Honda Helix

Honda Helix Motorrad & Motorroller

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Produkttyp: Honda Motorräder

Kurzbeschreibung:Marke: Honda / Fahrzeugtyp: Roller / Grossroller

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 ... ergänzt wird das ganze von Kontroll-Leuchten für Blinker und Fernlicht, bei Modellen mit Seitenständer gibt's auch hierfür eine Kontroll-Leuchte. Einen Drehzahlmesser gibt es nicht, der ist jedoch bei einem Automatikfahrzeug auch nicht nötig. Ein nettes Gimmick ist zum einen der beleuchtete "Honda Helix" Schriftzug im Cockpit, zum anderen macht der Tacho bei Einschalten der Zündung einen Selbsttest und zählt bis 199 km/h, was schon sehr cool aussieht. Die Bedienelemente am Lenker sind Zweirad-typisch angeordne...mehr

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Honda Helix Testberichte

Testberichte zu Honda Helix

Homer_MCSM
Honda Helix: Honda CN250 Helix -Das Kult-Sofa auf Rädern (2274 Wörter)
von - geschrieben am 20.08.12 (Sehr hilfreich, 784 Lesungen)
Bewertung:

Honda CN250 Helix - Das Kult-Sofa auf Rädern
 
Da ich inzwischen schon die zweite Helix besitze, möchte ich euch ausführlich über meine bisherigen - sehr positiven - Erfahrungen mit dem Kult-Roller berichten.
 
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Die Geschichte der Helix
 
1986 liefen die ersten CN250 vom Band. Honda hatte einfach die Technik des wesentlich kleineren Honda Spacy 250 in einen ellenlangen Stahlpressrahmen verbaut, darauf eine sehr ausladende Plastikkarosse gestülpt (daher der gern genutzte Spruch: hier ein Kläppchen, dort ein Kläppchen) und heraus kam dabei der Urvater aller Groß- oder Sofaroller. Die ersten Jahre konnte man die Helix lediglich als Import kaufen (Louis in Hamburg beispielsweise importierte die Helix aus den USA), alternativ konnte man natürlich auch selbst importieren, was ungleich teurer war.
 
Erst in den 90ern gab es die Helix dann auch offiziell beim Honda-Händler zu kaufen, zum stolzen Preis von über 10000,-- Mark. Die deutschen Modelle haben gegenüber den Importen leichte technische Änderungen, so ist z.B. ein Seitenständer verbaut und das Standlicht befindet sich im Hauptscheinwerfer und nicht in den vorderen Blinkern. Außerdem haben die deutschen Modelle einen Schalter fürs Abblendlicht, bei den US-Modellen geht mit der Zündung auch die Beleuchtung an.
Der (überwiegend technisch sehr ähnliche, jedoch minder erfolgreiche) Nachfolger der Helix war dann Ende der 90er der Honda Foresight.
 
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Die technischen Daten:
Motor: Einzylinder Viertakter
Hubraum: 244 cm³
Leistung: 13 kW (17 PS) bei 7.000/min
Drehmoment: 17 Nm bei 5.500/min
Verdichtung: 10:1
Leerlaufdrehzahl: 1.500/min
Höchstgeschwindigkeit: eingetragen 112 km/h
Antrieb: stufenlose Variomatik
Starter: Elektrostarter
Tankvolumen: 12 l
Kraftstoff: Benzin ROZ 91 (Normal)
Verbrauch: 3,5-4 l/100 km
Leergewicht: 168 kg
Zulässiges Gesamtgewicht: 340 kg
Reifen: 110/100-12 67J vorne, 120/90-10 65J hinten
Sitzplätze: 2
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Karosserie
 
Die Helix war damals einer der größten Serienroller auf dem Markt. Ein Radstand von mehr als 1,60 Metern und eine Länge über alles von 2,20 Metern weisen schon mal darauf hin, dass genügend Platz für Mensch und Gepäck bleibt.
 
Der Sitzkomfort ist nahezu einzigartig. Man sitzt recht tief auf einer riesigen Sitzbank, die Trittbretter sind ausreichend groß dimensioniert und der Lenker lässt fast schon lässiges Chopper-Feeling aufkommen. Auch der Sozius sitzt entspannt, hat eine kleine Rückenlehne und Fußrasten auf dem langen Trittbrett. Die Helix hat keinen komplett flachen Durchstieg, der Transport von z.B. Wasserkisten auf dem Trittbrett entfällt somit (ist auch nicht zu empfehlen, wird trotzdem gern mal bei Rollern mit komplett flachem Durchstieg durchgeführt.)
 
Fürs Gepäck gibt es im Heck der Helix ein ausreichend großes Staufach. Leider ist dieses nicht groß genug, um einen Helm aufzunehmen. Dafür befindet sich seitlich ein Helmhalter. Ein rollertypisches Helmfach unter der Sitzbank findet sich nicht, nimmt man die Sitzbank ab, blickt man auf den Motor. Außerdem befindet sich vorn unterm Lenker ein abschließbares Staufach, Welches für Handy und Geldbörse ideal ist.  Die meisten Helix wurden allerdings zusätzlich mit einem Topcase ausgestattet. Staufach + Topcase reichen problemlos auch für einen größeren Einkauf aus.
 
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Motor / Getriebe / technisches
 
Wichtig für Interessenten: Da die Helix 250 cm³ Hubraum hat, ist ein Motorradführerschein Voraussetzung. Der Motor ist ein wassergekühlter Einzylinder Viertakter, die genauen technischen Daten finden sich weiter oben. Der Motor an sich läuft ganz kultiviert und klingt gegenüber den kleineren 125ern auch recht erwachsen. Das Getriebe ist die rollertypische stufenlose Variomatik, man gibt also einfach Gas und überlässt die Aufgabe der Kraftübertragung der Variomatik. Gegenüber einem Motorrad ein definitiver Komfortvorteil (wer, wie ich, eine 400er hatte, bei der man sich durch 6 Gänge wühlen musste um auf Höchstgeschwindigkeit 140 km/h zu kommen, der weiß was ich meine.)Ok, Motorradfans belächeln eine Variomatik, Rollerfans schwören darauf.
 
Motor sowie Getriebe sind sehr haltbar, sofern man nach dem Öl schaut und dieses auch alle 3000 km wechselt. Vorsicht: Es gibt keine Öl-Kontroll-Leuchte, auch keine für den Öldruck, also ist es die Aufgabe des Fahrers, den Ölstand anhand des Peilstabes (naja, ein Peilstäbchen) im Auge zu behalten. Der Motor hält gut und gerne 50000 km, bevor es zu größeren Reparaturen kommt, natürlich ist das nur eine ungefähre Tendenz, es gibt Motoren die mit 100000 km noch problemlos laufen, andere hauchen mit 15000 das Leben aus, hier kommt es natürlich auch auf die Pflege an.
 
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Fahren mit der Helix
 
Um es kurz zu sagen: Entspannung pur! Der Fahrkomfort ist die absolute Stärke der Helix.
 
Gestartet wird die Helix auf Knopfdruck, einen Kickstarter gibt es nicht. Wichtig dabei: Die Helix startet nur dann, wenn das Bremspedal für die Hinterradbremse gedrückt ist.
Beim Fahren gilt das alte Motto: Länge läuft. Die Helix fährt sich sehr komfortabel, sie ist recht weich gefedert, allerdings gibt das Fahrwerk gerade kurze Stöße auch mal an den Fahrer weiter. Kleinere Unebenheiten werden sehr gut weggefedert und kommen kaum beim Fahrer an.
 
Ein Manko hat die Helix jedoch: Durch den recht massigen Aufbau ist sie seitenwindempfindlich. Sie neigt dazu, bei Seitenwind doch mal zu versetzen und verlangt hier eine feinfühlige Reaktion. Ansonsten ist sie nicht kippelig, sie liegt gut auf der Straße und lässt sich auch in Kurven erstaunlich gut, fast sogar mit einem Hauch von Sportlichkeit, dirigieren. Spurrillen mag sie so gerne, dass sie ihnen gerne mal hinterherlaufen will, auch hier ist ab und zu Obacht geboten, damit die Fuhre auch dahin fährt, wo man hin will. Dies alles ist jedoch jammern auf hohem Niveau, es sollte aber trotzdem erwähnt sein.
 
Die Wendigkeit leidet natürlich unter dem langen Radstand. Genau genommen hat die Helix den Wendekreis eines mittleren Flugzeugträgers. Kleinere Roller sind hier eindeutig im Vorteil.
Der Wetterschutz ist absolut top, vor allem dann, wenn die Helix mit der höheren Scheibe der späteren Baujahre ausgestattet ist. Danke dem ausladenden Vorbau und der hohen Scheibe sitzt man windgeschützt, selbst Regen kann einem kaum etwas anhaben. Ein kleiner Tipp: Die Scheibe ist in ein paar Minuten getauscht und auch die hohe Scheibe der neueren Baujahre passt auf die älteren Modelle problemlos. Eine sinnvolle Investition!
 
Die Fahrleistungen sind ausreichend. Innerstädtisch kommt man beim Ampelsprint trotz knapp 170 kg Leergewicht ganz gut weg, die Höchstgeschwindigkeit von 112 km/h ist für einen Großroller nicht mehr wirklich zeitgerecht, man bedenke aber auch, dass die Helix konstruktiv auf die 30 zugeht. Es reicht immerhin, um sich auf der Autobahn die LKWs vom Leib zu halten. Landstraßen sind das bevorzugte Revier, hier macht Motorradfahren eh am meisten Spaß!
 
Die Bremsen sind als ausreichend zu bezeichnen. Vorne gibt es eine Scheibenbremse, bedient per Bremshebel mit der rechten Hand, die hintere Trommelbremse wird mit dem rechten Fuß per Bremspedal benutzt. Die Bremsen sind gut dosierbar, neigen auch nicht zum blockieren, sind aber auch nicht übermäßig wirkungsvoll. Für die Fahrleistungen sind sie jedoch ausreichend dimensioniert. Wo sich bei Motorrädern der Kupplungshebel und bei anderen Rollern der Bremshebel für die Hinterradbremse befindet, da gibt's bei der Helix - man ahnt es - nix! Die linke Hand hat beim Helix-fahren also lediglich die Funktion den Lenker zu halten bzw. ist für Blinker, Fernlicht und Hupe zuständig.
 
Beim Fahren wird man von digitalen Anzeigen informiert, diese "Mäusekinos" waren in den 80ern en vogue. Der Tacho zeigt die Geschwindigkeit an (logisch), es gibt zudem zwei Balkendiagramme für Tankinhalt und Wassertemperatur. Uhrzeit und Tageskilometer werden ebenfalls digital angezeigt, ergänzt wird das ganze von Kontroll-Leuchten für Blinker und Fernlicht, bei Modellen mit Seitenständer gibt's auch hierfür eine Kontroll-Leuchte. Einen Drehzahlmesser gibt es nicht, der ist jedoch bei einem Automatikfahrzeug auch nicht nötig. Ein nettes Gimmick ist zum einen der beleuchtete "Honda Helix" Schriftzug im Cockpit, zum anderen macht der Tacho bei Einschalten der Zündung einen Selbsttest und zählt bis 199 km/h, was schon sehr cool aussieht. Die Bedienelemente am Lenker sind Zweirad-typisch angeordnet und intuitiv bedienbar. Rechts findet sich der Starter sowie der obligatorische Not-Aus-Knopf, bei deutschen Modellen zusätzlich der Schalter für Stand- und Abblendlicht, links gibt's Fernlichtschalter, Blinker sowie die Hupe. Mehr findet man nicht, mehr braucht man auch nicht.
 
Die Helix hat eine mechanisch auf das Hinterrad wirkende Handbremse. Hierzu muss bei stehendem Fahrzeug die Hinterradbremse getreten sein und dazu ein Zugschalter unterm Lenker gezogen werden. Dann ist das Hinterrad blockiert und man kann mit Seitenständer auch bergab parken. Eine nette Idee.
 
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Eine kleine Gebrauchtkaufberatung
 
Kaufen? Wer einen günstigen Großroller will: JA!
 
Meine erste Helix war eine deutsche Ausführung, ich nutzte sie mehrere Jahre problemlos. Auch meine jetzige, ein 86er Import mit gerade einmal 8500 Meilen, läuft problemlos und zuverlässig.
Ein wichtiger Punkt sind natürlich die Kosten: Neu kostete eine Helix zarte 10000,-- Mark, das war Ende der 80er und in den frühen 90ern noch ne Stange Geld. Für knapp 60 Mark pro Kilo (auch so kann mans berechnen) bekam man aber auch ne Menge geboten.
 
Gute Exemplare kosten heute (Stand 2012) um die 1000,--Euro, hierbei ist es relativ egal, ob es sich um einen Import oder um ein deutsches Modell handelt. Da in der Bauzeit der Helix (1986 - für Deutschland 1997) nicht wirklich viel verändert wurde (es gab einen Wechsel von Stahlfelgen auf Alufelgen, dazu eine größere Scheibe und gegen Ende der Bauzeit eine andere Rückenlehne für den Sozius), ist das Baujahr des anvisierten Schätzchens zu vernachlässigen. Der technische Zustand ist wesentlicher. Rost findet sich bei der Helix kaum, wenn dann nur am Rahmen und da gehört er nicht hin. Also hier Obacht.
 
Dazu gibt's natürlich auch ein paar Schwachstellen:
 
- Ist der originale Auspuff am Ende seines Lebens angekommen, wird's teuer. Schrott aus China - Dosenblech rostet meist bereits auf dem Weg nach Deutschland, ein originaler Auspuff kostet mehr als 300,--Euro, hält daher aber auch lange (meine 86er hat heute noch den ersten Auspuff und der ist nicht mal verrostet!)
- Typisch für die Helix ist ein patschen beim Gaswegnehmen, also im Schiebebetrieb, hier ist nur eine kleine Gummidichtung, die den Vergaser hält, zu tauschen, das kostet nicht viel und ist schnell gemacht. Also definitiv kein Grund zur Sorge.
- Die Sitzbank neigt dazu, auf Dauer in den Nähten zu reißen. Hier hilft der Sattler weiter, jedoch auch nicht umsonst. Gebrauchte Sitzbänke werden auch gern mal mit Gold aufgewogen. Was eine neue kostet, will ich lieber gar nicht erst wissen.
- Gerade bei älteren Modellen fallen Teile der Tachoanzeige, speziell die Balken die Tankinhalt und Wassertemperatur anzeigen, gerne aus. Dies ist irreparabel, man brauch einen neuen Tacho. Hat man das Glück, ihn gebraucht zu bekommen und kann ihn selbst umbauen, geht das ganze noch. Der Umbau dauert ca. 1-2 Stunden. Wichtig hierbei: Man kann den Tacho reparieren ohne die Zähleinheit für den Gesamtkilometerstand zu wechseln.  Ein neuer Tacho ist nicht zu empfehlen, der kostet 500,--Euro. Alternative: mit den 1-2 nicht funktionierenden Balken leben.
 
Ansonsten kann man sagen, dass man für 1000,--Euro problemlos ein gutes Exemplar mit überschaubarer Kilometerleistung  und nachvollziehbarer Historie bekommt. Glaubt mir, das Geld ist gut angelegt!
 
Wichtig sind natürlich auch die Unterhaltskosten:
 
Alle 3000 km möchte die Helix frisches Öl haben, ab und an eine Zündkerze und einen neuen Luftfilter, Bremsflüssigkeit darf auch mal neu und die Variorollen in der Variomatik sind auch irgendwann mal fällig, genauso wie der Antriebsriemen. Das alles sind ganz normale Verschleißteile, die man auch heute noch problemlos im freien Teilehandel, bei Helix-Spezialisten oder auch beim Honda-Partner bekommt.
 
Die Preise für Ersatzteile sind auf normalem Niveau, was bedeutet, dass Originalteile beim Honda-Händler deutlich teurer sind als (wenn verfügbar)  im freien Handel. Das Angebot an originalen Teilen aus Schlachtfahrzeugen ist jedoch durchaus als sehr gut zu bezeichnen. Generell bleibt zu sagen: Lieber original und gebraucht als Nachbau und neu. Ein Beispiel: Komplette Motoren finden sich ab ca. 200,--Euro, selbst komplette Rahmen mit Brief sind zu finden, ca. um 100,--Euro.
 
Steuern bezahlt man wahnwitzige 18,--Euro im Jahr, Versicherung Haftpflicht ca. 30-50,--Euro im Jahr, je nach SF-Klasse.
 
Benzin brauch die Helix natürlich auch, Normal bleifrei würde ausreichen, ist jedoch in Deutschland nur noch schwerlich zu finden. Für 100km reichen ihr 3-4 Liter, je nach Fahrweise und Beladung. Ich habe mit Superplus bzw. Aral Ultimate sehr gute Erfahrungen gemacht. Natürlich ist das eine Preisfrage, da ich persönlich jedoch nur ca.2000 km im Jahr fahre, halten sich die Mehrkosten in Grenzen. Dies sei jedem selbst überlassen.
 
Kurz gesagt: Ein Mofa ist kaum günstiger, vergleichbare Großroller wie Suzuki Burgman oder Yamaha Majesty aber meist deutlich teurer.
 
------------------------------------------------------------
 
Fazit: Kaufen, draufsetzen, losfahren, freuen!
 
Die Helix ist trotz ihres Alters nicht wirklich veraltet, sie zieht die Blicke auf sich (ich wurde schon oft auf Parkplätzen auf die Helix angesprochen), ist (vor allem im Unterhalt unschlagbar) günstig, ausreichend schnell, komfortabel wie Opas Ohrensessel und vor allem ist sie
KULTIG!

Der1zigWahre
Nie wieder etwas anderes als Helix (711 Wörter)
von - geschrieben am 22.01.06 (Sehr hilfreich, 3992 Lesungen)
Bewertung:

Meinen ersten Helix habe ich 1991 gebraucht gekauft. Damals erregte ein solches Gefährt noch richtig
Aufsehen. Täglich nutzte ich den Roller für die Fahrt zur Arbeit. Über 60000 km und mehrere Jahre bereitete mir mein Sofa viel Vergnügen.

Das komfortable aber etwas zu weiche Fahrwerk führt in Verbindung mit den kleinen Rädern und dem langen Radstand dazu dass der Roller dazu neigt Rinnen in der Fahrbahn nachzulaufen. Außerdem ist das Gefährt sehr seitenwindempfindlich. Man hat am Anfang den Eindruck die Karre fährt schwammig und in langsamen Kurven muss man sich daran gewöhnen, dass der Eindruck entsteht man fällt plötzlich in die Kurve hinein. Doch dieses Gefühl verfliegt schnell mit einigen Kilometern Erfahrung.

Auf meinen Touren durch die Alpen, auf dem Weg zur Arbeit, an der Adria entlang usw. hat mich der Helix nur einmal im Stich gelassen. Im Winter ging durch Salzeinwirkung der Bremszylinder an der Vorderbremse fest, was mit einem Sturz endete. Meine später erworbenen Helixe hatten das gleiche Problem. Für den Winter sind diese Fahrzeuge aber ja eigentlich sowieso zu schade.

Das Fahrzeug wurde trotz nur geringer Sturzspuren verkauft. Einige Zeit später kam ich zufällig an ein Helix-Gespann mit Jeaniel Cobra Seitenwagen. Wie erwartet zeigte sich der Helix von seiner allerbesten Seite. Keine Mängel, zuverlässig, sparsam, pflegeleicht. Der Motor war im Gespannbetrieb zu dritt noch etwas müder als solo mit zwei Personen. Das zu lasche Fahrwerk fiel bei 3 Rädern nicht so auf, im Gegenteil, durch den niedrigen Schwerpunkt klebte das Helixgespann regelrecht auf der Strasse. Auf längere Strecken waren aber 90 Sachen Spitze trotz Stereoanlage sehr mühsam, weswegen der Helix mach 2 Jahren einem Goldwinggespann weichen mußte.

Für die Fahrt ins Büro wurde damals ein Daelim mit 125 ccm angeschafft. Diese neu erstandene Gurke machte mit täglich bewusst wie schön, zuverlässig und sparsam ein Helix ist. Wie bequem ich darauf gesessen bin, wie wenig Sprit er gebraucht hat usw.usw.

Nun besitze ich mittlerweile meinen 3. Helix, freue mich täglich auf die Fahrt ins Büro und im vergangenen Jahr bin ich in 2 Tagen 856 km über das Timmelsjoch, den Gampenpaß, den Passo Croce Domini, das Stilfser Joch und noch einige Pässe mehr gefahren. Durchschnittsverbrauch 3,2 l Normal, entspannte Fahrweise, keine Kreuzschmerzen und den einzigen Regenguß konnte ich ohne Kombi wegen der hohen Scheibe abwettern.

Im Vergleich zu modernen Rollern ist der zu kleine und zerklüftete Stauraum ein Ärgernis, denn nicht einmal ein Helm passt hinein. Die Fahrleistungen sind ausreichend aber mittlerweile gibt es natürlich mehr Power. Das zu weiche Fahrwerk zeigt sich mit Bitubos vorne (230 EUR) und hinten (300 EUR) immerhin so stabil, dass mancher Motorradfahrer staunen muss, was ihm da hinterherfegt. Der Spritverbrauch ist auf modernstem Niveau, denn kaum ein Fahrzeug komt mit 3-4 l/100 km aus, der Helix schon.

Für Helixneulinge empfehle ich folgendes:
Eine höhere Scheibe
ein großes Topcase
Bitubo Federbeine
Heidenau Reifen

So ausgerüstet ist der Helix auch heute noch eine echte Alternative zu modernen Rollern, die diesen Komfort und die Zuverlässigkleit erst noch beweisen müssen.

Nach nunmehr fast 15 Jahren mußte ich meinem Helix etwas Gutes tun. Er erhielt eine Generalsanierung. Nicht weil es unbedingt notwendig gewesen wäre, vielmehr deswegen, weil ich einen Plattfuß am Hinterrad hatte. Beim Radausbau war festzustellen, dass der Auspuff geschweißt werden mußte oder besser noch ersetzt. Außerdem zeigte nach einem Dutzend Jahren der Rahmen an einige´n Stellen Rost. Die Federbeine waren nach ca 45000 km am Ende und das Basteln macht ja auch irgendwo Spass.

Fazit:
Die tollen Alltagseigenschaften des Helix bewirken mit der zeit, dass dieser roller fast ein Familienmitglied wird. Egal ob zur Arbeit, auf eine Abendrunde oder gar in den Urlaub, ja sogar auf Geschäftsreise macht mein Helix ein gute Figur.

Die Ersatzteile sind sehr teuer. Auspuff ca 250 €, Federbeine hinten Original etwa 200 €, Antriebsriemen etwa 80 € ein original Blinkrelais sage und schreibe 36 €. Da verärgert Honda die echten Hondafreaks. Aber mal ehrlich, wer hat eine echte Liebe, die nicht manchmal teuer zu stehen kommt?

rollando
Honda Helix: Eine Rollerlegende lebt (339 Wörter)
von - geschrieben am 23.02.01, geändert am  09.04.04 (Sehr hilfreich, 2056 Lesungen)
Bewertung:

Ein Roller der anderen Art!
Diesen Rollertyp gibt es nur einmal. Alle anderen Grossroller sind mit dem Helix nicht vergleichbar. Die Fahreigenschaften und Leistung mögen sich verbessert haben, nicht jedoch das bequeme Fahren. Dies gibt es nur beim Honda Helix. Hier macht Rollerfahren richtig Spass!
Auch mit Zweimannbesatzung zieht der Helix trotz seiner 17 PS problemlos jeden Pass hoch.
Allerdings sind die neuen Rollertypen von Suzuki, Jamaha und Honda natürlich besser. Der Helix wurde seit 10 Jahren kaum weiterentwickelt. Aber Mithalten mit den "neuen" kann er allemal.

Hier eine Auflistungen der Erfahrungswerte mit dem Honda Helix:

Positiv:
Hoher Sitzkonfort, auch für den Beifahrer
Gute Durchzugskraft, auch mit 17 PS.

Endgeschwindigkeit von 120 km/h ausreichend.

Geräumiger Kofferraum der nicht wie bei den meisten Rollern unter der Sitzbank angebracht ist, sondern sich im Heck des Fahrzeuges befindet und sich auch von hinten öffnen lässt.

Die digitalen Instrumente sind einzigartig und übersichtlich.

Bequeme Sitzbank auch für den Beifahrer(in).
Man hat eine äuserst bequeme Sitzhaltung, so daß lange Fahrzeiten kein Problem sind.

Durch die Gestaltung des Rollers hat man einen guten Wind und Regenschutz.

Verbrauch liegt Zw. 3,5 und 3,9 Liter Normalbenzin pro 100 Km.

Der Wassergekühlte Motor wird durch einen automatisch zugeschalteten Ventilator nie überhitzt.

Die Feststellbremse erlaubt auch das Parken am Berg.

negativ:
Durch dem langen Radstand hat er einen großen Wenderadius. Dies wirkt auch etwas störend bei engen Serpentinen.

Bei Spurrillen hat man das Gefühl, das er etwas "schwimmt".

Hinterreifen hält etwa 5000 km, Voderreifen ca. 9000 km.

Mit meinem helix war ich schon auf Rollertreffen in Versmold, auf der Expo und in Italien. Startort Bodensee.


Leider gibt e s den Helix seit 1999 nicht mehr als Neufahrzeug, er wird aber in die Geschichte als erster und einzigartigster "Sofaroller" der Welt eingehen.

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