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Produkttyp: Asus Mainboards
Neuester Testbericht: ... nur per WLAN, Firewire oder USB angeschlossen. Die Bedürfnisse der Anwender steigen eben mit der Zeit. --- Vor- und Nachteile --- Das ... mehr
Mit diesem Mainboard war ich jahrelang sehr zufrieden
Asus P3B-F

Name des Mitglieds: wewels1
Produkt:
Asus P3B-F
Datum: 11.04.10
Bewertung:
Vorteile: leichte Konfiguration, erweiterbar durch viele Schnittstellenports
Nachteile: keine
Vor einigen Jahren habe ich mir meinen ersten PC selbst zusammengebastelt. Im Nachhinein muss ich sagen, dass das Selbstheraussuchen der Komponenten recht viel Spaß gemacht hat und als Motherboard kam die Firma Asus zum Zuge mit dem Produkt P3-BF. Inzwischen ist der PC nur noch als Zweitrechner im Einsatz, aber er hat mich jahrelang bei meiner PC-Arbeit begleitet.
--- Das Motherboard ---
Es ist zwar schon etwas länger her, aber ich meine dass das Modell P3-BF von der Firma Asus in drei Varianten verkauft wurden. Man kann es mit zwei ISA-, einem ISA und keinem ISA-Port bekommen. Ein ISA-Port ist die Vorgängervariante der PCI-Ports, die man heutzutage in jedem PC findet. Ich musste mir allerdings die Version mit einem ISA-Port kaufen, da ich noch eine ISDN-Karte hatte, die einen freien ISA-Port benötigte. Desweiteren hat man in allen Varianten noch einen AGP und fünf bzw. sechs freie PCI-Ports zur Verfügung, um den Rechner später auch einmal aufzurüsten.
Die Firma Asus hat jahrelang sehr gute Motherboards hergestellt und auch dieses Motherboard hat mir immer gute Dienste geleistet. Aus der heutigen Sicht ist dieses Motherboard natürlich nicht mehr konkurrenzfähig, weil es keinen aktuellen Prozessor mehr aufnehmen kann. Bei mir war beispielsweise immer ein Pentium-III-Prozessor mit 500 MHz Taktfrequenz eingebaut.
--- Der Einbau ---
Nachdem man die Platine in das passende ATX-Gehäuse mit dem entsprechenden Komponenten eingebaut hat, kann man sofort mit der Konfiguration des BIOS losgehen. Für mich war die einfache Konfiguration per BIOS der Grund für den Kauf. Bei anderen Herstellern war immer einige Jumper auf der Platine enthalten, die man auf seine Bedürfnisse anpassen musste.
An das Mainboard kann man zudem insgesamt vier IDE-Geräte anschließen. Die neuen SATA-Anschlüsse wird man hier vergeblich suchen, aber wenn man möchte, kann sie über Schnittstellenkarten jederzeit nachrüsten. Die IDE-Ports habe ich meist für zwei Festplatten, ein CD7DVD-Brenner sowie ein Diskettenlaufwerk verwendet. Und damit waren die IDE-Ports schon voll bestückt.
--- Der Speicher ---
In das Motherboard kann natürlich nicht jeder x-beliebiger Arbeitsspeicher eingebaut werden. Es sollte schon SDRAM PC 100 sein. Auf dem Motherboard stehen vier DIMM-Plätze zur Verfügung, die jeweils 256 MB aufnehmen können. Also können maximal 1 GB Arbeitsspeicher untergebracht werden, was für Windows XP gerade noch ausreichend ist.
Positiv erwähnen möchte ich auch noch, dass man an die vier DIMM-Ports recht gut herankommt und selbst beim komplett verkabelten Mainboard kann man diese Ports immer noch recht gut erreichen. Nach einigen Jahren habe ich so beispielsweise meinen Arbeitsspeicher von 512 MB auf 1 GB verdoppelt.
--- Ein- und Ausgabe-Ports ---
Um mit der CPU kommunizieren zu können, stehen diverse Ein- und Ausgabe-Ports zur Verfügung. Zum einen stehen zwei PS2-Ports zur Verfügung um Maus und Tastatur anzuschließen. Zwar könnte man beides auch an die beiden vorhandenen USB-Ports anschließen, aber dann wären keine weiteren USB-Ports mehr frei. So habe ich beides eben immer über PS2 betrieben, was ohne nennenswerten Störungen möglich war.
Desweiteren stehen noch eine parallele und zwei serielle Schnittstelle zur Verfügung um Drucker oder Modem anzuschliessen. Damals wurden die Mainboards noch viel mit diesen Schnittstellen ausgerüstet, aber heutzutage werden externe Geräte meist nur per WLAN, Firewire oder USB angeschlossen. Die Bedürfnisse der Anwender steigen eben mit der Zeit.
--- Vor- und Nachteile ---
Das Asus P3-BF ist im Großen und Ganzen ein recht leicht zu konfigurierendes Mainboard, mit dem auch Einsteiger schnell zurechtkommen. Vor allem das leicht konfigurierende BIOS hat es mir angetan und einmal habe ich auch ein BIOS-Update erfolgreich durchführen können. Sehr gut finde ich auch, dass man bei einem voll bestückten Mainboard noch immer die Speicherbänke sehr gut erreichen kann, um beispielsweise den Speicher zu erweitern.
Einen Nachteil habe ich erst einige Jahre später herausgefunden, als ich die Batterie des Mainboardes auswechseln musste. Nach langem Suchen habe ich sie dann doch gefunden. Sie befindet sich nämlich ausgerechnet unter der Grafikkarte. Wenn man diese Batterie nun auswechseln möchte, muss man erst einmal die Grafikkarte ausbauen - sonst kommt man an die Batterie leider nicht heran.
--- Meine Meinung ---
Das Asus-Mainboard P3-BF hat mich nun einige Jahre begleitet und letztendlich war ich damit immer sehr zufrieden. Einzig die Obergrenze von 1 GB Arbeitsspeicher hat dazu geführt, dass das Mainboard nicht mehr konkurrenzfähig ist und in den nächsten Wochen wird das Mainboard wohl durch ein neueres Modell ersetzt.
Mein erster Selbstbau-PC hat im Übrigen besser geklappt als gedacht. Und schon beim ersten Einschalten hat er alles so akzeptiert, wie ich es mir gedacht habe. Und mit einem Asus-Mainboard konnte man vor gut 10 Jahren ja nichts verkehrt machen. Inzwischen sind die Mainboards um einiges schneller geworden und ein neuer PC muss mal wieder her.
Das Asus-Mainboard hat jedenfalls nur Bestnoten verdient und nicht ohne Grund war es lange Zeit sehr begehrt.
Fazit: Lässt sich sehr gut erweitern
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| Ausstattung: |


31.07.10
Perfekt