Asus K8V-X SE
Das Lebenszentrum des PC'S. - Asus K8V-X SE Mainboard

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Produkttyp: Asus Mainboards

Neuester Testbericht: ... USB Anschlüsse direkt mit. Das ist eigentlich schon ausreichend. Der Hersteller: Wie schon genannt, ist das Mainboard von Asus. Eigentli... mehr

Das Lebenszentrum des PC'S.
Asus K8V-X SE

Deluxe879

Name des Mitglieds: Deluxe879

Produkt:

Asus K8V-X SE

Datum: 24.03.12

Bewertung:

Vorteile: Läuft stabil und flott, lässt sich gut übertakten,

Nachteile: Biospieptöne manchmal nicht erklärbar, veralteter Sockel

Hallo liebe Leser/innen,
Heute möchte ich einen Bericht über mein Mainboard schreiben. Vorweg sage ich gleich, ich werde hier nicht superausführlich über die technischen Eigenschaften schreiben, sondern diese stichpunktartig auflisten... Gekauft habe ich dieses Mainboard 2006, bzw eher ein Freund von mir. Da mein Rechner damals aber den Geist aufgab, musste ein neuer her. Ein Freund bot mir seinen alten Rechner an... Für den Preis konnte ich nicht meckern, ingesamt zahlte ich 60Euro... Enthalten war das Mainboard und ein Athlon Sempron 2800+ mit 1,6 GHZ. 768 MB DDR Speicher ebenfalls, ne 120 GB Festplatte.... Die Grafikkarte, die verbaut war, weiß ich nicht mehr.... Da ich aus dem alten Rechner noch 2 GB Ram hatte, tauschte ich diesen aus, auch die Grafikkarte wurde irgendwann ausgetauscht. Ich baute die Geforce 7600 GT ein, die ihr aus meinem Testbericht schon kennt ( wenn nicht, jetzt schon *g* ). Das Bios war schon eingestellt.. Dennoch kann man es natürlich so anpassen, wie man möchte. Das AMI Bios finde ich persönlich gut.. Auf meinem anderen Rechner, ist eins der Marke Phönix und das ist echt merkwürdig. Ich weiß, AGP ist fast vom Markt, dennoch wollte ich diesen Bericht schreiben, einfach aus Erinnerung heraus.


Die technischen Eigenschaften:

Produkttyp: Motherboard
Formfaktor: ATX
Breite: 30.5 cm
Tiefe: 24.5 cm
Kompatible Prozessoren: Athlon 64, Sempron
Prozessorsockel Socket: 754
Chipsatz: VIA K8T800 / VIA VT8237R
Maximale Busgeschwindigkeit: 800 MHz
BIOS-Typ: AMI
Storage Controller: ATA-133, Serial ATA-150 (RAID)
Stromanschlüsse: ATX12V-Stecker, 4-polig, Hauptstromanschluss, 20-polig
Unterstützte RAM-Technologie: DDR SDRAM
Installierter RAM (Max.): 0 MB / 2 GB (Max)
RAM-Technologie: Nicht-ECC
Unterstützte RAM-Geschwindigkeit: PC2100, PC2700, PC3200
Audioausgang: Soundkarte
Signalprozessor: VIA VT8237R
Audio Codec: AD1888
Soundmodus: 5.1 Channel Surround
Netzwerk: Netzwerkkarte - Realtek RTL8201CL - Ethernet, Fast Ethernet
Erweiterungssteckplätze: 2 Speicher - DIMM 184-PIN
1 AGP 8x
4 PCI
Hardwarefeatures ASUS Instant Music Lite, C.P.R. (CPU Parameter Recall), CrashFree BIOS 2, AMD Cool 'n' Quiet Technology

Die Installation & Der Einbau:

Einbauen und installieren musste ich das Mainboard etc nicht.. Dennoch habe ich das Windows ja neu raufgemacht. Erstmal muss ich sagen, das Mainboard ist gut verbaut. Die Kabel sind nicht im Weg und lassen sich gut anschließen... Bei einigen Mainboards ist alles quer Beet verteilt. Hier ist alles gut gestaltet und gibt keinen Kabelsalat. Zur Installation: Ich schloß alle Kabel an, legte die Windows CD ein und begann mit der Windows Installation, diese ging recht zügig. Nachdem der Rechner mit allem fertig war, suchte Windows sich automatisch die nötigen Treiber raus. Außer den Sound-On-Board fand er alles. Fürs Booten brauch der Pc eigentlich nicht lange. Nach 30 Sekunden ist der Rechner ungefähr vollkommen betriebsfähig. Den Soundtreiber konnte ich mir auf www.asus.com runterladen. Hier gibt es zu dem Mainboard alle nötigen Treiber. Installiert ist ein AMI-Bios. Dieses ist sehr übersichtlich gestaltet und gut erklärt. Der CPU Kühler lässt sich automatisch einstellen, damit ist gemeint, das er den Kühlstatus alleine regelt, ist der PC im "Ruhe-Modus", arbeitet der Lüfter leise, beginnt man aber z.b zu zocken, fährt der Lüfter etwas hoch, damit die CPU kühl bleibt, hier hatte ich stabile Temperaturen von 43 Grad. Gut war ebenfalls, das Windows die eingebaute Netzwerkkarte von selbst installiert hat, hier konnte man also direkt lossurfen und musste nicht erst Treiber von CD installieren. zum AMD Cool N Quiet kann ich nicht viel sagen, da dies nicht installiert wart. Der CPU lässt sich eigentlich relativ leicht einbauen. Kühlpaste auf dem CPU schmieren und gut verteilen, in den Sockel setzen bis er richtig drin ist und dann einfach verriegeln. Einmal kurz den Test machen, ob er auch richtig drin sitzt, dann den "Schutz" oder was das graue Ding ist, raufsetzen, ebenfalls verriegeln, Kühler raufschrauben fertig. Die Ram lassen sich auch ganz einfach einsetzen. Hier brauch man aber ein bißchen Fingerspitzengefühl, da die Anschlüsse immer eng sind. Wenn der Riegel richtig reingesetzt ist, runterdrücken, bis es an beiden Seiten eingerastet ist. Die Grafikkarte lässt sich auch gut in den AGP Slot reinstecken. Außerdem gibt es noch 4 PCI Plätze, die genügend Platz bieten. Wer eine zusätzliche Soundkarte einbauen will, muss bedenken, die interen Soundkarte im Bios zu deaktivieren. Genau das Gleiche gilt für das Mainboard. Gut ist, das Mainboard liefert 4 USB Anschlüsse direkt mit. Das ist eigentlich schon ausreichend.

Der Hersteller:

Wie schon genannt, ist das Mainboard von Asus. Eigentlich ein sehr bekannter Hersteller. Die Mainboards, die ich bisher von denen gesehen habe, bzw vom Hören kenne, waren allesamt gut verbaut und haben eine ausgesprochen gute Stabilität. Da es für mich persönlich eigentlich kaum was Wichtigeres gibt, als Stabilität, schlug ich natürlich gleich bei meinem Bekannten zu. Auf der Internetseite von ASUS kann man jederzeit nach geeigneten Updates schauen. Die Kundenhotline ist ebenfalls sehr freundlich und konnte mir desöfteren bei Fragen oder Problemen beistehen.

Langzeittest & Stabilität:

Da ich eigentlich im Winter oft am PC bin, ist mir die Stabilität wichtig. Einige Mainboards haben desöfteren Performanceprobleme und keiner weiß woher. Ältere Mainboards kämpfen mittlerweile desöfteren mit der plugin-container.exe... Diese vereint alle Plug-Ins beim Firefix, wie z.B den Adobe Flash Player. Was ziemlich nerven kann. Man möchte eigentlich in aller Ruhe im Netz surfen und plötzlich hängt der Rechner.. Auf Dauer nervt es gewaltig. Dieses Problem hatte mein Rechner allerdings nicht. Da ich ja eine Geforce 7600 GT eingebaut hatte, lief mein AGP auf dem maximalen 8x. Auch was den RAM angeht, habe ich das Maximale aus dem Rechner rausgeholt. Bei der CPU zwar nicht ganz aber alles in Allem,vertragen sich alle Teile prima. Oft gibt es dort auch Probleme, das gewisse Teile einfach nicht "harmonieren", was komisch klingt aber die Erfahrung musste ich ebenfalls schon mal machen. Der Rechner lief ungefähr ingesamt 5 Jahre. Hier gab es bis vor Kurzem so gut wie keine Probleme. Keine Abstürze, Spiele liefen prima, keine Performanceeinbüßungen, solange man Programme oder Spiele spielte, die im Rahmen der Anforderungen liefen. Wobei bei einigen Spielen viel zu hohe Mindestanforderungen auf der Packung stehen... z.B Fallout 3, das Spiel konnte ich problemlos spielen, wobei meine CPU aber nicht ausreichen wäre... Was Internet angeht, z.B MSN, lief auch alles prima. Der Rechner hing sich eigentlich nie auf. Auch chatten,Musik hören oder Streams angucken, ist kein Thema. Auch einen 10-12 Stundenbetrieb hilt der Rechner durch... Wobei ich davon nicht die ganze Zeit am PC war. Ich kann also sagen, das Mainboard hat eine sehr gute Stabilität. Über das BIOS kann ich nicht superviel schreiben, da ich kein PC-Crack bin und von sowas nicht viel Ahnung habe.

Die ersten Probleme:

Nach gut fast 5 Jahren Betrieb, fingen so langsam die Probleme an. Der Rechner startete sich mitten im Betrieb einfach neu. Ab und zu kamen Bluescreens. Ich war darüber ein wenig überrarscht, da ich den Pc immer sehr pfeglich behandelt habe. Das kam ganz plötzlich einfach so... Ich googlete die Fehlermeldung und hier hieß es gleich, der RAM ist defekt. Also baute ich beide Riegel in meinen anderen Rechner, den ich noch von früher hatte und nahm den Rechner in Betrieb... Doch hier lief alles glatt. Sehr komisch. 1. Fehlerquelle also ausgeschloßen. Ich rief bei Asus an und mir wurde als Fehlerquelle entweder das Netzteil genannt oder aber irgendein Speicherbereich sei defekt. Dies kann der RAM, die Festplatte, die Grafikkarte oder das Mainboard selbst sein. Außerdem sollte ich mal die "Kondensatoren" überprüfen. Dies tat ich aber die waren alle astrein. Also überprüfte ich die Festplatte, keine Fehlermeldungen. 2. Fehlerquelle: fast ausgeschloßen. Ich baute die Grafikkarte in den anderen Rechner und unterzog sie einen 2 Tages Test. Hier lief alles astrein. 3 Fehlerquelle ausgeschloßen. Ich nahm ein anderes leistungstärkeres Netzteil, doch der Rechner ging auch hier wieder aus.... Das Theater ging gut ne Woche hin und her. Ich entschloß mich Windows neu zu installieren und den ganzen "Müll", der sich so ansammelt runterzuwerfen. Dann lief der Rechner ne Woche lang echt einwandfrei. Ich hatte mich schon siegessicher,Fehlanzeige - Absturz! Verärgert über den Absturz, dachte ich mir okay, ich versuche mal ein anderes Kabel für das Netzteil, doch das andere hatte wohl irgendwie selbst schon einige Macken. Wenn ich das in die Steckdose steckte (was ein Wortspiel löl), kamen Funken herraus. Das Netzeil lies sich nun gar nicht mehr anschalten... Ich habe ehrlich gesagt jetzt Angst, mein anderes Netzteil zu verbauen, nachher schrottet er das auch noch... Ich muss dazu sagen, das Mainboard gab manchmal einige komische Pieptöne von sich, die Fehlermeldungen, die laut Hersteller von "AMi" angegeben sind, können aber nicht zutreffen, da diese Fehlermeldungen auf dem anderen PC nicht kamen... Von daher bin ich ehrlich gesagt absolut überfragt, was da nun hinüber ist. Ob das Netzteil einfach schon defekt war oder es wirklich an meinem geliebten Mainboard liegt... Aber verursachen Netzteile Bluescreens? Soweit ich weiß nicht.... Mittlerweile geht der Rechner wieder an. Nach einem gründlichen Check-Up, hat sich herrausgestellt, das Kabel zum Mainboard saß nicht richtig drin! Nun kann ich mich wieder einer langen Fehlerdiagnose widmen, sollte sich etwas positives herrausstellen, werde ich weiterberichten.

Übertakten:

Das Mainboard bietet gute Vorraussetzungen zum Übertakten. der FSB der CPU lässt sich wunderbar in 1 MHZ Schritten anheben und auch die RAM lässt sich in 1 MHZ Schritten übertakten. Hier warne ich aber ausdrücklich vor, macht das nur, wenn ihr Ahnung habt und informiert euch sehr gut, ob die CPU das zulässt oder der RAM. Schmorrt euch deswegen irgendwas durch, könnt ihr die Garantie vergessen!!! Aber dennoch bietet das Mainboard hier gute Vorraussetzungen!
Am besten übertaktet ihr das wenn überhaupt in 1MHZ Schritten. Das ist zwar sehr mühsam und zeitaufwendig aber so könnt ihr wenigstens die Zuverlässigkeit des Systems überprüfen. Sollte der PC direk abschmieren oder einfrieren, wisst ihr, ihr habt zu hoch getaktet...

Mein Fazit:


Eigentlich eine sehr gute Sockel 754 Platine. Wäre da nicht irgendwas defekt, würde ich mir erstmal keinen neuen Rechner zulegen, da er für meine Verhältnisse wirklich absolut ausreichend ist. Die Stabilität ist echt hervorragend und das Zusammenspiel mit den Komponenten ist ebenfalls gut. Der Sound-On-Board ist klar und sauber und weißt auf keinerlei Macken hin. Wenn man hier ein gutes Soundsystem hat, brauch man sich eigentlich keine Soundkarte hinzuholen und auch die verbaute Netzerkkarte on Board leistet gute Arbeit. Ingesamt eine sehr gute Platine die mir einen guten Dienst gegeben hat. Jetzt muss ich leider meinen alten PC nutzen.... Ich trauere dem Mainboard echt hinterher. Ruhe in Frieden liebes Mainboard.

Ich vergebe für die Platine ganze 5 Sterne, Übertakten, Stabiltät, AGP x8, AMD 64 Unterstützung und RAM 3200 Unterstützung... Eigentlich fast alles, was man benötigt. Der Sockel 754 ist zwar ausgestorben und auch AGP ist fast ausgestorben aber dennoch eine gute Platine für User, die noch auf sowas Wert legen.
Sollte jemand noch Sockel 754 benötigen, spreche ich hierfür eine klare Empfehlung aus.

Ich hoffe der Bericht war hilfreich und ihr hattet Spaß am lesen, über Kommentare freue ich mich.
Liebe Grüße

Deluxe879

Fazit: Veraltete Technik aber dafür ist es doch recht gut, hat lange gehalten und lieferte gute Performance

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Installation:    
Geschwindigkeit:    
Funktionsvielfalt:    
Ausstattung: