

Produkttyp: Yamaha Motorräder
Neuester Testbericht: ... das hintere Sitzbrötchen durch die Zubehörabdeckung von YAMAHA ersetzt. Und wie fährt sich das Mopped? Für mich ist sie ein wah... mehr
.....schon zu Lebzeiten eine Legende (R1 Baujahr 2004 / RN12)......
Yamaha YZF R1

Name des Mitglieds: ruhrborstie
Produkt:
Yamaha YZF R1
Datum: 23.08.04, geändert am 04.03.06 (17511 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: genug Leistung, Verarbeitung, \"Mythos\"
Nachteile: Preis
habe schon lange nichts mehr von mir hören lassen - werde versuchen mich zu bessern.
Wer meine bisherigen Berichte (Meinungen) gelesen hat, wird wissen dass ich ein wenig Mopped-verrückt bin.
Nachdem ich nun sechs Jahre eine Honda Fireblade, Typ SC33, offene Leistung, Baujahr 1998 gefahren hatte, habe ich seit Juni diesen Jahres ein anderes Mopped.
Letztlich nach langem hin und her habe ich mich für eine 2004er YAMAHA R1 entschieden.
Bis jetzt habe ich diese Entscheidung nicht bereut.
Zunächst hatte ich natürlich auch eine 2004er Fireblade im Hinterkopf - von der Probefahrt war ich sehr begeistert. In Testberichten war immer zu lesen das die neue R1 recht laut sei, und so wunderte ich mich über die Lautstärke der Test-Blade. Bei näherem Hinsehen erwies sich dann der Schalldämpfer des Moppeds als Zubehördämpfer. Somit war also die Lautstärke zu erklären. Auf der Blade kam ich problemlos zurecht - eben Honda - draufsetzen und fahren - alles passt.
Ein Kumpel von mir hatte zu diesem Zeitpunkt schon eine 2004er R1; seine zweite nach 1998. Er hatte das Mopped blind bestellt nachdem er die ersten Fotos gesehen und die technischen Daten erfahren hatte.
Als er dann mit diesem Mopped bei mir auftauchte war ich schon sehr überzeugt. Allerdings ließ er mich mit einer Probefahrt warten, da er zum damaligen Zeitpunkt über Kupplungs- und Schaltprobleme klagte - aber dazu kommen noch Infos.
Von alledem unbeeindruckt fuhren wir mehrmals zusammen - ich noch mit 128 Fireblade PS und er mit der fülligeren Drehmomentkurve und 40 PS mehr bei gleichem Fahrzeuggewicht. Ständig hatte ich das Gefühl ich würde von irgendjemand festgehalten......
Also musste Besserung her.
Ab zum YAMAHA Händler. Kurze Verhandlungen geführt und zugeschlagen. Habe nun eine R1 in Mistral Grey (Mopped ist grau und die Seitenteile sind silber lackiert).
Die Gesamterscheinung ist wirklich toll. Design hin - Design her - über das Aussehen muss sich jeder sein eigenes Bild machen - mir jedenfalls gefällt die R1 absolut. Sicher ist sie möglicherweise nicht so detailverliebt wie eine MV - aber die kostet mit den gleichen Leistungsmerkmalen auch deutlich mehr Kohle.
Technische Daten:
998 ccm
126 kW bei 12500 U/min
120/70/17 vorne
190/50/17 hinten
Leergewicht 193 kg
vMax 285 km/h
Wie ist sie denn verarbeitet - ist sie ihr Geld überhaupt wert?
Nun ja, über den Wert eines solchen Motorrades muss sich jeder sein eigenes Bild machen.
Der Einstandspreis ist sicherlich ein Hammer - ich habe am Anfang auch mehrmals geschluckt. Schließlich wollen ca. 13200,00 € Einstandspreis auch erst einmal verdaut werden.
Bedenkt man aber die vielen technischen Finessen die sich in diesem Mopped wiederfinden, sollte man noch einmal über den Preis nachdenken. Wer hätte noch vor 10 Jahren je geglaubt das man Anno 2004 einen 1000er Vierzylinder mit einer Maximaldrehzahl von 13800 U/min für den Strassenverkehr kaufen kann?
Und ob man diese enorme Leistung überhaupt braucht - oder diese einem \"normalen\" Motorradfahrer überhaupt zugänglich machen soll - auch das muss jeder für sich beantworten.
Sollte das also jemandem zu abgedreht sein, möge dieser bitte hier aufhören zu lesen.
Ich bin jedenfalls begeistert.
Die Verarbeitung.......
Der Rahmen und die Schwinge sind vermutlich kunststoffbeschichtet (schwarz). Die Passgenauigkeit der Verkleidungsteile ist typischer japanischer Standard. Der \"Tank\" ist zweiteilig ausgeführt - einmal ein eigentlicher Tank aus Blech zum Sitz hin und vorne am Steuerkopf gibt\'s eine Airboxabdeckung aus Kunststoff. Die Auspuffanlage soll aus Titan gefertigt sein - sie ist auf jeden Fall ein Augenschmaus. Die Rastenanlage ist schön verarbeitet - auch hier achten die Japaner mittlerweile auf die Optik. Beim der Moppedpflege finde ich ständig neue Details die ich vorher noch nicht gesehen habe.
Motor
Die aktuelle R1 wird von einem 998 ccm Vierzylinder Einspritzer befeuert. Funktioniert tadellos. Zündung an - kein Gas - Anlasser betätigt und das Ding brummt. Erreicht übrigens auch schnell seine Betriebstemperatur. Hängt sehr gut am Gas - Lastwechsel meiner Meinung nach keine. Schon bis 6000 U/min ist man gut motorisiert - darüber wird\'s energisch - allerdings auch beherschbar - bis jetzt.
Klingt im Stand mit den Serientüten schon nicht schlecht - wenn aber erst einmal die Drosselklappe richtig aufgezogen wird, dann rappelt\'s im Gebälk. Ab einer vordefinierten Drehzahl öffnet das EXUP-System im Auspuffkrümmer den gesamten Querschnitt - und das klingt gut - Puuuhh.
Er ist auch ein Dreher. Mochte ich früher nie - jetzt gefällt\'s mir. Wirkt niemals angestrengt. Spritsorte Super.
Fahrleistungen
Über die Fahrleistungen braucht man eigentlich kein Wort zu verlieren - ob die anvisierten 172 Pferde immer da sind ist für sich betrachtet total akademisch - Leistung ist immer mehr als genung vorhanden. Die nackten Werte sind eine Welt für sich. Das Beschleunigungsvermögen ist enorm. Angegeben werden Werte von 0-100 km/h unter drei Sekunden und von 0-200 km/h unter acht Sekunden. Da wird\'s dann aber böse. Im Sinne der besseren Beherschbarkeit ist der 1.Gang recht lang übersetzt. Das war zunächst etwas gewöhnungsbedürftig da man zum Anfahren die Kupplung doch etwas schleifen lassen muss. Außerdem ist man dann manchmal in wirklich engen Kehren (Serpentinen bergab !)dazu genötigt bis in den 1.Gang zurück zu schalten.
Fahrwerk
Das Fahrwerk ist selbstverständlich komplett einstellbar - ich fahre aber bis jetzt immer noch mit der serienmäßigen Einstellung. Möglicherweise wird sich Änderungsbedarf ergeben wenn ich dann zum ersten Mal mit diesem Mopped zur Nordschleife fahren werde. Und dann versuche ich erst einmal die Einstellungen aus den einschlägigen Fachmagazinen.
Schräglagenfreiheit grenzenlos.
Serienmäßige Bereifung Michelin Pilot Power.
War nie ein Freund von Michelin - hatte auf meiner Fireblade den ekelhaften HiSport als Erstausrüstung - der war nur mies. Beim Bremsen in Kurven konnte man gleich geradeaus fahren.
Der Pilot Power hat mich aber überzeugt - nach nunmehr 4000 Gesamtkilometern (1600 Kilometer davon Autobahn - auch schon mal \"zügig\") scheint immer noch genug Restprofil drauf zu sein. Grip- und Abriebverhalten gut - Nasshaftung für mich vollkommen zufriedenstellend. Bin auch schon auf beiden Seiten auf der Kante, und habe noch nicht einmal mit den Fussrasten Bodenkontakt gehabt.
Nachdem viele Fachzeitschriften oft genug gemeckert haben, haben die neuen Supersportler nun auch den dringend benötigten Lenkungsdämpfer. Auch die R1 hat einen Lenkungsdämpfer - zwar nicht einstellbar, aber er erfüllt seinen Zweck. Er sitz gut sichtbar vor dem Lenkkopf unterhalb des Cockpits. Natürlich werden auch jetzt wieder einige mäkeln, aber fahrt mal mit richtig Zug am Hinterrad über ein paar Bodenwellen auf der Autobahn. Ihr werdet froh sein dass euer Helm gut belüftet ist und der Schweiss schnell abtrocknet. Die neuen Sportler sind so kompakt - da kann schonmal das vordere Rad abheben - auch unprovoziert.
Das Cockpit ist komplett ausgestattet - Schaltblitz Serie und einstellbar (sehr vorteilhaft beim Einfahren und auch später wenn\'s mal drastisch wird), digitaler Tacho, Temperaturanzeige, Tankleuchte (Reserve), Laptimer, zwei Tripzähler - und - kein Lichtschalter mehr. Bei Motorrädern neuerer Bauart entfällt dieser damit man immer gesehen werden soll. Bei Betätigung der Zündung scheint zunächst nur das Begrenzungslicht, sobald aber der Motor angelassen wird werden die beiden Scheinwerfer aktiviert. So ist man immer mit beiden Scheinwerfern unterwegs - als Sicherheitsaspekt sehr wichtig - man bedenke die mögliche Höchstgeschwindigkeit. Bei Betätigung des Fernlichtes leuchten selbstverständlich auch beide Scheinwerfer. Mit Einschalten der Zündung erfolgt im Cockpit ein kompletter Systemcheck - Servomotoren hier und da machen dann auf sich aufmerksam und der Drehzahlmesser läuft einmal die gesamte Skala auf und ab - außerdem blitzt dabei der Schaltblitz einmal auf.
Die Sitzposition ist für eine Supersportler durchaus bequem - meine Größe liegt bei 1,85 und ich habe keinen Stress mit den Haxen. Dadurch, dass der Rahmen im Bereich des Zylinderkopfes über den Motor gezogen wurde, ist der Knieschluss super. Ich sitze auf der R1 nicht so breitbeinig wie auf meiner alten Blade. Das nennt man Fortschritt.
Die Griffarmarturen entsprechen auch dem japanischen Standard - also problemlos. In den Rückspiegeln kann ich sogar den rückwertigen Verkehr beobachten - manchmal braucht man so etwas. Der Soziussitz hat allenfalls Alibiqualitäten - es sei denn der oder die mitfahrende Person steht auch sonst auf eigenartige Praktiken der verschiedensten Arten.
Habe das hintere Sitzbrötchen durch die Zubehörabdeckung von YAMAHA ersetzt.
Und wie fährt sich das Mopped?
Für mich ist sie ein wahrgewordener Traum. Seit 1984 fahre ich Motorrad. Habe Motoräder bewegt bei denen das Fahrwerk oft die Motorleistung nicht bewältigen konnte. Den meisten werden diese Namen nichts sagen: SR 500, GPZ 750, XS 1100 S, Z 400 B, XV 750 SE, Bandit 600, VX 800, VFR 750 und zuletzt die gute alte Blade.
Die R1 ist super. Das Handling ist besser als auf meiner alten Blade. Die Bremsen sind mit Vorsicht zu geniessen - die bremsen wirklich! Der Motor ist ein Sahnestück.
Bin schon mit dem Mopped bei Kollegen in Österreich gewesen - das waren aus dem Ruhrpott 800 Kilometer. Habe mir dafür bei Luis einen Tankrucksack (7,95 € - ich konnte es nicht fassen) mit Riemenbefestigung gekauft und zusätzlich auf dem Bürzel eine kleine Tasche gehabt. Dazu noch einen normalen Rucksack und ab ging die Post. In Österreich angekommen bin ich auch ganz passabel. Der erste Tankstopp war nach 260 km - bis dahin bin ich tachomäßig zwischen 120 k/mh und 140 k/mh gefahren. Beim Überholen wurde es auch schon mal mehr. So errechnete ich also einen Verbrauch um sechs Liter auf 100 Kilometer.
Mit den Kollegen in Österreich habe ich dann natürlich auch ein wenig am Kabel gezogen. Bei einer größeren Tour (400 Kilometer) ergaben sich einige Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Fahrern und anderen Motorrädern. Auch auf zweitklassigen Fahrbahnbelägen haben die Reifen endlos Grip, beim Hineinbremsen in Kurven halten sich die Aufstellmomente in Grenzen, das Fahrwerk bügelt in der Serieneinstellung die eine oder andere Bodenwelle weg und der Motor ist ein Traum. Ein Kollege fährt in Österreich eine 99er R1 mit kürzerer Übersetzung - er hat oft geschaltet und ich brauchte nur meine Gashand........
Kurzum - das Mopped ist super. Ich habe den Kauf nicht bereut - schließlich kann man auch mit ihr in den Urlaub fahren.
Eigentlich ist alles perfekt.....
;-)
Na ja, fast - die neuen Sportler haben auch Makel - bei derbem Sommerwetter macht sich schon die hochgezogene Auspuffanlage bemerkbar. Da wird der Hintern auf eine harte Probe gestellt. Motormäßig bin ich vom Temperaturlevel immer um die 80° Celsius unterwegs - im Kolonnenverkehr werden daraus schnell 105° Celsius - und dann kommt der Elektrolüfter. Auf der rechten Seite erhitzt sich der Rahmen in Höhe der Schwingenlagerung merklich - schon mal schön für den Herbst :-)
Aber das war\'s auch schon.
Probleme ;-(
Auch ich wurde am Anfang nicht von Problemen verschont. Mich traf der gleiche Schalt- oder Kupplungsfehler wie bei dem Mopped meines Kumpels.
Dies äußert sich derart, das man die Gänge teilweise nur sehr schwer wechseln kann und man das Gefühl hat die Kupplung würde nicht trennen.
In einigen Internetforen wurde bereits darüber berichtet.
Es handelt sich hierbei wohl um einen Fehler während der Montage. Eine Montagepaste, welche bei der Montage auf die Kupplung aufgebracht wird, ist für das Zusammenkleben der Lamellen verantwortlich.
Aber kein Problem - bei der ersten Inspektion wurde die Sache anstandslos behoben.
Jetzt habe ich ein wirklich butterweich zu schaltendes Getriebe.
Warum R1 ?
- 10000er Wartungsintervalle - alle Konkurrenten liegen bei 6000 Kilometern
(ZX 10 R, CBR 1000 RR, GSX-R 1000).
- Bei der Montage von Sturzpads muss kein Verkleidungsteil ausgesägt werden.
- Es leuchten immer beide Scheinwerfer.
- Zeitlose und doch moderne Farbe.
- Für einen Sportler relativ komfortabel.
- Feine Details - tolle Verabeitung
- Gutes Gesamtpaket
- besitzt aus meiner Sicht sogar \"Tourerqualitäten\"
23.09.2004
Das Mopped hat nun 5100km auf dem Buckel - ich bin immer noch begeistert. Die Reifen haben immer noch reichlich Profil.
Am letzten Wochenende kamen dann für mich die Stunden der Wahrheit. Ab in die Eifel und rauf auf die Nordschleife. 5-er Karte gekauft und mal nachgesehen wie gut ich noch die Strecke kenne. Natürlich konnte ich nicht mit den Cracks und Jahreskartenfahrern mithalten, aber im Bereich Hatzenbach / Hocheichen hat auch bei mir der Lenker gezuckt - mehrfach. Wie gut das es den Lenkungsdämfer gibt.
Ansonsten - ein super Paket - immer noch.
14.04.2005
Immer noch ein super Teil. Habe mittlerweile allerdings noch etwas investiert.
Meine \"Kleine\" blinkt nun mit Kellermann LED-Blinkern vorne und hinten. Über den Umbau könnte ich ein Buch schreiben.
Eine andere Cockpitscheibe habe ich auch montiert. Diese ist von der Firma \"Puig\". Sie kostet im Vergleich zu einer MRA deutlich weniger und steht der R1 optisch wirklich gut.
Die Scheibe trägt optisch nicht zu dick auf und bietet auch besseren Windschutz als das Originalteil - schließlich baut sie etwas höher.
Hinten fahre ich immer noch den ersten Hinterreifen. Der hält nun immerhin schon 6400km - ein Ende ist im Augenblick noch nicht absehbar. Bin halt kein absoluter Autobahnfreak.
Neulich ergab sich jedoch auf dem Heimweg von einem R1 Treffen mal die Gelegenheit auf der Autobahn einen freien Horizont zu sichten. Abgelesene Höchstgeschwindigkeit waren 297km/h.
Hatte das Mopped auch über den Winter angemeldet.
Zu dieser Zeit gab\'s bei Louis die berühmten einschraubbaren Ölthermometer. Diese werden an Stelle des Öleinfüllstopfens eingedreht. Habe ich natürlich getestet.
Das Ergebnis war ernüchternd.
Nach 30km Landstrasse zeigte das Ding 40°Celsius Öltemperatur an. Da war ich überrascht. Da hatte das Wasserthermostat aber schon mehrfach geöffnet und geschlossen.
Seitdem genießt der Kühlkreislauf meines Moppeds meinen vollen Respekt. Ich habe wirklich nicht erwartet das der Kühlkreislauf so effektiv arbeitet.
Immerhin hatte ich schon vorsichtshalber die Kühlerfläche zu 30% abgedeckt.
Aber das Öl kam nicht wirklich auf Betriebstemperatur.
Egal - jetzt ist es wieder wärmer und ich habe aus Gründen der Ergonomie das Thermometer wieder herausgedreht. Schließlich stieß ich hin und wieder mit dem rechten Schienbein dagegen.
07.12.2005
Der erste Schnee ist schon wieder weg getaut und meine "Kleine" steht gut versorgt in der Garage.
Habe in diesem Sommer viele KM abgerissen und war mehrmals auf der Nordschleife und letztlich auch mal im Harz zum R1 Treffen.
Mittlerweile habe ich mit dem Mopped über 12.000 km zurückgelegt und bin immer noch zufrieden.
Der Hinterreifen war letztlich nach 8600 km fällig. Das ist, wie ich finde, schon eine extrem gute Laufleistung für die gebotenen Fahrleistungen und die Reifenperformance.
Der Vorderreifen musste dann auch bei etwa 11.000 km runter, denn ich wollte zum Nürburgring wegen ein paar Touristenfahrten und da ist es besser wenn die Pelle noch genug Profil hat.
Dort auf den umliegenden Strassen treibt sich ja auch öfter die Rennleitung rum...
Für meine Runden auf der Nordschleife habe ich dann auch mal das Fahrwerk umgestellt.
Als Einstellwerte nahm ich Mittelwerte aus verschiedenen Fachzeitschriften und Erfahrungen von Kollegen.
Natürlich habe ich noch hier und da etwas anders einstellen müssen.
Hat auch alles super hingehauen, aber letztlich ist noch etwas Feinarbeit nötig, denn beim Anbremsen einer Kurve zwischen Wippermann und Brünnchen war wohl etwas wenig Negativferderweg am Heck vorhanden und das Hinterrad hatte keinen Bodenkontakt mehr. Und mit einem Rad ist eben schlecht lenken angesagt.
Für die Autobahn ist die gewählte Fahrwerkseinstellung auch etwas zu "trampelig" - wie gesagt - es ist eben noch etwas Feinarbeit nötig.
Wegen dem hoffentlich niemals eintretenden Fall der Fälle habe ich nun auch noch den Sturzpad für die Kupplungsmimik montiert - natürlich auch von GSG Moko.
Funzt perfekt - es gibt keine Probleme mit dem Fuss.
04.03.2006
Da ich in diesem Sommer mit dem Mopped und mit Gepäck in die Alpen möchte und dann auch mit einem Tankrucksack fahren werde, habe ich andere Stummel montieren lassen um noch etwas Bewegungsfreiheit in Serpentinen zu haben.
Bei der Harz Tour im letzten Sommer hatte ich da nämlich einige Probleme in engen Kurven.
Meine Wahl fiel nach langer Recherche auf Stummel von LSL, Typ Sport Match Offset High.
Letztlich waren diese Stummel nach allen Vergleichen die günstigsten - sowohl vom Preis wie auch in der späteren Handhabung.
Der Höhenversatz soll nach oben etwa 37mm betragen, ob das genau so stimmt habe ich noch nicht nachgemessen, aber auf jeden Fall befinden sich die Lenkrohre jetzt oberhalb der Gabelbrücke.
Das ganze Arrengement sieht auch optisch gelungen aus - ein Superbikelenker wäre für mich nie in Frage gekommen.
Sowohl die Lenkrohrschellen wie auch die Lenkrohre sind aus schwarz eloxiertem Aluminium.
Normalerweise soll es die Schellen nur in silber geben, aber mein Händler hat den Kollegen bei LSL das scheinbar einzige schwarze Exemplar abgequatscht, welches eigentlich einmal für eine Messepräsentation gefertigt wurde.
Wie dem auch sei - die Sitzposition ist nun noch entspannter als sie es ohnehin schon war.
Im Berech des Tanks ist der Platz etwas geschwunden, aber ich werde damit schon klarkommen - der TÜV hat jedenfalls nichts zu meckern gehabt.
Bei dem Umbau blieb übrigens auch die originale Bremsleitung unberührt - es musste also keine längere Leitung montiert werden.
Bin immer noch total überzeugt von dem Mopped - das beste Mopped das ich je besessen habe.
Fazit: ...weil\'s halt Spass macht...
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Fahreigenschaften: | ||
| Bremsleistung : |
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30.12.05
Einfach ein klasse Bericht! Aber für so ein heisses Eisen hast Du einen recht moderaten Reifenverbrauch , immerhin 6400km für den Hinterreifen. Ein Kumpel von mir verheizt mit seiner Monster alle 3-4000 einen Schlappen... zum Glück fahr ich so ein Reifen-Spar-Mop ped, das schont den Geldbeutel. Allzeit gute Fahrt und auch ansonsten einen guten Rutsch ins neue Jahr Ochsenfrosch43