
Neuester Testbericht: ... sondern auch noch super singen. Einen „mortz“ Körper hat er auch noch. Seine 6-packs können mit jedem mithalten. Wenn es ein Vorbild für m... mehr
You remind me of... your telephone No. 8701....
8701 - Usher

Name des Mitglieds: Senilm
Produkt:
8701 - Usher
Datum: 21.09.01, geändert am 21.09.01 (85 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Ein paar Chartkompatible Songs, R&B und HipHop Mischung
Nachteile: Sehr eintönig, mit einigen Längen
Usher wurde 1993 bei einem "Talentwettbewerb" entdeckt und wurde kurz danach von LaFace Records aufgenommen.
Unter den Fittichen von Puff Daddy und Donell Jones gelang ihm sein erster Top10 Erfolg bereits wenig später mit "Think of you".
Mit Top-Produzenten wie etwa Babyface, Teddy Riley ( auch aus Blackstreet bekannt ) und Jermaine Dupri ( der hat sowieso was für Teeniestars übrig ) arbeitete er an seinem ersten Album "My way". Dieses konnte mit der Singleauskopplung "U make me wanna" bereits für Furore in den amerikanischen Charts sorgen.
1998 spielte er dann bereits in seinem ersten Kinofilm mit, dem auch bei uns sehr erfolgreich gelaufenen "Faculty".
Nach einer Livealbumveröffentlichung 1999, drehte Usher 2000 einen Disneyfilm.
Usher ist in den USA zum Medienstar hochgehypt worden, woran seine Gönner nicht ganz unbeteiligt sind.
Doch nun zum Album selbst...
Das Booklet zeigt sich schön fotografiert, auf der ersten Seite ist Usher in "Hemd-offen" Pose vor einem rötlichen Hintergrund zu sehen. Wie Rauchschwaden ist dort 8701 zu lesen.
Sonst wurde nichts vergessen, ja sogar die Songtexte sind zu finden.
Das Album selbst wurde mit HipHop und R&B Produzenten aufgenommen, die für Ihre bisherigen Leistungen bekannt sind.
U.a. sind Jimmy Jam & Terry Lewis, The Neptunes, Jermaine Dupri, She'kespere und Babyface herangezogen worden.
Mit einem kurzen Klaviergespielten Intro und ein paar Worten von Usher zu seiner Situation und Inspiration beginnt das Album.
"U remind me" die momentan sehr erfolgreiche Singleauskopplung ist gleich der nächste Titel. Mit einem relaxten Flow und schön eingespieltem Flötentönen wird dem Titel ein lässiger Hintergrundsound verliehen. Ü
ber diesen legt sich Usher sanfte Stimme sehr angenehm und der Refrain sorgt für einen sehr eingängigen Text.
Zusammen mit Puff Daddy ( tschuldigung P.Diddy ) wurde "I don`t know".
Der Gast darf gleich zu Anfang rappend loslegen, mehr oder weniger beeindruckend.
Zu bouncendem Beat und eingespieltem Synthiesounds kann der Titel erst durch Ushers Einsatz gefallen.
Der Refrain erweist sich als Partytauglich und sehr eingängig, deshalb wird dieser Titel bei Ushers Live-Auftritten oft zu einer halbstündigen Orgie ausgearbeitet.
Nicht ohne Grund... oder wisst ihr immer in der Disco warum die Mädels eigentlich da sind ?
Stimmige Gitarrenklänge und einen locker flowenden Beat bieten die Grundlage in "Work it out". Usher singt sanft und emotional von gefühlvollen Momenten. Ein locker dahingleitender Titel mit der typischen R&B-Message.
Fast schon eine Ballade ist "U got it bad".
Zu einem sehr langsamen Beat und leisen Gitarrentönen wimmert Usher von falschen Entscheidungen in seinen Beziehungen.
"Pop ya collar" war die erste Singleauskopplung des Albums.
Mit Klavierklängen, schnellen Beats und einem sehr motivierten Usher am Mikrofon wird hier ein Höhepunkt gesetzt.
Usher selbst singt vom "Ärmel hochkrempeln" so würd man das bei uns wohl übersetzen.
Naja durchbeissen muss man sich wirklich an manchen Stellen des Albums, nur hier eben nicht. Locker geht der Titel ins Ohr und die perfekte Produktion sorgen dafür das er es so schnell auch nicht mehr verlässt.
Jermaine Dupri darf mit seinen überflüssigen Raps zu "If i want you to" beitragen.
Der Titel wird von abgehakten Beats mit Gitarrensampling und angenehm hohen Breakbeat Tempo angetrieben. Usher legt sich sanft singend über den orchestralen Gesang der im Hintergrund den Song in höhere Ebenen singen will.
Leider vergebens...
"Can`t let U go" ist einer der partyko
mpatiblen Songs des Albums. Breakbeats mit ordentlich Drive und starkem stimmungssteigernden Sampling unterstützen Usher bei seinen Raps und dem tollen Refrain.
In "U don`t have to" werden auf Neptune Beats aufgebaute Synthesizersounds und ein locker flowender Beat ausgegraben.
Ushers sehr harmonischer, toll klingender Gesang verkündet uns von seinen nicht immer positiven Gefühlen gegenüber dem weiblichen Geschlecht.
Einen kurzen Interlude bildet "Without U"
Fliessend begleitet von sanften Klavier und Gitarrenklängen wird uns nun Ushers emotionale Seite sehr nahe gebracht.
Teilweise mit sehr hoch angesetzter Stimme singt er in "Can u help me" von verschmähter, vergessener, verlassener ... Liebe. Ein sehr gefühlvoller, sanfter Titel für die zärtlichen Stunden zu zweit.
Gitarren bilden auch den Hauptpart in "How do I say", fast schon leicht Latino angehaucht begleiten Sie Usher im nächsten Schmachtfetzen welcher später von gelockerten Beats sanft hin und hergewogen wird. Zum einschlafen wirds auch, da Usher mit immer gleicher Stimmlage eine Textzeile nach der anderen herunter leiert... auf Dauer ermüdend... gute Nacht. Da hilft auch die Thematik nicht, denn das erste Mal sein Traummädchen anzusprechen gelingt auch nicht mehr wenn man eingeschlafen ist.
Mit Harfenklängen versucht man beim nächsten Titel die berühmte "Unterwasseratmosphäre" aufzubauen. Schnelle bouncende Beats sorgen für tollen, aber nicht beschwingten Drive.
Usher beschreibt in "Hottest Thing", das "Heisseste Teil" das er je gesehen hat und ganz nebenbei erzählt er uns noch was er denn mit diesem "Teil" dann anfangen möchte. Ein lockerer R&B Titel ohne irgendwelche Akzente setzen zu können.
"Good ol` Ghetto" wird von Gitarren, seichten Beats und Klavierklängen begleitet.
Usher redet langsam vor sich hin, im Refrain, welcher einigermassen eingän
gig ist, besinnt er sich auf sein wahres Talent, das Singen.
Jermaine Dupri ( welcher übrigens mit Kris Kross berühmt wurde ) darf hier ein zweites mal sein "Talent" beisteuern. Zu Flötenklängen, Klavierbegleitung und beswingtem Beat, der in die Hüften geht wird hier für Partystimmung und Tanzatmosphäre gesorgt. Eingängig ist auch Ushers Gesang. Ein letztes Highlight des Albums.
Schnelle Breakbeats, Sampling von "U make me wanna" werden in "TTP" verarbeitet.
Usher versucht sich mal wieder als Rapper, hier gelingts mal einigermassen, doch hat das ganze den unverkennbaren R&B Schmusesängertouch. Ein dank der Produktion flotter Titel.
Nach diesen kurzen Aufwecktönen, werden wir mit "Seperated" endgültig voneinander "getrennt", wie es der Titel ja so schön sagt. Begleitet von schleppenden Klavierklängen und einem ultraslow Beat trauert Usher um die grosse Liebe, von der er sich trennen musste. Anscheinend scheint es sogar besser so, denn er singt.."we`re better of seperated", ja das denk ich auch Usher und so geht dieses Album zu Ende.
Fazit:
Ein Album das einiges abverlangt, vor allem Durchhaltevermögen. Ab dem achten Titel setzt das Album keine besonderen Akzente mehr, die Titel fliessen unbeeindruckend vorbei, erst später kommen noch einmal ein zwei beschwingtere Titel.
Das Album nimmt sich selbst die Faszination, denn immer dann wenn gerade die Partyatmosphäre da wäre, wird eine Ballade eingestreut. Diese wiederum sind zu eintönig und vor allem von Ushers Seite kommt etwas zu wenig Einsatz herüber.
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Musik Album


27.09.01
Hi Senilm, Glückwunsch zu den beiden Kronen ;-) Gruss, ddp26