Simson Schwalbe

Simson Schwalbe Motorrad & Motorroller

Produkttyp: Simson Motorräder

Kurzbeschreibung:Marke: Simson / Fahrzeugtyp: Roller / .

Neuester Testbericht: ... wie ein Gaskranker reinhauhe, die Drehzahl in allen Varianten misshandle,lässt mich meine Schwalbe nicht im Stich! Aber die ... mehr

 ... Trommelbremsen sind nunmal keine Scheibenbremsen also...ABSTAND halten und vorausschauend Fahren! Sehr günstige Ersatzteile (von denen es NOCH genug giebt)!!! Jede Reparatur kann mein 13Jähriger Sohn durchführen und der niedrige Verbrauch von 2l auf 100km sind unschlagbare Argumente für dieses KULTFAHRZEUG!!!! Also...Kauft euch ne gepflegte, Schwalbe..und zwar schnell, solange es noch Schwalben giebt! Sie wird euch bei normaler Pflege ein Leben lang begleiten und nie Entäuschen....Wetten???...mehr

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Simson Schwalbe Testberichte

Testberichte zu Simson Schwalbe

Schwalbenflieger
Simson Schwalbe: Die Ostalgische Schwalbe (201 Wörter)
von - geschrieben am 28.08.09 (Hilfreich, 1564 Lesungen)
Bewertung:

Die 1. Fahrt mit meiner allerersten(und bis jetzt einziger und wohl auch letzten) Schwalbe Baujahr 1986, an der noch alle Teile original sind, war zu vergleichen mit einem Kirmesausflug wo man alle neuen Attraktionen ausprobierte!Vieeel Spaaaß also.... Ich bin mit 15 Jahren das letzte mal Mokik gefahren und mit 35 und verwöhnter BMW Fahrer, hatte ich meine neue Liebe gefunden! DIE SCHWALBE....Der Spaßfaktor ist so extrem hoch, und auch mir als ungeübter Zweiradfahrer viel das Handling dieses tollen Zweirads sehr leicht. Sie verzeiht viele Fehler aber nun mal nicht alle! Das Getriebe ist der Wahnsinn....Obwohl ich die Gänge wie ein Gaskranker reinhauhe, die Drehzahl in allen Varianten misshandle,lässt mich meine Schwalbe nicht im Stich!
Aber die Trommelbremsen sind nunmal keine Scheibenbremsen also...ABSTAND halten und vorausschauend Fahren!
Sehr günstige Ersatzteile (von denen es NOCH genug giebt)!!!
Jede Reparatur kann mein 13Jähriger Sohn durchführen und der niedrige Verbrauch von 2l auf 100km sind unschlagbare Argumente für dieses KULTFAHRZEUG!!!!
Also...Kauft euch ne gepflegte, Schwalbe..und zwar schnell, solange es noch Schwalben giebt!
Sie wird euch bei normaler Pflege ein Leben lang begleiten und nie Entäuschen....Wetten???

bukaden
Die Schwalbe - der kultigste Vogel von Simson (1111 Wörter)
von - geschrieben am 08.05.08 (Sehr hilfreich, 3540 Lesungen)
Bewertung:

Nein ich bin nicht unter die Ornithologen gegangen, wenn ich heute über den wohl bekanntesten Vogel aus Suhl, die Schwalbe berichte. Die Schwalbe ist wohl der am längsten gebaute Kleinroller der Welt und erblickte im Februar 1964 in Suhl das Licht der Welt. Die offizielle Typenbezeichnung lautete KR51 (wobei KR für Kleinroller stand). Bis zum Fertigungsende im April 1986 verließen über 1 Million Schwalben die Werkhallen des Fahrzeug- und Jagdwaffenwerkes Suhl. Die äußere Form der Schwalbe hat sich in den 22 Jahren ihrer Fertigung kaum verändert, unter ihrem Blechkleid wurde jedoch die eine oder andere Änderung vorgenommen. Heute möchte ich erst mal die Modelle KR51 und KR 51/1 vorstellen, die beide noch mit dem gebläsegekühlten Motor der Baureihe M53 angetrieben werden, das Model KR51/2 mit dem neuen fahrtwindgekühlten Motor der Baureihen M531 bzw. M541 werde ich in einem späteren Bericht behandeln.

Geschichte

Die Schwalbe löste bei Simson in Suhl den bis 1964 gebauten Kleinroller KR50 ab. Auch wenn auf den ersten Blick gewisse Ähnlichkeiten unverkennbar sind, so war die Schwalbe sowohl technisch wie auch im Hinblick auf ihren Gebrauchswert ein großer Schritt nach vorn. Mit Einsatz der Motorenbaureihe 53 konnte erstmals ein zweisitziger Kleinroller gebaut werden, der trotz seines vergleichsweise bescheidenen Hubraumes von knapp 50 ccm das Fahrzeug auch mit zwei Personen recht zügig im Verkehr mitfahren ließ und immerhin eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h ermöglichte. Die Schwalbe litt während ihrer gesamten Bauzeit nie unter Absatzschwierigkeiten, im Gegenteil, Wartezeiten von 6 Monaten und mehr waren nicht selten. Auch das über die Jahre nahezu unveränderte äußere Erscheinungsbild konnte der Beliebtheit der Schwalbe keinen Abbruch tun, denn ihr Blechkleid ermöglichte auch bei schlechtem Wetter eine Fahrt mit dem Moped, ohne dass man spezielle Schutzkleidung benötigte.

Wenige Jahre nach Ende ihrer Fertigung sollte die Schwalbe nochmals eine Renaissance in Bezug auf Bekanntheit und Beliebtheit erleben, sie wurde nach der Wende 1989 zum Kultobjekt und ist inzwischen auch in den alten Bundesländern häufig anzutreffen.

Die Schwalbetypen

KR51

Die Urschwalbe glänzte 1964 mit einem schon sehr modernen Rollerkonzept. So war die elektrische Anlage mit 15/15 W Biluxscheinwerfer, zwei 18 W Lenkerblinkleuchten, dem Rücklicht und dem Bremslicht seiner Zeit weit voraus.

Die Räder waren 16 Zoll Räder mit Reifen 2,75-16R, Standard waren Heidenauer Reifen, die auch heute noch erhältlich sind. Vorderrad und Hinterrad waren identisch und austauschbar, was die Ersatzteilversorgung und Instandhaltung erleichterte.

Das Fahrgestell, ein Rohrahmen stützte sich vorn und hinten auf Schwingen, welche mit reibungsgedämpften Stoßdämpfern ausgestattet waren, ein für diese Zeit beispielhafter Fahrkomfort.

Abgestellt wurde die Schwalbe auf einem Alu-Guss-Ständer, hier hatten ungeübte Fahrer auch mal die Chance, sich mal am Auspuff zu verbrennen, da dieser ungünstiger Weise auf der linken Fahrzeugseite montiert war, als dort, wo der Fahrer üblicherweise beim Antreten oder Aufbocken seines Mopeds steht.

Der im Rahmen montierter Tank fasste 6,8l Benzin (davon 0,8l Reserve), die immerhin eine Reichweite von ungefähr 300 km ermöglichten.

Die Schaltung erfolgte über einen Handschalthebel am linken Lenkergriff, eine Konstruktion, die sich schon beim Vorgängermodell bewährt hatte, aber manch ungeübten Fahrer doch in Schwierigkeiten bringen kann.

KR51F

Die Problematik mit der Handschaltung führte bei Simson zur Weiterentwicklung und man konnte die Schwalbe bereits kurz nach Anlauf der Serienproduktion wahlweise auch mit Fußschaltung (daher das F) kaufen. Die Gänge wurden jetzt nicht mehr per Hand, sondern über eine Schaltwippe mit dem linken Fuß gewählt. Ansonsten waren KR51 und KR 51F baugleich.

KR51/1

Vier Jahre nach Serienbeginn erhielt die Schwalbe eine kleine Frischzellenkur. Der M53-Motor wurde überarbeitet und konnte jetzt speziell im unteren und mittleren Drehzahlbereich mehr Leistung bereitstellen, gleichzeitig konnte der Kraftstoffverbauch gesenkt werden. Ein neu konstruierter Ansaugfilter senkte zudem den Geräuschpegel. Weiterhin konnte man zwischen Fuß- und Handschaltung wählen. Die sonstige Ausstattung entsprach den Modell KR51.


KR51S

Mit diesem Model stellte Simson Suhl ab 1971 einen Kleinroller mit automatischer Anfahr- und Schaltkupplung bereit. Wer sich einmal an dieses Konzept gewöhnt hatte, konnte mit der Schwalbe ohe zu kuppeln sehr bequem durch die Gegend fahren, Führ Anfänger war diese so genannte Automatik-Schwalbe aber ein Schloss mit sieben Siegeln, meine Schwalbe wurde 1989 gestohlen, sie wurde 300m vom Abstellplatz entfernt im Wald gefunden, der Dieb war mit der Automatikschaltung nicht klar gekommen und hatte es offensichtlich nach unzähligen Startversuchen aufgegeben.

KR51K

Ab 1974 bot Simson eine so genannte Komfortvariante der Schwalbe an. Äußerlich war dieses Modell an der verlängerten Sitzbank zu erkennen, die im Soziusbetrieb eine erhebliche Verbesserung darstellte. Die reibungsgedämpften Stoßdämpfer wurden durch hydraulische Federbeine ersetzt, die den Fahrkomfort und die Straßenlage erheblich verbesserten. Eine weitere wesentliche Verbesserung war die Erhöhung der Scheinwerferleistung auf 25 W.

Der Motor

Die Schwalbe wird von einem 50 ccm Zweitaktmotor der Baureihe M53 mit Gebläsekühlung angetrieben. Gestartet wurde der Motor mittels Kickstarter. Die Höchstleistung von 3,6 PS reicht auch im Soziusbetrieb für müheloses Mitschwimmen im Verkehr. Der Zweitakter braucht ein Öl-Benzin-Gemisch von 1:33, Normalkraftstoff reicht völlig. Die 3,6 Pferdchen werden über ein klauengeschaltetes Dreiganggetriebe und eine Rollenkette auf das Hinterrad übertragen.

Die Bremsen

In klassischer Simsontradition wurden auch bei der Schwalbe vorn und hinten Trommelbremsen eingesetzt, die über Seilzüge betätigt wurde. Die Bremswirkung war ausreichend, bei Nässe musste man halt etwas vorausschauender fahren und etwas dosierter Bremsen.

Zubehör

Für die Schwalbe gab es eigentlich nur zwei Dinge, einmal die Wetterschutzdecke und die Anhängerkupplung sowie natürlich dazu passende Anhänger. Fahrten mit dem Anhänger waren aber nicht unbedingt die reine Freude, denn die Schwalbe war nun mal kein Lastenesel.

Aus heutiger Sicht

Auch wenn die Schwalbe heute nicht mehr das Nonplusultra der Fahrzeugtechnik ist, ein Kultfahrzeug ist sie allemal. Gefahren werden darf sie trotz der 60 km/h Spitze mit dem Mopedführerschein und wenn sie halbwegs intakt ist, ist sie auch heute noch ein Blickfang.

Für gut restaurierte Exemplare muss man heute schon mindesten 500 Euro auf den Tisch legen, Gebrauchtfahrzeuge gibt es in den unterschiedlichsten Erhaltungszuständen ab 50 Euro aufwärts. Die Ersatzteilversorgung ist auch fast 25 Jahre nach Produktionsende dank der Baukastenbauweise der Simsonmodelle immer noch sehr gut und wer mal ein Stück positive Erinnerung an die DDR erleben will, der sollte mal eine Runde mit der Schwalbe drehen.

GenauSoLang
Simson Schwalbe: Die Schwalbe - ein Kultmoped aus dem Osten (583 Wörter)
von - geschrieben am 13.08.07 (Sehr hilfreich, 2026 Lesungen)
Bewertung:

1. Meine Geschichte zur Schwalbe
2. Vergleich mit anderen Fahrzeugen
3. Meine Meinung zur Schwalbe

1.)
Zuerst, meine Geschichte zur Schwalbe. Ich persönlich besitze keine Schwalbe, sie gehört lediglich einen Verwandten von mir, der sie aus platzmangel bei mir unterstellt. Nach einer sehr kurzen Zeit juckte es mich unglaublich dieses Gefährt selbst einmal auszuprobieren, da ich bereits viel Gutes über das Moped gehört hatte. Dies erklärte ich als "all-incluseve Service" da man so ein Geschoss ja nicht in der Garage verrotten lassen kann ;-) . So habe ich meine Erfahrungen mit der Schwalbe gesammelt.

2.)
Vergleich zu anderen Fahrzeugen
(Ich ziehe diesen Vergleich allerdings nur zu Fahrzeugen, die als Alternative zu einer Schwalbe gesehen werden können. Z. B. Wird sich ein 16jähriger sicherlich nicht zwischen einer Schwalbe und einer Ninja entscheiden müssen...)

Im Vergleich zum Hercules Prima 5.
Gegen die Schwalbe zieht das Mofa klar den Kürzeren. Das Prima 5 ist, im Gegensatz zur Schwalbe, leichter zu fahren, die 2 Gang Handschaltung ist simpler, durch das niedrigere Gewicht und den kürzeren Radstand ist das Mofa leichter zu handeln. Ein klarer Vorteil des Kleinkraftrads hier: der viel viel leistungsstärkere Motor, das 3 Gang Fußschaltgetriebe und die hohe Sitzposition schaffen beinahe Motorradfeeling. Auch der Soziussitz spricht für die Schwalbe.

Im Vergleich zu der Vespa (50ccm Version)
Zwischen diesen 2 Kultmopeds fällt die Entscheidung schon deutlich schwerer. Meiner Meinung nach kommt es hier sehr auf die Vorlieben des Fahrers an. Die Vespa ist kleiner als die Simson, besitzt (zumindest bei meiner Vespa Special N) 4 Gänge, allerdings Handschaltung und wirkt gemütlicher. Trotz den fehlenden 4ten Gang macht die Schwalbe einen sportlicheren Eindruck, was auch an den größeren Rädern liegen könnte. Ein klarer Vorteil der Vespa allerdings: Das Fahrwerk der Schwalbe ist absolut mieserabel. Hier punktet die Vespa, zusehr sollte man sich aber mit keinem der 2 Modellen in die Kurve legen. Ich spreche aus Erfahrung.

Im Vergleich zu einem durchschnittlichen Roller, in meinem Fall zum Rex Silverstreet 50.
Auch wenn ich schon oft gelesen habe, die Schwalbe sei ein Maß an Zuverlässigkeit, ganz stimmt das nicht. Natürlich sind neue Roller mit Tankanzeige, E-Starter + Kickstarter und Variomatikgetriebe viel verlässlicher. Aber für einigermaßen begabte Bastler dürfte dieses Argument vernachlässigbar sein. Der Spaßfaktor ist, meiner Ansicht nach, bei dem Roller durch das langweilige surrrren und den stupiden Variomatikgetriebe stark gestört. Klar für den Roller spricht der Stauraum, der bei der Schwalbe praktisch nicht gegeben ist.


3.)
Meine Meinung zur Schwalbe:
Die Schwalbe ist ideal für 16 jährige mit Rollerführer schein, oder 17 jährige, die den Autoführerschein mit begleitetem Fahren machen, und trotzdem schnell und in motorradähnlichen Verhältnissen vorankommen wollen. Bei kleineren Bastelarbeiten kann man etwas über Technik lernen, oder einfach seine connections spielen lassen ;-) . Alles in Allem würde ich Die Schwalbe auch größeren Mopedas vorziehen, da die Versicherungskosten bei dem 50ccm Modell lediglich 64 euro im Jahr belaufen. Bei den 125gern werden das schnell mal 500-600 euro im Jahr, was den Schüler/Lehrlingsgeldbeutel sehr belastet. Trotzdem muss man bei der Simson nicht auf Fußschaltung, Soziussitz und staunende Blicke verzichten.

Abschließend möchte ich sagen, dass dieser Testbericht relativ emotional geschrieben ist, über die reine Technik wurde in den 38 Testberichten vor mir bereits genügen geschrieben.

ciao

Marco.Lang
Die Schwalbe (583 Wörter)
von Marco.Lang - geschrieben am 13.08.07
Bewertung:

1. Meine Geschichte zur Schwalbe
2. Vergleich mit anderen Fahrzeugen
3. Meine Meinung zur Schwalbe

1.)
Zuerst, meine Geschichte zur Schwalbe. Ich persönlich besitze keine Schwalbe, sie gehört lediglich einen Verwandten von mir, der sie aus platzmangel bei mir unterstellt. Nach einer sehr kurzen Zeit juckte es mich unglaublich dieses Gefährt selbst einmal auszuprobieren, da ich bereits viel Gutes über das Moped gehört hatte. Dies erklärte ich als "all-incluseve Service" da man so ein Geschoss ja nicht in der Garage verrotten lassen kann ;-) . So habe ich meine Erfahrungen mit der Schwalbe gesammelt.

2.)
Vergleich zu anderen Fahrzeugen
(Ich ziehe diesen Vergleich allerdings nur zu Fahrzeugen, die als Alternative zu einer Schwalbe gesehen werden können. Z. B. Wird sich ein 16jähriger sicherlich nicht zwischen einer Schwalbe und einer Ninja entscheiden müssen...)

Im Vergleich zum Hercules Prima 5.
Gegen die Schwalbe zieht das Mofa klar den Kürzeren. Das Prima 5 ist, im Gegensatz zur Schwalbe, leichter zu fahren, die 2 Gang Handschaltung ist simpler, durch das niedrigere Gewicht und den kürzeren Radstand ist das Mofa leichter zu handeln. Ein klarer Vorteil des Kleinkraftrads hier: der viel viel leistungsstärkere Motor, das 3 Gang Fußschaltgetriebe und die hohe Sitzposition schaffen beinahe Motorradfeeling. Auch der Soziussitz spricht für die Schwalbe.

Im Vergleich zu der Vespa (50ccm Version)
Zwischen diesen 2 Kultmopeds fällt die Entscheidung schon deutlich schwerer. Meiner Meinung nach kommt es hier sehr auf die Vorlieben des Fahrers an. Die Vespa ist kleiner als die Simson, besitzt (zumindest bei meiner Vespa Special N) 4 Gänge, allerdings Handschaltung und wirkt gemütlicher. Trotz den fehlenden 4ten Gang macht die Schwalbe einen sportlicheren Eindruck, was auch an den größeren Rädern liegen könnte. Ein klarer Vorteil der Vespa allerdings: Das Fahrwerk der Schwalbe ist absolut mieserabel. Hier punktet die Vespa, zusehr sollte man sich aber mit keinem der 2 Modellen in die Kurve legen. Ich spreche aus Erfahrung.

Im Vergleich zu einem durchschnittlichen Roller, in meinem Fall zum Rex Silverstreet 50.
Auch wenn ich schon oft gelesen habe, die Schwalbe sei ein Maß an Zuverlässigkeit, ganz stimmt das nicht. Natürlich sind neue Roller mit Tankanzeige, E-Starter + Kickstarter und Variomatikgetriebe viel verlässlicher. Aber für einigermaßen begabte Bastler dürfte dieses Argument vernachlässigbar sein. Der Spaßfaktor ist, meiner Ansicht nach, bei dem Roller durch das langweilige surrrren und den stupiden Variomatikgetriebe stark gestört. Klar für den Roller spricht der Stauraum, der bei der Schwalbe praktisch nicht gegeben ist.


3.)
Meine Meinung zur Schwalbe:
Die Schwalbe ist ideal für 16 jährige mit Rollerführer schein, oder 17 jährige, die den Autoführerschein mit begleitetem Fahren machen, und trotzdem schnell und in motorradähnlichen Verhältnissen vorankommen wollen. Bei kleineren Bastelarbeiten kann man etwas über Technik lernen, oder einfach seine connections spielen lassen ;-) . Alles in Allem würde ich Die Schwalbe auch größeren Mopedas vorziehen, da die Versicherungskosten bei dem 50ccm Modell lediglich 64 euro im Jahr belaufen. Bei den 125gern werden das schnell mal 500-600 euro im Jahr, was den Schüler/Lehrlingsgeldbeutel sehr belastet. Trotzdem muss man bei der Simson nicht auf Fußschaltung, Soziussitz und staunende Blicke verzichten.

Abschließend möchte ich sagen, dass dieser Testbericht relativ emotional geschrieben ist, über die reine Technik wurde in den 38 Testberichten vor mir bereits genügen geschrieben.

ciao

Maikeyey
Simson Schwalbe: So geil ist die Schwalbe wenn sie von Profis getunt ist! (275 Wörter)
von - geschrieben am 02.01.05, geändert am  03.01.05 (Wenig hilfreich, 5161 Lesungen)
Bewertung:

Ich habe mit 2 Freunden eine Simson Schwalbe erworben! Die war uns aber so viel zu langweilig und langsam! Also wollten wir was verändern! Zuerst haben wir den Vergaser mal richtig polliert! DAnn lief sie schon fast65km/h. DAnn nuzten wir noch einen Sportluftfilter! Nach dem Einbau wollte sie bei 50km/h immer absaufen! Dann ist uns eingefallen das sie jezt zu viel Luft und zu wenig Sprit bekommt! Also > fetter Bedüsen!
Und dann war auch das Problem gelöst. Aber die Schalbe war uns immer noch zu langweilig! Folge: Wir Haben mit einem 300er Nagel den Schalldämpfer durchschlagen und zusätzlich am Ende der Tüte noch 4 weiter Auspufflöcher "angebracht"! Jezt zieht sie bis zu 75km/h ab! Und das mit Kosten die sich nur um die 10€ drehen für den Luftfilter!
Ach eins noch! Diese Schwalbe ist 30Jahre alt! Sie war schon in den Farbe Weiß, Blau, Gelb, Rot und jezt SChwarz lackiert! Abder zum Aufpeppen des Desigs haben wir noch einen Rotes Streifen über das Vordere Schutzblech gepinselt! Die 2 Streifen am Hinterrad sind auch Rot! Und erst so macht ne Simme richtig fun! Dieses Moped hat auch den Sagenhaften Verbrauch von 2l auf 100km!! DAbei ist es egal was man tankt! DA war schon alles drin von Bleifrei über 1:50 bis zum fast DIesel! Da der Tank ne Beule hat passt auch nicht mehr als 2l rein! >naja egal! DA das Fahrwerk einer Schwalbe nicht auf 75-80km/h ausgelegt ist viebrirt das stark, das ist aber nicht das problem weil erst nach 30sek. vollgasfahren alles wehtut! Also hat man ja genug Zeit!

schwalbeheizer
Kurzbewertung zu Simson Schwalbe
von - geschrieben am 06.11.02, geändert am  06.11.02
Bewertung:

Das Beste wo gibt - Vorteile: Sehr sehr zuverlässig, Wenig Spritverbrauch, Tolle Optik - Nachteile: Sehr rutschanfällig, Qualmt zu sehr, Hohe Unfallgefahr

psychorose
Kurzbewertung zu Simson Schwalbe
von - geschrieben am 13.08.02, geändert am  13.08.02
Bewertung:

einfach geil & kultig, und relativ billig (im gegensatz zu vespa & co - Vorteile: Schnell m. 50cm³, leicht zu warten reparieren, kultig & coole 50er Desing - Nachteile: stinkt (für mich kein Problem ), keine

J%F6rg_S
Die Vespa des Ostens (1660 Wörter)
von - geschrieben am 30.07.02, geändert am  30.07.02 (Sehr hilfreich, 10230 Lesungen)
Bewertung:

Hallo!

Heute möchte ich euch über die Legendäre Schwalbe Kr (Kraftrad) 51/2 berichten.

Die Legendäre Schwalbe ist wie auch das S50/51 optimale Wald und Wiesenmoped. Besonders zeichnet sie sich durch ihre einzigartige Kombination von Form und Funktion aus. Da sie fast voll verkleidet durch unsere Lande fährt ist sie auch bei Regenwetter optimal fahrbar. Der Clou an der Schwalbe ist nämlich der integrierte Spritzschutz für die Beine. Des weiteren zeichnet sie sich aus durch:

- robustheit (solide, einfache Technik)
- sparsamkeit (ca. 2,7l/100km),
- leicht (ca. 80Kg)
- ausgereifte Konzeption
- kostengünstig (Ersatzteile relativ günstig im Vergleich zu Motorrädern, Wartung lässt sich zum größten Teil selbst machen, gebraucht je nach Zustand für 20€-350€)

---------------------------------------------

1. Technische Daten (nur die wichtigsten)

Motortyp: M531

Hubraum: 49,6ccm (Grundmaß)

Verdichtung: 9,5:1

Höchstleistung: 3,7PS bei 5500U/min

Max. Drehmoment: 5,0Nm bei 4800 U/min

Schmierung: 1:50 (1 Teil Mischöl zu 50 Teilen Benzin, d.h. zu einem Liter Benzin gibt man 20ml Öl)

Kühlung: Fahrtwind

Vergasertyp: BVF 16N1 12 -> mit 16mm Vergaserquerschnitt

Ganganzahl: 4 Ganggetriebe (Ziehkeil)

Benzinverbrauch: ca. 2,4-2,8l/100Km

Höchstgeschwindigkeit: 60Km/h laut Fahrzeugschein, in der Realität aber oft 65-70Km/h

Tankinhalt: 6,8l (davon 0,8l Reserve)

Scheinwerferleistung: 25-35W Bilux

---------------------------------------------

2. Persönliche Erfahrungen

Vor gut einem halben Jahr habe ich sie endlich gefunden: Meine Schwalbe! Ich erstand sie zu einem guten Preis angesichts des fast perfekten Zustandes. Auch die Schwalbe habe ich schon wie meine beiden S50s fast komplett zerlegt gehabt.

Über die Fahrleistungen des Kr 51/2 kann man sich nicht bekla gen. Diese haben sich durch den neuen 4 Gang Motor aus dem S51 merklich verbessert. Durch die kürzere Getriebeabstufung lässt sich besonders zu zweit besser vorankommen. Der Motor ist wesendlich spritziger. Die Höchstgeschwindigkeit von 60Km/h erreicht sie spielend. Oft sind sogar fast 70Km/h drin!
Die Federung erreicht nicht das Niveau vom S50/51, da sie vorne keine Teleskoptelegabel besitzt.

Ich empfehle falls man ein Moped kaufen möchte lieber ein Paar Mark (Euro ;) ) mehr zu investieren und ein gepflegtes kaufen. Dabei sollte man besonders auf folgende Dinge achten:

1. Die Chromteile (Stoßdämpferhülsen, Auspuff) sollten noch nicht rostig sein. Ist das Chrom erst an stellen verrostet, dann kann man ihn (den Rost) nur noch schwer aufhalten. Empfehlenswert zur Chromaufbereitung ist Chrompolitur . Diese gibt es in jedem gut sortierten Fahrrad und Autogeschäft (ca. 3-6€). Dieser bringt das Chrom wieder auf Glanz, versiegelt es, kann jedoch nicht schon verrosteten Chrom ersetzen.

2. Springt der Motor gut an, hält das Standgas, beschleunigt gut und läuft rund? Hält der Motor das Standgas trotz vergeblicher Einstellung am Vergaser nicht, sind oft die Simmerringe (Dichtungsringe für die Kurbelwelle) porös. Dies ist oft der Fall, wenn das Moped unbewegt mehrere Jahre z.B. Im Schuppen/Scheune stand. Der Wechsel gestaltet sich bei der Schwalbe durch den neuen Motor (M531) als wesendlich leichter gegenüber dem Vorgänger, da nun nicht mehr der Motor gespalten werden muss um die Simmerringe zu wechseln Dies spiegelt sich auch im erleichterten Geldbeutel wieder, da dies wesendlich weniger kostet (ca. 25-30€)

3. Lassen sich die Gänge gut schalten, zieht die Kupplung gut? Ein Rattern im Motor kann auf einen Getriebeschaden hinweisen. Diesen zu reparieren kann teuer werden. Sollten die Gänge ab und zu mal rausspringen, kann man die Schaltung selbst (Spezialwerkzeug) oder von einer Fachwerkstatt nachjustieren lassen.

4. Wie stark ist das Moped verdreckt? Sollte auf dem Motor 1cm und mehr Siff (Öl, Dreck, Gras) stehen, kann man davon ausgehen, dass sich nicht viel um das Moped gekümmert wurde. Das heißt es wurde schlampig gewartet und gepflegt

5. Zustand der Lichtanlage: Funktionieren die Blinker, Auf/Abblendlicht und Rücklicht einwandfrei?

6. Zustand der Bereifung: Haben die Reifen noch genügend Luftdruck? (Sollwert je nach Beladung vorn ca. 1,4Bar, hinten 2,1Bar). Ein Platter weißt vielleicht auf einen Loch im Schlauch hin.

7. Oberflächenqualität des Lacks, der Blechteile: Ist der Lack verwittert und Matt war das Moped oft der Sonne ausgesetzt. Dann sind auch die Kunststoffteile ausgeblichen. Diese frischt man mit Lackpolitur und Kunststoffpfleger auf (in der Tankstelle erhältlich). Besitzen die Blechteile Beulen? (weißt auf mögliche Stürze und Beschädigungen hin).
8. Ist der Tank innen verrostet? Dies kann trotz Benzinfüllung passieren da er oft nicht ganz verschlossen ist. Spezialrezept zur Reinigung: Cola (enthält Phosphorsäure), Schrauben, kleine runde Steine und Sand in den Tank geben (ca. 1,0l Rauminhalt) -> Tank verschließen und dann ca. 10-20 Minuten (je nach Zustand) kräftig schütteln und drehen (personeller Beistand ist hier nicht verkehrt, da das sehr in die Arme geht). Zum Schluss sollte der Rost gut vom Blech geschrubbt worden sein. Entleeren und mit Benzin gründlich auswaschen -> Fertig!

9. Zustand des Krümmergewindes: Ist dies schon sehr in Mitleidenschaft gezogen worden, d.h. die Gewindegänge sind abeschehrt hilft nur ein Spezialbefestigungsset (Kalottenset ca. 15€) oder man lässt das Gewinde neu vom Fachmann ( ca. 20€, siehe Linktipps) aufscheißen.
10. Bremsen testen. Sollten sie nicht mehr fest zubeißen, kann man sich oft kostenlos Helfen. Dazu sind diese an den Einstellschrauben an den Armaturen und an der hinteren Bremstrommel nachzustellen .Sollte dies nicht die gewünschte Besserung bringen muss man die B remsbeläge wechseln (im Paar ca. 10€). Dies kann auch ein Leihe mit Bravur meistern (siehe Betriebshandbuch).

11. Besitzt die Schwalbe eine Unterbrecherzündung (Mechanische Zündanlage) oder eine Elektronische Zündung? Letztere ist besser, da sie wesendlich wartungsfreundlicher und zuverlässiger ist. Also möglichst eine Schwalbe mit Elektronik kaufen (erkennbar an der roten Schwungmasse.

Fazit: Lieber eine ordentlich erhaltene Schwalbe suchen (ca. 100-400€), da die Ersatzteile teuer und der Aufwand eines Neuaufbaus groß sind.

Während der Nutzung:

- Ich empfehle alle Schrauben und Muttern alle 4000-8000Km auf ihre Festigkeit zu überprüfen und ggf. nachzuziehen. Speziell vor Antritt einer größeren Fahrt ist dies Ratsam.

- Die Karosserie immer schön pflegen, damit sie keinen Rost ansetzt.

- Auch kontrollieren ob die Krümmermutter festsitzt. Solle dies nicht der Fall sein, dann geht erstens Leistung verloren, zweitens brennt sich das Öl außen am Krümmer fest und drittens klappert sich mit der zeit das Gewinde des Zylinders kaputt.

- Einfahren eines neuen bzw. neu geschliffenen Zylinders: Meiner Meinung nach bringt es bei einem originalen Zylinder nicht viel. Ich fahre den Motor in den ersten 600km nur ruhiger, tanke Gemisch 1:33 und drehe ihn nur zu 80% auf. Das reicht völlig!

- Immer mal den Getriebeölstand (in der Regel 5000km) kontrollieren. In diesen Motor sollen 500ml Getriebeöl mit der Spezifikation SAE 80.

- Manche Schwalbe Fahrer haben einen enorm hohen Bowdenzugverschleiß. Dies hat seine Ursache in mangelnder Ölung. Deshalb alle neuen Wellen und nach 5000Km mit Graphitöl nachölen. Damit wird die Reibung gehemmt und dem aufdrieseln vorgebeugt.

- Der Luftfilter setzt sich mit der zu (durch Staub und Öl). Deshalb reinige ich diesen in einem Glas Benzin. Somit atmet das Moped wieder frei!

- Wer ständig mit 1:33 rum fährt hat erhöhte Rußablagerungen im Au spuff. Deshalb sollte man ihn alle 15000Km auf seine Durchlässigkeit überprüfen. Sollte er zugesetzt sein brennt man ihn mit Benzin aus. Sollte man keine Erfahrungen darin haben, würde ich davon abraten, denn bei Unachtsamkeit kann sich der schöne Chrom verfärben.

- Die Unterbrecherzündung sollte alle 10000Km auf ihre Parameter überprüft werden, denn sie ist mechanisch und leidet unter Verschleiß. Dieser hat auch Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Das Moped kann plötzlich unrund laufen und „fuxen“ (Fehlzündungen).

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3.Tipps

Falls man Technikinteressiert ist sollte man sich das Simson Reparaturhandbuch zulegen. Es zeigt einem mit Bildern anschaulich erklärt, wie viele Wartungsarbeiten erledigt werden können.

Versicherung:

Für eine Schwalbe benötigt man ein Versicherungsnummernschild.
Auch bei den Versicherungen sollte man vergleichen. Hier bietet sich das gleiche Bild wie bei den Autoversicherern. Ich habe für meine Versicherung vom 01.03.02-28.02.03 bei der V+R Versicherung glatte 60,00€ bezahlt. Mein Freund für den gleichen Zeitraum 75€ -> 15€ mehr!
Also vergleichen lohnt!

Tuning:

Auch mir haben die 60Km/h nicht gereicht. Deshalb habe ich mich kundig gemacht, wie man noch ein Paar Km/h aus meiner „Simmi“ herrausquetschen kann. Da ich später auch eine Schwalbe bekam, versuchte ich es auch hier (wie bei meinen S50s). Ich habe schon einige Tuningzylinder gefahren. Aus langjähriger Erfahrung kann ich nur folgenden Tuner empfehlen: Langtuning (http://www.langtuning.de). Er bearbeitet die Aufträge schnell, bietet einen Top Support und leistet erstklassige Arbeit.
Das Tuning hat jedoch auch seine Schattenseiten: Es ist illegal. Deshalb soll jeder für sich selbst abwägen ob er es mit seinem Gewissen vereinbaren kann oder nicht. Denn falls man von der Polizei erwischt werden sollte, drohen kräftige Strafe n bis hin zum Führerscheinentzug.

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4. Fazit

Ist man erst mal auf einer Schwalbe bei Regen gefahren, will man nichts anderes mehr. Sie ist nicht nur praktisch, sondern auch meiner Meinung nach auf ihre Art und Weise hübsch. Die Schwalbe immer sorgsam behandeln, denn sie ist und bleibt kultig! Vielleicht bekommt man eines Tages noch ungeahnte Summen (an Geld) von Liebhabern geboten!

Ich hoffe man ließt sich

Mit freundlichen Grüßen Alex

qrzdoener01
Simson Schwalbe: Brutale 50ccm und 3,6 PS zu bändigen, ist das schwer??!! (235 Wörter)
von - geschrieben am 27.06.02, geändert am  27.06.02 (Hilfreich, 2545 Lesungen)
Bewertung:

Hi Freunde Hi Feinde!
Seit DDR-Zeiten gibt es sie schon: Die Schwalbe! Heute beziehe ich mich besonders auf die KR 51 /1K da mein Bruder diese Besitzt. Die KR51/1K ist mit einem Motor (mit zwangskühlung) mit Gebläse ausgerüstet und hat 50ccm; 3,6 PS (bei 5750 U/min) und brutale 5 Nm. Sie hat eine 3-Gang Fussschaltung und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei (WERKSANGABE!) 60 km/h. Je nach Tuning und Zustand kann die erheblich variieren. Natürlich ist die Schwalbe ein Zweisitzer aber wenn zwei dicke Brummer drauf sitzen, kämpft sie doch schon sehr. Durch das geringe Drehmoment fällen die Umdrehungen bei anstieg der Straße extrem ab (besonders zu zweit). Die Vorderradaufhängung ist eine Schwinge, die (fast) nur beim Bremsen mit dem Hinterrad eintaucht. Beim Bremsen mit dem Vorderrad geschieht dies nicht und die KR 51/1K fängt an zu "hüpfen". Besonders aufwendig zu pflegen sind: der Vergaser, der Luftfilter, der Auspuff (unbedingt!) und die Beleuchtung (mit Blinker)


Die Schwalbe in + und - :

+ Billig
+ kann schon ab Führerscheinklasse M gefahren werden
+schneller als 50km/h (also kann man auch in der Stadt geblitzt werden *lol* )
+ ziemlich Laut (macht'nen Zwiebacksägeneindruck)
+ mit dem 6,8l Tank kommt man (je nach Fahrweise) bis zu 300km weit! (RESPEKT!)

- gibt’s keine (denn sie kommt aus der DDR)

HexerJC
prämierter PremiumberichtJa auch ich bin damit jahrelang, über die Straßen geritten ! ... (1176 Wörter)
von - geschrieben am 24.06.01, geändert am  03.07.04 (Sehr hilfreich, 4773 Lesungen)
Bewertung:

Hallo,
wer kennt das nicht auch wir waren mal jung, ja es ist nun auch schon ein paar Jährchen her, als wir uns noch im jugendlichen Alter waren und uns der Drang unter den Nägeln brannte, endlich selber eine Kleinkraftrad fahren zu können. Ja aber das Alter von damals 15 Jahren war noch nicht ganz erreicht, also den großen Bruder gefragt und ab auf die Feldwege und die ersten Fahrversuche gemacht. Ach was habe ich da alles erlebt, angefangen habe ich mit einem Mofa, was nur 30 fuhr, über einen Jawa 20, bis hin zum Spatz, Sperber, Star, Habicht, S50 und Schwalbe. Ja Leute, die ihr aus den alten Bundesländern stammt, Euch werden diese Namen nicht viel sagen, aber eines dieser Kleinkraftfahrzeuge möchte ich Euch heute mal etwas näher bringen. Ja dann war es soweit, ich war damals 15 Jahre und konnte endlich den Führerschein in der damaligen DDR die Führerscheinklasse F machen, um endlich auch mit solch einem Teil durch dies Straßen heizen zu können. Na ja der Tag war da, ich hielt den Führerschein in meiner Hand und nun konnte ich die Straßen unsicher machen. Mein erstes Moped war damals eine Schwalbe mit der alles begann.

Was ist die Schwalbe nun und wie siehst sie denn aus?
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Die Schwalbe ist ein Kleinkraftrad, also ein Moped deren Produktion in den sechziger Jahren begann. Oben schon erwähnte andere Typen wurden ebenfalls ab den Sechzigern gebaut, aber manche dann nach und nach eingestellt. Bei der Schwalbe war dies ein wenig anders. Begann in den Sechzigern, deren Produktion in dem damaligen VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk in Suhl, welches dem großem Kombinat IFA ( war das Kombinat für Zweiradfahrzeuge ) mit einem Einsitzer dem KR50 , damals noch mit Handschaltung am Lenker und zwei Gängen, wurde der Typ in den Jahren etwas weiter entwickelt und es entstand die Schwalbe daraus. Dieser Typ des Zweisitzers wurde dann immer etwas leicht verbessert und hielt sich bis in die späten Achtziger Jahre, auf dem damaligen DDR- Markt.

Das Aussehen der Schwalbe ist in etwa vergleichbar, mit den heutigen Rollern, nur war hier eben alles aus Metall und es gab kaum Plastik. Für die Füße waren die Auflagen genauso, wie bei den heutigen Rollern. Was machte nun dieses Moped aus? Keine schmutzigen Füße beim Fahren, auch wenn es mal regnete, und die Bauweise dieses Moped lies es zu, fast alles an Reparaturen selber machen zu können. Ja auch wir hatten in unserem jugendlichem Alter Geldprobleme und konnten uns kaum eine Reparatur selber leisten, da wir das Geld für den Benzin brauchten um rumkurven zu können. Also wurde alles selber repariert, die Ersatzteile zu bekommen, war zwar nicht immer ganz so einfach, aber meistens gelang es diese zu ergattern.

Wie war sie nun technisch bestückt die Schwalbe?
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Angetrieben wurde die Schwalbe von einem Zweitakt- Ottomotor mit Luftkühlung, natürlich ohne Katalysator, denn so etwas gab es, bei und nicht. Dieser hatte eine Leistung von 3,7 PS, bei etwa 5500 Umdrehungen pro Minute des Motors, was dann einer ungefahren Leistung von 49 Kubikzentimetern gleichkam.©hexerjc Ja zur Schaltung, gilt es zu sagen das diese rein mechanisch ausgeführt wurde. Da es diese Schwalbe in unterschiedlichen Modellvarianten gab, als Handschaltung am Lenker, welches dann per Bowdenzug zum Getriebe übertragen wurde, oder als Modell mit Fußschaltung, wo der Ganghebel sich dann auf er unteren linken Seite des Getriebes befand und direkt mit dem Fuß geschalten wurde.

Ja ebenso wurde die Schwalbe mit verschiedenen Gangvariationen angeboten. So gab es sie damals als erstes Modell als KR50 in einer 2 Gang Variante und war dann später auch in der Zweisitzervariante als 3 und 4 gängiges Modell erhältlich. Aber es gab noch ein zusätzliches Schmankerl, denn es gab auch ein Modell mit Automatikgetriebe. Ja so weit waren sei damals auch schon.

Aber ich möchte hier noch ein paar weite re Details mit anbringen. Positiv gegenüber den heutigen Rollern, waren die größeren Räder. Dadurch lies sie sich leichter Händeln, wie die heutigen Roller. Gestartet wurde sie über den Kickstarter, denn eine elektrische Startvorrichtung gab es nicht. Ausgestattet war die Schwalbe vorn wie hinten mit einer Trommelbremse. Diese konnte leicht nachgestellt werden und auch der Austausch der Bremsklötze, wenn diese verschlissen waren stellte kein Problem dar. Ebenso verhielt es auch mit dem Rest, an dem Moped. Alles war eigentlich schnell zu Reparieren, seinen es jetzt die Kupplungslammellen im Getriebe, oder ein Ersatzteil im Motor selber. Wer ein bissel geschickt da war konnte wirklich alles selber in Stand halten.
Kommen wir nun zu den Fahreigenschaften dieser Schwalbe.

Generell lies sie sich einfach bedienen und damit auch auf der Straße Händeln. Unter dem Sitz, durch ein Schloss abgesichert, befand sich der Tank, darüber war noch etwas Platz unter der Sitzbank, wo man dann sein Werkzeug, Kerzenschlüssel etc., verstauen konnte. Der Tank selber, konnte nicht viel Benzin fassen, war er leer gingen gerade mal 7 Liter Gemisch 1:50 rein. Dieser Tankinhalt reichte dann etwa 350 Kilometer, die Reserve schon einbegriffe. Dies kam aber auf die jeweilige Fahrweise an. Generell lag der Verbrauch bei etwa 2 Liter pro 100 Kilometern. Wie schon erwähnt war die Schwalbe recht einfach zu bedienen, auch in etwas schwierigerem Gelände hielt sie durch, nicht umsonst werden heute noch ganz in meiner Nähe hier, jährlich einmal ein Schwalbenrennen durchgeführt.©hexerjc Auch das Kurvenverhalten war durchaus positiv. Einziger Nachteil. Auf Grund der großen Verkleidung an den Seiten, konnten bei gefährlichen Seitenwinden, schon mal gefährliche Schlenker entstehen, auf Grund der großen Angriffsfläche. Auch bei direkten, starken Wind von vorn, nahm die Fahrleistung, also die Geschwindigkeit, die so in etwa bei 65 bis 70 Km/ h lag etwas ab.

Der Preis:
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Zu Ossis Zeiten lag der etwa bei 1000 DM, heute gibt es sie immer noch, zwar nicht mehr neu aber überholt, für etwa 200- 400 DM. Ich meine gerade wer Kinder hat und diese in dem Alter sind den Führerschein zu machen, könnte solch eine Schwalbe für die ersten Fahrstunden bestimmt eine Alternative sein.

Mein Fazit:
***********

Nicht alles war schlecht in Ossis Zeiten, ein Beispiel dafür war dieses Moped vom Typ Schwalbe, welches sich über sehr viele Jahre auf dem Markt, immer mal mit einer kleinen Neuerung hielt. Ich habe sie gern gefahren und denke gerne an diese alten Zeiten zurück und wenn ich ehrlich bin, sie war sehr zuverlässig und lies mich wirklich kaum im Stich. Ja damals als ich auf das Auto umstieg, habe ich mein Schwalbe, welche mich über sehr viel Jahre treu und zuverlässig von einem Ort zum anderen brachte, eingemottet und gut konserviert und nun brauch sie mein Junge, der sich freut.

So ich hoffe ich konnte Euch diese Moped ein wenig näher bringen.

© Euer HexerJC (24.06.2001 )

bertramlaibach
Simson Schwalbe: Nostalgie aus dem Osten! (768 Wörter)
von - geschrieben am 16.04.01, geändert am  16.04.01 (Sehr hilfreich, 2245 Lesungen)
Bewertung:

Nur echte Kenner werden wissen, was sich hinter dem Begriff „Schwalbe“ verbirgt.
Nein, es hat nichts mit Fußball zu tun, ist auch kein Vogel, nein.
Eine Schwalbe ist ein Leichtkraftrad, eine Art Motorroller von Simson.

Simson - was ist das? Simson ist eine Firma ,die sich nach dem Krieg auf den Bau von Mopeds spezialisiert hat. Zu Zeiten der DDR war das einstige Vorzeige-Kombinat in Suhl sehr erfolgreich, steht heute leider nicht mehr so gut da .Heute produziert man noch Ersatzteile älterer Fabrikate wie S50/S51 .Oder eben die modernen Renner wie Shikra oder neue Versionen von Sperber bis Spatz.

Sperber, Spatz? Ja. Simson brachte Anfang der 60er eine Serie von Leichtkrafträdern auf den Markt, darunter eben auch die „Schwalbe“ ! Nun wurden leider nur wenige dieser Mopeds exportiert , sodass die Schwalbe den wenigsten Bewohnern der alten Bundesländern bekannt sein dürfte.

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Aussehen
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Die Schwalbe sieht aus wie heute etwa ein Vespa oder ein anderer Roller .
Vom Design her hat sie etwas besonderes, mit Sicherheit stellt sie eine Vespa in den Schatten.
Sie hat eben Kultcharakter. Und vor allem hat sie einen recht großen Wert, da keine Schwalbe mehr produziert wird .Deswegen werde ich meine Schwalbe Baujahr `85 auch nicht hergeben.

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Fahrverhalten
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Durch die „Flügel“ rechts und links hat sie natürlich nicht den besten cw - Wert, lässt sich deshalb bei starkem Wind etwas schwierig manövrieren. Aber ansonsten fährt sie sehr ruhig.
Ein großer Vorteil an solch einem Gefährt ist , dass der Fahrer bei leichten Stürzen recht gut geschützt ist .Also gerade für Anfänger zu empfehlen.

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Motor/Technische Daten
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Der Motor ist ein 3,8 PS Motor mit 49 ccm .Ist also problemlos als 50 er mit einem Mopedführerschein zu fahren .Die Leis tung ist für meine Begriffe sehr gut .Denn man erreicht mit einer „Schwalbe“ Höchstgeschwindigkeiten bis etwa 75/80 km/h. Mit heutigen 50 Kubikmaschinen ist das also nicht mehr zu vergleichen.Die Bremse ist eine Trommelbremse, ist aber sehr funktionstüchtig und ist weniger anfällig im Vergleich zu Scheibenbremsen.Der Verbrauch liegt um die 2 Liter auf 100 km.Getankt wird Gemisch im Verhältnis 1:50.Bei einem 7-Liter-Tank reicht eine Füllung 350 km .

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Vorteile!!!
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Eine Schwalbe bietet eine Menge ungeahnter Möglichkeiten! Zum einen ist dieses Moped sehr billig. Sie wird für 100/200 DM gehandelt. Wenn man Glück hat erhält man sie geschenkt. Klar, neu sind sie dann nicht ,aber das ist kein Problem.
Durch die leichte Bauweise kann man alles selber machen, sofern man ein wenig Talent hat. Denn fast alle Teile, mal abgesehen vom Motor, kann man leicht demontieren und reinigen ,ohne Angst haben zu müssen, sie nicht mehr korrekt montieren zu können.
Auch der Kabelbaum ist ganz simpel . Man kann also durchaus eine ältere Schwalbe in kürzester Zeit wieder flott machen! Und es lohnt sich, wie ich finde. Neu gespritzt und verchromt macht sie schon einiges her . Im Vergleich mit neuen Modellen würde ich sie jederzeit wieder vorziehen. Denn qualitativ sind sie hochwertig, fast alles Teile aus Metall, nicht so billige und minderwärtige Kunsstoffmopeds von heute. Und wenn es ein Problem gibt, kann man ja sogar noch die Reparaturkosten sparen.

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Die Verfügbarkeit
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Sicher werdet ihr nun fragen ,woher man solch ein Modell beziehen kann .
Klar ist auch, dass nicht mehr so viele existieren . Wohl aber noch genug. Viele haben noch eine Schwalbe im Schuppen, in der Scheune ,im Keller .Ganz verstaubt und nicht mehr funktionsfähig. Aber es lohnt sich. Natürlich nur für Liebhaber und Bastler ,denn sonst hat es wenig Zweck .Gut erhaltene Modelle gibt es auch in diversen Motorrad/Moped – Zeitschriften. Ein Blick in solche Medien lohnt sich bestimmt.

Leider ist es mit Ersatzteilen nicht mehr ganz so rosig. Hier empfehle ich die Seite www.simson.de ! Dort wird man sicher fündig. Überhaupt bietet das Internet gute Möglichkeiten, Ersatzteile zu beschaffen.

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Fazit
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Als Abschluß möchte ich euch noch mal ans Herz legen ,lasst solche Mopeds nicht verrosten !
Gebt euch Mühe und versucht , wieder etwas daraus zu machen ! Es wird sich lohnen.

Nun wünsche ich noch allen Lesern ein schönes Osterfest und bedanke mich für euer Lesen!

bertramlaibach 16/04/01

Evil+Duke
Kult auf zwei Rädern! GEIL! (198 Wörter)
von - geschrieben am 05.02.01, geändert am  05.02.01 (Sehr hilfreich, 1041 Lesungen)
Bewertung:

Ich habe seit 1,5 Jahren meine Schwalbe KR 51/ 2 E - mit 3,7 PS (seit 16 Jahre in "Familienbesitz") und sie läuft noch perfekt, außer die normalen Verschleißerscheinungen. Um die Schwalbe von Simson (VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk "Ernst Thälmann" Suhl, IFA-Kombinat für Zweiradfahrzeuge - offizieller Name) fahren zu können braucht man den Führerschein A1.
Es ist ideal für Schüler um in die Schule zu fahren. Diese Moped wurden sehr oft in der DDR verkauft nud sie ist auch heute noch sehr begehrt und man bekommt für guterhaltene Artikel noch bis zu 2.000 DM (das ist kein Witz). Meine Höchstgeschwindigkeit mit der Schwalbe war 74 km/h (das ist sehr gut, da nur 60 km/h angegeben sind.
Auch der Hersteller Simson (für Qualität bekannt) gibt eine sehr hohe Verschleißgarantie. Insgesamt wurden hunderttausende solcher Kleinkrafträder verkauft. Und das an meist sehr zufriedene Kunden.
Technische Daten: Hubraum - 50 cm³, Benzin - 50:1 Gemisch, Gertiebe - 4-Gang-Schaltung, Gewicht - 82 kg, Bauzeit - 1980-1990
Wenn Sie die Gelgenheit haben sollten einmal eine Schwalbe zu fahren, probieren sie es einfach mal aus. Es wird Ihnen viel Spaß machen!

l%FCttke
Simson Schwalbe: Die Schwalbe ist so häßlich,dass sie eigentlich schon wieder ... (354 Wörter)
von - geschrieben am 18.01.01, geändert am  18.01.01 (Sehr hilfreich, 1578 Lesungen)
Bewertung:

Vor gut 5 Jahren habe ich mir eine Schwalbe gekauft, da ich unbedingt einen fahrbaren Untersatz brauchte, und gerade nach der Schule war die Kohle noch sehr knapp!
Mein Vater hatte mir dann eine Schwalbe an Land gezogen, und ich werde nie vergessen, wie ich fast in Ohnmacht gefallen wäre, als ich dieses Teil zum ersten Mal gesehen habe!!! Horror! Ich habe mich in der ersten Zeit wirklich geschämt, denn die Schwalbe hatte so ziemlich die häßlichste Farbe, die man sich vorstellen kann: DDR-kackbraun!
Und Geld sollte ich für dieses Vieh natürlich auch noch zahlen...
Dann kam der 2. Schock: fahren lernen! Auto fahren null Problem, aber sonst bin ich nur mit dem Fahrrad gefahren, hatte noch nicht einmal vorher eine Mofa gefahren. War gar nicht so leicht, denn ich habe wohl immer zu schwach beim Schalten getreten. Irgendwann ist mir dann der Kragen geplatzt, und ich habe mit voller Wucht getreten, schwupp, war der 2.Gang drin. Also wirklich erst gewöhnungsbedürftig!
Abgesehen davon, dass die Schwalbe meiner Meinung nach einen Wendekreis wie ein Flugzeug hat (fast hätte ich uns beide in die Büsche bugsiert), bin ich heute heilfroh, dass ich sie mir damals gekauft habe!
Zur Zeit steht sie bei meinen Eltern in der Garage, weil ich sie momentan nicht brauche, aber ich werde die Schwalbe nicht mehr hergeben, selbst wenn ich erst wieder in ein paar Jahren fahren werde! Die gehört jetzt zu mir, und ich habe sie mit all ihren Macken richtig "lieb gewonnen"!
Heute freue ich mich jedesmal, wenn ich eine Schwalbe höre (ja, mittlerweile höre ich die Schwalben schon 3 Straßen weiter) oder sehe, ich finde Schwalben jetzt sogar richtig schön!
Problematisch ist allerdings nur, wenn die Schwalbe mal wieder nicht so will, wie man es gerne hätte, bzw. sie gar nicht mehr laufen will. Denn es findet sich leider kaum eine Werkstatt, die etwas von Schwalben versteht (bin sogar schon mal aus einer Werkstatt "rausgeflogen", als ich meine Schwalbe zur Reparatur bringen wollte!).
Fazit: voll alltagstauglich und Fahrspaß pur!!!

gepardkdt
Kultige Blechbüchse mit Herz (560 Wörter)
von - geschrieben am 06.09.00, geändert am  06.09.00 (Sehr hilfreich, 1177 Lesungen)
Bewertung:

Zur Erklärung:

Meine Schwalbe: KR 51/1, Baujahr 1968 - fährt wie am ersten Tag (65 Km/h) ... auch wenn ich da noch nicht geboren war.

...

Erste ins Auge springende Vorteile: sie DARF 60 Km/h fahren und das als serienmässige 50er. Sie ist im Preis-/Leistungsverhältnis im sehr guten Bereich anzusiedeln und auch für arme Schüler und Studies noch erschwinglich. Sie ist ein echtes "Schrauberbike" ohne Plastikseele, das dem Besitzer auch noch die Chance einer Selbstreparatur lässt.

Zur grobe Unterscheidung für eine mögliche Kaufentscheidung - es gab zwei Grundtypen der Schwalbe. Die KR 51/1 und die KR 51/2.
Die KR 51/1 wurde bis 1979 (einschl.) gebaut, zu erkennen am rechteckigen Rücklicht und dem auf der linken Seite angebrachten Auspuff. Die KR 51/2 wurde ab 1980 gebaut, zu erkennen am runden Rücklicht und dem auf der rechten Seite angebrachten Auspuff. Ja, es gibt noch andere Unterscheidungsmöglichkeiten - diese sind jedoch für Unkundige die Auffälligsten...
Beide Schwalbetypen haben auch noch Untergruppen, die meiner Meinung nach hier aber fehl am Platze sind.

Die 51/2 hat diverse Vorteile, wie eine elektronische Zündung, einen fahrtwindgekühlten Motor (kein pfeiffendes Gebläse), einen etwas durchzugsstärkeren Motor, ein 4-Gang-Getriebe und eine 12V Stromversorgung. Nicht zu vergessen sind die diverse zur 51/1 vereinfachte Arbeitsschritte was Wartung und Reparatur angeht.
Wichtig: Es soll auch Ausnahmen geben, bei denen die technischen Details dann doch etwas angewandelt wurden...

Dennoch ist die 51/1 nicht zu verachten (fahre ich ja schliesslich auch). SIe verfügt über 6V, einen Gebläsegekühlten Motor und eine 3-Gang-Schaltung. Von ihr wurden erheblich mehr produziert - darum ist die Gebraucht-Ersatzteillage (auch im Westen) etwas rosiger. Ebenso ist es einfacher ein solches Gerät aufzutreiben. Die Motoren verrichten ihren Dienst ebenfalls hervorragend und meist problemlos.

Ein gi gantischer Vorteil aller Schwalben ist, dass man (je nach Begabung und Werkzeugausstattung) praktisch alles selbst reparieren kann. Die Technik ist verständlich und einfach simpel genial. Bei der Schwalbe handelt es sich noch ein Stück Technik, welches mit Herz und Verstand konzipiert und stetig konsequent weiterentwickelt wurde. Keine hochausgeklügelte italienische oder koreanische Elektronik führt einen hier ins Reparatur-Nirvana. Auf den einschlägigen Internetseiten (siehe unten) kann man sich jederzeit fachmännischen Rat holen !

Wichtig beim Schwalbenkauf: Falls ihr keine Ahnung von diesem Gefährt habt, nehmt euch UNBEDINGT jemanden mit, der sich mit Schwalben auskennt. Die echten Schwachstellen sind mit der nötigen Kenntnis schnell ausgemacht und man kann abschätzen, ob sie ihr Geld wert ist. Falls Ihr keinen kennt, der Euch weiterhilft, schaut mal auf die schon angesprochenen Internetseiten - da wird euch bestimmt weitergeholfen...

Hier die Links:

Biggis Schwalbenseite: http://schwalbe.notrix.de/

Schwalbenest: http://www.schwalbennest.de/

Natürlich übernehme ich keine Verantwortung für den Inhalt der o.a. Seiten !!!

Alles in allem ist die Schwalbe eine echte Alternative für den kleinen Geldbeutel. Wer Spass am Schrauben hat ist hier sowieso richtig - denn Schwalbe macht süchtig...
Sie verspricht Fahrspass pur und es gibt wohl kaum ein kultigeres Fahrzeug in dieser Klasse, was das Design angeht...

Euch allzeit einen guten Flug und ich hoffe, Euch ein wenig weitergeholfen zu haben,

Gruss, Oliver

%22249530
Simson Schwalbe: kultiges Moped für wenig Geld (138 Wörter)
von "249530 - geschrieben am 21.07.00, geändert am  21.07.00
Bewertung:

die Simson Schwalbe ist ein extrem kultiges Moped, was man schon deutlich unter 1000 DM im guten Zustand kaufen kann. Die Fahrleistung steht denen der spacigen Plastikbomber wie den neuen Vespas, Aprillias, Guileras und was es sonst noch so für Baumarktroller gibt, auf keinen fall nach. 60 km/h laufen die alle, (sofern sie in Ordnung sind), meißt mehr. Der Verbrauch liegt bei ca. 3 Litern Benzin / 2-Taktöl - Gemisch. Sonst braucht die Schwalbe eigentlich nichts. Die Ersatzteilversorgung ist in Ostdeutschland sehr gut, in Westdeutschland weniger. Aber wenn einer Teile braucht kann er mich ruhig anmailen, ich habe noch ein paar Schwalben, die ich in Teilen verkaufe. Ein weiterer Pluspunkt ist der einfache Aufbau, hier kann man noch gut selber schrauben. Alles in allem: Die Schwalbe ist ein klasse Moped, schade daß so etwas nicht mehr gebaut wird.

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