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Produkttyp: ASRock Mainboards
Neuester Testbericht: ... über die Windows-Oberfläche steuern kann und so nicht in Versuchung gerate, doch etwas im BIOS zu verstellen, von dem ich keine Ahnung habe... mehr
Ein neues Mamibrett muss her...
Asrock AM2NF6G-VSTA

Name des Mitglieds: LittleSparko
Produkt:
Asrock AM2NF6G-VSTA
Datum: 20.07.11, geändert am 26.01.12 (139 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Kompakt, günstig
Nachteile: wenig Anschlüße
Sparko hat sich einen neuen Computer zugelegt, fertig montiert und äusserst preisgünstig.
Schaltzentrale meines neuen mechanischen Gehirns ist das
##ASRock AM2NF6G-VSTA##
ein kleines, aber feines Mainboard für AM2 CPUs.
#Technische Daten#
Produktbeschreibung ASRock AM2NF6G-VSTA - Motherboard - Mikro-ATX - GeForce 6100
Formfaktor Mikro-ATX
Abmessungen (Breite x Tiefe x Höhe) 24.4 cm x 24.4 cm
Prozessor 0 (1) - Socket AM2
Netzwerk Netzwerkkarte - Realtek RTL8201CL - Ethernet, Fast Ethernet
Chipsatz NVIDIA GeForce 6100
Maximale Busgeschwindigkeit 1000 MHz
Kompatible Prozessoren Athlon 64, Sempron, Athlon 64 FX, Athlon 64 X2
RAM 0 MB (installiert) / 8 GB (Max)
Audioausgang Soundkarte - 7.1 Channel Surround (Realtek)
Unterstützte RAM-Technologie DDR II SDRAM
Grafik-Controller NVIDIA GeForce 6100 Shared Video Memory (UMA)
Storage Controller ATA-133, Serial ATA-300 (RAID)
64-Bit-Prozessor-Kompatibilität Eingebaut
Multi-Core-Unterstützung Dual-Core
BIOS-Funktionen ACPI-Support, SMBIOS 2.3.1-Unterstützung
Hardwareüberwachung CPU-Kerntemperatur, Gehäusetemperatur, Drehzahlmesser für CPU-Lüfter, Drehzahlmesser Gehäuselüfter, Systemspannung
Sleep / Wake up Wake-On-LAN (WOL)
Hardwarefeatures ASRock U-COP, AMD Cool 'n' Quiet Technology
Telekommunikation / Netzwerk
Netzwerk Netzwerkkarte - Realtek RTL8201CL - Ethernet, Fast Ethernet
Audio
Audioausgang Soundkarte
Soundmodus 7.1 Channel Surround
Audio Codec Realtek ALC888
Video
Videospeicher Shared Video Memory (UMA)
Grafik-Controller NVIDIA GeForce 6100
Erweiterung / Konnektivität
Erweiterungssteckplätze gesamt (frei) 1 Prozessor - Socket AM2
4 Speicher - DIMM 240-PIN
2 PCI
1 PCI Express x16
1 PCI Express x1
Schnittstellen:
1 x Netzwerk - Ethernet 10Base-T/100Base-TX - RJ-45
1 x Massenspeicher - Diskettenschnittstelle - IDC 34-polig
1 x Tastatur - generisch - Mini-DIN (PS/2-Typ), 6-polig
1 x Maus - generisch - Mini-DIN (PS/2-Typ), 6-polig
1 x Display / Video - VGA - HD D-Sub (HD-15), 15-polig
1 x parallel - IEEE 1284 (EPP/ECP) - D-Sub (DB-25), 25-polig
4 x Hi-Speed USB - USB Typ A, 4-polig
1 x Mikrofon - Eingang - Mini-Phone 3,5 mm
1 x Audio - line-In - 4 PIN MPC
1 x Audio - Line-Out (Rückseite) - Mini-Phone Stereo 3.5 mm
1 x Audio - Line-Out (Side Surround) - Mini-Phone Stereo 3.5 mm
1 x Audio - Line-Out (Mitte/Subwoofer) - Mini-Phone Stereo 3.5 mm
1 x Audio - line-Out - Mini-Phone Stereo 3.5 mm
1 x Audio - line-In - Mini-Phone Stereo 3.5 mm
Zusätzliche Anschlüsse (optional) 4 x Hi-Speed USB
Speicherschnittstellen ATA-133 - Anschluss/Anschlüsse: 1 x 40-Pin IDC - 2 Geräte
Serial ATA-300 - Anschluss/Anschlüsse: 2 x 7pin Serial ATA - 2 Geräte - RAID 0 / RAID 1 / JBOD
Speicher
Installierter RAM (Max.) 0 MB / 8 GB (Max)
Unterstützte RAM-Technologie DDR II SDRAM
RAM-Features Zwei DDR-Kanäle
Unterstützte RAM-Geschwindigkeit PC2-4300, PC2-6400, PC2-5300
##EInbau/Install##
Da ich mir einen fertig montierten Rechner gekauft habe, hab ich davon nicht viel Ahnung.
Ich weiss nur, dass man sich mittels Erdungskabel sichern muss.
Der Rest ist dann recht einfach, das Board muss einfach an der vorgesehenen Stelle im Tower angeschraubt werden und ans Netzteil angeschlossen.
Danach Prozessor, Ram, Grafik etcpp einbauen und das Ganze ist betriebsfertig.
Das installierte BIOS ist sehr übersichtlich und leicht zu verstehen, man findet sich leicht zurecht. Alle verbauten Laufwerke und Speicher werden korrekt angezeigt.
Die Einstellungsmöglichkeiten im BIOS sind sehr umfangreich, aber mehr als die Boot Reihenfolge ändere ich da nicht unbedingt, wegen mangelnder Ahnung.
Für Temperaturen, Lüfter-Umdrehungen etcpp. bevorzuge ich Programme wie Dr.Hardware und Everest, die ich bequem über die Windows-Oberfläche steuern kann und so nicht in Versuchung gerate, doch etwas im BIOS zu verstellen, von dem ich keine Ahnung habe und mir dann vielleicht den Rechner zerknalle.
##Nutzung##
Zum Mainboard, das ab ca. 50-60 Euro zu haben ist und mit 24x24cm kompakt klein ist, gibt es ein Handbuch sowie eine CD mit säntlichen benötigten Treibern.
Nachdem ich XP installiert hatte, warf ich die CD ins Laufwerk und wählte siegessicher "All components" aus - sicher ist sicher, so sind garantiert alle Treiber da.
Danach spuckte mir der Gerätemanager auch endlich die Netzwerkkarte und den Soundchip aus, auch die zusätzlich verbaute Geforce 7300 GS wurde gleich mit erkannt - da ich die onboard Grafik nicht nutze.
Verbaut sind auf meinem Mamibrett 1 GB DDRII 667 Ram und ein Athlon X2 64 5000+, beides arbeitet problemlos auf dem Board und wird komplett unterstützt. Prozessor wie auch Mainboard bieten FSB 1000 und unterstützen bis zu 8GB Ram (zukunftssicher aufrüsten nenn ich das).
Nun hatte ich aber ein paar Probleme, da ich nun gezwungen war von IDE auf SATA2 Festplatten umzurüsten.
Früher war es simpel, einfach IDE Kabel aufs Brett, an jedes zwei Laufwerke und diese richtig jumpern und die Chose läuft.
Nun wurde mir eine SATA2 Platte mitgeliefert, ein zweiter SATA2 Anschluss ist vorhanden. Leider aber nur ein IDE Anschluss, der 2 Geräte unterstützt. An diesem hängt bereits der neue Multibrenner.
Nun wollte ich ursprünglich meinen CD Brenner mit einbauen, da ich mehr reine MusikCDs denn DVDs brenne und so den DVD Brenner schonen kann. Aber da war auch noch meine 200GB Western digital Platte - ebenfalls mit IDE Anschluß......
Da ich nun keine Lust hatte, mit Jumpern rumzuopern und der Rechner mit beiden Geräten gar nicht erst hochfuhr(aufgrund fehlender Jumper am Brenner, mein Fehler....), stöpselte ich den Brenner ab, die Platte dran und schickte Papa ein zweites SATA2 Kabel holen, da auch die 2. Festplatte bereits angeliefert wurde.
So konnte ich dann erstmal meine Daten retten und die WD 200GB wechselt nun den Besitzer.
Auf den Einbau des CD Brenners habe ich dann doch verzichtet bisher, soviel brenne ich nun auch wieder nicht und als DVD Quelllaufwerk wäre er ja eh nicht zu gebrauchen. Vielleicht werde ich mir lieber ein reines DVD Abspielgerät einbauen.
Leider sind damit die Geräteanschlüsse bereits erschöpft, wenn man vom Floppy mal absieht, welches auch noch zur Verfügung stünde, ich aber nicht habe.
Auch bei den Steckplätzen für PCI ist nicht viel Möglichkeit gegeben - der 16x ist bereits von der Grafikkarte belegt und nun bleibt nur noch ein PCI Express 1x und zwei normale PCI Steckplätze übrig.
Erweiterungen wie TV Karten etc. sollten daher gut überlegt sein, irgendwann ist die Kapazität erschöpft - mein altes Noname Board bot da immerhin 8 Steckplätze gesamt.
Die Onboard Soundkarte ist in der Qualität sehr ordentlich und mit 7.1 für meine billigen Stereoboxen fast schon overdressed.
Dafür wird ein praktischer Soundmanager mit allerlei Einstellmöglichkeiten und Direktzugriffen installiert (auf der Mainboard CD enthalten), der die Verwaltung recht simpel macht und man nicht umständlich in der Systemsteuerung von Windoof rumwühlen muss.
Da ich eine zusätzliche Grafikkarte habe, die mehr Leistung bringt, kann ich zur Onboard Grafik nichts sagen. Da aber das Mainboard komplett mit NVidia Chipsatz ausgestattet ist und eine Geforce Grafikkarte enthält, wird diese erwartungsgemäß stabil laufen, wenngleich sie weniger Leistung bietet, wie eine PCI Express 16x.
USB Anschlüsse (alle 2.0) sind extern 4 vorhanden, sowie intern 2 weitere, welche bis zu 4 weitere externe USB Anschlüsse unterstützt (habe 2 an der Front verbaut).
Des weiteren wird Front Audio unterstützt und mein Rechner ist mit Mikro in und Line-out an der Front ausgestattet.
Zum Testen gibts bei mir keine Spiele, da ich einfach nicht spiele.
Ich nutze andere rechenlastige Programme zur Bildbearbeitung, für die das Zusammenspiel zwischen Board, Ram, Grafik und Prozessor wichtiger ist, als ausschliesslich eine Komponente.
Videofilme (wo ich locker auch mal 2 oder 3GB große Dateien habe) laufen extrem flüssig, keine Haker und auch beim Vor-und Rückwärtsspulen gibt es keine Hänger mehr und die angewählte Stelle ist sofort verfügbar.
Programme wie Photoshop sind in 2min geladen und einsatzfertig, auch das einladen eines 4MB großen Fotos dauert nur noch Sekunden, früher lud das Programm mindestens 10min, ein Foto schnell noch mal 1-2min. Die Rechenleistung ist also ausreichend hoch, um gängige umfangreiche Programme zu unterstützen.
Selbstredend ist das Mainboard 64Bit und Vista-tauglich, daher zukunftssicher.
Auch die Erweiterungsmöglichkeit bis 8GB Ram werden dem Board eine lange Lebenszeit ermöglichen, da RAM immer noch günstiger ist, als ein neuer Rechner.
Das Handbuch bietet viele Infos, die mein Grundwissen weit übersteigen, für Freaks aber sicherlich extrem nützlich sind.
Auch wird genau der EInbau und die Montage der einzelnen Komponenten erklärt.
Die mitgelieferten Treiber sind aktuell und sehr stabil und das Board hat noch nicht einmal rumgezickt, sondern tut brav, was es soll.
Zum Lieferumfang gehört ebenfalls ein Floppykabel, 1 SATA2 Daten- und zwei Stromkabel, sowie ein IDE Kabel.
##Fazit##
Ein kompaktes Mainboard, das auch für kleine Tower gängige gute Technik liefert und IDE mit neuer SATA2 Technik kombiniert.
Die Unterstützung für AMD Cool'n'Quiet, Übertaktungsmöglichkeiten (bis zu 12,5% mehr Arbeitsspeicherleistung möglich) und vielerlei mehr, machen den WInzling zu einem großen Vielkönner, der zukunftssicher Vista, 64Bit und Dual Core-tauglich ist und obendrein recht günstig zu haben ist.
Mehr geht immer, aber für meine Ansprüche reicht das Board sicherlich einige Jahre aus und daher gibts volle Punktzahl und eine Empfehlung meinerseits.
KingSparko / LittleSparko /LilSparko 2007
Fazit: das Fazit ist nicht mehr ganz taufrisch
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