
Erhältlich in: 1 Shop
Produkttyp: Abit Mainboards
Neuester Testbericht: ... wie man das Bord installiert und einrichtet. Es wird beschreiben wie man bestimmte Eigenschaften verändern kann. Es ist sehr gu... mehr
Geniales Mainboard
Abit KT7A-Raid

Name des Mitglieds: Alphaman22
Produkt:
Abit KT7A-Raid
Datum: 29.08.01, geändert am 29.08.01 (486 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: reichlich Zubehör, fairer Preis, gute Leistung
Nachteile: nix
Nachdem ich lange auf einen neuen Rechner gespart habe, musste es schon etwas besonderes sein. Nachdem ich einige Zeitschriften nach einem guten Mainboard durchsucht habe, bin ich aus das ABIT KT7-RAID gestoßen. Nachdem ich bis jetzt SCSI eingesetzt hatte, wollte ich vorallem die Freiheit haben mehrere Geräte anschließen zu können. Die ist ja einer der großen Vorteile von SCSI. Der Nachteil war, daß die Geräte für SCSI ein Schweine-Geld (man verzeihe mir den Ausdruck :-) ) kosten. Vor allem die Festplatten. Nachdem die IDE Platten, vor allem den neuen ATA 100, in der Geschwindigkeit einer SCSI Platte fast mitthalten können, wollte ich von SCSI weggehen, da ich mit das einfach nicht leisten kann.
--- Technische Daten ---
- 3x DIMM-Slots für je max 512 MB PC133
Speicherbausteine. Insgesamt also max
1,5GB RAM
- AGP 4x
- 6x PCI, 1x ISA
- 4 IDE Kanäle mit ATA 100(darauf gehe ich
später noch ein)
- CPU- Geschwindigkeit wird im BIOS
meingestellt
- Hardwareüberwachungsfunktion
- integrieter High-Point-RAID Controller
- Für AMD Duron oder Thunderbird Prozessoren
mit Socket A bis 1,2 GHz oder mehr
- 2x COM, 1x LPT, 4X USB, PS/2 für Maus und
Tastatur
--- Zubehör ---
Bei diesem Mainboard ist wirklich reichlich Zubehör dabei, daß man evtl bei anderen Mainboard zusätzlich für teures Geld dazukaufen darf. Es sind natürlich zwei 80-polige ATA 100 Kabel dabei, aber auch ein 40-poliges "normales" IDE Kabel. Dieses ist zum Beispiel bei sehr vielen Mainboards nicht dabei, obwohl man es dringend braucht. Z.B. bei dem Anschluß eines CD-ROMs oder eines Brenners.
Aber auch eine Blende an der man die USB-Ports 3 und 4 anschließen kann. Auch dies ist bei den meisten Mainboards nur optionales Zubehör. Ein Floppy-Anschlußkabel, Treiber und Hilfsprogramme (z.B. der Hardware-Monitor) und ein Handbuch.
--- Installation ---
r>Ist eigentlich wie bei allen neuen Mainboards relativ einfach. Zuerst wird der Prozessor auf dem Mainboard befestigt. Dabei sollte man darauf auchen, daß dies ohne Gewalt vorsich gehen sollte. Hierbei sind die zwei abgeschrägten Ecken auf dem Prozessor und die Kennzeichnungen auf dem Mainboard zu beachten. <>©Alphaman22<> Dann bringt man eine dünne Schicht Wärmeleitpaste auf dem Prozessor auf. Anschließend wird der Kühler des Prozessors auf Board angebracht. Hier sollte man sehr sorgfältig und vorsichtig vorgehen, da sonst der Prozessor ruiniert werden kann. Dann steckt man noch den Speicher (PC133) in die Speicherbänke. Natürlich beginnt man bei dem DIMM1. Jetzt Wird das Mainboard in das Gehäuse eingebaut. Hier sollte man darauf achten, das keine Schraubenhalter im Gehäuse sind, die nicht zum anschrauben der Boards verwendet werden, da diese dann Kurzschlüße erzeigen und das Mainboard vernichten können.
Damit ist eigentlich schon der schlimmste Teil vorbei. Jetzt werde noch die Kabel der Festplatten, CDROM und Floppy angeschlossen. Hier sollte man die Polung beachten. Bei den Anschlüßen an den Festplatten, CD-Roms, Floppys usw. kann man sich merken, daß die Rot markierte Ader des Kabels zum Stromanschluß zeigen sollte. Dann sollte das Master-Gerät (kann mitttels Jumper an jedem IDE Gerät eingestellt werden) am letzten Stecker des Kabel angeschlossen wird. Auf dem Mainboard gibt es immer (fast) immer eine Markierung die auf Pin 1 hinweist. Es könte auch eine abgerundete Ecke sein. Den Stecker bringt man dan so am Mainboard an, daß PIN 1 auf die Rote Ader des Kabels zeigt. Anschließen werden noch die PCI-Karten in den Rechner eingesteckt und der ATX-Stromanschluß auf das Mainboard gesteckt. Dieser ist verpolungssicher!
--- High-Point RAID-Controller ---
Dies ist wohl eines der besten Eigentschaften des ABIT KT7A-RAID. Dieser Controller macht es möglich ein RAID-System zu bauen. Dabei sind RAID 0, RAID 1, oder RAID 0+1 möglich. Au
ssersdem erlaubt er es insgesamt (mit den 2 IDE Kanälen von Mainboard) 8 Geräte einzubauen. Es lassen sich auch CD-Roms, Brennen usw. an den RAID-Controller anschließen, auch wenn ich das nicht empfehle.
Nun noch eine kurze Erklärung zu den Verschiednen RAID-Modi:
RAID 0: Bedeutet, daß man mindestens 2 bis zu 4 Festplatten zu einem Stripe-Set zusammenschließt. Diese Festplatten werden dann gleichzeitig angesprochen. Dies bedeutet eine wahnsinnige Leistungssteigerung. Da das Bewegen der Schreib und Leseköpfe, im Verhältnis zu der Geschwindigkeit des gesamten Rechners, so ziemlich das langsamste ist was es gibt. Allerdings hat dies auch gravierende Nachteile. Wenn ein dieser Festplatten ausfällt, dann sind alle Daten verloren. Ausserdem benötigt man für jedes Betiebssystem das man einsetzen möchte einen entsprechenden Treiben. Dies ist bei den Windows-Betriebsystemen kein Problem wohl aber bei DOS (was bestimmte keiner mehr einsetzen wird. Bei LINUX bietet High Point jetzt mittlerweile einen Treiber für SuSE 7.1 und Red Hat an. Leider kann ich keine Aussagen machen, ob der Treiber auch unter früheren Versionen läuft.
RAID 1: Heist auch Mirroring oder Spiegelsatz. Hierhei wird für jede Festplatte ein genauer Duplikat erstellt. Das heisst, wenn eine Festplatte den Geist aufgibt, dann gehen keine Daten verloren, da man ja ein genauer Duplikat er ersten Festplatte hat. Aber auch hier gibt es einen gravierenden Nachteil. Man verliert 50% des Festplattenspeicherplatzes den man eigentlich hat. Da ja das Duplikat für nichts weiteres verwendet werden kann. Die Leseleistung soll etwas besser sein als bei nur einer Festlpatte, da von beiden Festplatten gelesen werden kann. Die Schreibleistung ist etwas geringer.
RAID 0+1: Dies ist die Verbindung von RAID 0 und RAID 1. Hierfür benötigt man 4 Festplatten, da man 2 Festplatten für das Stripe-Set und 2 für den Spiegel braucht. Besser währe hier das RAID 5 die wird aber leider nicht unterstüzt.
>
--- Meine Erfahrungen ---
Ich betreibe das Mainboard mit 2 IBM 7200 U/min mit 30GB in einem Stripe-Set. Ich kann nur sagen die Lesitung ist wirklich atemberaubend. Dies bekommt man immernoch um einiges billiger, wie wenn man sich einen SCSI U160 Controller kauft und die dementsprechenden Platten dazu. Allerding hatte ich wirklich wahnsinnige Probleme, da eine Festplatte die ich gekauft habe einige "schwache" Sektoren hatte. <>©Alphaman22<> Nachdem ich dann aber einige Tage nach dem Fehler gesucht habe habe ich auch diesen Fehler gefunden. Seitdem bin ich vollstens zufrieden. Acu das Übertakten des Prozessors wird einenm dank CPU-Soft Menü III recht leicht gemacht. Da keine Jumper zum einstellen der Prozessorgeschwindigkeit nötig sind. Dies wird alles übers BIOS eingestellt.
------ Fazit ------
Für den Preis vvon 360,-- DM derzeit, bekommt man einiges beboten. Angefangen von dem üppigen Zubehör bis zu den guten Leistungsdaten des Boards. Es ist für alle zu empfehlen, die nicht nur einfach einen Computer haben wollen sondern halt ein bisschen mehr.
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Mainboard
- Biostar M7MKA – Schnell, klein und stabil
- Ist der Ruf gerecht?
- MSI K7T266 Pro-R (6380)
- Athlon Board der Extraklasse
- da kann man einfach nur zufrieden sein.
- Eine Entäuschung
- Ordentliches Motherboard für AMD Prozessoren
- Foxconn A7GM-S 2.0 zum Killerpreis!
- Super Mainboard für Gelegenheits Zocker
- Solides Mainboard mit störenden, aber "gewünschten" Verhalten


29.08.01
Ich habe mir das Gegenstück von Asus zugelegt, und bin bisher auch sehr zufrieden. Gute Meinung! Gruss h.maulwurf