Kawasaki W650

Kawasaki W650 Motorrad & Motorroller

Erhältlich in: 2 Shops

Produkttyp: Kawasaki Motorräder

Kurzbeschreibung:Marke: Kawasaki / Fahrzeugtyp: Allrounder / .

Neuester Testbericht: ... sich wünschen würde so etwas wie eine Honda Pan European oder Goldwing zu haben. Doch bei der W650 ist es schon schwer ... mehr

 ... überhaupt einen Gummiriemen oder eine Einmalregenkombi unterzubringen. Dafür benötigt man immer einen Rucksack oder Tankrucksack und schon ist es mit dem coolen Look vorbei. 7. Die Tachometergenauigkeit. Wenn ich mich recht erinnere sind 8% Abweichung +/- bei Tachometern erlaubt, weil es sich schließlich nicht um Meßgeräte sondern um Richtwertinstrumente handelt. D.h. man soll sich an ihnen orientieren. Das Problem bei der W650 ist, daß sie die 8% so exakt ausnutzt (also genau +8%) daß man hier eigentlich schon von einem Meß...mehr

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Kawasaki W650 Testberichte

Testberichte zu Kawasaki W650

Dr.+Johannes+Eck
Kawasaki W650 ausführlich (1111 Wörter)
von Dr. Johannes Eck - geschrieben am 27.07.08
Bewertung:

Ich fahre die W650 schon seit mehr als 6 Jahren, 40TKm und bin von ihr noch nie im Stich gelassen worden. Doch der Reihe nach. Was die Meisten interessieren wird, sind ja die negativen Eigenschaften vor denen gewarnt werden sollte. Damit keiner mehr länger warten muss fange ich auch gleich damit an:
1. allseits bekannt die gerade noch mäßige Telegabel, ist zwar leicht zu warten aber auch sehr schlecht bestückt. Ich habe erst das Gabelölwechseln müssen, damit sie nicht schon vom Eigenegewicht beim Abbocken in die Knie geht.
2. Die Kettenspannungseinstellung. Also wer sich keinen Kopf um die Spur von Vorrderrad und Hinterrad macht, der wird sich daran auch nie stören. Alle Anderen werden die absolute Untauglichkeit der Makierungen auf der Hinterradschwinge schon gleich bemerken, es dauert selbst auf der Richtbank mindestens eine Stunde zwischen Spur,Kettenduchhang und Kettenspannung zu vermittel. (Ich sehne mich jedes Mal nach einer Hinterradschwinge mit einem Exenter wie sie die ZRX oder die Zephir schon vorher hatten)
3. Das Kaltstartverhalten. Die W650 braucht immer erst einige Meter, um überhaupt richtig rund zu laufen. Sie springt zwar absolut immer an, und das auch meist beim ersten Antritt schon aber wenn man sie nicht immer erst mit gezogenem Shoke 2-3minuten laufen lassen will, daß sie mit ca.2500u/min im Stand läuft, dann kann sie zu "Verschluckern" neigen
4. Der Aus- und Einbau der Batterie: also solch eine Katastrophe habe ich bisher nur bei BMW erlebt. Man muß nicht nur den linken Seitendeckel abbauen, auch die gessamte darunter, milimeter eng gequwetschte Verkabelung herausoperieren, ehe man unter mechanischer Spannung stehend die Batterie an den Kabeln selbst herraustrecken kann. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn man die Maschine nicht jährlich im Winter einmottete und die Batterie in einen frostsicheren Raum bringen wollte. So bleibt das alljährliche Ritual. . .
5. Das Fahrwerk. Das Fahrwerk ist so konstruiert, daß der Fahrer automatisch auf die Geschwindigkeit von 80-95Km/h konditioniert wird. Dieses Motorrad hat einen komischen erzieherischen Effekt. Schnell mal eine längere Strecke zu fahren wird da eher zur Zumutung. Man muß sich das dann immer ausdrücklich vornehmen, um zu wissen wofür man sich das antut. 150Km sind ohne Probleme zu machen, bei 200Km ist dann (dank der langen Dauer) auch irgendwo eine physiche Grenze erreicht. Ich sage das, weil ich eigentlich regelmäßig längere Strecken fahre und am Ende eher richtig geschafft als angenehm überrascht bin.
6. Das Gepäckfach. Richtig, es ist gar keins vorhanden, das scheint mir auch ein kleines Manko zu sein. Nicht, daß man sich wünschen würde so etwas wie eine Honda Pan European oder Goldwing zu haben. Doch bei der W650 ist es schon schwer überhaupt einen Gummiriemen oder eine Einmalregenkombi unterzubringen. Dafür benötigt man immer einen Rucksack oder Tankrucksack und schon ist es mit dem coolen Look vorbei.
7. Die Tachometergenauigkeit. Wenn ich mich recht erinnere sind 8% Abweichung +/- bei Tachometern erlaubt, weil es sich schließlich nicht um Meßgeräte sondern um Richtwertinstrumente handelt. D.h. man soll sich an ihnen orientieren. Das Problem bei der W650 ist, daß sie die 8% so exakt ausnutzt (also genau +8%) daß man hier eigentlich schon von einem Meßgerät reden könnte. Man hat dann auch 8% mehr Gesamtkilometer auf dem Zähler, man hat dann auch immer scheinbar weniger Benzin verbraucht, man weiß nie genau welche Strecke man heut zurückgelegt hat, und auch die Höchstgeschwindigkeit (um 200 sind es dann schon um +/- 16Km/h Abweichung)( je nachdem wie schnell man fährt.)) bekommt man nie aktuell angezeigt. Wenn man sich die Drehzahl merkt und die Getriebeübersetzung incl. der Zahnradverhältnisse berechnet, kommt man annähernt auf die wirkliche Höchstgeschwindigkeit. ;-)

Nun aber Gennug von den Nachteilen. Zu den Vorteilen:

Die W650 gehört zu den handlichsten Motorrädern die es überhaupt gibt. Das macht sich vor allem im Stadtverkehr bemerkbar. Spurwechseln und Ampelstop, anhalten und aufbocken, usw. es geht beinahe so leicht wie mit einem kleinem Moped.
Der Benzinverbrauch ist extrem gering. Im Durchschnitt von 5Jahren bei allen Stops habe ich 4,1L/100Km verbraucht, der Niedrigste Verbrauch war 2,9L. Normalerweise verbrauche ich um die 3,79L/100Km. Das reicht für locker 350Km Reichweite. Diese Werte zu erreichen ist keine große Kunst.
Die Antriebkette hält ewig, ich habe sie seit 39TKm drauf und sie hat noch mindestens 1/3 bis sie verschlissen ist. Dabei habe ich nicht etwa den Scotoiler verwendet oder Ähnliches. 50PS reißen ja auch nicht permanent an der Kette, und das macht sich auch bemerkbar.
Das Getriebe schaltet sich angenehm, es knallt nicht; man kann durchaus auch Gentleman like losfahren.
Der Klang der Auspuffanlage ist seriös. Da Motorrad klingt weder wie eine Bormaschine noch wie ein Lanz Buldog. Es ist auch nicht zu laut. Vorziehen sollte man die Modelle aus den ersten Jahren, die Leistung wurde durch Veränderung der Abgasanlage zur Einhaltung irgendwelcher Vorschriften etwas geringer. Gleiches Schicksal ereilt auch alle, die den DB-Killer aus dem Auspuff raustrennen. min 3PS Leistungsverlust. Aber das sollte jeder selbst wissen.
Den von vielen beschrieben "Schimi Effekt" ab 140Km/h habe ich auch erleben können, und ich bin froh, daß ich dieses überlebt habe. Ich kann nur sagen, daß es nicht lustig ist, wenn bei 160 der Lenker pendelt als wenn einen die Maschine gern abwerfen möchte. Seit mehr als 2Jahren ist das nicht mehr aufgetreten, selbst bei Geschwindigkeiten um 200K/h liegt die Maschine ihrem Fahrwerkt entsprechend ruhig. Ich trage flatterfreie Kleidung und habe die hinteren Stoßdämpfer auf die weicheste Stufe gestellt. Bei meinem Gewicht (80Kg) habe ich auf diese Weise keine Probleme mit dem "Schimi-Effekt" mehr.
Ich habe schon mehrere sehr weite Urlaubsreisen mit der W650 gemacht, nach Skandinarvien z.B.. Außerhalb Deutschlands fährt man auch nicht so aggressiv, so daß man mit der W650 gut im Verehr "mitschwimmen" kann. Gepäck bekomme ich hervorragend unter. Dazu eine billige Gummirolle (der Größe nach Belieben) längst in Fahrtrichtung aufgeschnallt schon hat man eine kleine Rückenlehne und ist immernoch recht windschnittig unterwegs.

Als Resüme nach all meinen Jahren mit der W650 kann ich nur sagen, daß ich sehr zufrieden mit dem Motorrad bin. Es ist sehr zuverlässig und besonders schön. Der Lack!!! soetwas macht man in Europa nur noch auf Bestellung! (ich besitze das 1999er Modell) ist einzigartig. Und da sie nun nicht mehr nach Deutschland importiert wird, bleibt sie endgültig etwas ganz Besonderes. Danke Kawasaki für dieses besondere Motorrad.

stefan
Rückenschmerzen garantiert (148 Wörter)
von stefan - geschrieben am 28.09.06
Bewertung:

Hallo Motorradfreunde
wir sind durch eine zu lange geschichte an eine w650 bj 2002 gekomen, mit nur 62 km auf dem puckel von einem sammler.Nach einer kompletten vergaserreinigung sowie neuem öl haben wir die ersten 1200 km gefahren.Positiv:Absolut schicker Look, solider Motor+Sound, verbrauch ca 5liter auch akzeptabel.
Negativ:Bald ist der erste Besuch beim Orthopäden notwendig,ich und meine Frau fragen uns,für welch kleinen Asiaten diese Bank gebaut ist???Polsterung:Fehlanzeige
Außerdem sind die Fußrasten völlig falsch angebracht, so daß die Gefässe der Beine abknicken und schmerzen,schon nach kurzer Strecke.Sehr schade für ein sonst gutes Motorrad.Aber im Original für uns beide untauglich.ich bin 1,92 groß, meine Frau 1,76,zur info.
Wer hat ähnliche Erfahrung bzw.Lösungsvorschläge,bitte an dreamteam@gmx.com
Grüße von Marion+Stefan + allzeit gute Fahrt

markus+scholz
Kawasaki W650: weh 650 hege und aufzucht (169 Wörter)
von markus scholz - geschrieben am 09.07.06
Bewertung:

nach gut 7 jahren mit nun der zweiten weh und rund 80tkm ohne nennenswerte probleme kann ich nur sagen, noch nie was besseres gefahren. einzig die gabelfedern sollten gleich zu anfang geändert werden, was ja dank wirth und wilbers kein grosses problem mehr darstellt. dazu eine stahlfelx bremsleitung und gut ists. auch ein wechsel auf bridgestone bt 45 reifen ist lohnenswert, dann allerdings am besten markenbindeung aus- oder die bts beim händler eintragen lassen. ein kleiner kritikpunkt ist die zu geringe schräglagenfreiheit, die für die meisten nutzer allerdings kein thema ist. links setzt der ausleger vom hauptständer auf, rechts ist es erst der angstnippel, dann unschön die auspufftüte. auch gibt es im net eine grosse gemeinschaft von w650 fahrern, nach denen es sehr einfach zu googlen ist. altersschnitt der user ist rund 35+ was am anfang mangels angeboten am markt fast unmöglich war, ist es heute kein problem eine guterhaltene w mit wenigen kilometern ab rund 3-3,5 kiloeuro zu kaufen
gruss
markus

der+wahre+Beeblebrox
Retrobike mit hohem Fun-Faktor (503 Wörter)
von - geschrieben am 18.09.01, geändert am  18.09.01 (Sehr hilfreich, 3651 Lesungen)
Bewertung:

Das ein W-650 Besitzer eine negative Kritik schreibt ist wahrscheinlich unwahrscheinlich. Ich fahre die W jetzt seit gut zwei Jahren und sie hat mittlerweile ca. 15.000 km auf der Uhr. Die letzte goße Tour ging im Frühsommer in die Dolomiten.

Vielleicht zuerst die Schwachstellen:
Zuerst ist die etwas nachlässige Verarbeitung zu nennen. Vor allem die Chromteile neigen zum Ansatz von Flugrost. Sowehl die Auspuffanlage als auch die verchromten Schutzbleche müssen regelmäßig auf Rost untersucht werden, damit man frühzeitig einschreiten kann.
Die Spiegel wirken etwas billig und plastikmäßig.

Das war's aus meiner Sicht mit den negativen Seiten.
Nun zu den positiven Seiten
Motor - den man übrigens kinderleicht per Kickstarter zum Leben erwecken kann - : Seidenweicher Lauf, und amgenehmer Sound der aber etwas nachdrücklicher sein könnte, hier wurde halt dem Emissionsschutzgesetzt Tribut gezollt. Erwähnenswert ist sicher noch, das die Nockenwelle über eine Königswelle angetrieben wird, die auch optisch was hermacht. Die 50 PS gehen ganz munter zur Sache, sowohl von unten rum als auch in höheren Drehzahlen. Das Getriebe läßt sich gut schalten. Die Schaltwege sind kurz.

Fahrwerk: Ist natürlich "nur" ein ganz herkömliches Fahrwerk mit Telegabel und zwei Federbeinen, leider sind aller Dämpferelemente zu weich abgestimmt. Für die Gabel gibt es andere Federn z.B. von Wirth, das soll schon einige Verbesserung bringen. Es gab für hinten passende Konis, die sind aber leider nicht mehr zu bekommen. Bei meiner W ist allerdings das Fahrwerk noch im Originalzustand und irgendwie habe ich mich daran gewöhnt. Selbst bei forscher Fahrweise bringt einen das Fahrwerk (auch im Originalzustand) nicht in Schwierigkeiten. Lediglich die niedrig angebrachten (klappbaren) Fußrasten setzen der Schräglage relativ früh Grenzen.

Bremsen: Vorne eine Scheibe, die nicht übermäßig bissig ist, aber für vernünftige Verzögerungswerte sorgt. Hin ten eine retromäßige Trommel, die ihren Dienst auch ordentlich verrichtet, ich habe übrigens noch nie die Scheibe am Hinterrad vermißt.

Bei den Instrumenten scheiden sich die Geister. Kawasakei hat hier flach bauende elektronische Uhren spendiert. Im Tacho befindet sich ein LC-Display mit Uhr, km- und Tageskilometeranzeige. Mir persönlich gefällt dies sehr gut. Hier haben übrigens die ersten Modelle ein Problem, grundlos "resetet" sich die elektronische Anzeige ab und an, so dass die Uhr nicht mehr stimmt und die Tageskilometer auf Null gehen.

Die Sitzposition gefällt mir ausgezeichnet. Man sitzt aufrecht mit wenig angweinkelten Beinen. Die Sitzbank ist breit genug, so dass auch lange Touren keine Tortur werden.

Meine W hat den hohen Lenker, mittlerweile kann man zwischen diesem und einem flachen Lenker wählen. Dies ist letztendlich Geschmacksache.

Vor allem die letzte Tour in und durch die Dolomitem hat mir gezeigt, dass man die W durchaus sportlich um die Ecken bewegen kann.

Fazit: Ein Retrobike mit hohem Fun-Faktor und ein echter Eyecatcher.

m.kuethe
prämierter PremiumberichtKawasaki W650: Alltagsmoped (316 Wörter)
von - geschrieben am 07.06.00, geändert am  21.05.01 (Sehr hilfreich, 2376 Lesungen)
Bewertung:

Nach 3 Monaten W 650 bin ich sehr zufrieden mit den Fahrleistungen, dem Startverhalten (Kick only fast immer beim 1. Mal), der Schräglagenfreiheit, dem Verbrauch.
Der Verbrauch bewegt sich zwischen 3,3 Litern bei sehr geruhsamer Landstraßenfahrt und 6,5 Litern beim schnellen Autobahnheizen.
Die Reifen halten ca. 10000 Kilometer, was für die Fahrleistungen okay ist. Die Kette ist hinreichend dimensioniert und muss nur sehr selten nachgespannt werden. Ölverbrauch gleich null.
Was mich stört: Das Fahrwerk ist zu weich, das reicht bestenfalls für geruhsame Sonntagsnachmittags-Deich-Ausflüge, aber nicht für genussvolles Kurvenschwingen. Auf der Autobahn neigt die Maschine zum Pendeln ab 150 km/h, was mit abgefahrenen Reifen echt erschreckende Ausmasse annimmt. Mit abgefahrenen Reifen stellt sich starkes Lenkerschlagen im Bereich zwischen 60 u. 80 km/h bei freihändigem Fahren ein.
Die Verarbeitung lässt teilweise stark zu wünschen übrig. Stichwort Rost: Die Endtöpfe rosten innen schon sehr deutlich, zudem ist die Schweißnaht zwischen Krümmer und Endtopf nicht gegen Rost geschützt und oxidiert munter vor sich hin. Hier ist am Praxisbedarf gnadenlos vorbei gespart worden (Zum Vergleich: der Originalauspuff meiner 93er MuZ Silver Star sieht noch deutlich besser aus!)
Neukäufern sei angeraten, auf den Rost ein verstärktes Auge zu werfen und den Händler frühzeitig darauf hinzuweisen wegen der Garantieansprüche.
Noch ein Knaller: der rechte Seitendeckel hat den Kabelbaum so weit angescheuert, dass bereits das Kupfer einzelner Kabel zu sehen war (nach 5000 km!!). Tape und Kantengummi am Seitendeckel haben Abhilfe geschaffen.
Zusammenfassend: ein faszinierendes Motorrad, das großen Spaß macht mit Verarbeitungsmängeln, die mich in die 70er Jahre zurückversetzen. Trotzdem würde ich die W jederzeit wieder kaufen.
Nach mittlerweile 16.000 km bin ich immer noch sehr zufrieden mit dem Motorrad, die auf Garantie ausgetauschte Auspuffanlage beginnt s chon wieder zu rosten - ich warte auf Angebote aus dem Zubehör.

superroschi
Fast ne Triumph (382 Wörter)
von - geschrieben am 22.05.00, geändert am  22.05.00 (Sehr hilfreich, 2244 Lesungen)
Bewertung:

Nachdem eine Enduro für meine Freundin zu hoch war, gingen wir auf die Suche...und dann stand sie da.
Auf den ersten Blick eine alte Triumph (Marlon Brando lässt grüssen)...auf den zweiten Blick eine echt gelungene Kopie.
...Die musste also her.

Auf der W650 sitzt man sehr entspannt und trotz der schmalen Sitzbank recht angenehm. Diese Sitzposition lädt nicht gerade zum "heizen" ein, dafür ist die W650 aber auch nicht gemacht.

Der Motor (wir fahren gedrosselt)zieht gut durch und kann je nach Belieben mit Knöpfen (für mein Mädel) oder Kickstart (für mein Ego) angeworfen werden.
Allerdings lässt sich der Choke nach dem Kaltstart nicht sehr schön einstellen (also hohes Drehen bei vollem Choke oder fast absterben wenn er raus ist)...nicht so schön, aber auch nichts wildes (wer mag, stellt das Standgas einfach höher und kann den Choke recht früh herausnehmen).

Die Bremsen sind ausreichend, das Fahrwerk für die nette Ausfahrt und mal ne flotte Runde gut, man sitzt dabei recht "englisch" und kommt in Versuchung die Maschine in den Kurven nur zu "drücken"....macht Spaß!

Der Sound ist wirklich gelungen, brummig bollernd tief...aber nur im Umkreis von 3 Metern, dann herrscht Stille ..naja, die Vorschriften.

Unsere Maschine hatte während der Einfahrphase Zündaussetzer und Wasser in den Armaturen, dies wurde von Kawasaki auf Garantie behoben.

Ein Mangel ist zu erwähnen: Der Seitenständer ist sehr kurz und steil angebracht. Dadurch kann die Kawa sehr leicht vom Ständer rollen, wenn man sie nicht exakt abstellt.

Nach nunmehr ca. 5000 Kilometern hat sich die W650 ins Herz meines Mädels gefahren und auch ich fahre sie gerne, da sie einfach exklusiver ist als die ganzen Harley-Nachbauten (und die meisten Laden-Harleys) und im Vergleich zu einer echten alten Triumph einfach total alltagstauglich.

Noch ein Tip für Klassikfreunde:
Die Firma Kramer bietet Umbautsätze für die Maschine an, um sie zum "Coffe Racer" oder "Scrambler" zu veredeln.
Telefon: 051285434
...Das wär ja vielleicht was für nächsten Winter

Bluelinux
Kawasaki W650: Fahrbericht Kawasaki W 650: In der Ruhe liegt die Freude (331 Wörter)
von - geschrieben am 27.01.00, geändert am  27.01.00 (Sehr hilfreich, 2554 Lesungen)
Bewertung:

Genusssucht pur verspricht die Kawasaki W 650. Trotz oder gerade wegen ihres antiquierten Aussehens liegt sie voll im Trend. Denn schöner kann man die Absage an immer mehr Leistung kaum auf zwei Räder stellen. Konsequent orientierten sich die Japaner an englischen Bikes der fünfziger und sechziger Jahre, fast so, als wollten sie mit diesem Zweirad ihren Vorbildern für viele gute Anregungen danken und ein Denkmal setzen. Kompliment, an der W 650 stimmt alles. Na ja, dass Zeit und Kilometer in den klassischen Rundinstrumenten digital angezeigt werden, kann großzügig übersehen werden. Denn wenn die Kawasaki läuft, meint nicht nur der Nostalgie-Freund die Glocken klingen zu hören. Das Bollern des 676 ccm großen Zweizylinders ist Musik, stilecht und wird kinderleicht per Kickstarter zum Klingen gebracht. Wehe, es benutzt einer den vorhandenen E-Starter - Banause! Fast vergisst man das Losfahren, so schön sind die Lebensäußerungen, die sich unter dem 15-Liter-Tank mit glitzerndem Emblem und Gummi-Kniepolster bemerkbar machen. Aufrecht sitzend, dank breitem Lenker alles bestens im Griff, geht's los. Und wie. Mit der Kraft von 37 kW/50 PS treibt die 212 Kilogramm schwere Kawasaki vorwärts. Nicht gerade atemberaubend, aber es reicht, um in gerade mal 5 Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen - rein theoretisch natürlich. Denn Beschleunigungsorgien sind das Allerletzte, wofür dieses Motorrad geschaffen ist. In der Ruhe liegt die Freude, im Verzicht der Genuss. Was nicht heißt, dass schneller Fahrspaß ein Fremdwort bleiben muss. Obwohl das Nostalgie-Konzept bei der Retro-Kawa konsequent bis hin zum Reifenprofil angewandt wurde, machen die 19-Zoll- Vorder- und 18-Zoll-Hinterräder alles mit. Und wenn die W 650 bisweilen dazu verleitet, auch mal flott zu fahren, sorgen 300-Millimeter-Bremsscheibe vorn und 160-Millimeter- Trommelbremse hinten für zufriedenstellende Verminderung des Vorwärtsdrangs. Nicht ganz überzeugend gelingt der Konsumverzicht beim Verbrauch: Stolze 4,99 Li ter Normal gluckerten im Schnitt durch die Gleichdruckvergaser. 12.490 DM müssen für die Kawasaki W 650 hingeblättert werden. Dafür gibt's eines der feinsten Motorräder der letzten Jahre.

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