Honda CBSevenFifty

Honda CBSevenFifty Motorrad & Motorroller

Produkttyp: Honda Motorräder

Kurzbeschreibung:Marke: Honda / Fahrzeugtyp: Allrounder

Neuester Testbericht: ... Benzinverbrauch könnte etwas freundlicher ausfallen.Im Normalbetrieb sind 6,5 Liter auf 100 km fällig. Bei etwas forscherer ... mehr

 ... Gangart auf der Autobahn gurgelt sie schnell mal 8,5 Liter durch den Ansaugtrackt. Mann sollte also bei den heutigen Spritpreisen überlegen, wie weit man den Gasgriff dreht. Doch auch bei verbrauchsgünstiger Fahrweise wird man mit diesem Motorrad bestimmt nicht als Schleicher abgestempelt. Undichtheiten an der Telegabel hatte ich bisher noch nicht, habe aber das Gefühl, daß die Gabel sehr weit eintaucht und somit bald an ihre Grenzen stößt. Lässt sich aber mit anderen Gabelfedern ganz bestimmt beheben. Als Arbeits...mehr

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Honda CBSevenFifty Testberichte

Testberichte zu Honda CBSevenFifty

Helmut+Leister
Honda CBSevenFifty: Seven Fifty - Sorgloses Fahren (579 Wörter)
von Helmut Leister - geschrieben am 23.02.07
Bewertung:

Ich fahre meine Seven Fifty nun schon 6 Jahre. 52000 km stehen auf der Uhr und bis jetzt gab es keine nennenswerten Probleme.
Allerdings hat mein Vorbesitzer (Gebrauchtkauf mit 20000 km) eine Vollverkleidung von FIVE STARS angebaut. Der typische Charakter eines Naked-Bikes geht somit zwar verloren, aber in Sachen Fahrkomfort ist eine deutliche Steigerung zu spüren.
Der Pflegeaufwand hält sich in Grenzen, zumal am Motor auf Grund der Hydrostößel keine größeren Aufwendungen nötig sind.
Wenn man nicht unbedingt mit wahnsinnigen Drehzahlorgien fährt, gibt es beim Ölverbrauch keine nennenswerten Probleme. Von einem zum anderen Ölwechsel habe ich nahezu keinen Verbrauch.
Also gibt es eigentlich nur die "normalen" Wartungsarbeiten wie Kettenpflege, Luftfilterwechsel, Kerzenwechsel usw. Ein Werkstattbesuch ist dazu nicht unbedingt nötig.
Der Benzinverbrauch könnte etwas freundlicher ausfallen.Im Normalbetrieb sind 6,5 Liter auf 100 km fällig. Bei etwas forscherer Gangart auf der Autobahn gurgelt sie schnell mal 8,5 Liter durch den Ansaugtrackt.
Mann sollte also bei den heutigen Spritpreisen überlegen, wie weit man den Gasgriff dreht. Doch auch bei verbrauchsgünstiger Fahrweise wird man mit diesem Motorrad bestimmt nicht als Schleicher abgestempelt.
Undichtheiten an der Telegabel hatte ich bisher noch nicht, habe aber das Gefühl, daß die Gabel sehr weit eintaucht und somit bald an ihre Grenzen stößt. Lässt sich aber mit anderen Gabelfedern ganz bestimmt beheben.
Als Arbeitstier und Lastenesel habe ich die Seven Fifty auf meiner Urlaustour 2003 nach Südtirol voll ausgeschöpft. Im Betrieb mit Sozia und komplettem Campinggepäck hat sie alles klaglos verkraftet. Trotz voller Auslastung waren vor allem an den Pässen immer noch genügend Kraftreserven vorhanden.
Die Bereifung habe ich 2005 von Michelin auf Metzeler umgestellt. Das soviel gerühmte und berauschende Ergebnis bei der Verbesserung der Fahreigenschaften konnte ich jedoch nicht feststellen. Einzig bei nasser Fahrbahn ist etwas mehr Gripp vorhanden und das Aufstellverhalten in Kurven hat sich etwas verbessert.
Das lästige Benzinablassen am Vergaser bei der Winterfestmachung beschränkt sich bei mir auf die beiden äußeren Vergaser. die inneren sind sehr schlecht zu erreichen.
Beim Anlassen im Frühjahr zünden die beiden äußeren Zylinder dementprechend gut und reißen die beiden inneren mit, so daß nach einigen Umdrehungen mit etwas holprigem Lauf die Kiste wieder richtig rund läuft.
Danach gibt es das ganze Jahr über keine Schwierigkeiten mehr beim Anlassen.

Bei Kilometerstand 43000 hatte ich Probleme mit durchrutschender Kupplung. Bei der Demontage mußte ich feststellen, daß ein Spezialschlüssel zum Lösen der Kronenmutter auf der Kupplungswelle nötig ist. Habe mir diesen Schlüssel selbst anfertigen können, da ich in der Metallbranche tätig bin. Trotz aller Bemühungen und einem neuen Schlüssel habe ich die Mutter nicht öffnen können und mußte sie mit dem Dremel aufschneiden. Danach war natürlich eine neue für 18 Euro fällig.
Beim Nachmessen der Kupplungsbeläge stellte ich fest, das das vorgegebene Grenzmaß noch lange nicht unterschritten war. Was nun? Der erste Versuch mit neuen Kupplungsfedern und den alten Belägen brachte sofort den gewünschten Erfolg. Bisher gab es diesbezüglich keine Schwierigkeiten mehr.
Bei dieser Reparatur wurde auch gleich das Kettenkit erneuert. Da wünscht man sich halt doch manchmal einen wartunsarmen Kardanantrieb..

Fazit: Eine Maschine mit ausgereifter Technik und gutmütiger Fahrweise, welche die einen als "langweilig" betrachten, den anderen aber sorgloses Fahren beschert.

Helmut+Leister
Testbericht CB seven fifty Bauj. 92 (568 Wörter)
von Helmut Leister - geschrieben am 22.02.07
Bewertung:

Ich fahre meine seven fifty nun schon fast 5 Jahre. 52000 km stehen auf der Uhr und bis jetzt gab es keine nennenswerten Probleme.
Allerdings hat mein Vorgänger (Gebrauchtkauf) eine Vollverkleidung von FIVE STARS angebaut. Der Typische Charakter eines Naked Bikes geht zwar damit verloren, aber in Sachen Fahrtkomfort ist eine deutliche Steigerung zu spüren.
Der Pflegeaufwand hält sich in Grenzen, zumal am Motor auf Grund der Hydrostößel keine größeren Aufwendungen nötig sind.
Ölwechsel habe ich von den empfohlenen 6000 km auf 8000 km ausgedehnt. Da ich nicht unbedingt mit wahnsinnigen Drehzahlorgien fahre, gab es bis dato keine Probleme.
Der Ölverbrauch ist nahezu bei Null.
Also gibt es nur die „normalen“ Wartungsarbeiten wie Kettenpflege, Luftfilterwechsel, Ölfilterwechsel, Kerzenwechsel usw.
Der Benzinverbrauch könnte etwas freundlicher ausfallen. Im Normalbetrieb sind 6 – 6,5 Liter fällig. Bei etwas forscherer Gangart auf der Autobahn gurgelt sie schnell mal 8,5 Liter durch den Ansaugtrakt. Man sollte also bei den heutigen Spritpreisen überlegen, wie weit man den Gasgriff dreht. Doch auch bei verbrauchsgünstiger Fahrweise wird man mit diesem Motorrad bestimmt nicht als „Schleicher“ abgestempelt.
Undichtheiten an der Telegabel hatte ich bisher noch nicht, habe aber das Gefühl, dass die Gabel sehr weit eintaucht und somit bald an ihre Grenzen stößt.
Lässt sich mit anderen Gabelfedern aber bestimmt beheben.
Als Arbeitstier und Lastenesel habe ich die Seven Fifty auf meiner Urlaubstour 2003 nach Südtirol voll ausgeschöpft. Im Betrieb mit Sozia und komplettem Campinggepäck hat sie alles klaglos verkraftet. Trotz voller Auslastung waren vor allem an den Pässen immer noch genügend Kraftreserven vorhanden.
Die Bereifung habe ich 2005 von Michelin auf Metzeler umgestellt. Das soviel gerühmte und berauschende Ergebnis konnte ich leider nicht feststellen. Einzig bei nasser Fahrbahn ist etwas mehr Grip vorhanden und das Aufstellverhalten beim Bremsen in Kurven hat sich erheblich gebessert.
Das lästige Benzinablassen in den Vergasern zur Winterfestmachung beschränkt sich bei mir auf die zwei äußeren Vergaser. Dort kommt man einfach problemlos ran. Beim Anlassen im Frühjahr zünden die beiden äußeren Zylinder dementsprechend gut und reißen die beiden inneren mit, so dass nach einigen Umdrehungen mit etwas holprigem Lauf die Kiste wieder richtig rund läuft. Danach gibt es das ganze Jahr über keine Schwierigkeiten beim Anlassen.

Beim Kilometerstand 43000 hatte ich Probleme mit durchrutschender Kupplung.
Bei der Demontage musste ich feststellen, dass ein Spezialschlüssel zum Lösen der Kronenmutter auf der Kupplungswelle nötig ist. Habe diesen Schlüssel selbst anfertigen können, da ich in der Metallbranche tätig bin. Trotz aller Bemühungen und einem neuen Schlüssel habe ich die Mutter nicht öffnen können und musste sie mit dem Dremel aufschneiden. Danach war natürlich eine neue für 18 Euro fällig.
Beim Nachmessen der Beläge stellte ich fest, dass das angegebene Grenzmaß noch lange nicht unterschritten war. Was nun? Der erste Versuch mit neuen Kupplungsfedern und den alten Belägen brachte jedoch gleich den erwünschten Erfolg. Bisher gab es diesbezüglich keine Schwierigkeiten mehr.
Bei dieser Reparatur wurde auch gleich das Kettenkit erneuert. Wenn es um die Kettenpflege geht, wünscht man sich halt doch manchmal einen Kardanantrieb.

Fazit: Eine Maschine mit ausgereifter Technik und „gutmütiger“ Fahrweise welche die einen als „langweilig“ betrachten, den anderen aber ein rundum sorgenfreies Fahren beschert.

Walter+Munske
Honda CBSevenFifty: Wieder eine Honda (180 Wörter)
von Walter Munske - geschrieben am 23.11.06
Bewertung:

Nach einigen Irrwegen mit anderen Herstellern bin ich, nach etwas suchen,wieder bei einer Honda gelandet.Meine erste war eine CB-400 N.Weil es etwas größeres sein sollte habe ich mir eine Seven gesucht und muß nach einem halben Jahr sagen, das es für mich das optimale Moped ist.Meine letztes Motorad war ein Chopper (LS 650) und einfach für lange Ausfahrten mit Gepäck und Sozius (Sohn) nicht geeignet.Auf der Seven ist jede Fahrt nur als bequem und erholsam zu bezeichnen.Wenn es mal etwas flotter gehen soll,mit Ihr kein Problem.Nach kurzem eingewöhnen komme ich mit Ihr sehr gut zurecht und sie ist für meine Ansprüche voll ausreichend.
Das einzige was mich stört, ist bei schnellerer Fahrt etwas Lenkerflattern.Mal sehen wenn die Reifen gewechselt weden kommt eine andere Marke zum Einsatz.Vieleicht ist es dann behoben.
Ansonsten kann ich die Seven Fifty nur loben und bin froh mir eine solche geholt zu haben.
Möge Sie mir treu Dienen -Bis das der Tüv uns scheidet-

Der1zigWahre
Langweilig perfekt, einfach zum Verlieben (1078 Wörter)
von - geschrieben am 22.01.06 (Sehr hilfreich, 5862 Lesungen)
Bewertung:

Schon als Jugendlicher habe ich immer von einer Honda CB 750 geträumt. Damals waren die 67 PS der Honda ein absoluter Wahnsinn und so eine Traummaschine war schon deswegen nur ein Traum, weil man das Teil als Schüler gar nicht finanzieren konnte. Die Moderne CB SEVEN FIFTY hat aber mit der alten CB 750 wenig gemein, auch wenn das der Name nicht vermuten läßt.

Der eigentliche Vorgänger der CB SEVEN FIFTY heißt nämlich nicht, wie man eigentlich erwarten könnte, CB 750 K0 aus dem Jahre 1967, sondern genaugenommen CBX 650 aus dem Jahre 1983. Wie diese hat der Motor der CB SEVEN FIFTY DOHC, also 2 obenliegende Nockenwellen, diese betätigen über Hydrostößel jeweils 4 Ventile pro Zylinder. Heute hat der Reihenvierzylinder aber 750 ccm und 73 bei 8500 U/min. Dazu gibt’s eine kontaktlose Transistorzündung, E-Starter, 5-Gänge, Kettenantrieb und ein stabiles Fahrwerk mit zwei Federbeinen an der Alu-Doppelarmschwinge hinten, solider Telegabel vorn mit Doppelscheibenbremse ergeben zusammen ein nach heutigen Maßstäben völlig unspektakuläres aber höchst wartungsfreundliches Motorrad.

Vielleicht ist das der Grund dafür, dass es gebrauchte CB SEVEN FIFTY oft ganz günstig zu kaufen gibt. Die Solidität des gesamten Motorrades ist der Grund dafür, dass man beim Kauf auch kaum einen Fehler machen kann. Eine Honda CB SEVEN FIFTY, 5 - 6 Jahre alt mit weniger als 30000 km kann man, mit etwas Zubehör, durchaus schon für unter 2500 EUR mit Heim nehmen.

1992 war die Markteinführung zum Preis von rund 12000 DM. Als Nachfolgerin der viel zu schwammigen CBX 650, deren einziges Plus gegenüber der CB 750 der Kardanantrieb war, konnte sie auch ohne weiteres als technische Fortentwicklung gelten. Bezüglich der Fahrstabilität war sie in jeder Hinsicht besser. Das Fahrwerk ist serienmäßig immer noch sehr weich abgestimmt, was aber zum komfortablen Cruisen passt und für ein paar schnelle Kurven am Abend ist die Kiste mit den 5-fach verstellbaren Federbeinen allemal brauchbar abzustimmen. Für sehr sportliche Fahrer wäre sie ohnehin nicht die richtige Wahl, aber dazu gäbe es ja im Notfall Federbeine aus dem Zubehörregal.

Der Kettenverschleiß erschien mir etwas zu hoch, denn schon nach knapp 20000 km war ein neuer Kettensatz fällig. Na gut, es kann ja sein, dass mein Vorgänger nicht besonders viel in die Pflege des Sekundärantriebes investiert hat, denn der nachträglich montierte Scottoiler scheint das Leben der Kette erheblich zu verlängern. Immer im Frühjahr ärgerten mich die Startprobleme. Die Fachliteratur bestätigt, dass die Vergaser sehr sensibel auf Verschmutzung reagieren. Deswegen sollten die Schwimmerkammern vor dem Überwintern entleert werden - aber wer macht das schon? Das kommt gerade mal vor, wenn das Einmotten mit einem der viel zu kurzen Servicintervalle zusammenfällt. Alle 6000 km sollte die CB SEVEN FIFTY nämlich in einer Fachwerkstatt gewartet werden, wenn man nach dem Serviceheft geht. Ich habe diese Intervalle auf 10000 km ausgedehnt und bin so immer ungefähr eine Saison durchgekommen.

Bei meiner 94er CB war auch das Metall am Motorblock häßlich grau angelaufen und alle Versuche eine optisch einwandfreie Oberfläche wieder herzustellen sind fehlgeschlagen. Man hört ab und zu von Problemen mit Bremsrubbeln. Mir persönlich ist jedoch nichts davon aufgefallen, weder an meiner Maschine noch an den anderen mit denen ich mal eine Runde drehen konnte.

Andere Mängel sind an der CB SEVEN FIFTY nicht bekannt. Der auf Langlebigkeit ausgelegte Motor ist wartungsarm, gibt seine Leistung angenehm komfortabel ab und ist in aller Regel für Laufleistungen von deutlich über 100 000 km gut. Das gilt übrigens auch, wenn man die Wartungsintervalle, wie oben beschrieben, auf 10000 km ausdehnt.

Die Fahrleistungen sind für mich mehr als ausreichend. 200 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine Beschleunigung von rund 4 Sekunden von 0 auf 100 km/h sollten auch dann ausreichen wenn es mal pressiert. Man kann die Maschine sowohl flott bewegen als auch schaltfaul und gemütlich über die Landstraßen schwingen. Bei ruhigerer Gangart benötigt man nur etwa 5 - 6 Liter Normalbenzin. Das ergibt eine Reichweite von fast 400 km. Da kann man schon mal durchhalten, bis es den teuren Saft irgendwo ein paar Cent billiger gibt. Dazu kommt, dass der Fahrer sich meist vorher schon eine kleine rast gönnen sollte.

Die Sitzposition ist für normal gewachsene Mitteleuropäer bis 185 cm auch auf Langstrecken bequem und sogar zu zweit kann man einen schönen Tag erleben ohne dass es die Sozia gleich am Steiß büßen muss Jedenfalls war die Stimmung abends nie gereizt, eher reizend.

Für Urlaubstouren habe ich mir eine Scheibe von 5-stars montiert. Damit ist der Winddruck weg und wenn es mal regnet, dann peitschte mir das Wasser nicht so direkt in meinen Jethelm. Ein Givi-Koffersatz wurde fürs Gepäck montiert. Das Fahrwerk könnte natürlich etwas härter abgestimmt sein. Ich wollte immer mal Federbeine von Bitubo nachrüsten. Dann waren mir die immer noch intakten Originalfederbeine aber zu schade zum Wegwerfen. So blieb es dabei bis zum Verkauf vor ein paar Jahren.

Über die Optik eines Motorrades kann man ebenso wenig streiten wie über das Aussehen von Autos oder Frauen. Mir jedenfalls gefällt die CB SEVEN FIFTY nach wie vor ausgesprochen gut. Die Linienführung ist klassisch harmonisch, die Proportionen stimmen und das nostalgische Cockpit ist sowieso mein Geschmack. Über Speichenräder hätte ich mich gefreut, aber das ist auch wieder Geschmackssache, und was nicht ist - ist nicht.

FAZIT:
Die CB SEVEN FIFTY ist ein Motorrad, das für den älteren Genußmotorradfahrer ebenso geeignet ist wie für den Tourer, weniger jedoch für sportlich ambitionierte Fahrer. Echte Schwächen des Modells sind mir nicht bekannt, Highlights ebenso wenig, statt dessen ist es für seine besondere Zuverlässigkeit schon fast legendär. Im Vergleich mit heutigen modernen Geräten ist die CB SEVEN FIFTY weder leistungs- noch fahrwerksmäßig noch ganz up to date. Ihre Stärke ist die Ausgewogenheit. Sie ist in keiner Disziplin spitze, aber sie leistet sich auch nirgends eine echte Schwäche, das gilt sogar auch nach heutigen Maßstäben. Für die einen ist das langweilig, die anderen sind von dieser Langweiligkeit fasziniert. Ich finde die CB SEVEN FIFTY ist einzigartig und hin und wieder tut es mir leid ihr untreu geworden zu sein, auch wenn meine alte GL 1000 mit Seitenwagen doch ein ganz anderes Kaliber ist.

Sledgehammer-Man
Honda CBSevenFifty: Langzeitspassfaktor (1098 Wörter)
von - geschrieben am 18.01.06 (Sehr hilfreich, 5079 Lesungen)
Bewertung:

Vorgeschichte:
Im Sommer 1971 entdeckte ich als knapp Zehnjähriger meine erste
Honda 750 Four (K0/K1), war spontan begeistert und beschloss,
"wenn ich groß bin, hole ich mir die!".

Acht Jahre später kaufte ich meinem Fahrlehrer dessen private
Honda ab - eine 1975er CB 200 E ... für eine kompl. Eigenfinanzierung
eines Schülers ein finanzieller Kraftakt,
alleine die Haftpflicht kam auf 465 DM !!!!!

Im jugendlichen Übermut in gut einer Saison verheizt, wieder
hergerichtet und verkauft, gab es eine kurze motorradlose Phase.

1984 kam dann eine 1975er BMW R75/6 in's Haus, "wegen der Wartungsfreundlichkeit", was sich als Irrtum herausstellen sollte.
1998 hatte ich dann lange genug gewartet! Die Gummikuh ging in Zahlung, der Sonntags-Oldtimer auch. Schluss mit lustig, jetzt
wird das 1971er Versprechen eingelöst!!!

Hier geht's los:
Seit Juni 1998 fahre ich "Seven-fifty" - CB 750 F2.
Rabenschwarz. Tank, Deckel, Flügel, Motor, Räder - alles in schwarz! (Die 200er sah komischerweise auch irgendwann so aus !). Hier also direkt ab Werk :-)
Da die offene Version nicht lieferbar war, gab mir mein Händler
eine seiner drei gedrosselten mit und bestellte gleich den Umbau-Kit.
Meine ersten Fahrversuche machte ich also mit 34PS.
Da ich aber ein (inzwischen gereifter)vorsichtiger Motor-Einfahrer bin,
fiel das nicht weiter auf, zumal der Motor seehr zäh lief.
Ab 5000 Touren war Ende der Vorstellung.
Auch nach dem Umbau auf 74 PS tat sich erstmal nicht viel.
Nach 2000km vorsichtigem, langsam gesteigerten, Einfahren
kam dann plötzlich doch noch "Sendung". Vorteile: Der Motor
läuft quasi ohne mechanische Geräusche mit dem Klang eines
Sechszylinders, braucht quasi kein Öl und kommt bei zügiger
Landstrassenfahrt (bis ca. 120) mit 5,5 Litern Kraftstoff aus.
Bei zügiger Autobahnfahrt, also um die 160, laufen dann 8 Liter / 100 km durch die vier Vergaser (allerdings von KL hoch zum Nürburgring, eine Strecke mit extremen Steigungen!).
Das Fahrwerk ist immer Herr der Lage, die Bremsen eher weniger. Hier tut etwas Voraussicht ganz gut.

Modifikationen :

Cockpitscheibe. Sofort am ersten Tag montierte ich eine kleine, dunkel eingefäbte Acrylscheibe. Diese verhindert, dass
sich die Instrumente mit Fliegenleichen zusetzen und bildet
gleichzeitig einen gelungenen Abschluss oberhalb des Scheinwerfers. 79,- DM beim Hein.

Kotflügel hinten: Die damals in D erzwungene Verlängerung
desselben musste bleiben, da bei meinem Haustreff am Johanniskreuz
JEDEN Sonntag die Moppeds wegen freier Sicht auf die Hinterpelle lastwagenweise von der Trachtengruppe
konfisziert wurden; muss nicht sein.
Optisch kaschiert habe ich das durch einen eckigen Rückstrahler unterhalb des Kuchenblechs.
So meint man, das Dingen ist unverzichtbar.
Nach dem Wegfall besagter Vorschrift habe ich es drangelassen;
gehört halt vom ersten Tag an dazu...

Bremsleitungen : Die serienmässigen Bremsen sind mässig.
Außerdem taucht die Gabel seehr weit ein.
Zum ersten TÜV im Jahr 2000 gab es zur ersten Inspektion denn
man gleich einen Satz Stahlflexe spendiert und abgenommen/eingetragen. Die Bremse kommt nun etwas knackiger,
aber weit entfernt von dem, was ich von einer tellergroßen
Doppelscheibe erwartet habe.

Gabel : Ein Simmering war wegen der ständigen Abtaucherei auf den Anschlag
bald undicht. Neuteil. Gegen das übermässige Eintauchen hilft
nun ein Gabelöl der nächsthöheren Visko-Klasse.
Fette Strassenlage, fettes Bremsen in waagerechter Haltung und fette Ellenbogengelenke sind der Erfolg.
Kosten für Inspektion, Gabel, Flexe und TÜV: irgendwas um die 800,- DM.

Öl : Das bei der Inspektion eingefüllte Motoröl (Yaccu oder so) verhindert wirkungsvoll das einlegen der Gänge.
Im Hondaladen will man da aber nichts von wissen und stellt etwas mehr Kupplungsspiel ein. Leichte Verbesserung.
Ich wechsele das nagelneue Öl gegen Castrol 4T und das Getriebe schaltet wieder. Kein Ölwechsel mehr im Hondaladen.

Seitendeckel : Einer macht Stress und bricht an der Halteöse.
Kleben hat nur bedingt geholfen. Neukauf wird evtl. auch reissen. Also lassen ...

Fliegenschützer : Für Taschengeld kommen an die Tauchrohre nun
Fliegenschützer, die die Standrohre erstaunlich insektenfrei halten. Trotzdem ist ein Simmering nicht mehr 100%ig dicht.

Handbremshebel : Beim Hein gibt es einen einstellbaren Hebel für
Sechs-Euro-nochwas. Nun muss ich mich nicht mehr nach dem Handbremshebel recken, sondern greife direkt rein in die Bremse.

Spiegel : Die notorisch zu kurzen Originalspiegel liegen nun im Keller
und wichen kleineren, eckigen am langen Stiel. Nun sehe ich den rückwärtigen Verkehr anstatt meiner breiten Schultern. Topfit ! (2x 15,99 € oder so).

Koffer : Meine Zündapp hatte Packtaschen, meine CB 200 auch.
Die Gummikuh hatte die orig. Krauser-Koffer, nicht vorstellbar ohne (wenn sie auch nur im Bedarfsfall montiert wurden).

Eine 7-50 mit Packtaschen oder gar Koffern ? Große Ekelbeule
auf der Stirn bei der blossen Vorstellung, das Heck mit einem
Rohrgerüst zu verkleiden. Außen dran dann die schwarzen Plastik-Eier und Blinker als Stielaugen über'm Kuchenblech schwebend!!.
Ergibt dann vom Ausmass her ein Trike :-(. <schüttel>

So wurden dann die Wochenend-Tripps mit Ortlieb-Rolle abgespult, Kleinkram kam in den Tankrucksack und im Härtefall
der Rest in den Rucksack. KEINE KOFFER AN DER 7-50 !

Doch dann stieß ich auf ein mir bis dato unbekanntes System,
den K-Wing von Krauser. Ich besorgte mir umgehend ein Paar zum Testen. Diese Halter schmiegen sich hauteng um's Federbein und
werden vom Auge nicht wahrgenommen. Richtig teuer wurde es dann beim Kofferkauf (Krauser K4 mit Gleichschließung).
Hier hat der Internetkauf beim Händler viel eingespart.
Zum Anpassen der Koffer an die (gebrauchten) Wings durfte ich
ins Werk kommen, wo wir das sehr schnell gelöst bekamen.
Eine Bohrung muss ich noch aufreiben und die entsprechende
Schraube einsetzen, dann passt's 100%ig.
Mit den Koffern leidet doch die Kurvenlage, sodass sie nur
bei mehrtägigen Fahrten montiert werden. Dann natürlich wieder der gewohnte Komfort am Hotel: Ein Griff und die Klamotten
sind im Zimmer :-) Hat auch was....

Zusammenfassend : Ausgereiftes Motorrad, optimiert durch kleine, reversible Eingriffe, zuverlässig, zeitlos.
Klar, mehr Punch wäre schon nett.
Aber für die wenigen Gelegenheiten im Jahr ist es mehr als ausreichend. Knöpfchen drücken und "Come Out On A Honda"
(Werbespruch aus den 1970ern) wird wahr :-)

bakura
Einfach ein gutes Mopped (514 Wörter)
von - geschrieben am 14.03.01, geändert am  05.02.05 (Sehr hilfreich, 3374 Lesungen)
Bewertung:

Bald schartet wieder die Mopped - Saison und die Sevenfifty kann wieder aus der Garage geholt werden. Dann hoffe ich wieder auf einen warmen sonnigen Tag am 01. April, denn sonst springt die Sevenfifty erst gar nicht an !!!! Mindestens eine Stunde muss sie in der Sonne gestanden haben bevor die vier Zylinder nach der Winterpause wieder nach und nach selbständig laufen wollen. Und das ist auch schon fast das einzige Problem „meiner“ 750er. Eigentlich habe ich von anderen Besitzern nur Gutes über die Kaltstarteigenschaften gehört. Meine ist da das genaue Gegenteil, die startet wirklich besch.......(eiden).

Die Technik ist bewährt und nicht gerade auf dem neuesten Stand, doch kann ich mich eigentlich über nichts so richtig beklagen. Der Verbruch ist wohl wegen der älteren Technik auch recht hoch. Die Sevenfifty bracht bei eher rasanter Fahrweise schon ihre 7,5 bis 8,5 Liter. Die Kosten für die Inspektionen haben mich vom Hocker gehauen. Das lag zwar auch daran, das Reifen und Bremsen schon nach 6000 Km runter waren. Genaueres kannst du unter www.michael-wilcke.de lesen.

Die Strassenlage ist einfach gutmütig und macht Spass, da ich jederzeit weiss wie sie sich verhält. Auch die Bremsen sind sehr gut dosierbar und könne auch zupacken.

Leistung 58KW / 73PS bei 8500 Umin
Höchstgeschwindigkeit 207 Km/h
Leergewicht 235 Kg
Zul. Gesamtgewicht 425 Kg
Reifen vorne 120/70R17
Reifen hinten 150/70R17

Warum die Sevenfifty :
Da ich 1998 Probleme hatte meine VT500E durch den TÜV zu kriegen habe ich mir was Neues zugelegt. Wenn überhaupt kam hier nur 'ne Nackte in Frage. Eigentlich (zu)schnell ist dann die Auswahl auf Honda gefallen. Hier standen nur die CB500 oder CB750 für mich zur Wahl. Eigentlich hätte die Vernunft für die Kleinere gesprochen, doch die Grössere entsprach dann doch mehr meiner Vorstellung von einem Motorrad. Also alles in allem eigentlich eine Zufallsauswahl.

Probleme:
Anfänglich gab es grössere Probleme mit dem Motorrad. Der Motor wollte nicht so richtig. Er stotterte und hatte irgendwie nicht die Leistung. Auf der Autobahn was schon so ab 160Km/h keine Leistung mehr da und man konnte froh sein überhaupt mal 180 Km/h zu fahren. In der Warmlaufphase war es dann irgendwann so, dass ein Krümmer gar nicht erst warm wurde. Der Zylinder kam erst beim Fahren hinzu. Also wieder ab zum Honda-Händler und nach einigen bitteren Gesprächen wurde dann festgestellt, dass Dreck in dem Vergaser war. Der Honda-Händler quatschte irgend einen Blödsinn von schmutzigen Benzin, was ich eigentlich nicht nachvollziehen kann, da das Problem von Anfang an bestand.

Was ist nun dran :
Seit dem habe ich keine Probleme mehr. Es ist keine Rennmaschine, aber hätte ich sowas gewollt hätte ich mir auch was anders gekauft. 205 Km/h war bisher die Höchstgeschwindigkeit ( laut Tacho ---- na logisch laut Tacho – anders kann ich das nicht messen). Über die Strassenlage und über den Fun-Faktor kann ich nur Gutes berichten.

Viel Spass
Michael

OELFUSS
Honda CBSevenFifty: honda sevenfifty (76 Wörter)
von - geschrieben am 19.08.00, geändert am  19.08.00 (Hilfreich, 1729 Lesungen)
Bewertung:

ich besitze seit 5 wochen die sf. ich benutze das motorrad als alltags faahrzeug und bin bisher rundum zufrieden. das handling ist einwandfrei sowie auch die verarbeitung keine wuensche offen laesst. nachteilig ist der relativ hohe spritverbrauch(6-7 ltr.) . bei ca. 3000 rpm entsteht eine vorruebergehende vibration die allerdings laut aussage des haendlers kein grund zur besorgnis ist. mein fazit:
nach meinen bisherigen erkenntnissen ein rundum gelungenes und zuverlaessiges mopped. ich kann dieses motorrad jedem nur empfehlen.

motobiker
ein super motorrad (93 Wörter)
von - geschrieben am 30.07.00, geändert am  30.07.00 (Hilfreich, 1677 Lesungen)
Bewertung:

seit 4 jahren fahre ich jetzt die seven fifty und bin begeistert wie am ersten tag.
1996 habe ich mich nach 18 jahren motorrad loser zeit wieder entschlossen, wieder auf einem "bock" zu steigen.
eine rennsemmel oder ein moechtegern harley kam nicht in frage, also musste es ein nacked bike sein.
das beste preis-leistungs-verhaeltnis bot zu der zeit honda mit seiner seven-fifty, die nicht nur günstig in der anschaffung, sondern auch ausser den regelmaessigen inspektionen sehr wartungsfreundlich ist, was fuer mich, als in die jahre gekommenen schrauber sehr wichtig ist.

dfahrensohn
Honda CBSevenFifty: Nutzfahrzeug (263 Wörter)
von - geschrieben am 24.07.00, geändert am  24.07.00 (Hilfreich, 1756 Lesungen)
Bewertung:

Seit ca. 2 Jahren fahre ich eine Honda SevenFifty und hae in der Zeit 23000 Km zurückgelegt.
Die Honda CB750 ist von Ihren Anlagen her ein richtiges Arbeitstier. Dazu zählen ein genügsames Fahrwerk das auch Fehler verzeiht, ein Motor der zwar etwas spritziger sein könnte, eine gute Alltagstauglichkeit sowie eine 'honda-typische' Verarbeitung.
Erfahrungen habe ich mit folgenden Besonderheiten gesammelt:

Reifen:
Dunlop vorne/hinten D202F/D202 Laufleistung 17000/8000
Metzeler vorne/hinten ME33LASER/ME55A Laufleistung 20000/10000

Tourenscheibe:
MRA Tourenscheiben: guter Windschutz, ca. 10km höhere Endgeschwindifkeit, aber enorme Verwirbelungen im Helmbereich (1,80 großer Fahrer)

Scottoiler:
Den Scottoiler habe ich zusammen mit einem neuen Kettensatz montiert. Dieser Kettensatz hat mittlerweile ca. 22500 km zurückgelegt und ist noch kaum gelängt. Ob sich die Investition von DM 200.- für den Scottoiler und DM 20.- für das Öl (ca. 0,5 l / 20000 km) lohnen muß jeder selber entscheiden. Für mich war ausschlaggebend, das ich das Kettenschmieren von da an vergessen konnte.

Verbrauch:
Bei normaler (ca. 120km/h) Fahrweise liegt der Verbrauch bei 6,5 Liter Normalbenzin

Gepäckträgersatz:
Ich habe einen HepCo-Becker Gepäckträger montiert. Dazu müssen die hinteren blinker weiter nach hinten versetzt werden. Ein Halter befindet sich am Träger. Die Passgenauigkeit war gut. Alles hat auf Anhieb gepasst. Als Koffer benutze ich HepCo-Becker Aluboxen 45L. Es passt zwar jede Menge hinein, aber mit Boxen kann man es vergessen sich im Stau durchzuschlängeln. Das Motorrad wird dann ca. 1,10 m breit.

twentyseven
Klasse Tourenmotorrad (188 Wörter)
von - geschrieben am 20.06.00, geändert am  20.06.00 (Sehr hilfreich, 2269 Lesungen)
Bewertung:

Ich fahre die Sevenfifty schon seit 3½ Jahren und bin bis jetzt doch recht sehr zufrieden. Bisher hat sie mich nur einmal im Stich gelassen als der Simmering der Kupplung sich verabschiedete. Dies geschah bei ca. 5.000km.
Bis heute habe ich 40.000km hinter mich gebracht (nicht negativ).
In dieser Zeit hatte ich keine weiteren Probleme. Man sollte jedoch auf die etwas besser verarbeitete und haltbarere Kette zurückgreifen und nicht die Original-Kette beim ersten Wechsel wieder einbauen lassen.
Auch die Reifenwahl habe ich ganz schnell geändert. Ich fahre mit Metzler-Reifen und bin damit mehr als zufrieden. Das Nassfahrverhalten hat sich um circa 80% verbessert.

Das größte Problem liegt jedoch im Spritverbrauch und der Umweltverträglichkeit.
Leider gibt es die CB 750 Sevenfifty nicht mit Kat. Dafür besitzt sie sehr Wartungsarme Tassenstößel.
Der Spritverbrauch bei zügiger Fahrt ist allerdings verhältnismäßig zu hoch. Mein Spitzenwert bei konstant 160km/h lag bei knapp 11 Litern.

Läßt man es jedoch gemütlich angehen, so kann man mit knapp über 5 Litern zurechtkommen und ca. 380km weit kommen (inkl. Reserve).

bob9000
Honda CBSevenFifty: Eine typische Honda... (228 Wörter)
von - geschrieben am 08.06.00, geändert am  08.06.00 (Hilfreich, 1623 Lesungen)
Bewertung:

Meine CB Seven-Fifty fahre ich seit 6 Jahren und habe ca. 35000 Km mit ihr abgespult. Maschine habe ich gebraucht gekauft und bis jetzt den Kauf nicht bereut.

Die Vorteile der Maschine sind ein absolut neutrales Fahrverhalten, gut dosierbare Bremsen und eine kontrollierbare Kraftentfaltung des Motors. Die Verarbeitung ist sehr gut, der Lack noch lange nicht ab.

Nachteilig sind das hohe Gewicht (235 kg voll), die relativ niedrige Zuladung (190 kg), die unbequeme Sitzposition für Sozius und Fahrer mit langen Beinen (Fahrer mit weniger als 1,80 m scheinen keine Probleme zu haben) und der schlappe Durchzug im letzten Gang (12,9 s). Ich persönlich finde 5-6 l/100km bei legerer Fahrweise und über 8 bei Autobahn immer noch zuviel...
Die Vibrationen ab 5000 U/min nerven auch etwas.

Optimieren lässt sich die Seven-Fifty durch aufziehen von Metzler Z4 (sehr gutes Fahrverhalten, laut Reifenhändler lange Lebensdauer) oder Michelins Macadam (fährt ein Freund von mir, meint die wären die Besten (siehe auch Reifentest Motorrad)). Die etwas weiche Gabel kann man mit höher viskosem Gabelöl oder progressiven (Wirth-)Federn beruhigen. Ein Kettenöler á la Scottoiler steht auch bei mir ganz oben auf der Wunschliste.
Bei Koffern bevorzuge ich die Hepko-becker Junior, die zwar breit bauen, aber das Motorrad beim Sturz gut schützen.

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CB Sevenfifty (96 Wörter)
von - geschrieben am 07.05.00, geändert am  07.05.00 (Wenig hilfreich, 980 Lesungen)
Bewertung:

Meine Erfahrungen mit meiner 92 er Honda

Top Verarbeitung ! alle Teile an der Maschine sehen aus wie Neu.
bei der 40000 Km Inspektion wurde mir Versichert , das auch technisch das Motorrad in Top Zustand ist und nun die nächsten 40000 Km in Angriff genommen werden können.

Wer ein gutes und Alltagstaugliches Allround Motorrad will,der kommt nicht ander CB Sevenfifty vorbei.
Meine Empfehlung : kaufen denn Preisleistung und Spaßfaktor stimmen.

Zur Komfort verbesserung habe ich eine Windschutzscheibe aus dem Zubehörhandel montiert ,und kann dieses nur Empfehlen.

haju
Honda CBSevenFifty: Handlicher Allrounder (273 Wörter)
von - geschrieben am 11.04.00, geändert am  11.04.00 (Sehr hilfreich, 2440 Lesungen)
Bewertung:

Im März 1999 kaufte ich die Sevenfifty als EU-Import für 11.200 DM.

Für diesen Preis bekommt man ein erstaunlich ausgewachsenes Motorrad mit einer sehr guten Verarbeitung.

Vorteile:
- Handliches, stabiles Fahrwerk.
- Gute Bremsen.
- Zuverlässig, Startverhalten (eben ein Honda-Reihenvierzylinder).
- Angenehme Kraftentfaltung des Motors.
- Sowohl sehr zügige als auch bummlige Fahrweise möglich.
- Sparsam (6.0l/100km Normal), große Reichweite mit 330 km.
- Bequeme aufrechte Sitzposition (1.92cm Körpergröße).
- Voll Soziustauglich.
- Sehr einfache Wartung (Hydrostößel!).
- Allgemein rundum ausgereiftes Bike, super Verarbeitung.

Nachteile:
- Luftfilter nicht optimal geschützt vor dem Hinterrad.
- Mit Originalbereifung deutliche Aufstellneigung beim Bremsen in Kurven.
- Leichte Vibrationen ab 4.500 U/min spürbar.

Bereifung:
Nach 7000km habe ich die neuen Metzler ME Z4 aufgezogen. Ein in allen Belangen der Originalbereifung um Lichtjahre voraus:
-Super Handling.
-Zielgenaues Fahren in Kurven mit Spurrillen.
-Fantastischer Grip.

Zubehör:
- Frontscheibe (Givi)
- Sturzbügel (Hepko)
- Koffer (Junior II, Hepko)
- HG-Kettenöler (sehr zu empfehlen)

Summary:
Ein in Anschaffung und Unterhalt preiswertes Motorrad, daß leistungmäßig locker die 200 Km/h erreicht (und überschreitet). Der drehmomentstarke Motor erlaubt auf der anderen Seite ein sehr schaltfaules Fahren. Das Fahrwerk bietet in Verbindung mit den ME Z4 Fahrspaß pur.
Klar gibt es schnellere Motorräder. Aber beherrscht die auch jeder in allen Situationen?
Die wesentliche Stärke dieses Bikes ist das Fehlen echter Schwächen.

Makiri
Zuverlässiger Allrounder (220 Wörter)
von - geschrieben am 04.04.00, geändert am  04.04.00 (Hilfreich, 1728 Lesungen)
Bewertung:

Mit der CB 750 war ich drei Jahre und rund 45.000 km innig verbunden, die letzten beiden Jahre ohne Winterpause oder Garage. Dabei hat sich gezeigt, daß die Honda wirklich sehr gut verarbeitet ist. Der Lack am Tank sah am Ende immer noch fast neu aus, kaum stumpfe Stellen an den Seiten und das bißchen Flugrost am Auspuffsammler ist nicht der Rede wert. Der Motor (73 PS, aber drosselbar) ist nicht spektakulär, er verrichtet halt brav seine Arbeit und ist eher auf lockeres Fahren in den unteren Drehzahlregionen ausgerichtet, ein guter und sehr zuverlässiger Tourenmotor, der auch massig Gepäck und zwei Leute mit ausreichend Leistungsreserven versorgt. Fahrleistungen um die 100.000 km sollen übrigens locker drin sein. Das Fahrwerk ist auch gut, allerdings kommt es bei voller Beladung an die Grenzen, man fährt dann halt langsamer. Nach 40.000 km wurde es mir allerdings zu lasch. Die Sitzposition ist aufrecht entspannt (bei 193cm Körperlänge). Ein richtiger Allrounder mit vielleicht nicht so umwerfender Optik im Vergleich zur (nun nicht mehr gebauten) Kawa Zephyr und den anderen Nackten. Aber für viele ist dieses Understatement vielleicht genau das richtige.
Bei einigen Modellen gibt/gab es übrigens Probleme mit rubbelnden Bremsscheiben, ganz klar ein Werksfehler, auch wenn mir mein Händler zuerst was anderes erzählen wollte. Also aufpassen beim Gebrauchtkauf!

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