei mir stumm.

4/10
Früher, später - Musik Maffay, Text W.A.S.F.

Akustische Gitarren und Piano schleichen sich ins Ohr, klingt schon mal wesentlich besser. Peter besingt, natürlich, die Eine, die er sucht, die er auch gaaaaanz bestimmt finden wird, früher oder später eben.
Wer's mag und auf die ganz soften Balladen steht, der hat hier einen sehr schönen Track, ein schönes Liebeslied an Lady Unbekannt - mir ist DER Maffay ne Spur ZU sanft. Wenngleich auch seine tiefe und damit warme Stimme sehr gut passt.
Naja, er wird den Rattenschwanz wo sich Schlager und Balladen schimpft niemals loswerden....
6/10
Halt dich an mir fest - Musik Maffay, Text Lukas Hilbert

Für LEISE - viel zu rockig. Drums, Gitarren stürzen sich auf das vorsichtig lauschende Ohr. Okay, wenn das denn leise ist, bitte. Peter singt als würde er sich net so ganz ans Mikro trauen. Die lyrische Aussage "die Welt geht unter, ich bin da. Alles geht schief, macht nix, hier is mein Arm". Verleitet stellenweise zum Schmunzeln "stockt dir der Atem, hol ich für dich Luft" - Der Titel hat ganz gute Chancen, ein Ohrwurm zu werden, der Rhythmus, der Text, arrangiert passt alles in sich zusammen. Die Band glänzt von ihrer besten Seite - allerdings stört mich, dass Peters Stimme zweimal zu hören ist und sich leise als Zweitstimme in der einen oder anderen Zeile ins Ohr schleicht. Im Refrain hingegen ist das gut arrangiert.
7/10

Lebenswert - Musik Lukas Hilbert, Text Lukas Hilbert, Klaus Hirschburger
Nur akustische Gitarren und ein sehr ruhig säuselnder und melodiös sprechender Peter. Das Arrangement zum Text verursacht bei sensiblen Menschen schnell einen Kloß im Hals - das Ding kann man Maffay wirklich glauben. Textlich könnte er es sich auf seine Stiftungsflagge schreiben und das lass ich dann auch direkt so hier stehen:
"doch wir halten an uns fest
Denn die Hoffnung stirbt zuletzt
Was zählt ist hier und hier ist jetzt
So lang ein Mensch weiter fühlen kann,
so lang er kämpft ein Leben lang
und auf die Liebe schwört
ist kein Leben verkehrt
so lang ist es lebenswert"
8/10

Mit dir - Musik Pascal Kravetz, Text Lukas Hilbert
Akustische Gitarren und rhythmisches Fingerschnippen (mein Beileid für die kaputtgeschnipsten Finger) begleiten Peter bei diesem Liebeslied - allerdings für meinen Geschmack doch zu seicht. Ken steuert dann noch einen Bass bei, ein Shaker gesellt sich ebenfalls hinzu. Eine Zweitstimme macht sich breit, könnte Bertram sein - aber da will ich mich nicht festlegen. Auf jeden Fall darf der sogar noch zärtlich in die Bassdrum treten und ein verliebtes E-Gitarrensolo (tippe auf Peter Keller) schwebt vorbei und da beweist sich, dass er eine prima Band hat - denn laut spielen kann jeder....
Trotzdem fehlt mir hier irgendwas. Mir ist dieser Maffay einfach ZU LEISE!
7/10

Die Ruhe vor dem Sturm - Musik: Engel/Carlton, Text Leslie Mandoki
Keyboards und Piano zu Beginn, bald unterstützt von einem Shaker begleiten einen sehr ruhigen Peter.
Der Text erschliesst sich mir nicht, kann ich nichts mit anfangen.
Gitarren gesellen sich dazu, Peter scheint hingegen genau zu wissen, was er da erzählt, er klingt sehr überzeugend. Gut arrangiert, später darf sogar Bertram noch mal bisken für Takt sorgen und auch der andere Peter darf noch mal ran - oder wars vielleicht doch Carl?
Diesen Part hätte ich mir allerdings für den gesamten Track gewünscht, er wird erst zum Schluss mit der Band so richtig gut.
7/10

Ich werd dich begleiten - Musik Engel/Carlton Text Franco Parisi
Hoppla....? Das is aber nich leise.... Ein flotter Rhythmus an Akustikgitarren und zarten Drums starten den näxten Track. Zwar ebenfalls fast akustisch umgesetzt mit einer hie und da aufblitzenden E-Gitarre, kann mich der Track aber rein gar nich überzeugen. Stimme, Singweise und Rhythmus und die irritierende Vielfalt (oder besser leichtes Chaos) der Instrumente (Piano solo darf auch nicht fehlen) passen nicht ganz zusammen. Nein, das mag ich nicht.
4/10

Wer schenkt uns ein Wunder - Musik Mandoki, Laszlo Bencker, Text Lukas Hilbert, Mandoki, Gregor Rottschalk
Und genau Gregor ist es, der diesen Track zu einem Maffay Titel macht. Die Tabalugaphilosophie von Wundern und dass es sie geben kann, ist etwas, was man Peter nun mal nach 4 Tabalugas abkauft.
Er fragt hier nach dem Wunder, dass wirklich und kein Wunder ist. Leise Drums, vereinzelte Gitarren, bluesige e-Gitarren Akzente, sanfter Rhythmus. Der Track ist in sich stimmig und macht nachdenklich.
"Halte die Welt mal an. Schenkst du uns ein Wunder?"

7/10
Die Antwort - Musik Maffay, Text Maffay/Lukas Hilbert

Stetiger Rhythmus, sanfte Percussion (hört sich aber auch an, wie ausm Computer....), Akustikgitarren, sparsam und zart eingesetzte Bassdrum.
Text - Liebesbotschaft, Ode an ....Frau und Kind "Deine Hände sind so klein...."
Der Track hat was, aber mit dem Text kann ich nicht allzu viel anfangen, da gefällt mir die Untermahlung des leisen Bonusfilms besser, welche diesen Titel allerdings mit Lauten (sprich sinnloses Geplapper aus irgendwelchen Silben), nicht mit Text enthält. Mit einem englischen Text könnte ich mir den Titel richtig gut vorstellen, wäre vielleicht passender.
Gut, ganz stumm bleibt der Bauch hier nicht, aber nen Freudentanz vollführt er nicht wirklich.
7/10
Bonusfilme:
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Mit Musikstücken untermalte Bilderfolgen, Soundaufnahmen aus den Proben, Studio. Szenen von den Sessions im Studio und auf Peters Schiff, allerdings etwas verwirrend zusammengeschnitten (zu kurze Einblendungen mitunter *was war das jetzt?*), tw auch gleiche Szenen in beiden Filmen, dafür sehr private Einblicke, fast alle Frauen und Kinder der Band sind irgendwo zu sehen und ja - auch Maffay Junior ist nun hier auch der Welt gezeigt worden.
Kleines Schmankerl für Fans, von Bertram gut zusammengeschnippelt und mit Musik versehen, schöne Einblicke in die Arbeitswelt der Band, leider aber die Qualität nicht berauschend - nur 300 Pixel breit (nehm ich an, habs auf 200% stehen, damit ich was sehe).
Und leider auch gesamt nur 6 Minuten, hätt ich mir ein bisken mehr gewünscht für eine PREMIUM Edition, vielleicht noch einen 19. Track, der auf dem anderen Album nicht drauf ist.

Fazit:
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Typisch Maffay - leider....?!
Mit diesem Album knüpft Peter an Exemplare wie "38317" oder "Sechsundneunzig" an - Fans der "X" kommen leider kaum auf ihre Kosten. Der leise Maffay ist ZU leise, der laute Maffay rockt mir persönlich nicht genug.
Auch wenn Lukas die Text nach Peter's Vorgaben geschrieben hat, passen sie nicht wirklich zu einem Maffay.
Mir fehlt der ehrliche Rocker, der hier wirklich nur bei einem Text wie Die Hölle ist hier wirklich wieder auftaucht.
Man merkt, dass Peter seine Glanzzeit hinter sich hat - er wird nun mal nicht jünger. Es fehlt mir einfach an Schwung, nicht bei der Band, sicher nicht, die sind wie immer grossartig - wenn auch Vertrautes fehlt (wo sind die Gitarrensoli von Franky *schnief*), dafür aber frischer Wind drin ist. Aber bei Peter selbst. Ich vermisse einiges an Power in seiner Stimme. Und wenn mich von 18 Tracks nur 2,3 etwas begeistern können, keiner aber in seiner Gesamtheit mich wirklich vom Hocker reisst, dann setzt die Scheibe bald Staub an. Viele Dinge sind zu sehr Maffay, weil es klingt wie "schon mal gehört" und anderes ist einfach zu weit an Maffay vorbei. Neues zu versuchen ist sicher nicht verkehrt, aber es hat hier nicht immer geklappt.
Das Album ist klangtechnisch spitze, die Band in Höchstform - dieser Maffay ist keineswegs furchtbar schlecht - aber Maffay war auch schon mal besser!

Digipakaufmachen und Bonusfilme entschädigen für meinen stummgebliebenen Bauch, macht sich ganz hübsch im Regal...
Laut und leise - schwarz und weiss. Klar die Verkaufszahlen sprechen bereits für sich (Amazon Rang 2 und 5vor dem VÖ - sofort Chartsspitze nach dem VÖ) - aber ob er sich damit wirklich einen Gefallen getan hat, weiss ich nicht.

Die ersten Konzerte hab ich nicht gesehen, vielleicht dann Open Air oder Hallentour in diesem Jahr - mal sehen. Ich hoffe noch, dass die Live Umsetzung mir besser gefallen wird (zumindest der laute Teil).
Im Hintergrund dudelt die Scheibe für mich noch am besten, weil es eben Maffay und irgendwie vertraut ist. Die Texte sind ein reinlesen wert, passen aber teilweise einfach nich zu Maffay.
Ich bin ein bisken enttäuscht von Peter. Auch wenn ich nicht erwartet hätte, dass ich das tatsächlich mal so empfinde...

Trotzdem danke fürs Lesen, Bewerten, Kommentieren und vielleicht trotzdem viel Spass beim Reinhören...
Mehr zu Peter unter www.maffay.de

KingSparko / LittleSparko 2005

Fazit: das Fazit hört