Abit KT7A
Athlon´s bevorzugtes zuhause - Abit KT7A Mainboard

Produkttyp: Abit Mainboards

Neuester Testbericht: ... nicht zu kritisieren. Hier macht man im Normalfall sehr positive Erfahrungen und bereut den Kauf auch nach langer Zeit noch nicht. Nachd... mehr

Athlon´s bevorzugtes zuhause
Abit KT7A

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Produkt:

Abit KT7A

Datum: 02.06.01, geändert am 02.06.01 (1597 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Stabiler Betrieb, sehr gut zum Übertakten geeignet, sehr gutes Handbuch

Nachteile: -

Windows 2000 und einige aktuelle Anwendungen sind sehr ressourcenhungrig. Um dem Rechnung zu tragen und einigermaßen schnell arbeiten zu können habe ich einen Rechner auf-/umgerüstet. Meine CPU-Wahl fiel auf den Athlon 1200 und aufgrund von verschiedenen Testberichten habe ich mich für das dazu passenden Mainbord KT7A von ABIT entschieden, da es für einen günstigen Preis auch noch viel Leistung bringt.

Lieferumfang
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Im Karton sind ein gut verpacktes Motherboard, ein 40poliges UDMA/100 Kabel, ein Kabel für Floppylaufwerke, eine USB-Anschlussblende, eine CD mit Treibern und Hilfsprogrammen sowie ein Handbuch enthalten.

Ausstattung
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Das KT7A bietet keinen Schnickschnack, weder Onboard-Sound, Onboard-Grafik noch AMR/CNR sind auf dem Board zu finden. Ich finde diese Sparsamkeit gut, denn was bei anderen Boards normalerweise Onboard vorhanden ist, bietet meistens keine ansprechende Leistung. Außerdem hat der Wegfall dieser Komponenten noch einen Vorteil: Das KT7A verfügt über 6 PCI- und je einen AGP- und ISA-Slot. Natürlich sind auch die seriellen Ports und der Parallelport vorhanden.

Einbau, Inbetriebnahme
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Der Einbau des Boards in das Gehäuse ist für handwerklich Begabte ziemlich einfach zu bewerkstelligen. Zwei große Hilfen sind dabei die sehr gute Board-Beschriftung und das ausführliche deutschsprachige Handbuch, in dem die unterschiedlichen Befestigungsmöglichkeiten angesprochen werden (Stud, Spacer); auch der Anbau von CPU und RAM sowie das Anschließen des Netzteils, der Lüfter und aller weiteren wichtigen Komponenten sind sehr gut dargestellt.

Im Handbuch ist allerdings nicht vermerkt, dass es eine CPU-Schutzfunktion gibt. Diese schaltet automatisch sofort das Netzteil aus, wenn der Prozessorlüfter nicht am Lüfteranschluss 1 (Fan1) hängt. Eigentlich ist die Schutzfunktion ja ganz hilfreich, um die CPU bei einem Lüfterschaden vor dem Hitzetod zu bewahren; aber da
für meinen Prozessorlüfter der Lüfteranschluss 3 günstiger lag, habe ich natürlich den benutzt und anschließend eine Stunde gerätselt, warum sich das Netzteil zwei Sekunden nach dem Einschalten wieder ausschaltet.

BIOS
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Das SoftMenuIII von Award bietet jede Menge Möglichkeiten zum Übertakten; hier ist das KT7A weit vor der Konkurrenz. Bei den Bustakten lässt sich ABIT nicht lumpen und bietet mehr als für die meisten Nutzer nötig. Von 100 MHz bis 183MHz lässt sich der Bustakt in 1 MHz-Schritten einstellen. Damit lässt sich jede CPU an ihre Grenzen treiben, denn mit diesen feinen Schritten lässt sich leichter das Maximum herausholen. Aber ABIT geht noch weiter: Mit der Option "CPU FSB Plus" kann der Bustakt noch einmal um angehoben werden, und zwar ohne Auswirkungen auf den PCI-Bus. Im BIOS des KT7A lässt sich für jeden Slot die Speicherperformance einstellen. Normal, Medium, Fast und Turbo stehen hier als Auswahl bereit. Das sich die Prozessor-Spannung und die I/O-Spannung erhöhen lassen, ist bei einem ABIT Board schon selbstverständlich. Von 1,30V bis 1,85V sind bei der Prozessorspannung möglich, bis zu 3,5 Volt bei der I/O-Spannung.

Technische Details
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Das KT7A hat auf der Northbridge einen aktiven Kühler, bisher kenne ich kein anderes Board mit dieser Lösung. Ich glaube zwar nicht, dass dieser Lüfter allzu viel bringt, aber Schaden tut er auf keinen Fall. Bei der Stromversorgung kommt die sogenannte "3-Phasentechnik" zum Einsatz. Diese soll durch mehr Transistoren eine niedrigere Wärmeentwicklung bringen (Ich habe das zur Kenntnis genommen aber verstehen tu ich’s nicht, bin ja auch kein Elektronikfachmann).

Hier noch ein paar Daten:
Chipsatz: VIA KT133A
Northbridge: VT8363A
Southbridge: VIA VT82C686B
Speichertechnologie: SDR-RAM
BIOS-Hersteller: Award
SPD Speichererkennung: Nein
Speichertiming-Einstellung: Ja
Onboard-Sound: Nein

AGP/PCI/ISA-Slots: 1/6/1
USB/AMR/IrDA: 4/0/1
USB-Anschlussblende beigelegt: Ja
Wake-on-LAN/Wake-on-Modem: Ja/Ja
Lüfteranschlüsse: 4
FSB-Bandbreite/Stufen: 133-161 MHz/28
CPU-Mutiplikator einstellbar bis 12,5
Vcore einstellbar bis 1,85 Volt

Stabilität
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Anfänglich habe ich gleich mal einen Härtetest mit Benchmarks über 72 Stunden gemacht, mit dem Ergebnis, dass das KT7A unter Windows NT und unter Windows 2000 absolut stabil läuft. Nach dem Übertakten gilt: Wenn es läuft, dann stabil.

Tipps
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Falls man beim Übertakten im BIOS mal zu hoch gegriffen hat, kann es sein das der Rechner nicht mehr startet. Wenn man den Rechner kurz vom Stromnetz trennt und anschließend beim Einschalten die Taste "Einfügen" drückt startet das BIOS wieder mit den Standarteinstellungen und man kann einen neuen Versuch wagen.
Solltet ihr einmal die Festplatte mit dem Betriebssystem in einen anderen Rechner wechseln und dieser hat ein Mainboard mit Intel-Chipsatz, so müsst ihr noch im alten Rechner zuerst den Standart-Chipsatztreiber installieren. Ansonsten kann das Betriebssystem nicht starten, da der VIA-Treiber nicht mit dem Intel-Chipsatz kompatibel ist (natürlich gilt das auch andersrum).
Für einen 1200er Athlon braucht man eine stabile Stromversorgung, in diesen Rechner habe ich das Netzteil Enermax EG351P-VE eingebaut und bin absolut zufrieden damit.

Fazit
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Jederzeit wieder würde ich dieses Board einbauen. Das ABIT KT7A ist ein gelungenes Mainboard, die Kinderkrankheiten früherer Boards für den Athlon/Duron sind mit dem KT133A-Chipsatz überwunden. Vor allem für Freunde des Übertaktens ist dank des SoftMenuIII dieses Board erste Wahl.

Weitere Informationen gibt es unter: www.abit.com.tw

PS: Wer noch etwa 60 Mark drauflegt, bekommt das KT7A-RAID mit einem RAID-Controller von High Point.

Fazit: