Asrock ALiveNF5-eSATA2+ R3.0
Neue Technik für den Futzi (3) - Asrock ALiveNF5-eSATA2+ R3.0 Mainboard

Produkttyp: ASRock Mainboards

Neue Technik für den Futzi (3)
Asrock ALiveNF5-eSATA2+ R3.0

Futzi99

Name des Mitglieds: Futzi99

Produkt:

Asrock ALiveNF5-eSATA2+ R3.0

Datum: 15.09.10, geändert am 31.08.11 (143 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: siehe Bericht

Nachteile: siehe Bericht

Wie schon mal erwähnt, habe ich mir vor einiger Zeit einen neuen PC angeschafft. Da ich gern den Inhalt des guten Stücks selber bestimmen wollte, habe ich mir alle Komponenten einzeln gekauft und dann alles selber zusammen gebaut. Nach dem ich nun schon Berichte über meine CPU und meine Grafikkarte geschrieben hab, mach ich nun weiter mit dem Herzstück des Rechners, dem Mainboard ALiveNF5-eSATA2+R3.0 von ASRock.


~~~ Preis ~~~

Wie die meisten meiner PC-Komponenten habe ich auch das Mainboard im Internet gekauft, um genau zu sein, bei MIX Computer. Für das Board hab ich exklusive Versand 45,16 Euro bezahlt. Die Versandkosten beliefen sich auf 10,45 Euro per Vorkasse. Trotz der ziemlichen hohen Versandkosten war ich mit den Gesamtkosten dennoch sehr zufrieden.


~~~ Lieferumfang ~~~

- Mainboard: ASRock ALiveNF5-eSATA2+R3.0
- Handbuch
- Support-CD
- IDE-Flachbandkabel
- Fla chnabdkabel für 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerke
- 2 SATA-Datenkabel
- 1 SATA-Festplattenstromkabel
- HDMI-Kabel


~~~ Technische Merkmale ~~~

***Allgemein***

- Formfaktor: ATX
- Abmessungen: 30,5 cm x 20,3 cm (12 Zoll x 8 Zoll)
- Prozessorsockel: Socket AM2+
- Kompatibilität: AMD LIVE! Ready
- Kompatible Prozessoren: Athlon 64, Sempron, Athlon 64 FX, Athlon 64 X2, Athlon X2, Phenom, Phenom X4, Phenom FX, Phenom X364-Bit-Prozessor
- Kompatibilität: Eingebaut
- Multi-Core-Unterstützung: Dual-Core
- Chipsatz: NVIDIA nForce 520
- Maximale Busgeschwindigkeit: 1000 MHz
- BIOS-Typ: AMI
- Storage Controller: ATA-133, Serial ATA-300 (RAID), eSATA Port
- Stromanschlüsse: ATX12V-Stecker, 4-polig, Hauptstromanschluss, 20-polig

***Speicher***

- Unterstützte RAM-Technologie: DDR2 SDRAM (max. 8 GB)
- Unterstützte RAM-Geschwindigkeit: PC2-4300, PC2-6400, PC2-5300
- RAM-Features: Zwei DDR-Kanäle

***Audio***

- Audioausgang: Soundkarte
- Audio Codec: Realtek ALC888
- Soundmodus: 7.1 Channel Surround
- Kompatibilität: High Definition Audio

***Netzwerk***

- Netzwerkkarte - Realtek RTL8111B / RTL8111C - Ethernet, Fast Ethernet, Gigabit Ethernet

***Besonderheiten***

- BIOS-Funktionen: APM 1.1-Unterstützung, JumperFree, SMBIOS 2.3.1-Unterstützung
- Manuelle Einstellungen: CPU-Frequenz
- Hardwareüberwachung: CPU-Kerntemperatur, Gehäusetemperatur, Drehzahlmesser für CPU-Lüfter, Drehzahlmesser Gehäuselüfter, Systemspannung, CPU-Core-Spannung
- Sleep / Wake up: Wake-On-LAN (WOL)
- Hardwarefeatures: ASRock Hybrid Booster, ASRock U-COP, AMD Cool 'n' Quiet Technology

***Erweiterungssteckplätze***

- 1 Prozessor - Socket AM2+
- 4 Speicher - DIMM 240-PIN
- 1 PCI Express x16
- 2 PCI Express x1
- 3 PCI

***Speicherschnittstellen***

- Serial ATA-300 - Anschluss/Anschlüsse: 4 x 7-Pin Serial ATA - 4 Geräte - RAID 0 / RAID 1 / RAID 0+1 / RAID 5 / JBOD
- Serial ATA-300 - Anschluss/Anschlüsse: 2 x 7-Pin SATA (extern) - 1 Geräte
- ATA-133 - Anschluss/Anschlüsse: 1 x 40-Pin IDC - 2 Geräte

***Schnittstellen***

- 1 x Audio - line-In - 4 PIN MPC
- 1 x Massenspeicher - Diskettenschnittstelle - IDC 34-polig
- 1 x Tastatur - generisch - Mini-DIN (PS/2-Typ), 6-polig
- 1 x Maus - generisch - Mini-DIN (PS/2-Typ), 6-polig
- 1 x seriell - RS-232 - D-Sub (DB-9), 9-polig
- 1 x parallel - IEEE 1284 (EPP/ECP) - D-Sub (DB-25), 25-polig
- 4 x Hi-Speed USB - USB Typ A, 4-polig
- 1 x Massenspeicher - eSATA-300 - 7-Pin SATA extern
- 1 x Netzwerk - Ethernet 10Base-T/100Base-TX/1000Base-T - RJ-45
- 1 x Audio - Line-Out (Side Surround) - Mini-Phone Stereo 3.5 mm
- 1 x Audio - Line-Out (Rückseite) - Mini-Phone Stereo 3.5 mm
- 1 x Audio - Line-Out (Mitte/Subwoofer) - Mini-Phone Stereo 3.5 mm
- 1 x Audio - line-Out - Mini-Phone Stereo 3.5 mm
- 1 x Audio - line-In - Mini-Phone Stereo 3.5 mm
- 1 x Audio - Eingang - Mini-Phone 3,5 mm
- 1 x IEEE 1394 (FireWire) - FireWire, 6-polig
- 1 x Audio / Video - HDMI

Zusätzliche Anschlüsse (optional): 2 x IEEE 1394 (FireWire), 6 x Hi-Speed USB

Ich weiß, das waren ne ganze Menge technischer Daten, von denen ich selbst kaum die Hälfte verstehe. Aber Ordnung muss ja bekanntlich sein, also müssen auch alle Details hier mit rein, damit auch die echten Experten etwas mit dem Bericht anfangen können.
Für mich persönlich war es natürlich vor allem wichtig, dass mein gewünschter Prozessor auf das Board passte. Auch auf die SATA2-Anschlüsse habe ich großen Wert gelegt, da mir meine alten IDE-Festplatten viel zu langsam waren und ich gerade beim Verschieben von großen Datenmengen immer viel zu lange warten musste. Deswegen mussten SATA2-Platten her und damit natürlich auch ein Board, welches diese Technologie unterstützt. Wie in meinem Bericht über meine WLAN-Karte beschrieben, dachte ich eigentlich, dass ich das OnBoard-Netzwerk eigentlich nicht brauchen würde. Im Nachhinein bin ich natürlich mächtig froh, dass das mit dran war, da meine PCI-WLAN-Karte ja immer wieder Probleme verursacht hatte.


~~~ Installation ~~~

Der Einbau des Boards gestaltete sich durchaus als etwas schwierig. Zuerst passten wir das Board im Gehäuse an. Als alles zu passen schien (auch ohne Abstandshalter), nahmen wir die Schrauben und zogen das gute Stück fest. Doch als wir alles anschließen wollten, passten urplötzlich die Anschlüsse nicht mehr. Der Grund: Eine Platte vom Gehäuse hatte sich, von uns unbemerkt, gelöst. Also mussten wir alle Schrauben wieder entfernen und das ganze nochmal anpassen. Nachdem wir die Platte wieder fest am Gehäuse verankert hatten, passte das Mainboard in der Ursprungsform natürlich nicht mehr ins Gehäuse. Wir mussten nun also doch die Abstandshalter unter das Gehäuse packen, damit das Mainboard fest und sicher im Gehäuse befestigt werden konnte. Als wir damit fertig waren, passten auch alle Anschlüsse.
Nun mussten wir also alle kleinen Strom-, ID-, SATA-Kabel usw. auf dem Board befestigen. Auch das war, zumindest für mich zu schwierig. Es war verdammt eng im Gehäuse und meine Finger waren dafür einfach etwas zu dock. Zum Glück waren die Finger meiner Helferin schlank genug, sie konnte nach etwas Fummelei alles richtig anschließen. Dann kam es aber gleich zum nächsten Schock. Beim ersten Einschaltversuch passierte gar nichts. Offenbar bekam das Board keinen Strom. Also entfernten wir nochmals alle Kabel und schlossen nochmal alles an. Auch beim 2. Versuch bekam das Board wieder keinen Strom, obwohl wir uns mehrfach vergewissert hatten, dass alles richtig angeschlossen war.
Eine Verzweiflungstat brachte dann zum Glück die Lösung. Das Netzteil verfügte über zwei 4-Pin-Mini-Stromversorgungsstecker. Als wir den ersten vom Board entfernt und den zweiten angeschlossen hatten, ging im Gehäuse sofort das Licht an. Offenbar war der erste 4-Pin-Stecker defekt, oder wir haben beim Einbau aus Versehen einen Kabelbruch verursacht. Aber egal, was lange währt wird endlich gut, das Board war im Rechner und alles ordentlich angeschlossen.


~~~ Nutzung ~~~

Eigentlich bemerkt man ja das Mainboard während der Arbeit am PC nicht. Wenn man es bemerkt, dann stimmt meistens etwas nicht. Mein Mainboard hat sich in der Vergangenheit nur äußerst selten gemeldet. Am Anfang bekam ich immer wieder Bluescreens, dies beunruhigte mich natürlich sehr. Denn ein defektes Board, das man zwar hätte austauschen können, wäre immer auch mit einer Menge Arbeit und Stress verbunden gewesen. Zum Glück stellte sich ja dann heraus, dass der Grund für diese Fehlermeldungen meine WLAN-Karte gewesen war. Nachdem ich diese aus meinem PC entfernt hatte, gab es keine Probleme mehr dieser Art.
Natürlich ist es auch wichtig, dass alle Sicherheitsmechanismen funktionieren. Ich denke, ich habe meinen PC sehr gut ausgestattet mit Sicherungsprogrammen und auch genügend Lüftern im Gehäuse, denn ein Überhitzen der CPU wäre mehr als schlecht. Die Sensoren auf dem Board funktionieren einwandfrei. Die Temperatur der CPU liegt bei normaler Arbeit bei etwa 35 Grad Celsius. Auch bei Vollauslastung steigt sie meist nicht über 45. Die Lüfter tun also ihre Arbeit und das Board liefert mir alle wichtigen Daten. Es ist ein sehr schönes Gefühl, dies immer überwachen zu können, denn wie gesagt, ein Überhitzen der CPU wäre verheerend. Die Kontrolle über alles zu haben ist sehr wichtig.
Auch wenn man das eigentlich nur sehr selten tut, denke ich, ist es wichtig auch noch über das Board und die einzelnen Steckplätze zu reden. Um genau zu sein, über die Einfachheit des Ein- und Aussteckens von RAM oder Steckkarten usw. Der RAM wird wie in den meisten Fällen einfach im Slot platziert und dann festgeschnallt. Ich habe das nicht sehr häufig gemacht bisher. Aber beim ersten mal ging das ziemlich einfach. Auch die PCI-Steckplätze ließen sich einfach füllen und leeren. Die Karten stecken relativ Locker auf dem Board, werden durch eine einzelne Schraube zusätzlich noch am Gehäuse befestigt, halten dadurch aber felsenfest. Einfacher geht es fast nicht.


~~~ Fazit ~~~

Ich bastelte mir einen neuen PC. Dafür brauchte ich auch ein zuverlässiges, leistungsstarkes Mainboard. Ich denke, dass ich mich dem ALiveNF5-eSATA2+R3.0 von ASRock genau das gefunden habe. Nach kurzen Startschwierigkeiten (vor allem beim Einbau), die man aber allesamt nicht auf das Board, sondern auf die anderen Komponenten schieben muss, gab es bisher kein einziges Problem mit dem Board. Die Arbeit mit dem Rechner geht schnell und problemlos. Alle Komponenten, die ich für meine Zwecke benötigt habe, fanden auf dem Board Platz und ich habe immer noch Platz für mehr, was gerade für die Zukunft sehr positiv ist. Ich habe derzeit zwei SATA-Festplatten (750 GB und 500GB). Dieser Speicherplatz reicht derzeit natürlich voll aus, aber wenn er es irgendwann mal nicht mehr tun sollte, habe ich noch zwei weitere SATA-Plätze für Nachschub. Auch zum Erweitern des RAMs ist noch Platz da. Derzeit habe ich 2 von 4 Slots bzw. 2 von 8 GB belegt. Sollte es dort also auch noch mal Bedarf für mehr geben, schafft das Board dies noch locker.
Das Board war relativ günstig, lässt immer noch Erweiterungen meines Systems zu. Es ist zuverlässig und einfach zu bedienen. Ich denke, ich hab damit einen echten Glücksgriff getätigt. Mit meinem alten Board hatte ich immer wieder Probleme, mit diesem nicht. Von mir gibt es dafür natürlich 5 Sterne und eine Empfehlung!

Fazit: Von mir gibt es dafür natürlich 5 Sterne und eine Empfehlung!

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Installation:    
Geschwindigkeit:    
Funktionsvielfalt:    
Ausstattung:    

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