Holy Land
Japanischer Heavy Metal - Holy Land Musik Album

Neuester Testbericht: ... viele folkloristische Elemente in die Songs eingebaut hat ("Carolina IV" und "Holy Land") und zum anderen, weil der klassische Anteil an d... mehr

Japanischer Heavy Metal
Holy Land

Steven

Name des Mitglieds: Steven

Produkt:

Holy Land

Datum: 15.12.99, geändert am 15.12.99 (21 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: N

Nachteile:

Die neuen Japanischen Nationalhelden aus dem Land des Zuckerhutes und der Copacapana sind wieder da, um ihr zweites Album an den Mann zu bringen. "Holy Land", so der Titel, wird es bei den Hörern nicht so leicht haben wie der Megaseller "Angels Cry" ( auf dem ein recht geradliniger leicht Helloweenlastiger Speedmetal mit einem Schuß Klassik geboten wurde ), da die Kompositionen wesentlich komplexer ausgefallen sind als beim Vorgänger. Zum einen, weil man viele folkloristische Elemente in die Songs eingebaut hat ("Carolina IV" und "Holy Land") und zum anderen, weil der klassische Anteil an der Musik gestiegen ist. Lediglich "Nothing To Say", "Silence And Distance" und "Z.I.T.O." (welches mich witzigerweise an einer kleinen Stelle im Lied an irgendein Song von Roberto Blanco erinnert, ich glaube "Der Puppenspieler Von Mexiko") hätten auch genausogut auf "Angels Cry" stehen können. Das Konzept zu "Holy Land" beschäftigt sich mit der Entdeckung Brasiliens, von der Entdec! kung bis hin zur heutigen Situation des Landes. Der Höhepunkt dieser Scheibe liegt für mich in der Ballade "Deep Blue", bei der vor allem der Mittelteil mit dem klassischen Chor beeindruckt. Keine leichte Kost, die uns ANGRA mit "Holy Land" aufgetischt haben. Für dieses Album muß man sich zwar Zeit nehmen, aber dafür hat man um so mehr davon.

Fazit:

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