Batallions of Fear - Blind Guardian
Furcht in neuen Dimensionen - Batallions of Fear - Blind Guardian Musik Album

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Furcht in neuen Dimensionen
Batallions of Fear - Blind Guardian

The-Wishmaster

Name des Mitglieds: The-Wishmaster

Produkt:

Batallions of Fear - Blind Guardian

Datum: 09.02.09

Bewertung:

Vorteile: einige Klassiker, runderneuter Sound, Bonustrack

Nachteile: Fans kennen die Songs bereits und haben die CD im Original

Hallo liebe Leserinnen und Leser!


Gerade in den letzten Jahren ist es im Musikbusiness ja leider üblich geworden, dass ein Album nicht nur in einer Version veröffentlicht wird, sondern man den Fans die Werke in zahlreichen Varianten mit etlichen Bonustracks, anderen Artworks, versteckten Live-Songs, Bildergalerien, Videos, Bildschirmschonern, duftenden Aufklebern und dergleichen mehr verticken möchte. Verständlich ist deswegen der Verdruss, wenn auch von älteren Alben eines Künstler - mal wieder - neue Versionen angekündigt werden. Egal ob es nun die Liner Notes im Booklet, unveröffentlichte Fotos oder ein überarbeiteter Sound samt Bonustracks ist, irgendwie fühlt man sich als Käufer der ersten Stunde gelinde gesagt an der Nase herumgeführt. Von daher war ich anfangs auch nicht gerade begeistert, als Nuclear Blast zum 20jährigen Bandjubiläum von Blind Guardian deren alte Werke noch einmal komplett neu auflegen wollte. Im Endeffekt siegte hier aber dann doch der Gedanke als Fan an die absolute Lieblingsband, zumal die Alben hier dann doch einen gewissen Mehrwert versprachen. Deswegen möchte ich mich nun in nächster Zeit mit dem kompletten Katalog an Re-Releases der Krefelder beschäftigen und starte auch gleich mit dem Debüt "Battalions of Fear". Was davon genau zu halten ist, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen...


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| ° Blind Guardian
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Was 1984 als Speedmetal-Combo mit Schüler-Charme gegründet wurde, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer der erfolgreichsten Metal-Kapellen aus deutschen Landen. Blind Guardian wurde damals unter dem Namen "Lucifer's Heritage" von Hansi Kürsch (Vocals, Bass) und Andre Olbrich (Guitars) ins Leben gerufen, nach einigen Besetzungwechseln in den ersten Monaten stand mit Marcus Siepen (Guitars) und Thomen Stauch (Drums) bald das erste (und lange Zeit konstante) Line-Up fest. Bereits das Demo "Symphonies of Doom" brachte den Krefeldern einen Vertrag mit "No Remorse Records" ein, kurz vor dem Release des Debüts "Battalions of Fear" nannte man sich dann auf Anraten des Labels hin in Blind Guardian um. "Follow the Blind" und "Tales from the Twilight World" brachten der Truppe nach und nach immer mehr Fans und man konnte seinen eigenen Stil in die anfangs sehr von Kapellen wie Helloween geprägte Musik einbringen.
Doch es war erst das 1992er Werk "Somewhere far beyond", das der Band zum Durchbruch verhalf und ihnen den Sprung ins Profi-Lager ermöglichte. Auf der folgenden Tour entstand an zwei Abenden in Tokyo die Livescheibe "Tokyo Tales". 1995 verschanzte man sich dann mit Metallica-Produzent Flemming Rasmussen in dessen Sweet Silence Studios in Kopenhagen, um mit "Imaginations from the other Side" das bislang härteste Album der Bandgeschichte einzuzimmern. Nur ein Jahr später legte man die Rarities-Collection "The forgotten Tales" nach, bevor man sich ein wenig zurückzog, um an neuen Stücken für das nächste Album zu feilen. Es wurde 1998 unter dem Titel "Nightfall in Middle-Earth" veröffentlicht und behandelt in 22 konzeptionell verbundenen Stücken das Schicksal des Elben Feanor aus J.R.R. Tolkiens "Silmarillion".

Nach einer ausgedehnten Welttournee war man nicht untätig, denn Hansi Kürsch nahm beispielsweise zusammen mit Iced Earth-Mastermind Jon Schaffer unter dem Namen "Demons & Wizards" ein Album auf. Bis 2002 dauerte es dann schließlich, bis nach über 14 Monaten im Studio das Epos "A Night at the Opera" fertiggstellt wurde. Es folgte erneut eine ausgedehnte Tour, auf der das Material für eine Live-Doppel-CD mitgeschnitten wurde, bevor man den bandinternen Klassiker "The Bard's Song" nach elf Jahren als überarbeitete Version im Single-Format veröffentlichte. Einen weiteren Höhepunkt stellte mit Sicherheit ein selbst organisiertes Festival im Jahre 2003 dar. Auf dem "Blind Guardian Open Air" spielte die Band an beiden Abenden als Headliner mit verschiedenen Sets, ließ alles filmen und schnippelte danach ein Jahr lang an dem Material für die dazugehörige DVD herum, die im Juni 2004 endlich erschienen ist.

Nach einem weiteren kurzen Ausflug von Sänger Hansi zu seinem Projekt "Demons & Wizards" schlug die Nachricht wie eine Bombe ein, dass Drummer Thomen Stauch aussteigen würde. Thomen "The Omen" ist seitdem mit seiner eigenen Combo "Savage Circus" auf den musikalischen Spuren der alten Guardian-Scheiben unterwegs, während die restlichen drei Krefelder in dem ehemaligen Schattentantz-Trommler Frederik Ehmke einen Ersatz an der Schießbude fanden. Wieder komplett machte man sich ans Songwriting und die Aufnahmen zum neuen Album, doch leider haben sich die Aufnahmen länger hinausgezögert als gedacht. Am 24. Februar 2006 konnten Fans mit der Single "Fly" immerhin schon einen kleinen Vorgeschmack auf das Werk bekommen, seit dem 1. September des Jahres steht "A Twist in the Myth" in den Plattenläden, eine ausgedehnte Tour mit Auftritten unter anderem als Headliner in Wacken waren 2008 die Folge. Ebenso 2008 erschien mit "Another stranger me" die zweite Single-Auskopplung, man setzte die Arbeiten an dem Musical-Projekt fort, steuerte zum Kinofilm "Schwerter des Königs - Dungeon Siege" den Titelsong bei und bastelt nun auch an zwei exklusiven Songs zum PC-Rollenspiel "Sacred 2 - Fallen Angel". Blind Guardian sind also beschäftigt wie eh und je...


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| ° Discographie
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1985 - Symphonies of Doom (Demo)
1986 - Battalions of Fear (Demo)
1988 - Battalions of Fear
1989 - Follow the Blind
1991 - Tales from the Twilight World
1992 - Somewhere far beyond
1993 - Tokyo Tales (Live-CD)
1995 - A past and future secret (Maxi-CD)
1995 - Imaginations from the other side
1996 - Mr. Sandman (Maxi-CD)
1996 - The forgotten Tales
1998 - Mirror Mirror (Maxi-CD)
1998 - Nightfall in Middle Earth
2001 - And then there was Silence (Maxi-CD)
2002 - A Night at the Opera
2003 - The Bard's Song (Maxi-CD)
2003 - Live (2 CDs)
2004 - Imaginations through the looking Glass (2 DVDs)
2006 - Fly (Maxi-CD)
2006 - A Twist in the Myth
2007 - Another stranger me (Maxi-CD)


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| ° Line Up
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Hansi Kürsch - Vocals
André Olbrich - Gitarren
Marcus Dork - Gitarren
Thomen "The Omen" Stauch - Drums


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| ° Battalions of Fear (Remastered)
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01.) ~ Majesty ~ 9/10 <-- Anspieltipp
02.) ~ Guardian of the Blind ~ 8/10
03.) ~ Trial by the Archon ~ 7,5/10
04.) ~ Wizard's Crown ~ 9/10 <-- Anspieltipp
05.) ~ Run for the Night ~ 6,5/10
06.) ~ Martyr ~ 8,5/10
07.) ~ Battalions of Fear ~ 8/10
08.) ~ By the Gates of Moria ~ 8/10
09.) ~ Gandalf's Rebirth ~ 7/10
10.) ~ Brian (Demo) ~ 7/10
11.) ~ Halloween ~ 9/10
12.) ~ Lucifer's Heritage ~ 7/10
13.) ~ Symphonies of Doom ~ 7,5/10
14.) ~ Dead of the Night ~ 7,5/10


Wie ich es anfangs schon erwähnt hatte, war ich nach der Ankündigung der Re-Releases aus dem Hause Nucelar Blast in der Tat skeptisch gewesen. Ich hatte mir damals alle Original-CDs seit 1992 immer gleich zum Release geholt und sah es ehrlich gesagt nicht ein, nun noch einmal Geld für Songs auszugeben, die ich allesamt schon besaß. Aber man versprach eben nicht nur die Alben neu aufzulegen, sondern ließ sich auch noch ein paar Schmankerl einfallen. So enthalten alle Alben nun Bonustracks, die es in dieser Form oftmals noch nicht auf CD gegeben hatte. Das Debüt "Battalions of Fear" wurde beispielsweise mit den fünf Tracks des legendären ersten Demos "Symphonies of Doom" gesegnet, die ursprünglich nur als MC veröffentlicht wurden, welche unter Fans heutzutage natürlich eine gesuchte Rarität ist. Natürlich konnte man die Songs des Demos durch diverse Quellen wie Bootlegs, den tscheschischen Blind Guardian-Fanclub oder auch über entsprecehnde Quellen im Internet bekommen, den offiziellen Weg auf eine reguläre CD der Krefelder haben die Tracks aber bislang nicht gefunden. Doch nicht nur dies stellt sich als Kaufargument heraus, auch der Sound sollte komplett überarbeitete sein. Und gerade bei den ersten beiden Scheiben versprach man einen deutlichen Unterschied, wollte man die CDs doch nicht nur noch einmal neu mastern, sondern im Falle von "Battalions of Fear" und "Follow the Blind" die Spuren auch noch einmal komplett neu abmischen.

Die Erwartungen waren also groß, als der Silberling letztlich zum ersten Mal seine Runden in meinem Player drehte. Gerade im Falle des Debüts war ich gespannt auf den Sound, da ich das Album in den letzten Jahren nur noch sehr selten eingelegt hatte. Nur kurz vor dem Kauf des Re-Release drehte "Battalions of Fear" aus nostalgischen Gründen noch einmal seine Runden und ich war den dünnen und kraftlosen Sound schon nach den ersten Songs leid. Dies sollte nun aber endgültig vorbei sein, was ich niemals für möglich gehalten hätte. Bereits die ersten Töne des Openers "Majesty" - das kunterbunte Dudeln einer Jahrmarktorgel - ließen mich aufhorchen. Klar und sauber erklang das Instrument und man hatte das Gefühl, als wäre hier nicht nur neu gemischt und gemastert worden, sondern als hätte man die Aufnahme noch einmal neu eingespielt. Mein Erstaunen galt allerdings nicht nur der Jahrmarktorgel, sondern setzte sich auch noch dann fort, als nach gut 20 Sekunden ein Knall ertönte und die Band in den Opener richtig einstieg. Die beiden Leadgitarren zerschnitten die Luft in einer Klarheit, die ich vorher noch nie gehört hatte. Sauber und präzise ertönten die gespielten Leads, während im Hintergrund die Drums ordentlich wummerten. Ungewohnt druckvoll und gewaltig krachte "Majesty" aus den Boxen, wie ich den Songs noch nie zuvor gehört hatte. Erstmals hatte ich nun die Chance mich mehr denn je auf die einzelnen Instrumente zu konzentrieren, wenngleich die Kompositionen der Fantasy-Metaller damals bei weitem nicht die Komplexität heutiger Werke erreichten. Dennoch entdeckte ich Feinheiten, die mir zuvor noch nie aufgefallen waren. Diese bezogen sich auch auf Hansis Gesang, der nun noch einen Tick sauberer und leichter zu verstehen ist als zuvor.

Natürlich darf man den Sound deswegen noch lange nicht mit den letzten Studioalben der Krefelder vergleichen, denn dazwischen liegt natürlich immer noch ein großer Unterschied. Dennoch ist es beachtlich, was man durch das neue Mischen und Mastern aus der Scheibe noch alles herausholen konnte. Gerade einem an sich starken Titel wie "Majesty" hat der neue Sound verdammt gut getan. Wie ein roter Faden ziehen sich übrigens die Verbesserungen durch den kompletten Silberling und lassen jeden der Tracks ein Stückchen frischer und unverbrauchter wirken, was im Falle eines Albums aus dem Jahre 1987 in der Tat ein kleines Wunder ist. Auch wenn ich persönlich bisher immer die eher orchestralen Kompositionen des Quartetts bevorzugt habe, so lernte ich gerade durch die Neuauflage auch "Battalions of Fear" wieder als an sich ziemlich starkes Album zu schätzen. Neben erwähntem Opener gehörte das flotte "Wizard's Crown" mit seinem choralen Refrain schon immer zu meinen Favoriten des Albums.

Nun aber finde ich auch an eher traditionell gehaltenen Speednummern wie "Guardian of the Blind" oder "Martyr" (was für eine geile Gitarrenpassage nach der ersten Strophe das doch ist!) wieder Gefallen. Was mir aber auch heute noch nicht wirklich zusagt, ist der von vielen Fans als Kultsong des Albums gefeierte Track "Run for the Night". Hier stört mich nach wie vor der Refrain, der meiner Meinung nach einfach nur einfallslos geworden ist und die ansonsten überzeugend gemachten Speedpassagen der Strophen zunichte macht. Deswegen konnte ich beispielsweise auch die begeisterten Schreie auf dem Blind Guardian Open Air 2003 in Coburg nicht nachvollziehen, als die blinden Wächter diesen Track auspackten und auf der Bühne zum besten gaben. Aber immerhin sind nun die Soloabschnitte des Songs auch druckvoller und klarer zu hören, das ist immerhin auch schon etwas wert.

Nur bedingt gewinnt durch den runderneuerten Sound übrigens der Track "Gandalf's Rebirth". Hierbei handelte es sich nämlich schon von vornherein um einen Bonustrack, der damals auf dem ursprünglichen Release der Scheibe als "CD-Bonus" gekennzeichnet wurde. Der instrumentale Song war damals bereits eine Demoversion und hinkte dem Rest des Albums soundtechnisch gesehen zwei Ecken hinterher. Das merkt man "Gandalf's Rebirth" auch heute noch an, trotz des überarbeiteten Sounds. Insgesamt fällt dies aber nun nicht mehr ganz so tragisch auf, denn im Anschluss an den Song haben wir es gleich mit den fünf Bonustracks zu tun, die man nun für die "Remastered"-Version mit auf den Silberling gepackt hat. Da auch diese Songs nur Demos sind, die vom neuen Sound nur bedingt profitieren, ist der Unterschied somit nicht ganz so groß ausgefallen und man darf ruhigen Gewissens alle sechs Songs als Bonus-Demos sehen, die keinen perfekten Sound erfordern.

Die fünf Tracks des Demos "Symphonies of Doom" sind dabei aber auch eher als Dreingabe für echte Fans zu verstehen, haben sie doch mit der späteren musikalischen Ausrichtung der Kapelle nur bedingt etwas zu tun. "Brian", welches sogar noch ab und an auf Fanclubtreffen oder ganz speziellen Events gespielt wird, erinnert mit seinen melodischen Gitarrenläufen am ehesten an frühe Iron Maiden und sollte vielleicht als Kultsong der Krefelder gekannt werden, wirklich essentiell ist der Titel aber nicht. "Halloween" ist dem Titel nach einigen vielleicht bekannt, genau diese Zeilen wird in "Wizard's Crown" im Refrain mehrere Male wiederholt. Wer also nun vermutet hat, dass es sich hierbei um die Demoversion zu besagtem "Battalions of Fear"-Song handelt, erhält 100 Punkte und soviele Betonmischmaschinen, wie er einhändig tragen kann. Der etwas gelangweilte Gesang von Hansi ist hier zu verkraften, immerhin ist es ja nur eine Demoaufnahme. Das instrumental gehaltene "Lucifer's Heritage" ist schließlich etwas flotterer Natur und trägt den Namen, den die Band sich ursprünglich selbst gab. Der Titelsong des Demos "Symphonies of Doom" zeigt wieder Maiden-like eingesetzte Gitarrenläufe und neben krachenden Riffs in den Strophen auch einen Gastsänger, der nach typischem 80er Metal klingt und die Töne nicht immer ganz sauber trifft. Mit "Dead of the Night" wird der Reigen an Bonustrack abgerundet, wobei man sich hier noch einmal einen gitarrenbetonten und flotten Song ausgesucht hat. Mit der Qualität der regulären Songs auf den Alben kann zwar keiner der Demosongs mithalten, aber immerhin besitzt "Dead of the Night" einen eingängigen, wenngleich auch recht simplen Refrain, der ins Ohr geht.

Wer noch kein Album der Krefelder Fantasy-Metaller besitzt und sich nun den Kauf überlegt, sollte sich vor Augen halten, ob er eher an den klassischen Roots der Band im Bereich des Speedmetal interessiert ist oder sich eher mit den orchestralen Kompositionen anfreunden kann. Fans der ersten Stunde, Anhänger der alten Helloween- und Gamma Ray-Scheiben und Konsorten werden sicherlich auch an "Battalions of Fear" ihre helle Freude haben. Zwar merkt man dem ein oder anderen Song an, dass die damals bereits etablierten Helloween das ein oder andere Mal Pate standen und sicherlich zu den größten Einflüssen von Hansi & Co damals zählten, aber das Ergebnis ist dennoch überzeugend und klingt größtenteils eigenständig. Vor allem überzeugen die geschickt eingesetzten Gitarrenläufe, die Mischung aus mehrstimmigen Parts, perfekt platzierte Leads und pfeilschnelle Soli. Neben der überzeugenden Gitarrenarbeit ertönt Hansis Gesang umso rauer und ursprünglicher, was der generell eher aggressiven Ausrichtung der Songs aber keinesfalls schadet. Starke Chöre sind wie im Opener "Majesty" oder im geshouteten "Martys" ebenfalls bereits vorhanden, erreichen aber natürlich bei weitem noch nicht das Ausmaß der späteren Scheiben. Dank des überarbeiteten Sounds und der fünf Bonustracks des ersten Demos wird die "Remastered"-Variante somit auch für Fans der Truppe interessant, die das Original bereits im Regal stehen haben. Ich bereue jedenfalls die Anschaffung nicht und bin froh, dass mir durch den runderneuerten Sound Klassiker wie "Majesty" wieder etwas näher gebracht wurden. Fans der komplexeren Orchesterpassagen und mehrstimmiger Gesänge sollten bei "Battalions of Fear" zumindest einen Probelauf riskieren, wer mit dem Album aber bereits vertraut ist, darf ruhig noch einmal zuschlagen.


In diesem Sinne...

Stay Dark!

The-Master-of-Fear

PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen sich schrecklich fürchten... ;)

Shake Heads!

Fazit: Das Fazit fürchtet sich nicht, es hat ja brav gelesen.