The T.Bone BD300
Für Live-Einsätze gut, fürs Tonstudio eher nichts... - The T.Bone BD300 Mikrofon

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Produkttyp: The T.Bone Mikrofone

Neuester Testbericht: ... FAZIT+++ Es gibt wohl nicht viele Bassdrummikrofone die so günstig sind. Und das The T.Bone BD300 eignet sich sehr gut als Live... mehr

Für Live-Einsätze gut, fürs Tonstudio eher nichts...
The T.Bone BD300

constantnation

Name des Mitglieds: constantnation

Produkt:

The T.Bone BD300

Datum: 05.08.12

Bewertung:

Vorteile: Preis/Leistung super, sehr gut für Live-Einsätze, viel Druck wird aufgenommen,

Nachteile: klangliche Auflösung nicht optimal für professionelles Recording.

The T.Bone BD300


+++KAUFGRUND+++

Im Proberaum meiner Band, haben wir ein Drumset stehen. Da wir zu viert sind (2 Gitarristen, 1 Bassist, 1 Drummer) haben wir natürlich einiges an Lautstärke zu Buche stehen. Bei einem Drumset das nicht so verstärkt ist ist es so, dass je tiefer die Frequenzen werden, desto leiser ist es. Aus diesem Grund haben wir uns, um die Bassdrum zu verstärken und etwas besseren Sound im Proberaum zu haben, ein Bassdrummikrofon gekauft. Es durfte kein teures sein, weswegen wir uns für die Hausmarke von Thomann entschieden haben, das The T.Bone BD300.

Gekostet hat es gerade einmal 49Euro. Das ist schon nicht soviel, wenn ich bedenke dass das Bassdrum Mikrofon, das mein Vater im Tonstudio hat, über 200Euro gekostet hat.


+++OPTIK UND VERARBEITUNG+++

Das Mikrofon ist eigentlich schon recht gut verarbeitet. Was sofort auffällt ist, dass das Gehäuse aus Metall ist. DAs ist kein Standard, ist aber notwendig, denn ein Kunststoffgehäuse würde bei den Druckwellen die von einer Bassdrum auf ein MIkrofon wirken ansonsten schon etwas beeinträchtigt. So ist der Sound einfach eine ganze Ecke sauberer.

Der Korb ist solide gemacht, wirkt auch gut und hat eine sehr gute Abdämpfung, da im inneren alles abgedämpft ist, um Verzerrungen, genannt "Clips" zu verhindern, was natürlich nicht gut wäre.

Also generell ist das MIkrofon für diesen geringen Preis eigentlich schon sehr gut. Da kann ich mich nicht beschweren.


+++IN DER PRAXIS+++

Das Mikrofon kommt von Haus aus mit einer Mikrofonhalterung, die sich gut eignet. Wir haben jedoch ein kleines Mini-Stativ gekauft, und lassen es ins Loch des Fells ragen, damit eben der Sound besser wird.

Das Mikrofon hat eine ordentliche Kraft, sprich es nimmt das Signal gut auf und das Signal das am Mischpult dann eintrifft, kann gut verändert werden und auch so aufgedreht werden, dass es richtig kräftig rüberkommt. Da muss ich sagen, dass ich schon positiv überrascht war. Bei härteren Kicks gibt es keine Verzerrung, das ganze funktioniert schon gut.

Ich würde es jedoch nicht unbedingt fürs Tonstudio, sprich, Recording verwenden, wenn man vor hat dass es echt richtig professionell klingt, da gibt es einfach bessere, die eine höhere Klangtiefe haben. Jedoch muss ich anmerken, dass das Mikrofon für den Live-Einsatz eigentlich all das bietet, was nötig ist. Denn immerhin ist das Mikrofon schon so gemacht, dass es viel Kraft aufnimmt und diese gut an einen Mixer oder eben eine Ausgabequelle weitergibt. Für Live Einsätze also wie geschaffen, fürs Studio weniger.


+++MEIN FAZIT+++

Es gibt wohl nicht viele Bassdrummikrofone die so günstig sind. Und das The T.Bone BD300 eignet sich sehr gut als Live-Mikro. Denn es hat gute klangliche Eigenschaften. Fürs Tonstudio eher nicht geeignet, für den Proberaum oder für Live-Verstärkungen aber schon. Und für die gut 50Euro die man investieren muss, bekommt man im Endeffekt dann doch eine ganze Menge. Das finde ich sehr positiv und gut, weswegen es von mir 4/5 Sterne gibt, den einen Stern abzug, für die nicht so perfekte klangliche Auflösung, die beim Recording benötigt wird, doch bei diesem Preis darf man nicht meckern, und kann man eigentlich auch garnicht.

SEHR EMPFEHLENSWERT!!!

Fazit: siehe Bericht...