Rio PMP300 32 MB
Rio 300 - Rio PMP300 32 MB MP3 Player

Produkttyp: Rio MP3-Player

Neuester Testbericht: ... nicht so verspielt wie die RIO-Software, aber schnell und eineinfach. Upload aus dem Rio geht auch. Findet man unter http://www.drilsej.c... mehr

Rio 300
Rio PMP300 32 MB

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Produkt:

Rio PMP300 32 MB

Datum: 01.05.01, geändert am 01.05.01 (172 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: klein

Nachteile: -

Der Rio300 ist von den Maßen klein und sehr leicht (ca. 70 gr). Er ist ordentlich verarbeitet und mit den vorhandenen Soft-Tasten leicht zu bedienen. Eine Batterie (AA) soll für 12 Stunden halten, gibt aber je nach Gebrauch schon nach ca. 10 Stunden den Geist auf, was aber immer noch ein akzeptabler Wert ist.

Mit im Lieferumfang befindet sich neben dem Knopf-Kopfhörer (am besten gegen einen besseren austauschen) ein Parallelportadapter mit Verbindungskabel zum Rio (Druckerport wird durchgeschleift, gute Verarbeitung) und neben dem Rio-Manger (gute Funktionalität, veralteter Look) und der MusicMatch Jukebox (ältere Version) eine weitere CD mit rund 100 Mp3-Songs aus verschiedenen Musiksparten (kann man eher vergessen). Mittels der Software kann man CDs oder Wav-Files ins Mp3-Format konvertieren und in den 32 MB großen Speicher des Rio überspielen. Dies geht aber nur für 50 Titel, danach wird man diskret darauf hingewiesen, dass man das Programm kaufen und freischalten soll. Finde ich nicht so toll, aber man kann natürlich auch das kostenlose WinAmp benutzen.

Das Überspielen auf den Rio dauert ein paar Minuten, da der Druckerport nicht zu den schnellsten Schnittstellen gehört. Hier wäre USB wohl besser...

Der Klang des Players ist auch bei 128 kbps natürlich nicht mit einer CD oder MD zu vergleichen. Er hat viel weniger Dynamik und klingt etwas "flach" und "klinisch rein", was aber auch typisch für MP3 ist. Allerdings dürfte das unterwegs nicht so sonderlich auffallen, da die Umweltgeräusche das Hörvergnügen wesentlich mehr beeinträchtigen. Ich nehme oftmals nur mit 96 kbps auf, das reicht auch für einen Walky.

Der Vorteil des leichten und erschütterungsunempfindlichen Players gegenüber den Klangeinbußen gegenüber einer CD überwiegt.

Der Speicher des Geräts ist mit 32 MB zu knapp bemessen, aber für damals war das schon ein guter Wert. Nimmt man die MP3´s mit 80 kbps auf, so erreicht man ca. eine Stu
nde Hörvergnügen. Eine Aufrüstung mittels Compact-Flash-Speicherkarten wäre zwar technisch sinnvoll, dank des hohen Preises von Speicherkarten lohnt sich eine Aufrüstung fast nicht. Das Display zeigt leider keine Titelnamen an, was eigentlich im digitalen Zeitalter Standard sein sollte. Doch auch hier muss man wieder auf das Alter und das Preis-Leistungsverhältnis hinweisen. Angezeigt werden im Play-Betrieb die Titel-Nummer, die Laufzeit, die Bit-Rate, Play-modus und Tasten-Sperre, wenn eingeschaltet.

Die Tasten-Sperre mittels Schiebe-Schalter an der Seite finde ich äußerst nützlich, da ich den Player oftmals in einer Tasche trage. Sie hat aber auch einen Nachteil: Auch
bei abgeschaltetem Player macht einem das Wörtchen "Hold" im Display darauf aufmerksam, dass die Sperre eingeschaltet ist. Das frist unnötigen STrom aus der Batterie.

Ansonsten beherrscht er noch verschiedene Abspielformate: Random, Repeat (1, All, A-B)und Intro.

Mittel eines Knopfes an der Oberseite kann man je nach Vorliebe die Klangbilder Classic, Jazz, Rock oder normal wählen. Für mich klingt der Rock-Modus am besten.

Das Gehäuse besteht aus schwarzem Plastik, die Knöpfe aus Plastik und Gummi. Hier wäre Metall wohl besser gewesen, aber auch ein Fall aus der Tasche macht dem Gerät nichts aus (aus Versehen schon getestet). Der Look sieht zwar veraltet aus, was aber der überaus praktischen Funktionalität keinen Abbruch tut.

Fazit:

Wer nur mal ab und zu etwas Musik unterwegs hören möchte (beim Laufen, Straßenbahn usw.), der ist mit dem Rio PMP300 ganz gut bedient. Hat man aber etwas gehobenere Ansprüche, sollte man lieber zu einem neueren Mp3-Player greifen, der mehr Speicher bietet und eine USB-Anschluß hat.

Ich kann das Gerät auf jeden Fall empfehlen.



Fazit: