Gardena EH 600/20
Einsatz im Gemüsebeet - Gardena EH 600/20 Motorhacke

Erhältlich in: 2 Shops

Produkttyp: Gardena Motorhacke

Einsatz im Gemüsebeet
Gardena EH 600/20

TurboFranky

Name des Mitglieds: TurboFranky

Produkt:

Gardena EH 600/20

Datum: 23.10.10

Bewertung:

Vorteile: zerkleinert die Erde ohne Kraftaufwand, für kleine Gärten ok, guter Preis

Nachteile: etwas "hobbymässige" Technik

Als ich dieser Tage die Sträucher im Garten zurückgeschnitten habe, habe ich mich dafür entschieden, mehrere Flächen im nächsten Jahr mit Rasen anzulegen, damit die Kinder mehr Platz zum Spielen haben. Nachdem ich die Wurzeln der Sträucher ausgegraben hatte, wollte ich den Boden direkt fürs nächste Frühjahr vorbereiten, also umgraben, kleinhacken und einebnen sowie etwas Torf und Kompost untermischen. Zum Glück besitzen wir eine Eletrohacke, so dass ich den Boden nicht mit dem Spaten umgraben muss. Das Gerät von Gardena (EH 600/20) ist vor allem für kleine Flächen gedacht. Wir hatten es bislang selten in Gebrauch. Rückblickend bin ich allerdings froh, dass ich das Teil habe. Dank der Elektrohacke muss ich im nächsten Jahr nur noch säen.

+++ Eine Hacke für Heimwerker +++

So richtig robust sieht die Hacke nicht aus, eher wie die typischen Gardena-Hobbygärtner-Geräte. Der Aufbau ist einfach. Wie bei einem Rasenmäher wird die Hacke über eine Stahlrohrbogen geführt. Im oberen Teil sitzt seitlich auch die Steckdose, in die das Verlängerungskabel eingesteckt wird. Der Rohrrahmen wird in der Mitte mit zwei Flügelschrauben zusammengehalten. Das ist einerseits praktisch, weil man die Hacke schnell etwas zusammenklappen kann. Andererseits lockerten sich diese Schrauben bei mir nach einigen Runden in der Gartenerde. Dies ist meiner Meinung nach die größte Schwäche.

Der Motorblock ist relativ schlank, im Gardena-üblichen hellblau gehalten. Darunter sitzen rechts und links Flügelkrallen, die den Boden umgraben. Die Hacke ist für eine Arbeitsbreite von 20 Zentimetern konstruiert. Das Gerät ist nicht sonderlich schwer, sechseinhalb Kilo bringt es auf die Waage. Das dürfte für jeden Hobbygärtner bewältigbar sein.

+++ Einsatz im Gemüsebeet +++

Die Bedienung ist einfach. Bevor der Motor per Plastikgriff (wie beim Rasenmäher oder Vertikultierer) gestartet werden kann, muss zunächst ein Sicherheitsknopf runter gedrückt werden. Die Konstruktion ist nicht allzu stabil, finde ich, aber sie funktioniert. Das Kabel wird durch eine Kralle gehalten und kann mit Klammern gesichert werden. Sicherheitshalber werfe ich mir das Kabel auch noch über die Schulter. Da sich die Hacke aber vorwärts gräbt kann eigentlich nichts passieren.
Nach dem Starten musste ich nichts machen: Die Hacke gräbt sich selbst in den Boden ein. Das geht nach einiger Zeit doch ganz schön in die Arme, weil man die Hacke ja doch in der Spur halten muss. Die Krallen dringen etwa eine Hand tief in die Erde ein, die Betriebsanleitung spricht von rund 18 Zentimetern. Diese Angabe kann ich bestätigen. Um den Boden richtig aufzulockern und die gebrochenen Erdteile schön klein zu schreddern, musste ich die Teilstücke mehrfach bearbeiten. Das Ergebnis war am Ende aber sehr gut.

Überrascht hat mich, dass sich der Motor während der gesamten Zeit nicht abgeschaltet hat. Mit dem Vertikultierer muss ich ständig diese Erfahrung machen. Die Elektrohacke hingegen hat da einen längeren Atem. Der Motor leistet dazu 600 Watt. Übrigens ist die Geräuschentwicklung dank Elektromotor relativ gering.

+++ Der Preis +++

Die Elektrohacke hat vor mehreren Jahren 159 Euro gekostet. Diesen Preis finde ich angemessen.

+++ Mein Fazit +++

Das Lockern des Bodens mit der Gardena Elektrohacke ist schon ziemlich bequem. Ich konnte ohne größere Anstrengung gut 100 Quadratmeter an einem Nachmittag auflockern und mit Torf und Kompost durcharbeiten. Für große Gärten ist die Hacke zu schwach.

Fazit: Sinnvolles Gartenutensil