
Produkttyp: Pontis MP3-Player
Neuester Testbericht: ... gehören die Baterien,eine 32mb Multimediacard,einen Marken Kopfhörer (Sennheiser),die Software und eine rote Tasche. Die Bedienungsanl... mehr
Ich hab nen kleinen Blauen!
Pontis SP 503

Name des Mitglieds: m_harmuth
Produkt:
Pontis SP 503
Datum: 22.05.02, geändert am 20.11.02 (479 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Klein, leicht
Nachteile: Geringe Speicherkapazität, Übertragungsgeschwindigke it, umständliche Bedienung
Vor kurzem entschied ich mich meinen treuen Begleiter auf den täglichen Bahnfahrten aus der niedersächsischen Provinz ins schöne Hamburg – den SPIEGEL – nun endlich zu abonnieren. Bei www.abodirekt.de habe ich mir als Prämie dann noch den MP3-Player PONTIS SP 503 ausgesucht. Zuzahlen musste ich dafür 14,95 Euro. (Der Preis lt. der Pontis Homepage ohne Zeitschriftenabo beträgt 178,44 Euro)
Nach etwa 2-3 Wochen Wartezeit kam er dann endlich an, geliefert per Nachnahme. Sicher verpackt in einem grösseren Umkarton fand ich den folgenden
LIEFERUMFANG
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vor: den kleinen blauen MP3-Player selbst, eine rote, gut verarbeitete Schutztasche, die auch vor Spritzwasser bei z. B. Joggen im Regen schützen soll, qualitativ wirklich hochwertige Kopfhörer, eine MMC (MultiMediaCard) mit 32MB Speicherkapazität, einen etwas billig wirkenden Kartenhalter für 4 dieser MMCs, 2 Batterien, ein Anschlusskabel für den COM-Port, sowie die Betriebssoftware auf CD und eine Diskette mit dem aktuellen Update und ein etwas knappes Handbuch. Fahren wir fort mit der
INSTALLATION
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Die CD eingelegt, per Autostart gestartet, schwupps, geht fast wie von selbst. Und nun kommt der Moment der Wahrheit: Player angeschlossen, das Pontis L.E.D- Programm gestartet. Die unumgängliche Fehlermeldung liess nicht lange auf sich warten: „Keine Multimediacard gefunden. Offline!“
Ahh, klasse, wäre ja auch zu schön gewesen, ein Erfolg beim ersten Versuch! Neu booten, Anschlüsse überprüfen, Software deinstalliern, neu installieren, ohne das mitgelieferte update, immer noch nüscht!
Verzweiflung. Neueste Treiber aus dem Internet runtergeladen, alles nochmal Schritt für Schritt nach dem mitgelieferten Handbuch, immer noch keine MMC gefunden.
Gut, dann halt eine kleine Progra
mmänderung: mit Freunden in die Kneipe und danach noch mal versuchen.
<br>Was soll ich sagen, noch nicht einmal ein Kneipenbesuch, mit dem ich bisher in solchen Fällen immer gute Erfahrung gemacht hatte, konnte das Installationsproblem beheben!
Schliesslich stiess ich hier bei Dooyoo auf die Lösung: der Player muss schon vor dem Start des L.E.D.-Programmes auf „download“ geschaltet werden. Das hätte man in der Betriebsanleitung vielleicht doch etwas expliziter erwähnen können. Naja, hauptsache insgesamt erfolgreich, fahren wir also fort mit der
DATENÜBERTRAGUNG
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der MP3 Dateien auf den Player. Bei 32MB Speicherkapazität der MMC bekommt man gerade mal eine halbe Stunde Musik in annehmbarer Qualität auf die Karte. Das ist nicht gerade üppig. Wenn man also mal 12 Stunden im Zug unterwegs ist und dabei mit diesem MP3-Player eine erfrischende Musi geniessen will könnte sich das eine oder andere Lied wiederholen...
Aber glücklicherweise hat man einen 2ten Kartenschacht für MMCs zur Verfügung. Die Karten sind allerdings nicht ganz billig, bei ebay bekommt man 64MB für etwa 55-60,-- Euro. Es sind mittlerweile auch schon Karten mit 128MB zu haben – allerdings erst ab ca. 140,-- Euro. Karten mit grösserer Kapazität sind in Planung.
Die Übertragung der ausgewählten MP3-Dateien geht mit dem mitgelieferten Tool kinderleicht vonstatten. Allerdings muss der Player während der gesamten Datenübertragung eingeschaltet sein, was natürlich erheblich zu Lasten der Batterien geht. Ein Netzteil ist für 9,99 Euro bei www.pontis.de zu haben.
Die Übertragung dauert bei diesen 32MB über den COM-Port etwa 30-40 Minuten – man kann den MP3-Player also anschliessen und in der Wartezeit gut und gern zwölf 2.000-Teile Puzzles legen. Die
BEDIENUNG
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des Players funktioniert nicht gerade intuitiv, die Menüführung arbeitet mit Optionen, die auf 2 Buchstaben abgekürzt sind –
für
den Anfang benötigt man also den einen oder anderen Blick ins Handbuch. Auf dem zweizeiligen Display sind auch die Titel der aufgespielten Musikstücke je nach länge nur gekürzt dargestellt. Die Tasten selbst sind etwas klein, für Leute die mit einer modernen Handy-Tastatur klar kommen aber nicht wirklich unbedienbar. Ein weiterer kleiner Makel ist die fehlende Hintergrundbeleuchtung des Displays, des Nachts nicht gerade praktisch. Als abschliessendes
FAZIT
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kann man jedoch sagen, dass man für den Preis von 14,95 Euro nicht meckern kann, die Übertragungsgeschwindigkeit (angemessenerweise spricht man hier wohl besser von Übertragungslangsamkeit) ist allerdings grauenhaft. Die Batterien halten etwa 8-10 Stunden Musikgenuss – was bei der geringen Speicherkapazität von nur 32MB beinahe übertrieben wirkt.
Für Abwechslungsreichtum daher keine Bestnoten – zum Joggen für zwischendurch aber durchaus ausreichend.
Meinen kleinen Blauen nehme ich also immer mal wieder gerne zur Hand!
Fazit:
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31.07.02
Scheint ja auch ein nettes Gerät zu sein! Allerdings ist der Anschluss über den COM-Port keine sehr Inteligente Lösung von Pontis!