Kawasaki ZR-7
Alltagstauglichkeit zum Kampfpreis - Kawasaki ZR-7 Motorrad

Produkttyp: Kawasaki Motorräder

Neuester Testbericht: ... schon ja ein jahr bin 20000km gefarhen und muss sagen ein altags freundliches gerät was keine macken das einzigste was ich daran auszusetz... mehr

Alltagstauglichkeit zum Kampfpreis
Kawasaki ZR-7

brille99

Name des Mitglieds: brille99

Produkt:

Kawasaki ZR-7

Datum: 16.03.02, geändert am 16.03.02 (4893 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Alltagstauglich und sehr handlich, Zuverlässig, Geringe Anschafffunskosten

Nachteile: Kaltstart, Spritverbrauch sehr stark von der Fahrweise abhängig

Kaum hatte ich mein altes Motorrad verkauft, juckte es mich wieder in den Fingern, als die ersten warmen Sonnenstrahlen diese berührten. Da ich sehr pragmatisch veranlagt bin und wenig Zeit zum Schrauben habe fand ich in der Kawasaki ZR 7 meinen idealen Begleiter. Die Vorteile sind schnell aufgezählt, aber waren entscheidend für den Kauf (ich verzichte hier auf die technischen Spezifikationen des Motorrads, da diese öfters wenig über das Gesamtfahrverhalten aussagen):
1. Bewährter Motor mit guter Durchzugskraft von 2000 bis 9500 U/min, damit lässt es sich sowohl zügig durch die Landstraßen ziehen als auch im Stadtverkehr im fünften Gang cruisen. Der Motor ist absolut wartungsarm und zuverlässig. Der kawasaki-typischer dumpfer Sound finde sehr angenehm.
2. Sehr gutes und neutrales Handling
3. Großer 22 L Tank (bis zu 400 km, abhängig von der Fahrweise)
4. Gute Anbringungsmöglichkeiten für Gepäckteile
5. schlichtes, elegantes Erscheinungsbild
6. Sehr preisgünstig und somit Spitze im Kosten-Nutzen-Verhätnis
Es sind je nach Nutzabsicht sehr viele weitere Vorteile. Die in vielen Tests beschriebenen Nachteile sind sehr einfach und billig zu beheben:
1. Die anfänglich gewöhnungsbedürftige Gangbox habe ich geöffnet und die Gangwelle mit Kupferpaste eingeschmiert. Seitdem ist der Gangwechsel seidenweich und leichtgängig.
2. Die paar Rost-anfälligen Schweißnähte habe ich gesäubert, getrocknet und mit Dichtungsmasse (unten frei lassen) eingeschmiert. Der Rahmen ist jetzt absolut gegen Roste gesichert.
3. Die Federbeine reichen m.E. völlig aus, es sei denn man will mit der ZR 7 Hetzjadge mit Spitzengeschwindigkeiten über 180 km/H veranstalten. Ein Wechseln gegen dickflüssigeres Öl reichte für meine Belange aus.
4. Das schlechte Kaltstartverhalten lässt sich mit einem Auswechseln gegen hochwertigen Zündkerzen fast völlig ausmerzen. Ferner reduziert es den Spritverbrauch.
Die ZR 7, sucht man ein zuverlässiges Motorrad mit guten Rei
seeigenschaften und genügend Kraft und guter Handlichkeit für kurvige Landstraßen, ist in Anbetracht des geringen Anschaffungspreises (meine 1,5 Jahr alte ZR 7 mit 4000 km Laufleistung hatte ich für 4000 Euro erstanden) mit und seiner Konkurrenten (Suzuki GSX 750 oder Honda CB 750) eine sehr gute Wahl. Leider gibt es für dieses Modell nur drei Farben (blau, rot, silber)


Fazit: